Suse oder Red hat für Anfänger !?

Thorsten Ball trifft den Nagel auf den Kopf ! Ich will natürlich alle Türen und dessen Hintertüren von SuSE lernen! Ich glaub SuSE ist das besserer für den Anfang. Ich werd mir auch noch ein paar Referenzen im Netz suchen wo SuSE für den Anfang leicht beschrieben wird,...

thx für eure Meinungen
 
Grade deswegen würde ich dir von SuSE abraten, Sergo.
Sicher ist bei anderen die Installation und der Einstieg schwerer, aber mit sicherheit auch lohnenswerter.
Denn wenn du dich dann mal für die Hintergründe interessierst, kennst du dich dann schon ein
bisschen aus und es wird keine Umstände geben. Sicherlich wird das bei SuSE auch funktionieren,
aber dennoch finde ich dass es nicht dem Sinn von SuSE entspricht nach einer gewissen Zeit
Yast über Board zu schmeissen um dann mit SuSE viel manuell zu machen.

Thorsten

( Jetzt ist SuSE, in der Hitlist von google.de ganz oben, denn so oft wie ich SuSE geschrieben habe,
schreibt sonst niemand SuSE )
 
Na, ich glaube nicht, dass genau verstanden wurde, was ich sagen wollte. Also noch mal an einem anderem Beispiel:

Ich betreue bei uns in der Firma das Netzwerk. Mich interessiert der technische Hintergrund eines Systems sehr genau. Meine Kollegen wollen aber ein Arbeitsplatz haben, auf dem sie ihre Mails, ihren Schreibkram und ihre Arbeit verrichten können. Denen ist es im Prinzip schnurzpiep egal welches Betriebssystem sie nutzen. Hauptsache sie können alles intuitiv bedienen, es ist hinreichend stabil und ihre Daten gehen nicht verloren. Natürlich hat Microsoft einige Pluspunkte, da auf dem heimischen PC eben auch MS läuft.

Ich hatte vor einiger Zeit eine Art "Experimentier-PC" in unserem Aufenthaltsraum aufgestellt. Als Betriebssystem habe ich SUSE-Linux 9.0 Prof gewählt.

Warum?
Zum einem wollte ich meine Kollege motivieren einen Blick über den Tellerrand zuwerfen, zum anderem halte ich das System von Suse auch für einen Normalanwender für relativ unkompliziert. In der ersten Phase hieß es, dass wäre doch zu kompliziert und zu umständlich, man wolle doch lieber ein Microsoft-Betriebssystem haben. Mittlerweile wird es aber von einer Vielzahl von Kollegen angenommen. Es wurde auch deshalb angenommen, weil es als fertig installiertes System da steht.
Einige haben auch zu Hause damit experimentiert. Experimentiert heißt nun aber nicht ich drehe an jeder Schraube bis die Kiste läuft. Experimentiert heißt, dass das System installiert wurde, wenn es auf Anhieb lief wurde es als gut befunden. Kam es zu Problemen, dann gab es eine kurze Problemlösungsphase. Klappte diese dann auch nicht, wurde wieder Windows aufgespielt.

Was will ich damit sagen?
Eine Entwicklung wird von der breiten Masse erst dann angenommen, wenn es einfach ist. Und da ist Suse auf dem richtigen Weg. Nicht jeder möchte sein Betriebssytem bis in alle Winkel kennenlernen. Die Mehrzahl möchte eben ihre Mails lesen, Surfen, Schreiben, Spielen usw. ohne sich vorher mit dem Betriebssytem auseinanderzusetzen. TCP/IP, SMTP, POP usw. sind Dingen, von denen sie keine Ahnung haben und auch nicht haben wollen. Ein Heimnetzwerk muss laufen, wenn das Kabel in das komische Loch eingesteckt wird.

Hier muss man also genau überlegen zu was rate ich einem, wenn er auf Linux umsteigen möchte. Hat er technisches Verständnis und möchte er mehr wissen, oder will er es einfach nur nutzen, weil es ein gutes System ist.
Es ist durchaus kein Fehler, wenn einer sagt, dass ganze Betriebssystem interessiert mich reichlich wenig. Es muss eben laufen und es muss einfach sein.

Ich zum Beispiel hasse es, wenn mein Auto kaputt ist. Es kostet mich Zeit, Geld und Nerven, wenn die Karre nicht fährt. Anderen ergeht es bei ihrem PC ebenso, was ich aber wiederrum als Herausforderung ansehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
voelzi,

ich teile deine Meinung größtenteils, aber du wusstest ja nicht ob Sergo nur einen stabilen Arbeitsplatzrechner haben will,
so wie deine Kollegen, ooder ob er sich etwas mehr mit der Materie befassen will. Ich sagte
nichts dagegen, dass es Leute gibt die einfach nur ihren Rechner anmachen wollen damit er läuft
und sie Geld verdienen können. Dagegen ist rein gar nichts einzuwenden, wenn es aber so
rüber kam dass ich was dagegen habe ist das ein Missverständnis.

Thorsten
 
Nimm trotzdem kein SuSE. Der Endanwender merkt nicht, ob es SuSE ist, womit er arbeitet, oder Debian oder ein BSD. Die Einrichtung und Installation ist der entscheiden Punkt! Da setzt du an. Dich interessiert es, deshalb richtest du es ein. Du wählst die Distribution, welche am ehesten deinen Wünschen entspricht. Dann installierst du KDE und alle Anwender sind zufrieden, weil es auch SuSE sein könnte, was sie benutzen.
 
Ich glaub dazu kann ich als Linux-Neuling auch was sagen.:)

Also das erste Linux war Suse, das habe ich allerdings runtergeschmissen, weil es mir nicht gefallen hat. Man installiert es und gut ist.
Dann habe ich Mandrake ausprobiert, hier ist es eigentlich das gleiche wie bei Suse.
Nun bin ich bei Debian gelandet und es läuft. Es bedeutet zwar mehr Einarbeitungszeit, aber dafür lernt man das System kennen.

Und da Sergo eigentlich alle Hintertürchen kennen lernen will würde ich ihm Debian empfehlen.
 
jepp kann ich nur zustimmen.


du hast bei debian zwar auch den vorteil von apt-get, trotzdem wirst du eigendlich recht ausführlich in die konfiguration und zusammengehörigkeit von vielen paketen eingeführt, bzw. musst dich zwangsweise einarbeiten ;)
 
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