Mac Pro irgendwie viel zu teuer? Alternativen?


julia29

Erfahrenes Mitglied
Interessant wenn man das sich hier so als alter Mac-Hase durchließt. Ich hatte mit einem MAC Fx oder wie die Kisten damals hießen angefangen, doll, dort konnte man mit Programmen wie PageMaker, später QuarkXPress, Schriften von 10,8 Punkt einstellen, da bot die Windoof-Kiste gerade mal die festen Schritte 4,8,12,18 und 24 Punkt. MAC war immer Vorreiter, bis Windows nachrückte. War schon eine tolle Zeit als noch am laufenden Band Print-Kataloge gesetzt werden mußten und diese dann zum Linotype-Belichter im gleichen LAN geschickt werden konnten.
Aber alles hat seine Zeit. Die Macs werden heute noch für graphische Arbeiten wie mit FreeHand, Illustrator oder Photoshop eingesetzt. Für Internet konnte man den Mac vergessen, viel zu langsam, dies hat sich auch später nicht wirklich geändert. Und was hier in den einzelnen Berichten immer wieder durchkommt, der Mac ist im Grunde zu teuer. Wenn man die Jahre des Einsatzes zählt dann relativiert sich das wieder etwas (unkaputtbar).
Eines darf man nicht machen, ständig neue Programmupdates oder nach neuen Mac-Versionen Ausschau halten, das geht ins Geld. Ich spreche aus Erfahrung.
Selbst den Mac als Server im Rechenzentrum mit 4D (4th Dimension als Datenbank-Server) zusammen mit Fernwartungsprogramm 'Timbuktu' war eine tolle Sache. Gab es wo anders alles noch nicht. Heute haben wir dort Linux stehen und statt 4D setzen wir PHP ein. Resultat, alles deutlich günstiger.

Für einen Privatmann würde ich niemals MAC empfehlen, es sei denn er arbeitet in einer Werbeagentur oder anderem graphischen Gewerbe ohnehin mit einem Mac und kann von dort das eine oder andere 'nutzen'. Die Zeit ist vorbei. Mit OpenSource und No Name-Geräten sind bei 95% der anfallenden Aufgaben besser und günstiger einzusetzen. Für Spezialisten mit besonderen Aufgaben hat der Mac seine Berechtigung, für alle anderen eher nicht.

Eine Meinung von jemandem, die nun 15 Jahre mit alle drei Welten intensivst zu tun hatte.
Julia
 

Neurodeamon

Erfahrenes Mitglied
Interessant wenn man das sich hier so als alter Mac-Hase durchließt.
Ah, Danke Julia!
Endlich ein alter "Mac-Hase" (oder Häsin) mit objektiver Betrachtungsweise :)

Die iMacs/Powerbooks kann man aber getrost einem Privatmenschen empfehlen. Die sind echt toll.
Zumindest in der Grundausstattung nicht zu teuer, schick und einfach zu bedienen.
 
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julia29

Erfahrenes Mitglied
Ah, Danke Julia!
Endlich ein alter "Mac-Hase" (oder Häsin) mit objektiver Betrachtungsweise :)

Die iMacs/Powerbooks kann man aber getrost einem Privatmenschen empfehlen. Die sind echt toll.
Zumindest in der Grundausstattung nicht zu teuer, schick und einfach zu bedienen.
Nicht nur Betrachtungsweise ........ Realität
iMacs kenne ich zur Genüge und weiß auch was diese tollen Kugeln leisten können.

Aber zurück zur Realität.
Beispiel 1:
Ich sehe von hier dort hinten auf der Ablage 2 iMacs einen grünen und einen rötlich/orange. Beide stehen dort komplett aufgebaut aber ungenutzt herum. Wenn ich jetzt aufstehen und mit dem Finger über das Gehäuse wischen würde, könnte man meine 'staubfreie Fingerspur' dort sehen. Und damit will ich nichts gegen unsere Büroreinigung sagen .....!!

Beispiel 2:
Mein Kollege, mir schräg gegenüber, den ich jetzt angrinse und er nicht weiß warum und das ich gerade über ihn schreibe und herziehe (mach ich sonst nie) ist auch Macianer, hat einen Arbeitsrechner (aber WinXP) und einem privaten Powerbook (Mac) auf seinem Schreibtisch.
Neulich hat unsere Chefin zum 6.Dezember einen kleinen Weihnachtsmann aus Schokolade ausgegeben, bei ihm auf sein Powerbook gestellt. Meiner ist leider schon weg (ich kann sowas einfach nicht lange stehen sehen ...).
Heute haben wir den 11.Dezember, sein Weihnachtsmann steht dort immer noch auf seinem Powerbook. Will sagen, er hat einen Mac, nutzt aber für seine privaten Dinge wie eMails abrufen usw. den Firmen-PC. Mit nach Hause hat er ihn auch noch nicht wieder genommen, denn dann stände der Weihnachtsmann wo anders. Was will ich damit sagen, den tatsächlichen Einsatz in meiner nächsten Umgebung mal so nebenbei feststellen.

Es dauert nicht mehr lange, dann steht dort kein Schokoladenweihnachtsmann mehr, aber sicher nicht weil er sein Powerbook nutzt, sondern weil ich ........ genau

Gruß
Julia
 

Neurodeamon

Erfahrenes Mitglied
@julia29: Ich arbeite bei mir in der Firma hauptberuflich mit Macs. Seit Version 8 des OS. Wir haben 2 Apple Server hier stehen. Theoretisch würde auch ein Dell Poweredge gute Arbeit leisten, aber bisher hat nur ein kleiner Dell Server seinen Fuß in die Tür bekommen. Man kann die ganze Infrastruktur ja leider nicht an einem Tag ändern.
Ich sitze gerade übrigens an einem "flachen" iMac (PPC, OS X 10.4). Wir haben aber auch noch einen alten, runden iMac mit OS 10.1 hier stehen - aus Kompatibilitätsgründen mit bestimmter Hardware. Mehrere G4 brummen laut um die Wette.
Da ich Individualist bin, steht neben mir mein Dell XPS 1710 mit Linux. Oh, waren nicht mal Macianer die Individualisten? ;)

Irgendwie ist das bei mir so eine Haßliebe. Einerseits ist das OS X echt toll, andererseits gibt es seit Jahren Konzeptfehler die nicht ausgebügelt werden (es sei denn man kauft immer die neueste OS Version, dann ist die Warscheinlichkeit einer Korrektur höher).
Ein paar Beispiele: Lege einen Ordner an, arbeite damit, fülle Ihn mit wichtigen Daten. Jetzt kommt ein USB-Stick (oder externe Festplatte, CD, whatever) und dieser enthält zufällig den gleichen Ordnernamen. Von Windows und Linux ist man gewöhnt das die Ordner zusammengeführt werden (Vista fragt sogar explizit mehrfach wegen der Ordnerstruktur ab). Das OS X löscht einfach den gleichnamigen Quellordner und setzt den neuen Ordner an dessen stelle. Und das beste kommt noch, der Papierkorb-Mechanismus wird hierbei umgangen - Fazit für den unbedarften User? Daten weg!
Netzwerkinstabilitäten: Aktuelle Patches machen es zum Teil schlimmer, wir lassen hier immer umfangreiche Tests durchlaufen bis ein Serverpatch von Apple aufgespielt wird.
Unerklärliches: Der Samba-Server drosselt bei manchen Systemen aus irgend einem Grund die Geschwindigkeit zu Nicht-Apple Samba-Klienten, ganz besonders krass ist das es bei unverändertem Server irgendwann noch langsamer wird. Ich kopiere grundsätzlich auf meinen 16 GB USB-Stick wenn ich Daten auf mein Notebook spielen muß :suspekt:
 
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Klein0r

Erfahrenes Mitglied
Hallo zusammen,

habe gerade irgendwie mein eigenes "Uralt-Thema" durch Zufall wieder gefunden. Jetzt, fast 2 1/4 Jahre später schreibe ich meine Tutorials.de-Posts von nem 2.5 Ghz 13" MacBook Pro aus. Wer hätte das gedacht? Bin auf jeden Fall schwer begeistert! Habe das Gerät jetzt ungefähr 2 Wochen und habe seit dem meinen Windows-PC nur einmal wieder eingeschaltet um ne Datei auf den Mac zu kopieren :) Denke das spricht für sich!

Allerdings stellen sich mir nun einige Fragen was die Tools und Programme angehen die ich so nutze. Bei dem letzten MacHeist nano bundle (ich hoffe das ist ein Begriff) habe ich direkt mal zugeschlagen. So nutze ich nun Flow als Ersatz für FlashFXP (habe noch nicht so lange mit gearbeitet, aber ich denke es ist deutlich schlanker gestaltet als FlashFXP - eventuell mal Transmit ansehen?!), Safari statt Opera (unter Windows nie intalliert gehabt - ist aber super in OS X integiert), Mail statt Thunderbird (finde ich klasse), iCal statt Thunderbird-Plugin, Adium statt Miranda, usw...
Also ich hab mich schon relativ gut eingelebt was die Programme angeht ...

... aber eine Frage bleibt offen:
Wie werde ich mit Grafikbearbeitung weiter machen? Auf dem PC hatte ich eine Studentenversion von Photoshop CS3 installiert. Die Lizenz kann ich aus 2 Gründen nicht auf den Mac portieren: Es gibt noch einen Mitbenutzer und mit der Studentenversion ist offiziell keine potierung auf den Apfel vorgesehen... Also nun ist die Frage: Wie gehts weiter?

Ich nutzte Photoshop hauptsächlich für privates Webdesign und Fotobearbeitung. Jetzt habe ich schon mehrfach was von Pixelmator gelesen - ist das Produkt ein wirklicher Konkurrent? Kann man damit auch Kamera-Raw-Files bearbeiten (NEF)?
Oder sollte man das Programm beispielsweise durch Lightroom noch unterstützen?

ODER sollte wirklich eine weitere Version von Photoshop für den Mac gekauft werden?

Hat damit irgendjemand Erfahrungen?

Grüße
 

Dr Dau

ich wisch hier durch
Jetzt habe ich schon mehrfach was von Pixelmator gelesen - ist das Produkt ein wirklicher Konkurrent?
Keine Ahnung, ich kenne es nicht. ;)

Kann man damit auch Kamera-Raw-Files bearbeiten (NEF)?
Laut Weblog ist der RAW Support seit Version 1.0.1 verfügbar.

Oder sollte man das Programm beispielsweise durch Lightroom noch unterstützen?

ODER sollte wirklich eine weitere Version von Photoshop für den Mac gekauft werden?
Wer das Geld hat..... :D

Eine völlig kostenlose Alternative könnte auch GIMP in Verbindung mit UFRaw sein.
Einfach mal anschauen..... kostet ja nichts. ;)
 

Klein0r

Erfahrenes Mitglied
Danke für die schnelle Antwort.

Pixelmator scheint ja langsam wirklich im Netz auf zu blühen und es gibt auch schon ne Menge Tutorials mit der Software. Habe mir gerade mal die Demo gezogen und spiele jetzt ein wenig mit der Software rum... Mal sehen wie das ganze abschneidet ;)

GIMP geht für mich leider garnicht. Mag ich absolut nicht und komme ich nicht mit klar.

Mit einer weiteren Version für MAC von Photoshop meinte ich natürlich auch wieder eine Studentenversion! Software die teurer ist als die Hardware möchte ich momentan erstmal vermeiden :p Dafür nutze ich zu wenige Funktionen von PS - denke ich.

Grüße
 

smileyml

Tankwart
Premium-User
Also einen wirklichen Konkurent im Leistungsumfang von Photoshop gibt es aus meiner Sicht auf keiner Plattform.

Jeglichen weiteren Kommentar bzgl. Mac etc. erspare ich mir, da Meinungen in beide Richtungen polarisieren. Jeder wie er kann und soll und letztlich zählen die Ergebnisse - immer!

Grüße Marco
 

Klein0r

Erfahrenes Mitglied
Naja die Bedienung von PS auf PC oder Mac wird sich ja nicht grundlegend unterscheiden. Daher wird man schon die gleichen Ergebnisse erzielen können ;) Denke ich.

Wo man sich wohler fühlt ist halt ne andere Sache...

lg
 

applefan

Grünschnabel
Und schon wieder muss ich hier mein Grundsatzplädoyer halten. Bei Mac bezahlst du nicht nur den Namen, sondern eben auch die aufeinander abgestimmten Komponenten, die gute Symbiose aus Hard- und Software und die Langlebigkeit. Ich hab selten erlebt, dass ein Mac jemanden im Stich gelassen hat. Ich sehe es immer als Investition, nicht als Ausgabe. Das ist zwar eine subjektive Ansicht, aber ich komme mit dem Worklflow des Macs deutlich besser klar, was mir wertvolle Arbeitszeit spart, die ich früher vergeudet habe mit Windoof.
 

rd4eva

Erfahrenes Mitglied
Bei Mac bezahlst du nicht nur den Namen, sondern eben auch die aufeinander abgestimmten Komponenten, die gute Symbiose aus Hard- und Software und die Langlebigkeit.
Eigentlich bezahlt man tatsächlich nur den Namen. Und vielleicht noch eine Mitgliedskarte der Apple-Sekte.
Wenn ich mir bei einem Noname Notebook-schrauber eine Kiste zusammen konfiguriere die ungefähr den Leistungsdaten des MacBookPro entspricht dann liege ich lächerliche 1.005,- unter dem Preis von Apple.
Für den Preisunterschied kann ich mir da noch eine Geforce GTX 460M, 8GB 1333Mhz Ram, eine 260GB Solid State Disk, einen Intel Core i7 640M und noch ein paar kleine Spielereien einbauen.
Von besagtem Noname Notebook-schrauber habe ich btw. seit 3 Jahren eins zuhause rumstehen und das Ding hatte noch nie auch nur die kleinste Macke.
Grundsätzlich soll ja jeder mögen und kaufen was er will, aber diese typischen Apple-Fanboy-Argumente, die ganz nah ran reichen an die damaligen Linux-ist-so-sicher-Argumente sind einfach pure Augenwischerei.
 

Twinsetter

Mitglied
Jetzt muß ich mich mal einklinken. Ich habe seit fast 4 Jahren ein Macbook Pro 17". Das Teil wurde damals noch mit 10.5 OS ausgeliefert. Zwischenzeitlich habe ich auf 10.6 geupdatet - das ging super einfach und ich mußte, außer Parallels (Virtualisierungssoftware), nichts neu installieren. Für das neue OS habe ich 79€ bezahlt - ich meine das ist angemessen, Windows ist da teuerer.
Ich war vom ersten Tag an begeistert. Das Teil ist einfach Klasse. Alles ist irgendwie durchdacht. Ich habe nach dem ersten Auspacken vielleicht 5min gebraucht bis alles lief. Ich möchte mein Macbook nicht mehr missen. Man merkt, daß hier alles aufeinander abgestimmt ist. Zusätzliche Software habe ich relativ wenig gebraucht - OpenOffice, ein vernünftiges Bildbearbeitungsprogramm.
Ich habe vor 3 Monaten einen neuen Firmenlaptop (IBM Thinkpad - ich meine nicht das schlechteste Teil), natürlich mit XP, bekommen. Zwischen beiden Geräten liegen Welten. Das IBM ist deutlich größer und schwerer (obwohl es nur ein 15"er ist), die Zeit zum booten ist deutlich länger und der Akku hält auch nur knapp 2/3 der Zeit des Macbooks durch, obwohl das IBM einen extra großen Akku (er steht hinten ca. 3cm über das Gehäuse heraus) hat. Von einen Trackpad, welches Mausgesten unterstützt, wollen wir mal gar nicht sprechen.
Ich habe jetzt angefangen mich mit Applescript zu beschäftigen. Auch hier hat mich Apple nicht enttäuscht - das Sprachkonzept ist einfach durchdacht.
Ich bin mit Mac rundum zufrieden und kann damit alle anfallenden Arbeiten lösen. Natürlich arbeite ich auch mit Windows (ich programmiere für meine Firma und ist nun mal Windows die Plattform). Ich finde auch unixartige Betriebssysteme - auch in MacOS schlägt ja einUnixherz - gut, da sie einem viele Freiheiten lassen und es dort auf Grund der Vielzahl von Tools für jedes Problem eine Lösung gibt. Als Serverbetriebssystem ist Linux speziell im Privatbereich unschlagbar.

Meine Tochter hat vor einem Jahr mit einem Designstudium begonnen. Ich habe ihr deshalb ein iMac 24" gekauft. Auch sie ist mit dem Teil sehr zu frieden und nie wieder einen PC haben.

Zwischenzeitlich habe ich mir noch einen iPod Touch und für meine Frau eine iPad zugelegt. Auch diese Teile sind absolut durchdacht und funktionieren einwandfrei. Allerdings muß hier mal fairerweise sagen, daß der iPad keinen PC ersetzt. Für meine Frau, die ein bißchen surft, Mails empfangen und senden, die Urlaubsfotos anschauen und ab und an ein kleines Spielchen machen möchte, ist es aber völlig ausreichend. Ich habe eine VNC App darauf installiert, so daß ich sämtliche Rechner egal ob mit Windows, Unix, Linux oder Mac vom Sofa aus fernsteuern kann. Das ist toll, denn so kann ich Programmierideen oder andere Sachen sofort umsetzen auch wenn ich gemütlich auf der Couch sitze.
 

tidus82

Grünschnabel
Grundsätzlich soll ja jeder mögen und kaufen was er will, aber diese typischen Apple-Fanboy-Argumente, die ganz nah ran reichen an die damaligen Linux-ist-so-sicher-Argumente sind einfach pure Augenwischerei.
Das ist lustig... :) ich besitze seit nunmehr 5 Jahren nur noch Apple-Rechner...
Verschiedenste Varianten, angefangen beim MacMini, bis über MacBook Pro bis hin zum Mac Pro.
Ich habe bei keinem einzigen der Rechner je ein Anti-Viren-Programm laufen lassen... Einzig eine Firewall habe ich installiert...
Und - toi toi toi... Ich habe in den 5 Jahren (5 Verschiedene Apple-Modelle) noch keinen einzigen neu installieren müssen.

Also erzähl mir nichts von Augenwischerei... ;)
 

FoolMoon

Erfahrenes Mitglied
Nach 8 Jahren Windows und 2 Jahren Linux kann ich mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen das Mac OS X, das mit Abstand sicherste System ist.
 

zerix

Hausmeister
Moderator
Mac Pro irgendwie viel zu teuer? Al ...

Hallo,

Die Betriebssysteme sind eigentlich alle sicher, aber sie sind erst mal nur so sicher wie der Nutzer sie macht. Dazu kommt, dass bei Windows einfach mehr nach Sicherheitslücken gesucht wird.

Gruß

Sascha
 

rd4eva

Erfahrenes Mitglied
Ich habe in den 5 Jahren (5 Verschiedene Apple-Modelle) noch keinen einzigen neu installieren müssen.
Nach 8 Jahren Windows und 2 Jahren Linux kann ich mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen das Mac OS X, das mit Abstand sicherste System ist.
Sollen das ernsthafte Argumente sein? Ihr beiden spiegelt so ziemlich genau die Naivität wieder die Apple Usern immer unterstellt wird.

Sascha hat völlig Recht damit das in Windows mehr nach Lücken gesucht wird als in den ganzen *nix derivaten.
Was zum einen tatsächlich darin liegt das Windows von Anfang an einer anderen Philosphie gefolgt ist was Berechtigungen angeht aber zum anderen auch ganz einfach daran das es immernoch wesentlich weiter verbreitet ist.

Felix von Leitner hat vor kurzem ein Interview bei Heise zu diesem Thema gegeben das könnt Ihr euch ja mal durchlesen.
http://www.heise.de/mac-and-i/artikel/Schwere-der-Luecken-ist-besorgniserregend-1194782.html

Und btw. das wir jetzt über die Sicherheit von MacOS reden liegt nur daran das Ihr beide meinen oben getroffenen Vergleich nicht verstanden habt.
 

Twinsetter

Mitglied
Das kann man so nicht stehen lassen. Ich arbeite seit ca. 16 Jahren beruflich mit Windows und Co. und bin auch nicht prinzipiell dagegen.
Seit 5 Jahren hab ich selbst einen Mac und bin sehr zu frieden. Das Teil läuft noch so wie am ersten Tag. Viren oder ähnliches hatte ich da auch noch nicht obwohl das Teil ständig im Netz hängt und seit 4 Monaten mit kleinen Unterbrechungen nicht ausgeschalten wurde (Antivirensoftware habe ich auf dem Mac nicht installiert).

Bei Windows hole ich mir schon was wenn ich bloß einen Stick anstecke und zu allem Übel erkennt McAfee (wird in unserer Firma verwendet) das Haustier nicht einmal obwohls nichts neues ist. Die Startperformans von Windows ist katastrophal. Bis Win oben ist habe ich mit dem Mac schon den 1. Brief geschrieben.

Mag sein das Mac beim letzten BS noch keinen Speicherschutz hatte wie Herr Leitner schreibt und Win95 da angeblich schon weiter war. Aber warum dann laufend Bluescreens (zumindest bis XP) oder andere Abstürze? Ich kann mich nicht erinnern das mein Mac jemals abgestürzt ist. Windows muß ich mindestens eimal pro Tag neu booten.
Deshalb neue Technologie hin oder her, entscheident ist, daß es funktioniert und Mac funktioniert - das ist einfach so und bedienerfreundlich ist es auch noch. Für mich gibt es jedenfalls keinen Grund jemals wieder zu Win zurückzuwechseln zumindest was den Privatbereich anbetrifft. Dienstlich sieht das etwas anders aus, da muß ich mich leider fügen.
 

zerix

Hausmeister
Moderator
Ob Mac OS, Windows oder Linux benutzerfreundlicher ist, ist ja eine ganz andere Frage. Das ältere Windows-Versionen öfter mal abstürzen hat leider auch nichts mit Sicherheit zu tun.

Was Viren angeht, dass man bei Mac OS "keine" Probleme mit Viren hat, liegt daran, dass es für dieses OS aber auch für Linux und Unix wesentlich weniger Viren gibt, die auch bei weitem nicht so sehr verbreitet sind.
Wenn Linux oder Mac OS verbreiteter wären, also ähnlich oft wie Windows, dann würde die Sache natürlich ganz anders aussehen.

Letztendlich ist es die eigene Entscheidung welches Beitriebssystem man bevorzugt.
Ich selbst habe 8 Jahre lang Windows genutzt, 5 Jahre Linux und nun seit 2 Jahren Mac OS. Und selbst heutzutage nutze ich Linux und Windows noch in virtuellen Maschinen.

Gruß

Sascha
 

Twinsetter

Mitglied
Nicht so ganz. Das ausgefeilte Benutzer und Rechtesystem der Unixe trägt eben mit dazu bei, daß sich Schadsoftware schwerer verbreiten und auch schwerer installieren läßt. Es ist eben nicht so wie bei Wndows, das jeder alles darf. Natürlich kann man auch unter Windows die Rechte stark einschränken - sehe ich bei unseren Firmenrechnern - aber der Normaluser macht das eben nicht. Und trotzdem ist es unter Windeows immer noch problemlos möglich, trotz Rechtebeschränkung so viel Schaden anzurichten, daß hinterher nichts mehr läuft. Daran ändert auch die neue Useraccountverwaltung von Vista bzw. Win 7 nichts, weil entweder abgestellt oder die echt nervigen Meldungen einfach weggeklickt werden.
 

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