RDP Möglichkeiten.


melmager

Erfahrenes Mitglied
#1
Ich schon wider :)
Diesmal geht es um zugriffe auf ferne Rechner

Ich habe zugriff auf das Netzwerk via ssh Zugang.

Erste Idee: Krfb (RDP von KDE) leider habe ich keine Möglichkeit gefunden das über Terminal einzurichten
- ich muss also hin zum rechner und dort einrichten weil scheinbar das nur über die KDE Oberfläche geht - unschön sage ich mal :(

x11 Forwarding fällt auch aus - da könnte ich zwar ne Verbindung aufbauen mit Grafischer Oberfläche - die
aber (nach leidvoller Erfahrung) eine andre ist wie die grade vor Ort läuft - und damals habe ich null Möglichkeiten gefunden Anwendungen von Desktop zu Desktop zu verschieben.

Frage weiss einer ob Xrdp oder was mir lieber währe jrdesktop das aktuelle Desktop übertragen oder wie x11 ein eigenes Desktop erzeugen als Server ? (wie gesagt ich nutze KDE)

Bonusfrage: hätte ich irgendwelche Vorteile wenn ich OpenVPN nutzen würde statt/mit ssh - ich sehe keine
 
Zuletzt bearbeitet:
#2
Hi

welches OS am Client und Server?
Was genau ist für dich Netzwerkzugriff per SSH? Ein Socks-proxy oder ...?

irgendein Grund warum es unbedingt RDP (ein von MS speziell für WIndows entwickeltes Protokoll) sein muss?

(Wenn X11 nicht ordentlich funktioniert, vllt. auf KDE verzichten :D)

Zu OpenVPN - naja, ein VPN ist prinzipiell was anderes wie SSH (auch wenn manche Sachen durch beide gemacht werden können).
SSH, so wie OpenSSH/Putty/usw. es kennen, ist
  • Konsolenzugriff von einem Client zu einem entfernten Server, verschlüsselt usw. (natürlich, das ist der bekannteste Anwendungsfall)
  • SFTP, ein FTP-ähnliches Dateiübertragungsprotokoll, allerdings mit der selben Sicherheit wie SSH (und einigen Unterschieden in der Verwaltung von Dateizugriffsrechten usw.)
  • Einzelportforwarding: Ein Programm am Client, bei dem man IP und Port vom Server angeben kann, soll sich sicher mit dem Serverprogramm am entfernten Server verbinden. SSH-Verbindung steht. Dann ist es eben möglich, dass das SSH.Programm am Client einen Port zum Verbinden bereitstellt (anderes Programm verbindet sich dann zu dem Port auf localhost), SSH macht die Übertragung, und das SSH-Serverprogramm sendet die Daten zu einem anderen Port am Server weiter. ... X11-Forwarding gehört in die Kategorie. Zu beachten: Ein bestimmter Clientport, ein bestimmter Serverport (oder auch mehrere, aber jeder muss speziell bei der SSH-Verbindung angegeben werden)
  • Socksproxy. Das kommt am Nähesten an ein VPN ran (aber trotzdem nicht gleich): Vorteil gegenüber Einzelforwarding: Serverseitig können alle Ports, und auch andere vom Server aus erreichbare Computer, kontaktiert werden, wenn das Nutzprogramm am Client das will. Nachteil: Das Nutzprogramm muss mit Socksproxies umgehen können, also einen einstellbar haben und dann statt direkter Netzwerkverbindungen Verbindungen zu diesem Proxy aufbauen (mit einem speziellen Kommunikationsprotokoll). ... Deswegen ist es auch kein VPN: Funktioniert nur mit bestimmten Clientprogrammen (die überwiegende Mehrheit kanns nicht), und muss für jedes auch einzeln eingestellt werden.
VPN dagegen ist OS-weit, und macht für Programme keinen merkbaren Unterschied - schaut für die wie eine zusätzliche Netzwerkkarte aus, mit einem Kabel zum entfernten Netzwerk. In Wirklichkeit ist es natürlich eine verschlüsselte Verbindung über eine schon existierende Netzwerkkarte, aber davon soll eben nichts gemerkt werden.
 

melmager

Erfahrenes Mitglied
#3
Also:
SSH Zugriff bedeutet das ich eine Verbindung zum Server über SSH aufbaue und die nötigen Ports einfach forwarde.
Und ja es Muss RDP sein da VirtualBox nur die Version anbietet.

Mittlerweile habe ich die remote Verwaltung von VirtualBox und den Virtuellen rechnern am laufen
(hat mich ein paar stunden gekostet)

eventuell schreibe ich mal ein tutorial dazu wie das geht - step by step
 

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