texteffekt - wie wurde der gemacht?

deltacon

Mitglied
Hi!

Hab diesen Beitrag schon mal im Cinema 4d Forum gepostet, war nicht so erfolgreich...

Hier ein paar Links:
http://www.flash4all.de/productions/BONN/
http://www.djnatron.com/

Was mich fasziniert, sind diese Morphingeffekte des Textes (z.B. aus einem Wort wird ein Wurmloch, bzw. aus einem Wurmloch ein Wort). Besonders gut sieht mans beim ersten Link (wenn "willkommen in..." eingeblendet wird).

Meine Idee wäre, dass das entweder mit ExplosionFX oder mit Extrude Nurbs (Cinema 4d) gemacht wurde. Irgend 'ne Ahnung? Wenn ja, wäre ich für Ideen (vielleicht sogar ein kleines Tut) dankbar.

Was ich mir noch dachte, wäre, dass das vielleicht mit Morphing zwischen einem Still Image (dem Text) und einem in einem 3d Programm erstellten Wurmloch(oder wie auch immer man diese "Strahlen" nennen mag) realisiert wurde.

Oder gibts vielleicht sogar ein eigenes Programm für sowas?

help needed!
Bernie
 

JuRrAsStOiL

Erfahrenes Mitglied
das is flash meister, das mit nem 3d programm zu machen wäre viel zu umständlich. Für so nen Ray of Light effekt gibt es sogar nen tutorial auf irgendner großen flashtutorial seite ... hab den namen vergessen. ich denke du stellst die frage besser im dafür vorgesehenen Flashforum.
 

deltacon

Mitglied
Dank dir recht narrisch! Bist du gelähmt, also Flash hätte ich viel zugetraut, ich programmier selbst auch darin, aber davon hab ich selten gehört! Echt cool!
Na dann mach ich mich mal auf die Suche!

Übrigens: mich würd auch interessieren, was da für ein Algorithmus dahinter steckt, ich weiß nicht ob dir "Geiss" ein Begriff ist, das is ein Bildschirmschoner, sowas ähnliches gibts auch als Plugin für Winamp und im Media Player is es auch drinnen. Und mich würd interssieren, wie der arbeitet, vielleicht weiß ja wer was drüber...

Bernie
 

Robert Martinu

Erfahrenes Mitglied
Und mich würd interssieren, wie der arbeitet, vielleicht weiß ja wer was drüber...

Im Prinzip ganz einfach: man nimmt einen Puffer in Grösse der Ausgabe, das Objekt setzt die Pixel auf denen es erscheint auf max. Helligkeit, beim Übertragen der Werte auf den Bildschirm wird jedes Pixel dekrementiert - je länger der letzte Refresh eines Bildpunktes her ist desto blasser wird der Punkt. Bei Geiss wird der Puffer nicht 1:1 auf die Ausgabe abgebildet sondern hat veränderbare Pixelbreiten, in Verbindung mit pan&scan schaut es dann aus als würden die Spuren z.B. in Richtung Fluchtpunkt strömen. Wenn man einen Strudel will dreht man einfach den Puffer um das Zentrum des Wirbels und legt den Puffer mit grossen äusseren und kleinen inneren Pixeln an.
Wenn man die Pixelgrössen animiert lassen sich sicher auch interessante Effekte bauen...
 

deltacon

Mitglied
also hab ich das richtig verstanden, im Prinzip ist es nix anderes, als dass man eine Region definiert (-->Puffer), in die du Farbfelder hineinschmeisst, die maximale Helligkeit besitzen und danach an Intensität und Größe zum Mittelpunkt (oder zu einem anderen definierten Punkt) hin verlieren (so eine Art Fluchtperspektive)...?

Und diese "Farbfelder" (sind ja keine Pixel, weil ein Pixel ja immer nur EIN Pixel ist), werden die zufällig generiert, oder sind das bestimmte Vorlagen (z.B. *.gifs), bzw. wie sehen die aus (einfärbig - mehrfärbig - Löcher drinnen - Fraktale...)?

lG
Bernie