Berechnung für transparente Überlagerung


DexXxtrin

Erfahrenes Mitglied
#1
Hallo zusammen,

Ich hab keine Ahnung wo das am besten hingehört.;)
Nun zur Frage:
Ausgangslage sind zwei Bilder. Das einte soll zu einem Anteil transparent über das Andere, nennen wir es mal Hintergrundbild, gelegt werden.
Nun hab ich von jedem Pixel drei Zahlen und zwar die jeweiligen Blau, Grün und Rot Anteile (0…255).
Wie berechne ich nun den neuen Pixelwert, bei welchem das andere Bild zB. 50% transparent überlagert?

Bin euch dankbar um Tipps oder Formeln.;)

Gruss DexXxtrin


PS: Ich weiss dass es mit Photoshop etc. zu machen ist, allerdings brauch ich die Berechnung!
 

Jan-Frederik Stieler

Monsterator
Moderator
#2
Hi,
ich weiß jetzt nicht ob ich dich richtig verstehe.
Du willst eine Transparenz über einen Farbwert erreichen?
Das geht leider nicht. Deckkraft ist was anderes als Farbe.
Mit welchem Programm willst du den dein Vorhaben umsetzen?

Viele Grüße
 

chmee

verstaubtes inventar
Premium-User
#3
Also eher Mathematik denn Photoshop :)

Bild 1 ist die Basis und Bild 2 wird 50% daraufgelegt. Stell Dir den zeitlichen Verlauf von Bild 1 zu Bild 2 als eine lineare Gleichung vor. Bei Zeit 0 (oder auch Opazität 0%) ist es der Wert von Bild 1, bei Zeit 100 (oder auch Deckung 100%) ist der Wert von Bild2 erreicht.

Wie sieht der Wert bei 50% (0.5) aus?

f(x) = a + b*x
oder in diesem Fall
f(x) = a + (b-a)*x

Beispiel:
Pixel 1/1 auf Bild 1 hat den Wert 100/100/100
Pixel 1/1 auf Bild 2 hat den Wert 235/80/66

Wert = Bild1 + (Bild2-Bild1)*Transparenz

Rneu = 100 + (235-100) *0.5 = 100 + 67,5 = 167,5
Bneu = 100 + (80-100) *0.5 = 100 + (-10) = 90
Gneu = 100 + (66-100) *0.5 = 100 + (-17) = 83

usw und so fort.
mfg chmee
(ich verschiebs mal in die Creative Lounge)
 
Zuletzt bearbeitet:

DexXxtrin

Erfahrenes Mitglied
#4
Also eher Mathematik denn Photoshop :)
Jap das hast du richtig erkannt. :)

Danke für deine ausführliche Antwort.

Das mit dem Zeitlichenablauf hat mir geholfen, um es mir vorzustellen.
Mit hat da einfach was bei den Überlegungen gefehlt, bzw. ich war mir nicht sicher, ob man die Farbenwerte einfach so addieren und subtrahieren kann.
Somit ist eigentlich die Formel aus der Überlegung f(x)=b*x + a*(1-x) was umgeformt dann das Selbe wie bei dir ergibt. Nur sieht man bei deiner Formel besser, welches das Hintergrundbild ist.

Danke für die Antwort, hat mir sehr geholfen.
 

chmee

verstaubtes inventar
Premium-User
#6
Nein, die Formel würde -denke ich- auch bei CMYK funktionieren. zB wenn man einen Verlauf mathematisch erstellen möchte. Dass man im Druck Dinge wie Sättigung des Druckmediums betrachten muß, ist für die Aufgabe an sich erstmal unerheblich.

(Wenn ich die Zeit finde, werd ich mal n Photoshopscript schreiben, danach wissen wir es besser :D)

mfg chmee