Wieviel Javascript für Webseiten verwenden?


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#1
Hallo,

es gibt Webseiten die zeigen nur ein Ladesymbol, wenn Javascript deaktiviert ist (z.B. ein Kauftheme, das ein Scriptpaket des Themeautors benötigt).
Manche zeigen wenigstens noch basismäßig die Navigation und Textinhalte.

Wie ist das heutzutage: Ist der erste Fall der bereits grundlegend von Javascript abhängt ok, oder sollte man das unbedingt vermeiden? Programmierermeinungen, die ich kenne meinen "Ist egal, heutzutage basiert ohnehin fast alles auf Javascript, wer da was blockt sieht das halbe Internet nicht".
 

cwriter

Erfahrenes Mitglied
#2
Ist der erste Fall der bereits grundlegend von Javascript abhängt ok, oder sollte man das unbedingt vermeiden?
Weder noch: Nutze so viel JavaScript wie nötig, und so wenig wie möglich.

Ein Beispiel: Man kann Single-Page-Navigation bauen (der Rahmen bleibt gleich, die Inhalte werden nachgeladen) oder die Unterseiten durch den Webserver ausliefern lassen.
Welche Variante ist die bessere? Die 2. Variante ist wesentlich älter und funktioniert auch noch mit den ältesten Browsern und Lynx sehr gut.
Die erste Variante ist das, was sich User heutzutage gewöhnt sind: Kein "Aufblitzen" der Seiteninhalte, animierte Übergänge etc.

Dazu fällt mir noch das hier ein: Motherfucking Website (etwas ironisch, dass die Seite selbst Google Analytics lädt...)

Es gibt einen Grund, warum wissenschaftliche / "Arbeitswerkzeuge" einen angestaubten Look haben (z.B. Using the GNU Compiler Collection (GCC): Top ): Es funktioniert einfach überall und ist einfach und schnell gemachht.

"Ist egal, heutzutage basiert ohnehin fast alles auf Javascript, wer da was blockt sieht das halbe Internet nicht"
Das stimmt schon.

Javascript ist auch immer wieder durch Probleme wie Werbung, Lücken in der VM, XSS usw. aufgefallen. Allerdings ist das ein sehr kleiner Aspekt des ganzen (auch wenn ich bei einer Loginseite nicht unbedingt JS einsetzen würde, ausser, es lässt sich nicht vermeiden / ist explizit verlangt - Sicherheitsrelevante Probleme gibt es nur in den seltensten Fällen).

Und die NoScript-Nutzer sind in der Minderheit. Eine nette Geste ist, einen Hinweis anzuzeigen, dass man JS doch bitte aktivieren soll, wenn eine Seite das wirklich braucht.


Um die Frage zu beantworten:
sollte man das unbedingt vermeiden?
Nein, du darfst und sollst JS nutzen, um deine Ziele zu erreichen. Die Ausnahmen sind so selten und speziell, dass man dich darauf hinweisen wird (bspw. wenn etwas auf einem sehr seltenen/eingeschränkten Browser laufen soll).

Gruss
cwriter
 
#3
Vielen Dank für die umfangreiche Antwort.
Ok, hm dann bleib ich mal beim Template mit JS. Hab da nämlich eins gefunden, was mir fürs nächste Webprojekt beim Design unglaublich viel Zeit sparen würde, als wenn ich alles mit CSS selbst neu machen müsste.
 
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