Druckauflösung

wenco

Erfahrenes Mitglied
Hallo,
ich mache gerade ein CD-Cover (Booklet) und natürlich soll das ganze gedruckt werden. ich habe es in 300 dpi angelegt. Aber eigentlich ist 300 dpi doch nur die Mindestdruckauflösung?

Darum wüsste ich gern welche Auflösungen ihr am besten verwenden, für solche Projekte.
Danke. wenco
 

Ellie

Erfahrenes Mitglied
Hallo,

frag den Drucker, keine Ahnung ob Du das auf deinem heimischen Tintenpisser ausgibst, das belichtet werden soll oder wie auch immer. Und was der Druckdienstleister dir erzählt, zählt dann und kannst Du gerne glauben.

LG,
Ellie
 
T

thecamillo

In der Regel gilt, dass Bilder stehts in einer Mindestauflösung von 600 dpi in deine Datei Importiert werden sollten - um einer Kompression vorzubeugen würde ich dir zum Dateiformat TIFF raten, da dieses nicht verlustbehaftet ist, selbstverständlich spielt auch deine vewendete Technik eine Rolle. Wie Elli schon meint, ob nun der heimische Tintenstruhler oder Sieb oder OffSet von Druckereien, entscheidend ist wie viel die Mindestauflösung beträgt!

mfg claudio
 

wenco

Erfahrenes Mitglied
Vielen Dank Euch beiden. Das ganze wird in einer Druckerei gedruckt, wahrscheinlich digital. Ich weiß allerdings nicht in welcher. Also werde ich entweder genau das herausfinden und da mal nachfragen.

Oder, da ich das Booklet nicht in Illustrator oder Quark zusammenbaue, sondern alles in Photshop, werde ich allso notfalls die gesamte Datei in mind. 600 dpi anlegen.
Kann ja so falsch nicht sein.
Vielen Dank.
 

boesewicht

Mitglied
Mahlzeit!

In der Regel gilt, dass Bilder stehts in einer Mindestauflösung von 600 dpi in deine Datei Importiert werden sollten - um einer Kompression vorzubeugen würde ich dir zum Dateiformat TIFF raten, da dieses nicht verlustbehaftet ist, selbstverständlich spielt auch deine vewendete Technik eine Rolle. Wie Elli schon meint, ob nun der heimische Tintenstruhler oder Sieb oder OffSet von Druckereien, entscheidend ist wie viel die Mindestauflösung beträgt!

Naja dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Die optimale Auflösung ist abhängig vom Raster den der Dienstleister in der Druckerei fährt. (bei nem 70er Raster wäre zum Beispiel ca. 350dpi, bei nem 80er Raster 400dpi optimal. Die 305dpi kommen vom 60er Raster, der eigentlich immer weniger im Akzidenzdruck verwendet wird)
600dpi sind für Pixelbilder die im Offsetdruck produziert werden beispielsweise viel zu hoch!
Auch zu dem Dateiformat .tiff würde ich Dir nicht raten! Ein .eps mit maximaler JPEG Quali hat eigentlich die absolut gleiche Quali wie .tiff. (alles schon ausprobiert ;) )

Arbeite in einer Offsetdruckerei und enormer Mehraufwand bei sehr großen Daten wird natürlich berechnet ;) (mehr Zeit beim kontrollieren, rippen, archivieren usw.)

EDIT: Von dem Anlegen von kompletten Printdokumenten in Photoshop ist natürlich abzuraten. (google oder such mal ein bischen)
 
Zuletzt bearbeitet:

DerWalter

Mitglied
Ich rate dir zum PDF Dateiformat, 300 dpi maximum.

A1 Plakate werden üblicherweise als A4 pdf geschickt.
(Bild wird zwar pixelig, aber auf Entfernung keine chance das zu sehn, Schrift bleibt scharf, da die Schriften eingebettet werden bei pdf.)
 

wenco

Erfahrenes Mitglied
Hallo,
danke für die Antwort, aber Du hast was missverstanden? Ich mache kein Plakat!?
Trotzdem danke.
 

DerWalter

Mitglied
War nur ein Beispiel dafür mit welcher low res. teilweise gearbeitet wird, und an was du dich orientieren kannst. Tiff speichert zb. jeden pixel einzel und komprimiert wahlweise mit zip lzw(verlustbehaftet:eek:) etc, bei pdf werden die schriften eingebettet und sind daher immer gestochen scharf, solange du die ebenen erhaltest und nicht rasterst.

zwischen den zeilen lesen :)

viel Glück weiterhin.
 

helaukoenig

Erfahrenes Mitglied
Na ja, diese pi mal Daumen-Techniken können auch ganz schön nach hinten losgehen und deshalb galt früher folgende Formel: Rasterweite (in lpi) mal Sampling-Faktor mal Zoom-Faktor ist gleich benötigte Auflösung. Damit bin ich bisher immer gut gefahren.
Deutsche Rasterweiten (s.o. 60er, 70er auf den Zentimeter) werden einfach mit dem Faktor 2,54 in lpi umgerechnet, beim Samplingfaktor setzt man mittlerweile standardmäßig 2 ein und den Zoomfaktor muss du exponentiell bzw. als Wurzel denken; also ein Zoomfaktor von 1,41 entspricht einer Verdopplung der Fläche.
Es läßt sich auch in Pixelmaßen berechnen. Ein Booklet ist ziemlich genau 12 cm breit. Dies macht bei einem 60er Raster 720 Rasterpunkt. Beim einem Samplingfaktor 2 muss das Bild also mindestens 1440 Pixel in der Horizontale liefern. Vertikal läuft die Berechnung analog.
So ist es in den alten Schriften überliefert.