Standart-Equipment: Was braucht man wirklich?

chmee

verstaubtes inventar
Premium-User
Was ich schade finde : Dass Du, Fred, denkst, Deine Meinung über Zusatzmaterial wäre die einzig Wahre. Ich habe versucht, unseren Dialog mit
Es ist gut, dass Dir Deine Graufilter sehr oft behilflich sind - Polfilter haben ihre Berechtigung, scheinbar aber nicht in Deinem Arbeitsumfeld.
zu einem versöhnlichen Ende zu führen. Dass Du als webweit anerkannter Photoshop-Artist alles im Programm löst, soll Deine Angelegenheit sein - es gibt Menschen, die bestmögliche Qualität straight aus der Kamera haben wollen - und nicht im Nachhinein mit den Gradiationskurven oder der Tonwertkorrektur die Rauschanteile in den Schattenpartien anheben, um dann später wieder mit einem Entrauscher alles weichzuspülen.

Wir sind hier im Bereich Fotografie, wenn Du Dich entsinnst - da geht es darum, dem (angehenden) Fotografen die Augen primär für die Tätigkeit der Fotografie zu öffnen.. Und wenn ein Polfilter (das sage ich nun auch das dritte Mal!) den Dynamikumfang anheben kann, welchen man in der Postpro ansonsten nicht mehr erreichen täte, dann hat der Polfilter auch noch andere Vorteile als nur Spiegelungen zu filtern.

Und gerne dies auch noch ein letztes Mal : Bearbeiterfilter haben alle immer noch ihre Berechtigung. Effektfilter können wesentlich besser in der Bearbeitung gesetzt werden - obwohl einige Fotografen darauf stehen, dass das Bild fertig aus dem Fotoapparillo kommen soll. (zB Deryk Baumgärtner von photographercrossing.com) Und solchen steht weder mir noch Dir zu, zu sagen, sie hätten keine Ahnung von Photoshop, nur, weil sie es auf konventionelle Art lösen..

mfg chmee
 
Zuletzt bearbeitet:

Dr Dau

ich wisch hier durch
Beim angehenden Fotografen gehe ich nicht vom beruflichen Fotografen aus, sondern vom angehenden Hobbyfotografen..... erst recht wenn solche Fragen nach "Standard-Equipment" kommen.
Und ein solcher wird sich sicherlich nicht gleich eine professionelle Ausrüstung zulegen.
Er schluck doch schon beim Preis für eine Einsteiger-DSLR mit Kit-Objektiv..... waren seine Kompaktknipsen (sofern er vorher überhaupt fotografiert hat) doch deutlich billiger. ;)
Keine professionelle Ausrüstung, erst recht kein voll ausgestattetes Studio..... also was macht er?
Richtig, er fängt erstmal im Wohnzimmer an um die Grundfunktionen kennen zu lernen und geht dann vor die Tür.
Und draussen ist ein Polfilter halt durchaus legitim (Beispiele wurden ja schon genannt).

Und klar, man kann für Polfilter viel Geld ausgeben.
Aber macht es wirklich Sinn? Wenn man sich doch eh erstmal nur ein Einsteigerset zugelegt hat?
Ich habe 2 "normal vergütete" (eine Beschichtung pro Seite) Polfilter von Hama.
Für den Anfang durchaus ausreichend und auch nicht sooo teuer.
Ich habe den Kauf bis heute jedenfalls nicht bereut.
Und ausserdem muss man auch nicht alles nagelneu kaufen. ;)
Mein EF 28-135mm IS USM z.b. habe ich mir gebracht gekauft.
Warum auch nicht? Es wird ja schon seit Ewigkeiten gebaut..... kann also so schlecht nicht sein.
Auch diesen Kauf habe ich nicht bereut..... ganz im Gegenteil, ich liebe das Objektiv. ;)
Beim Gebrauchtkauf muss man halt nur auspassen bei wem man kauft.
In meinem Fall war es ein Händler, also 1 Jahr Gewährleistung..... und er hatte in der Anzeige die Seriennummer genannt und zahlreiche Bilder hinzugefügt.
Andere Händler (und auch private Verkäufer) benutzen nicht selten einfach die Produktfotos vom Hersteller..... da weiss man also nie im Vorraus was man da eigentlich kauft. :p

Und damit Unwissende mal einen Einblick in die Möglichkeiten eines Polfilters bekommen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Polfilter
Und insbesondere den weiterführenden Link:
Polarisationsfilter - Mythos und Praxis (JavaScript muss aktiviert sein)
 

Bininga

Mitglied
Was ich schade finde : - es gibt Menschen, die bestmögliche Qualität straight aus der Kamera haben wollen - und nicht im Nachhinein mit den Gradiationskurven oder der Tonwertkorrektur die Rauschanteile in den Schattenpartien anheben, um dann später wieder mit einem Entrauscher alles weichspülen.
Darum arbeite ich auch mit RAW-Datein, um das Beste aus den Aufnahmen herauszuholen, ich mache die Bilder, nicht die Kamera.
Rauschanteile, was ist denn dass? Bildrauschen sind Worte, die im "Anfängerstadium" zum Wortschatz der Tagesordnung sind, aber nicht, wenn man Kamera und Licht blind versteht.
Nur mal nebenbei..., am Abend, wo man die schönsten Landschaftsaufnahmen macht, ein Polfilter mir noch zwei Blendenstufen "klaut"... dann habe ich mit >Billigkram< das schönste Rauschen.
Dann doch lieber, wenn man die Erfahrung hat und den Dynamikumfang der Lichtsituation sehr gut einschätzen kann, gleich eine Belichtungsreihe machen und ab zu Photomatix damit, - alles andere hat keinen Sinn.
Für "Knipser", die bei Landschaftsaufnahmen einen scheeeeeenen blauen Himmel haben möchten, nicht wissen wo der Kontrasregler ist, ist ein Polfilter eine feine Sache.
Für alle, die mal irgendwann mit der Landschaftsfotografie weiterkommen wollen, gibt es hier einen Link.
Maike Jarsetz sollte euch ein Begriff sein.
http://www.galileo-videotrainings.d...ale-fotografie-naturfotografie/1904/training/
 

chmee

verstaubtes inventar
Premium-User
Oh je, Du bist sturer als.. egal.

Ist Dir schon mal aufgefallen, dass auch RAW-Dateien ausgefressen und abgesoffen sein können aufgrund des hohen Inbildkontrasts? Ist Dir bewusst, dass Du Dir mit der zweiten Aussage selbst ein Ei legst? Warum sollte ich mit nem Polfilter die Einstellungen beibehalten, die ich ohne genutzt hätte?

Thema Rauschanteile : Der Anteil des Pixelwertes, der durch Sensorrauschen entsteht. In der Regel eine um den sich mit dem ISO erhöhenden Mittelwert vergrößernde gaußsche Glockenkurve. Ist übrigens schon bei ISO100 sichtbar, aber egal, Du hast ja kein Rauschen. Glück gehabt.

Zu guter Letzt, weil Du mir jetzt auf den Geist gehst mit Deiner Überheblichkeit: Geh nochmal in Dich, schau Dir Deine mittelprächtigen Keying-Masken in den Bildern Deiner Seite an und komm wieder, wenn Du sie ausgebessert hast. Geh in den Bildbearbeitungsbereich, da kannste noch was lernen ;)

mfg chmee
 
Zuletzt bearbeitet:

Bininga

Mitglied
Wenn ich nicht fotografieren kann, dann sind auch die RAW-Daten im *****, bei mir nicht.
Ich denke, es hat keinen Sinn sich mit Amateuren zu unterhalten, die nicht mal richtig lesen können.
Ein paar Klicks auf meiner Homepage mehr, dass war mir der Spaß hier wert.
Allzeit gut Licht und immer schön üben.
 

Martin Schaefer

Administrator
Wenn ich nicht fotografieren kann, dann sind auch die RAW-Daten im *****, bei mir nicht.
Ich denke, es hat keinen Sinn sich mit Amateuren zu unterhalten, die nicht mal richtig lesen können.
Ein paar Klicks auf meiner Homepage mehr, dass war mir der Spaß hier wert.
Allzeit gut Licht und immer schön üben.

Es gibt an dieser Stelle genau 2 Möglichkeiten:
1. Du zügelst dich im Umgang mit deinen Mitmenschen hier im Forum
2. Du suchst dir einen anderen Ort, an dem du dir fremde Menschen angreifen kannst.

Hier auf tutorials.de ist der von dir angeschlagene Umgangston jedenfalls unerwünscht, um das an dieser Stelle mal ganz deutlich zu machen.

Gruß
Martin
 

shenmuefreak

Mitglied
Es gibt an dieser Stelle genau 2 Möglichkeiten:
1. Du zügelst dich im Umgang mit deinen Mitmenschen hier im Forum
2. Du suchst dir einen anderen Ort, an dem du dir fremde Menschen angreifen kannst.

Hier auf tutorials.de ist der von dir angeschlagene Umgangston jedenfalls unerwünscht, um das an dieser Stelle mal ganz deutlich zu machen.

Gruß
Martin

Absolut wie sich hier manche aufführen und meinen sie haben alles drauf und denken sie wissen/können alles besser...

danke an Chmee, Martin und Dr. Dau für eure sachlichen und coolen Antworten ;)

Und jetzt kanns ja eigentlich mit dem eigentlichen Thema des Threads weitergehen:D
 

Dr Dau

ich wisch hier durch
Genau, zurück zu Lück (oder so ähnlich ;)).

Ein Sativ gehört zum Standard-Equipment.
Meiner Meinung nach ein 3-Bein Stativ, notfalls kann man es auch als 1-Bein Stativ missbrauchen.
Aber bitte kein Baumarktschrott, die Dinger taugen nur etwas für Kompaktknipsen.
Wichtig ist vor allem ein sicherer Stand und dass nichts wackelt (eine (D-)SLR versetzt sich beim auslösen in Schwingungen).
Mein Stativ, noch aus meiner Video-Zeit stammend, dürfte so ca. 20-25 Jahre alt sein..... da hat sich mir die Frage nach einem Stativ nicht gestellt.
Aber wer langfristig für die Zukunft planen will, sollte lieber eines der besseren Stative wählen (z.b. lässt sich bei Manfrotto der Stativkopf wechseln --> z.b. auf ein Panoramakopf).

Eine Kameratasche/Rucksack/Koffer ist auch sinnvoll.
Einerseits wird die Kamera bei nicht Nutzung geschützt, andererseits kann man auch das Equipment verstauen.
Zudem ist man z.b. beim plötzlich einsetzenden Platzregen ganz gut beraten wenn man die Kamera schützen kann. ;)

Ich persönlich halte auch einen Ersatzakku für sinnvoll.
Nichts ist schlimmer als wenn der Akku plötzlich leer ist (dabei sollte man auch im Hinterkopf haben dass man evtl. auch mal ganz spontan fotografieren will).
Bei meinem Akku dauert es ca. 1h bis er geladen ist..... da hat sich das Shooting dann ohne Ersatzakku erledigt. ;)
Man sollte sich beim Akku allerdings auch bei alternativen Herstellern umsehen.
Der Original-Akku für meine 450D kostet ca. 50 EUR..... für einen baugleichen Akku von Energizer habe ich gerade mal knapp 20 EUR bezahlt (da lohnt sich der Vergleich ;) und Energizer ist alles andere als irgendein unbekannter Chinese bei eBay :D).

Wer sich z.b. selbst fotografieren will, wird sich glücklich schätzen einen Fernauslöser sein Eigen zu nennen. ;)
Prinzipiell tut es zwar auch der Selbstauslöser, aber dann muss man ja ständig zur Kamera rennen.
Aber auch sonst ist ein Fernauslöser ganz nützlich (z.b. kein verwackeln der Kamera durchs anfassen).

Gegenlichtblenden sind wichtig..... zumindest dann wenn es sich nicht bloss um einen schmalen "Ring" handelt (wie es z.b. beim EF-S 18-55mm der Fall ist).
Der Begriff "Gegenlichblende" darf aber nicht in die Irre führen, bei tatsächlichem Gegenlicht bringt sie nichts.
Sie soll vor seitlich einfallendem Licht schützen..... und wenn sie dieses tatsächlich schafft, dann verbessert sich auch die Abbildungsqualität.
Ausserdem bietet eine Gegenlichtblende der Frontlinse einen gewissen Schutz vor Anstössen (Kratzer).

Speicherkarten.
Ich hatte mir damals 2 Karten a 8GB zugelegt.
Völliger blödsinn.
Wenn ich im RAW+L Modus fotografiere, komme ich bei 120 Aufnahmen auf rund 1GB Speicherplatz.
Sollte mehr als genug sein. ;)
Mehrere Speicherkarten haben auch Vorteile:
Wenn eine der Karten den Geist aufgeben sollte, sind nicht gleich alle Bilder weg.
Wenn ich die Speicherkarte via Cardreader an mein TV anschliesse, dauert der Aufbau der Vorschaubilder bei den grossen Speicherkarten deutlich länger als wie bei kleinen Speicherkarten..... und dass obwohl die grossen Speicherkarten eigentlich schneller sind.
Ausserdem hat man bei kleineren Karten eine grössere Auswahl. ;)
Man sollte sich dabei allerdings nicht von den Geschwindigkeitsklassen in die Irre führen lassen.
Die Geschwindigkeitsklasse gibt lediglich vor wie schnell die Karte sein muss, tatsächlich kann also eine Class 2 Karte sogar schneller sein als z.b. eine Class 6 Karte.
Und was mir aufgefallen ist: es wird gerne mit der Geschwindigkeit in MB/s geworben.
Was dabei allerdings verschwiegen wird, ist dass i.d.R. damit lediglich die Lesegeschwindigkeit angegeben wird.
Beim fotografieren kommt es aber auf die Schreibgeschwindigkeit an (zumindest bei Serienaufnahmen kann es eine entscheidene Rolle spielen).
Aufklärung schafft nur ein Blick ins Datenblatt des Kartenherstellers auf dessen Homepage.

Zum Blitzgerät sei noch angemerkt:
Der interne Blitz (sofern vorhanden) ist grob gesagt nur ein "Notbehelf".
Er ist immer frontal auf das Motiv gerichtet..... mit all seinen Folgen (z.b. Schattenwurf).
Ein Aufsteckblitz sollte dreh- und schwenkbar sein, damit man (sofern man nicht entfesselt blitzt) sowohl im Quer- als auch im Hochformat indirekt (z.b. gegen die Zimmerdecke) blitzen kann.
Und wenn man kein Geld für ein Aufsteckblitz ausgeben will/kann, sollte man sich für den internen Blitz zumindest eine "Softbox" kaufen (oder bauen).
Eine selbstgebaute "Softbox" mit 2 Lagen Brotpapier als "Diffusorscheibe" am internen Blitz bewirkt schon ware Wunder. ;)
Aber nicht den manuellen Weisabgleich vergessen.
Die Aufnahme meiner analogen EOS in meinem Blog ist mit so einer selbstgebauten "Softbox" bei schwacher Zimmerbeleuchtung entstanden. :D