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Warum eigentlich nicht Linux?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Dennis Wronka, 24. Februar 2007.

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Was ist fuer Dich der Hauptgrund nicht von Windows zu Linux zu wechseln?

  1. Die meisten Spiele sind nicht fuer Linux verfuegbar.

    299 Stimme(n)
    33,3%
  2. Ich hab Angst, dass ich mit meinen Dateien nichts mehr anfangen kann.

    41 Stimme(n)
    4,6%
  3. Ein Betriebssystem zu installieren ist mir zu kompliziert.

    10 Stimme(n)
    1,1%
  4. Der Lernaufwand den der Wechsel mit sich bringt ist mir zu gross.

    204 Stimme(n)
    22,7%
  5. Ich bin auf ein bestimmtes Programm (bitte im Thread angeben) angewiesen.

    127 Stimme(n)
    14,1%
  6. Ich befuerchte meine Hardware koennte nicht funktionieren.

    37 Stimme(n)
    4,1%
  7. Ich hab kein Vertrauen in freie Software.

    11 Stimme(n)
    1,2%
  8. Linux ist mir so ziemlich egal.

    89 Stimme(n)
    9,9%
  9. Was anderes (bitte im Thread angeben).

    81 Stimme(n)
    9,0%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Dennis Wronka

    Dennis Wronka Soulcollector

    Mit dieser Umfrage moechte ich einfach mal feststellen was wohl Gruende sein koennten warum so viele User bei Windows bleiben und nicht Linux nutzen.

    Was ich hier nicht will ist irgendwelches rumflamen, egal ob nun gegen Windows oder Linux. Es geht hier lediglich darum mal zu sehen was Leute davon abhaelt Linux zu nutzen.

    Ich selbst hab ja auch noch ein Windows 2000 drauf welches ich gelegentlich mal starte um mal eines der vielen nicht fuer Linux verfuegbaren Spiele zu spielen. Ansonsten bin ich aber nicht mehr auf Windows angewiesen und arbeite somit vollstaendig unter Linux.
    Nur auf der Arbeit bin ich eben mehr oder weniger gezwungen mit Windows zu arbeiten.

    Und da ich eben noch ein Windows als Playstation-Ersatz hab (und auch um nicht immer erst auf den entsprechenden Link klicken zu muessen um das Ergebnis zu sehen) hab ich mal fuer den ersten Punkt (Spiele) gestimmt, auch wenn ich, wie gesagt, ansonsten auf Windows verzichte.
    Xo-mate und Dominik Haubrich sagen Danke.
  2. Raubkopierer

    Raubkopierer Erfahrenes Mitglied

    Tja... Linux mag ein interessanter Kernel zu sein allerdings habe ich bei mir ein Problem mit meiner Hardware weswegen Distributionen wie Ubuntu oder Fedora nicht funktionieren. OpenSuse 10.2 funktioniert, allerdings hatte ich bis jetzt nicht die Lust mich damit auseinander zu setzen oder zu analysieren, warum es funktioniert und die anderen beiden nicht. Klar gehen die meisten großen Spiele nicht mit Linux aber es gibt auch Spiele für Linux. Und zum Schluss: Ich habe ja schon beschlossen mich eingehender mit Linux zu beschäfftigen. Nur um mir ein eigenes Urteil zu binden im \"großen Flame <Das beste Betriebssystem>" *g* Im übrigen gibt es Cinema 4D nicht für Linux...
  3. pamax

    pamax Erfahrenes Mitglied

    hmmmm, ich sehe es so, warum sollte ich auf Linux umsteigen? Mein Computer läuft stabil.(schon ewig nicht mehr abgestürzt) Außerdem programmiere ich .NET(ich weiß es gibt mono), aber ich denke .NET von Microsoft auf einem Microsoft OS zu programmieren klingt doch logisch. ;) Wenn ich ein anderes OS teste würde, dann wäre es Mac OS.

    pMx

    EDIT: Die Spiele hab ich ganz vergessen....noch ein Grund....
  4. Dennis Wronka

    Dennis Wronka Soulcollector

    Ohne jetzt mal auf die beiden Beitraege einzugehen moechte ich mal auf meinen Thread Vista Abzocke verweisen. Das ist meiner Meinung nach schon Grund genug Windows nicht zu nutzen. ;)

    Aber um doch mal kurz was zu den Beitraegen zu sagen:
    Natuerlich kann man auch mit Windows gluecklich sein. Da sagt auch niemand was gegen. Es versucht hier ja auch niemand jemanden zur hellen Seite der Macht zu bekehren. ;) Aber fuer mich ist ein Grund Linux zu nutzen, dass ich meine Freiheit liebe und mir diese viel bedeutet. Und das bedeutet eben die Wahl zu haben welches OS ich nutzen moechte und ich ob ich mir solche Geschichten wie DRM (das steht hier nicht fuer den Direct Rendering Manager ;) ) auf's Auge druecken lassen moechte.
    Wie gesagt, jeder hat die freie Wahl, und wer gluecklich mit Windows ist fuer den gibt es meiner Meinung nach auch keinen Grund zu wechseln.

    Fuer viele, wie auch fuer mich, gehen mit der Nutzung von Linux eben ideologische Gruende einher. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund warum es eben oft solches Geflame gibt. Und da ich das eben hier nicht will, sondern einfach nur daran interessiert bin warum hier ueber 90% der User mit Windows unterwegs sind, will ich da auch garnicht so sehr in's Detail gehen. Das spar ich mir fuer spaeter in einem anderen Thread. ;)
  5. Julian Maicher

    Julian Maicher Erfahrenes Mitglied

    Hab zum Glück keinen Grund mehr Windows zu benutzen ..
    Spiele brauche ich nicht mehr, .NET Programmierung auch nicht und ich bin nicht angewiesen auf irgendwelche kommerziellen Programme (Flash, Photoshop ..).
    Benutze also seit ca. einem 1/2 Jahr NUR Linux und bin zufrieden.
    Davor habe ich ca. 1/2 Jahr beide Betriebssysteme gleichzeitig verwendet, um in die Thematik von Linux reinzukommen.
  6. Raubkopierer

    Raubkopierer Erfahrenes Mitglied

    Jo... Linux ist Freiheit... z.B. mit seinem Desktop und Interface machen zu können was man will... deswegen wollte ich es mir ansehen... und ich nutze Vista... es ist bequemer als XP, läuft bei mir gut und ich habe keine Probleme. Allerdings sind einige Dinge wie DRM von Microsoft nicht so toll, allein die ganze Firmenpolitik von Microsoft ist schlicht gesagt "fürn ". Aber ich denke, dass vorallem die EU bei DRM nen Wörtchen mitreden wird.
  7. Dennis Wronka

    Dennis Wronka Soulcollector

    Das kann man nur hoffen. Aber noch mehr hoffe ich, dass Software-Patente irgendwann mal endgueltig vom Tisch kommen und nicht weiterhin wie das Damoklesschwert ueber allem was in binaere Nutzdaten umgewandelt werden kann baumelt. Denn das ist ehrlich gesagt ein noch wesentlich groesseres ueber als DRM.
  8. Raubkopierer

    Raubkopierer Erfahrenes Mitglied

    Um hier mal ein Was-wäre-wenn-Szemario anbringen zu können:
    Wenn die Kernfusion möglich wäre (Protonen hinzufügen/entfernen) und das Ganze effektiv nutzbar, würden alle Rohstoffe ihren Wert verlieren... sozusagen aus Blei Gold herstellen...
    Die Utopie von Startreck... alles ist frei erhältlich... nichts kostet mehr Geld...
    Die Idee findet ja auch im Sozialismus (hieß der so?) ansprache: Alle produzieren für alle...
    Und es wäre doch toll, wenn jede Software gratis wäre und frei verwendet werden könnte :)

    Und wenn oben ein Fehler sein sollte... sagt es mir bitte *g*
  9. Rena Hermann

    Rena Hermann Erfahrenes Mitglied

    ... weil ich meine Brötchen zum Großteil mit Programmen verdiene (Flash, Director, Photoshop, Illustrator, diverse weitere Tools) , die nicht nativ unter Linux laufen.

    Nun könnte man in Einzelfällen ja nach Alternativen suchen, z.B. Gimp anstatt Photoshop und ggf. die FlexSDK für Eclipse als Plugin für swf-Dateien, wobei ich mich bei letzterem noch nicht schlau gemacht hab, ob das unter Linux funktioniert, ich nehm aber mal an. Allerdings sind so nur Flash9-swfs möglich und da viele Kunden aus Browserpluginverbreitungsgründen gerne noch für Flash6 hätten ... aber das wäre dann eine Frage der Argumentation und auch der Zeit
    Ein Vektorgrafikprogramm gibt es sicher auch für Linux, bei Director (inkl. seiner Xtras) seh ich jedoch schwarz aber nun gut...

    Allerdings:
    Ich arbeite ja nicht alleine vor mich hin und bin insofern auf reibungslos funktionierenden Datenaustausch mit Kunden und vor allem Partnern (Grafikern, Agenturen etc.) angewiesen. Insofern wähle ich natürlich das System mit den geringstmöglichen "Reibungsverlusten". Warum dann nicht Mac mag man fragen? Nun - auch für'n Mac gibt's nicht alle Softwaretools, die ich gelegentlich einsetze und der Datenaustausch zwischen Win und Mac läuft mit gleicher Anwendersoftware problemlos.

    Wenn das alles wegfallen würde?
    Vielleicht würde ich dann wechseln, vielleicht aber auch nicht - kann ich nicht sagen.

    Gruß
    Rena

    Nachtrag
    Kein (theoretischer) Fehler aber eben - wie du schon selbst sagst - Utopie. Im Film funktioniert's, in der Realität hat es das nicht getan. ;)
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2007
    pamax sagt Danke.
  10. Raubkopierer

    Raubkopierer Erfahrenes Mitglied

    Das Utopia wäre ja: ein großes OpenSource Einheits OS... alle Programme dafür... alle arbeiten für ein ganzes (keine bösen Scriptkiddies :D)... keine Sicherheitsprobleme... und es fließen Honig und Milch in Strömen ;)

    Edit: Naja... weil die Technik noch nicht da ist... und selbst dann ist es recht zweifelhaft ob man die nicht auch komerzialisiert... der Mensch existiert nur neben Macht und Zerstörung könnte man sagen... denn in jeder Zeit gab es Kriege, weil einer besser sein wollte als jemand anderes... der Stärkste überlebt und unterdrückt die Schwachen.. oder löscht sie aus... je nach belieben... Man könnte auch sagen, dass die perfekte Staatsform die Diktatur ist... mit dem richtigen Diktator natürlich... und den gabs bis jetzt nicht... und wird es nie geben... denn: man kann es nicht allen recht machen... doch back to Topic :D
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2007
  11. daddz

    daddz Erfahrenes Mitglied

    Ich benutze Windows nur noch gelegentlich für ein kleines gemütliches Spielchen.

    Bin gerade auch dabei meine kompletten Daten zu sichern, damit ich demnächst komplett umsteigen kann.

    Der Umstieg ist bitter nötig, weil ich schon so einen Hals bekomm wenn ich den Speicherverbrauch eines frisch gestarteten Windows sehe.
    Da ich nicht so viel Speicher habe, lässt sich so auch nicht anständig arbeiten, da ich immer ein paar Sekunden warten muss, bis es weitergeht.

    Linux, ich komme! :)
  12. Raubkopierer

    Raubkopierer Erfahrenes Mitglied

    Ich bin mit meinen 2GB "noch" gut ausgestattet :D
  13. tittli

    tittli Erfahrenes Mitglied

    Habe mal das mit dem Lernaufwand angekreuzt.
    Vor etwa 2 Jahren ist mal meine HD kaputt gegangen, nachher wollte ich eigentlich XP und ein Linux nebeneinander installieren...das hat dann nicht auf anhieb funktioniert, darum habe ich es sein lassen (bin ziemlich ungeduldig;-))...Ja, ich habe schlichtweg keine Zeit mich damit zu befassen, und weil mein XP extrem stabil läuft (ich kann mich an keinen Absturz erinnern) habe ich auch nicht wirklich einen guten Grund dazu...

    gruss
  14. Andreas Späth

    Andreas Späth Erfahrenes Mitglied

    Ich persönlich vertrete ja die Meinung das Windows mindestens genauso sicher und stabil laufen kann wie Linux. Bei meinem altem Notebook ist seit 4 Jahren Windows XP drauf, und es läuft noch immer wie eine eins.
    Also ist das schonmal für mich kein Argument für Linux (aber auch auf keinem Fall keines dagegen).
    Gewisse Anwendungen die ich nutze laufen nur auf Windows. Ich hab da zB eine Serversoftware auf .net 2.0 Basis. Die bisher auf Linux zwar mit starken modifikationen läuft, dort aber nur instabil und ohne Support (ist übrigens keine Kommerzielle Software)
    Corel Bryce habe ich unter Linux auch nochnicht stabil zum laufen gebracht, ich benutze das sehr gerne um in 3Ds gemodelte Objekte ohne viel Aufwand in Szene zu setzen ;)
    Photoshop, Macromedia Studio und 3Ds hab ich unter Linux noch nie getestet.

    Und Spiele sind auch ein Argument. Ich kann nicht abstreiten dassich gerne mal ein wenig Zocke :)

    Allerdings hier das größte Gegenargument. Ich kenn mich zwar einigermasen mit Linux aus. Aber mit Windows arbeite ich nun schon 12 Jahre... Ich kenne das System wie meine Westentasche. Bis ich mit Linux so gut umgehen kann mit meinem Windows müsste ich mich sehr lange damit auseinandersetzen, und die Wartung von Windows ist in meinen augen auch weniger Zeitaufwendig.

    Ich streite aber nicht ab hier eine Linuxkiste stehen zu haben. Die fungiert nichtnur als Server, sondern darf auch teilweise andere Aufgaben verrichten. Obwohl sie zu 95% wohl nur als Testserver missbraucht wird ;)
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2007
  15. Flo[H]

    Flo[H] Erfahrenes Mitglied

    Hab mal das mit dem Lernaufwand angekreuzt.
    Ich bin zwar selber vor einem dreiviertel komplett auf Linux umgestiegen, da es meiner Meinung mehr Vorteile mit sich bringt (aber das soll jeder für sich selber entscheiden). Nur bis ich wirklich so mit Linux arbeiten konnte, wie ich es mit Windows konnte hat es doch sehr lange gedauert, da Linux meiner Meinung nach "schwerer" ist.
    Ein weiterer Punkt, den ich leider beim Umstieg feststellen musste ist eben das mit der Hardware-Unterstützung: mein einziger Rechner zum Zeitpunkt des Umstiegs war ein relativ neuer Laptop. Bis ich es damals geschafft habe die Ubuntu-CD überhaupt mal zum Booten zu bewegen hat schon eine Zeitlang gedauert (Stichwort ACPI). Auch einige andere Sachen konnte ich nie verwenden: Meine damalige TV-Karte wurde nicht unterstützt und der interne Cardreader lief auch nie. Aber im Bereich der Hardware tut sich doch einiges, bin vor zwei Wochen auf Arch-Linux umgestiegen, das einen aktuellen Kernel mitsich gebracht hat und mit diesem scheint auch mein Cardreader und alles andere problemlos zu funktionieren.
    mfg flo
  16. Raubkopierer

    Raubkopierer Erfahrenes Mitglied

    @DJ: Das System ist so extrem komplex... du kannst es gut kennen aber nicht wie deine Westentasche... aber ansonsten hast du Recht... es kommt auf den Benutzer an (PbMaC = Problem betwen Monitor and Chair; 90% Der Bugs sitzen vor dem Monitor) wie er das System benutzt und sichert...
  17. Matthias Reitinger

    Matthias Reitinger ɐɯıǝɹ Premium-User

    Hallo,

    die Frage sollte bei mir eher heißen: „Warum eigentlich nicht nur Linux?“ – und die Antwort drauf lautet: wieso sich zwischen zwei Systemen entscheiden, wenn man doch beide nutzen kann?

    Auf meinem Desktop läuft nachwievor nur Windows XP. Ein Komplettumstieg auf Linux kommt aus den noch folgenden Gründen nicht in Frage, eine Parallelinstallation wäre mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden (Umpartitionieren, NTFS-Datenpartitionen konvertierten…), die ich mir nicht antun will. Und wieso auch? Ich bin mit meiner Windows-Installation eigentlich ganz zufrieden. Ich hab hier alle Tools, die ich benötige. Abstürze habe ich nur äußerst selten, und wenn dann sind sie meist hardwarebedingt. Mit Malware habe ich dank aktuellem Virenscanner, Hardwarefirewall und allgemein umsichtigem Vorgehen mit externen Dateien keinerlei Probleme. Auch auf die praktischen Kommandozeilentools aus der *nix-Welt muss ich dank MSYS nicht verzichten :) Abgesehen davon – wenn man ab und an in Richtung Webdesign was macht, ist man einfach auf einen nativen IE angewiesen. Und nicht zuletzt ist mein Desktop auch meine Spielemaschine. Dass da Windows nachwievor die Plattform der Wahl ist, sollte hinreichend bekannt sein. Aus diesen Gründen will und werde ich in Zukunft wohl auch nicht auf Windows verzichten.

    Auf meinem Notebook hingegen läuft fast ausnahmslos Linux (Ubuntu Edgy). Ich habe zwar parallel eine Vista-Installation, doch ich kann mich nicht erinnern, wann die zuletzt gebootet wurde ;) Dazu verspüre ich auch überhaupt kein Bedürfnis, wenn ich in die ganzen Scherereien denke, die ich damit hatte (blieb beim Runterfahren regelmäßig hängen, Kopfhörerausgang funktionierte nicht, S-Video-Ausgang auch nicht, Explorer stürzte ab und an grundlos ab…). Warum auf meinem Notebook nicht ausschließlich Windows XP wie auf meinem Desktop läuft (mit dem ich ja an sich kein Problem habe), liegt unter anderem auch daran, dass ich das Notebook erst seit einem knappen halben Jahr besitze. Deswegen konnte ich es von vorneherein auf die Verwendung mehrerer Betriebssysteme trimmen und hatte nie die Hinderungsgründe wie auf meinem Desktop.

    Ein weiterer Grund für Linux auf meinem Notebook ist der Einsatzbereich: ich habe mir das Ding hauptsächlich für das Studium zugelegt. Und seien wir mal ehrlich: in einem technischen Studiengang sieht man mit Windows oft ziemlich alt aus. Wenn man dann noch Informatik studiert, wird ja sowieso vorausgesetzt, dass man sich in *nix-Systemen zumindest heimisch fühlt und am besten natürlich selber mit einem solchen System arbeitet. Viele Standard-Werkzeuge wie die GCC, make oder LaTeX, die man im täglichen (Informatikstudenten-)Leben so braucht, werden primär für solche Systeme entwickelt. Es gibt natürlich auch Windows-Versionen, die aber selten so gut gewartet und unterstützt werden wie die *nix-Versionen. Abgesehen davon bringt Linux natürlich noch viele weitere Vorteile mit sich (Paketverwaltung, Anpassbarkeit, Transparenz…).

    Ach ja – ich hab hier ja noch einen uralten Rechner mit Pentium-1-CPU und 40 MB RAM umstehen, der hauptsächlich als File-, Backup- und Faxserver bei uns im Haus dient. Windows ist für diesen Job weniger geeignet, da es sich nicht anständig über eine Remotekonsole steuern lässt, der geringe Hauptspeicher wohl Probleme machen würde und ich mir im Moment nicht mal sicher bin, ob man die in Frage kommenden Windows-Versionen ohne Tastatur, Maus und Bildschirm überhaupt booten kann. Deshalb läuft auf der Kiste auch ein Debian-System, für das das alles kein Problem ist (Administration über SSH; da keine GUI läuft, wird kaum Speicher verbraten…).

    Mein Fazit ist also: ich muss mich weder für die eine, noch für die andere Seite entscheiden, da für mich beide ihre Vorteile haben. Deshalb kann ich auch den BS-Flamewars wenig abgewinnen. Jedes Betriebssystem hat seine Vorzüge, und man sollte keines verteufeln, nur weil man damit nicht umgehen kann ;-)

    Grüße,
    Matthias
    Zuletzt bearbeitet: 25. Februar 2007
  18. Raubkopierer

    Raubkopierer Erfahrenes Mitglied

    Das mit beiden Systemen ist schon ne schöne Idee... noch schöner wirds in my humble opinion mit Xen... Windows als VM unter Linux... keine Reboots mehr... aktuelle Spiele in DirectX9 mit der eigenen PC Hardware, das Xen direkt aufsetzt... natürlich braucht man ein entsprechend kompatiles System und meins ist dafür wohl einfach zu "strange" :D
  19. Matthias Reitinger

    Matthias Reitinger ɐɯıǝɹ Premium-User

    Xen werd ich früher oder später auch mal in Erwägung ziehen, zumindest für mein Notebook. Da ich damit dann wohl auch Windows laufen lassen werde, konnte ich es mangels Unterstützung für AMDs Virtualisierungstechnik Pacifica nicht ausprobieren. Aber wie ich gerade gelesen habe, soll es inzwischen schon damit laufen – mal auf die Todo-Liste setzen :)

    Grüße,
    Matthias
  20. Mark

    Mark Cinema4D

    Hi!

    Der Lernaufwand den der Wechsel mit sich bringt ist mir zu gross.

    Einleitend: Ich glaube garnicht, daß Linux "schwieriger" ist als Windows: Windows suggeriert nur, es wäre für "jeden" und "pipieinfach", aber fragt da mal meine Eltern ;)

    Nun ist halt Windows irgendwann bei mir gelandet, fragt mich nicht wieso - Gates Konzept ging auf ;) ...und es ist mir zu müßig mich allein damit zu beschäftigen, geschweigedenn ein anderes Betriebssystem zu studieren...

    Ich vergleiche es mal mit dem Autofahren:
    Es gibt die einen, die jede Schraube an ihrem Auto kennen und wo sogar der Aschenbecher getuned ist. Andere merken sich nichteinmal, wo der Tankstutzen ist und wollen halt "nur" von A nach B kommen...
    Zweitere haben sicher einige Probleme, wenn sie mal Liegen bleiben und die Lacher an der Tankstelle sind ihnen sicher... aber dafür haben sie vielleicht schon so manchen schönen Ort bereist.
    Die ersteren besitzen "das beste Auto der Welt" und können jedes fremde Auto reparieren und tunen, sind dafür wahrscheinlich gerade mal zum Bäcker gefahren ;)

    Nein, keine Wertung! Ein Erklärungsversuch: so viele über die "dummen Windowsnutzer" meckern, "die nichtmal wissen, was eine Firewall ist", so sehr plädiere ich dafür, das Arbeiten am Computer zu relativieren: mich interessiert der depperte Computer überhaupt nicht! Er ist für mich sowas von "Mittel zum Zweck"! Mich interessiert das Video, der Print, das Ergebnis und mir wäre es recht, wenn ich nie einen Ölwechsel vornehmen müsste ;)
    Mir ist schon klar, daß man Grundkenntnisse besitzen muß (StVO ;)), aber nicht jeder, der mit einem PC arbeitet interessiert sich auch für PCs ;)

    Lange Rede, kurzer Sinn: auch Linux wäre wohl für mich ein - wenn auch vielleicht geringeres - Übel, da zerbreche ich mir lieber den Kopf, ob sich das Cinema4D Update lohnt... ;)
    ...das kann sich dann alles aber sehr schnell ändern, wenn Cinema4D u.ä. nurnoch auf Linux rennt, dann wechsel ich, ganz sicher! :)

    Liebe Grüße,
    mögen die Treiber mit Euch sein ;)
    Mark.
    axn sagt Danke.
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