Einführung Neuronale Netze

jkallup

Erfahrenes Mitglied
Hallo,
habe folgendes gedanken spiel für ein neuronales netz:
ein kreis, als neuron, das verschiedene inputs bekommt
zum beispiel: Input: "was ist pi" ?
im kreis können dann:
x1) eine mathematische konstante
x2) leicht dynamisch
x3) ein griechischer buchstabe
x4) den zahlenwert von pi (gerundet)

wie kann ich die gewichtung machen - oder wie soll die
programmtechnische klasse (delphi/c++?) aussehen,
die ein neuron hat?
um y = Antwort zu erhalten

x = input
w = gewichtung
z = w1x1 + w2x2 ... wnxn

y = 1 / (1 + e^-z)
 

Joe

Erfahrenes Mitglied
Wie heißt die Formel für y ausgesprochen (Mathelaie)?
Für die Gewichtung bräuchte es x Anfragen welche explizit nach x1 - x4 suchten. Würde die überwiegende Zahl der User eher eine Antwort nach x1 erwarten würde man auch so antworten. Würde denken das man wie im Leben erstmal fragt.."was meinst du? x1 eine mathematische Konstante?". Und später würde man zu 90% sagen X1, liegt man falsch würde man sagen achso du meinst wohl X2. Je nachdem wie oft eben x1- x4 abgefragt wurden ergibt sich da ja prozentual eine Gewichtung.
Ohne Interaktion stelle ich mir eine neuronales Netz als nicht lernfähig vor. Es würde in meinen Gedanken immer Inputs brauchen um zu gewichten.
 

jkallup

Erfahrenes Mitglied
Hallo Joe,

y = Ausgang = sum_bin(z Aktivierung) = { Fall 1: z>= 0 = +1 | Fall 2: z <= 0 = 0 | Fall 3: z = 0 = -1 }

w = Gewichtung je Input

x = Eingang

We im richtigen Leben, lernt ein Kind, und mit lehrnen erhöhen sich die Inputs, die zu y führen können.
y kann dann wiederum ggf. mehrere Antworten geben.
Je mehr man lernt, umso höher die Gewichtung zu einen Thema;
umso genauer die Trefferqoute = Ergebnis = y ...
Für den letzten Satz gebe ich Dir recht!!!
Woher soll das Kind wissen, ob es richtig ist, was es lernt... es braucht einen Lehrer
 

Joe

Erfahrenes Mitglied
Wobei Inputs ja aus verschiedenen Quellen kommen können. Je nach Sinnen oder Erkennungsmuster zb. visuell, akustisch, geschmacklich, fühlend (Tastsinn, Druck, Wärme usw) ergeben sich ja unterschiedliche Muster. Hm Muster in einen neuralen Netz welche öfter benutzt werden als andre Muster? Die Gewichtung könnte also auch Benutzung oft genutzter neuronaler Verknüpfungen beruhen. Erinnerungen könnten genau solche Muster sein eben immer spezifisch leicht abweichend. Dadurch wären eben manche sich oft wiederholenden neuronalen Muster bewusst präsent.

Für mich stellt sich bei solchen Gedankenspielen immer die Frage wie relevant zum Lernen das Bewusstsein ist. Ich glaube Bewusstsein lässt sich bis heute nicht simulieren. Aber das ist wohl eher schon eine philosophische Frage.

In Delphi, C++ könnte ichs aber nicht erklären.
 

jkallup

Erfahrenes Mitglied
Hallo Joe,

ja, Du liegst schon na dran mit Deinen Gedanken in Hinblick Muster!
Je mehr mit Mustern gespielt wird, umso mehr die Gewichtung, bis man an scharfe Logik kommt und zu einer Lösung oder ich sag jetzt mal bescheiden, "Kenntniss" als Erfahrung.
Kinder wissen sehr schnell wie Schokolade schmeckt :)
Was aber hinzukommt ist, das ja nichts für die Ewigkeit ist - in Hinblick auf Selbsterhaltung oder evtl. Kurision.
Muster ändern sich mit der Zeit und sollte auch ggf. austauschbar sein.
Macht ja kein Spaß, wenn immer der gleiche Gewinnt ..... :)
Erinnerungen sind also gesammelte Muster.
Wo aber damit?
In Hinblick auf Speicherbedarf.....
Bewusstsein? Hmm was ist das? Viele denken sie haben so etwas.
Aber die Realität schaut recht dunkler aus - Jeder schwimmt mit den MainStream - neusten Trends (Handy ....
Bewusstsein kann nur von "Freihen Denken - von Freien Denkern" entwickelt werden.
Soll heissen nur wenn non-profit Unternehmen daran gehen, haben wir eine Change.
Bewusstsein - Wurde eine Sache nun "Bewusst" oder "nicht - bewusst" ausgeführt führt ja wiederum zu einen y Ausgang also einer Lösung mit bestimmter Wichtung.
Wie strahlend hast Du gelacht, als Du Pappa Dein erstes Hello World Programm gezeigt hast?
Bewusstsein - das nicht bewusste - umso mehr - umso stärker.
Womit wir bei Entscheidungen währen bzw. Traum/Deutung ....
Entscheidungen kann man ja auch falsch machen,
Träume können uns etwas vortäuschen - Tabaluga.....
Träume sind eine Ansammlung von "Erlebnissen", die stückchenweise "Durchgearbeitet" werden.
Träume können sich ändern ... positv aber auch negativ
Hält man an seinen Träumen fest, kann das, mit "Entscheidungen" zum Glück führen .. oder aber
auch zu einer Scheidung.
Du kannst sehen - alles ist mit 0 und 1 oder -1 "entscheidbar"
Auf die Gewichtung kommt es an.
Es wäre so, wenn Du jeden Tag ein oder mehrmals pro Woche Deinen Blutdruck/pulse messen würdest
es in einer Tabelle festhälts und dann diese Daten ausgewertet werden.
Anhand dieser kann dann eine Amnäse gemacht werden um zum Beispiel einem Diabetiker die richtige
Dosierung von Insulin zu verabreichen ....
 

Joe

Erfahrenes Mitglied
Hallo jkallup,

absolut gleiche Muster sind nicht gemeint. Ich glaube auch nichtmal das es absolut gleiche Muster, Dinge überhaupt gibt. (Nichtmal absolute Kugeln sind gleich, spätestens auf molekularer Ebene oder letztlich auf Quantenebene unterscheidet sich alles.)

Neuronale Netze sind denke ich doch n Punkte welche ebenfalls beliebig miteinander verknüpft werden können. Wobei die Punkte ja für X Erfahrbare Nuancen im Kleinsten stehen.
Ein größeres Areal an Verknüpfungen könnte so zb für den Geschmack Süß stehen Je nachdem was da alles an Punkten aufzählbar wäre.
Schokolade wären ähnliche Muster wie Eis oder Bonbons. Jedoch nicht exakt gleiche es kommen immer andre Neurale Punkte hinzu zb. Kakao, kalt, hart ums zu simplifizieren.

Ich denke je nach subjectiver Wahrnehmung ergäbe dies beinahe auch endlich viele Punkte welche aber beliebieg Viele Muster bilden können.
Objektiv oder ontologisch ist es nicht wahrnehmbar. So unterscheiden sich also auch bei jedem Bewusstsein, Wahrnehmung und Gewichtung.

Würde man sich also Bahnen anschauen und wie oft sie benutzt würden stellte man fest das manche Bahnen öfter genutzt werden als andre, was sich ja auch oft in Verhaltensmustern zeigt.
Das heißt aber nicht das sich Muster nicht auch ändern können.. zumal sie ja sowieso nie gleich sein können.

Gefühle hingegen wie oben angesprochen "Wie strahlend hast Du gelacht, als Du Pappa Dein erstes Hello World Programm gezeigt hast?",
stelle ich mir hierbei als fast unlösbar (bisher) vor.
Aber ohne diese Einflüsse gäbe es kaum Antrieb die Gewichtung bisheriger immer ähnlicher Muster zu ändern.

Was den Speicher betrifft müsste man all dies ziemlich runterbrechen auf anfänglich wenige aber funktionierende Punkte um unterschiedliche "Qualitäten" zu ermöglichen.
Das wäre ja testweisse erweiterbar.
Das menschliche Gehirn wieviele solche Punkte hat das und nimmt man noch Hormone, Bodenstoffe also damit den Körper der die Gefühle wiedersiegelt noch mit .. also ich glaube am Speicher mangelts da nicht. Bei Computern schon :)

Also in meinem wirklich unzulänglichen Theorem (massiv fehlendes Wissen und viel zu simplifiziert) würden Muster von Errinerungen ein gewisses Netz sein welches aber imme abrufbar ist, nur oft greift das neuronale Netz nicht mehr drauf zu. Erst wenn wieder einzelne Punkte angesprochen werden wird das Muster wieder bewusst abrufbar.
Es spielt zb kaum mehr ne Rolle das ich mit 12 gerne Clever und Smart las oder mit Indianern spielte. Jedoch diese neuronalen Punkte die ich hier als bestimmtes Bild zeichne lösen auch garantiert bei andren wieder Errinerungen auf. Man brauchts nur grad nicht :)

Von 1 und 0en würde ich auch sprechen aber von freier Entscheidung bei weiten nicht :D mag sein das nen Mönch sein Hormonhaushalt oder Unterbewusstsein unter Kontrolle hat aber im Normalfall wird alles gesteuert und von freien Wille kann keine Rede sein das ist glaube ich eine Illusion.
 

jkallup

Erfahrenes Mitglied
Der freie Wille ist schon wegen jahrelanger Verblödung der Massen gebrochen worden.
Ich kann mich nicht erinnern, wenn ich mal 1 oder 2 Stunden TV gesehen habe.
Der Mensch ist halt sehr beeinflußbar - siehe Gruppenzugehörigkeit bei jungen Menschen (rauchen...).

Manchmal zeichnen wir ja Bilder unbewußt, die dadurch entstanden, als wir noch Kinder waren und mit spielen lernten verschiedene Aufgaben zu lösen.
Zum Beispiel das Förmchenspiel - Kugel, Würfel, Dreieck -
in welcher Form passt welcher Körper?

So entstehen zum Beispiel Bilder die wie ein Kreis aussehen - einen Baum oder eine Hecke ähnlichen sind - um das von Dir angesprochene "runterbrechen" zu folgen.
Aus Dreiecken können wiederum verschiede Figuren entstehen - zum Beispiel eine Kugel - das macht jedes 3D Programm - kennste ja - siehe Blender.

Es lassen sich auch Würfel aus Dreiecken basteln.
Oder aus Dreiecken wiederum Dreiecke, durch teilen.

Gerade wenn man telefoniert und dabei im Unterbewusstsein Blumen oder Karees zeichen, symbolisier, das der Mensch teamfähig ist (laut Studien).
Vieles kommt in Vergessenheit, wird aber im komprimiert gespeichert.
So reichen manchmal Stichproben, um bestimme Areale zu stimulieren und zu aktivieren, das kompriemierte Wissen hervorzuholen - gefährlich ist dies Heute jedoch in Betrachtung der GPS Navis.
Kaum einer kauft mehr Atlanten, sondern tippt stupide ein Fahrziel ein und verlässt sich dann auf die Technik - sehr gefährlich! :)

Was dem Speicher anbelangt: Ich denke mal das der Biospeicher begrenzt durch die DNA ist.
Es können zwar Synapsen zusammengefügt werden - aber wie weit reicht dieser Fortschritt - haben wir in 50 Jahren einen Medizinball großen Kopf, in dem unsere Gedanken sind?
Also was ich sagen will, die Kapazitäten sind gleichermaßen (Computer, Biomasse) beschränkt.
Es sei denn der Körper geht nach dem JinJan Prinzip, wo sich die Katze in den Schwanz beisst ...

Wo neues Wissen dann entsteht, wird altes gelöscht - auch gefährlich!
Wie war noch mal die Ableitung vom Integral ...
Wenn da keine Vorkenntnisse vorhanden sind .. sehr gefährlich!

Ansonsten stimme ich Dir zu.
Ist wie in der programmiererei: ObjectOrientierteProgrammierung - bei der Vererbung und Polymorphology ausgeprägt sind.