Office-to-print

matthiasschnueriger

Erfahrenes Mitglied
Liebe DTP-Community

Über die letzten Jahre konnte ich schon mehrmals von den Programmier-Kollegen von tutorials.de profitieren und lernen, mal schauen, was sich hier so tut ;-)

Ich habe eigentlich keine bestimmte Frage, sondern eher ein Thema welches ich aufgreifen möchte. Und zwar habe ich bei einer Corporate Publishing Firma ein Angebot for sogenanntes "Office-to-print" gefunden mit welchem Word, Excel etc. Daten direkt für den Druck aufbereitet werden können. Damit entfallen dann natürlich Kosten für professionelle Aufbereitung. Word und Co. drucken doch nur RGB, nicht?

Würde mich freuen, ein paar Meinungen, Erklärungen, Tipps zu bekommen. Für Kleinstbetriebe kann diese Lösung - meiner Meinung nach - durchwegs Sinn machen (falls es auch wirklich funktioniert) :)

Beste Grüsse
Matthias

PS: Falls ich jetzt ein Thema angeschnitten habe, welches schon x-mal diskutiert wurde, möchte ich mich entschuldigen. Jedoch konnte ich unter Suchbegriffen wie "office", "print", "word" oder "drucken nicht wirklich was finden...
 

Taiwaz

Mitglied
Gude.

Diese Office to Print Geschichten sind eine ganz nette Angelegenheit. Wobei ich jetzt von Lösungen mit Officeprodukten noch nichts gehört habe. Die Lösungen von denen ich weiß sind webbasierte Templates, die man ausfüllen kann, und die eine PDF-X über den Indesign-Server generieren. Die man dann mit Infos über die Webanwendung an die Druckerei weiterleitet.
So hat man relativ gute Kontrolle über die Einhaltung von CI-Richtlinien und Druckbarkeit.
Diese Variante ist aber sehr teuer, da man die Produkte kaufen, einrichten und warten muss. Die Templates müssen natürlich erstellt werden.

Ich kann mir nicht vorstellen das man über Office-Produkte eine ähnlich gute Qualität erziehlt, da Word und Co nicht als DTP-Software ausgelegt sind, und dem fachfremden Benutzer zu viele Möglichkeiten geben, seine Druckdaten zu versauen.
MS Office kann nur RGB, was meiner Meinung nur nur relativ ins Gewicht fällt. Da die Daten dann vermutlich digital gedruckt werden und dort die Farbdichte nicht so stark ins Gewicht fällt. Durch Konvertierung der Farben und die Aufbereitung des RIP wird dann natürlich die Kontrolle über die Farben quasi unmöglich.

Und auch die teure Variante ersetzt keine Agentur bzw. Grafiker. Sondern ist für Interne Kommunikation und Produktinformationen für Messen etc. gedacht.

Wenn euer Betrieb eine Überschaubare größe hat, und ihr selbst eure Produktinformationen Drucken wollt, ohne sie anfertigen zu lassen, wäre mein Rat:
Macht es in Word, sucht euch eine Druckerei die auch Digital druckt, und fragt wie man eure Daten am besten druckt oder was ihr noch ändern müsst, um ein brauchbares Ergebnis zu erziehlen. Eine gute Druckerei ist an dieser Stelle hilfsbereit, und fragen kostet nichts. Wenn sie in der Nähe ist, ist es auch Möglich zum Andruck vorbei zu schauen.

Grüße
 

matthiasschnueriger

Erfahrenes Mitglied
Hallo

Ganz genau, diese web2print Angelegenheiten mit Indesign Server finde ich auch ganz okay, allerdings bezweifle ich, dass die Einrichtung eines solchen Systems für Kleinstbetriebe lohnt.

Deshalb interessiere ich mich auch für diese "office2print" Lösung, hier der Text von der Website des Anbieters:

Office-to-Print
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Ich habe inzwischen herausgefunden, dass es irgendwie möglich ist, mit einem Automatismus bei der PDF-Generation jede RGB-Farbe in CMYK umzuwandeln. Jedoch weiss ich noch nicht genau wie...?

Naja, vielleicht sieht ja bald jemand mit mehr Infos/Wissen zum Thema diesen Artikel...