Wozu ist beim TACKER die 2. Variante der Bodenplatte gut?

Frezl

Erfahrenes Mitglied
Hey ihr,

ich stell die Frage mal hier im DTP-Forum, weil ihr am ehesten mal nen Tacker in der Hand habt ;-)

Hab grad einige Ausdrucke zusammengeheftet und irgendwann ist mir aufgefallen, dass wohl irgend ein Scherzkeks die Bodenplatte von meinem Tacker gedreht hat, sodass die Klammern jetzt nach außen geheftet wurden (siehe Anhang). Da hab ich mich dann gefragt, wozu diese Variante der Klammerung wohl gut ist. Ich hab noch nie gesehn, dass die jemand benutzt hätte.

Die Wikipedia sagt dazu:
Man unterscheidet beim Heften zwischen offenem und geschlossenem Heften: Bei ersterem werden die Heftklammern nach außen gebogen, so dass sich die so zusammengehefteten Blätter leichter wieder auseinandernehmen lassen. Bei den meisten handelsüblichen Heftern kann zwischen diesen Modi gewechselt werden, indem man die Bodenplatte (Amboss) des Hefters verschiebt oder dreht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tacker

Ist das echt der Grund? Also wirklich leichter erscheint mir das Auseinandernehmen der Seiten dadurch nicht. Es ist eher sogar von Nachteil, weil man ja keinen Klammerentfernen benutzen kann...

Kann jemand von euch dieses Mysterium mit einer besseren Erklärung lüften? Und benutzt vielleicht sogar jemand diese Art der Heftung aus einem bestimmten Grund?

Ich bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar ;-)

Viele Grüße,
Frezl
 

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..., so dass sich die so zusammengehefteten Blätter leichter wieder auseinandernehmen lassen.

So wurde mir dies ebenfalls mal gesagt, was zudem auch nicht unlogisch klingt.
Zum Thema Fragen die die Welt nicht braucht ..ich meine beschäftigen.^^

Die offene Klammertierung verbraucht insgesammt mehr "Platz". Falls man z.B. ausversehen etwas zu sehr am Rand tackerte könnte es überstehn, aber wenn sie geschlossen sind können sie sich auch überlagern, sodass sie schwerer von Hand zu öffnen sind. "Von Hand", weil genau für die geschlossene Formation es einen ebenso praktischen Klammer-Öffner in jedem Schreibwarengeschäft gibt, und ich nicht nur deswegen diese Klammertierung weiterhin bevorzugen würde.
 
Hallo!

Da hab ich mich dann gefragt, wozu diese Variante der Klammerung wohl gut ist.
Zum leichteren entfernen. ;)

Also wirklich leichter erscheint mir das Auseinandernehmen der Seiten dadurch nicht. Es ist eher sogar von Nachteil, weil man ja keinen Klammerentfernen benutzen kann...
Dann versuche mal beide Klammervarianten OHNE Klammerentferner abzunehmen!
Und? Welche Klammer lässt sich einfacher entfernen? ;)
Merke, zuerst kam die Klammer, dann der Klammerentferner.
Klingt logisch, oder?

Die nach aussen gebogene Klammer bekommt man durch knicken des Papiers samt Klammer halt in Richtung U-Form gebogen, womit sie sich mehr oder weniger einfach rausziehen lässt.
Bei einer nach innen gebogenen Klammer müsste man, da es den Klammerentferner ja noch nicht gab, den guten vergoldeten Brieföffner zum aufbiegen benutzen. :p

Gruss Dr Dau
 
Merke, zuerst kam die Klammer, dann der Klammerentferner.
Klingt logisch, oder?

Ja, allerdings :-D Als ich das gelesen habe, musste ich schmunzeln, weil ichs von der Warte noch gar nicht betrachtet hatte...

Also ich mach die nach innen geschlossenen Klammern immer mitm Geo-Dreieck oder den Fingernägeln auf. Mit der anderen Version hab ich mich noch gar nie befasst. Benutzt ihr nach außen geöffnete Klammern?
 
.....immer mitm Geo-Dreieck.....
Gibt schlechte Noten in Geometrie. :p
Es gibt solche und solche Klammern.
Wenn die Drahtstärke zu dick ist, dann habe ich selbst mit dem Schraubenzieher schon meine Mühe..... da möchte ich es mit einem Geo-Dreieck, und erst recht mit den Fingernägeln, garnicht erst versuchen. ;)
Die Klammern für den Hausgebrauch sind eher dünn..... damit es sich leichter klammern lässt.

Industrielle Klammern, welche als Rollenware maschinell verarbeitet werden, sind da schon einiges dicker.
Die Maschinen sind stark genug um auch gleich den Finger mit festzuklammern (ist meiner Mutter mal passiert).

Benutzt ihr nach außen geöffnete Klammern?
Nö, mein Hefter kann nur die nach innen gebogenen Klammern machen.
 
Zum Öffnen von Klammern benötigt man auch nicht unbedingt einen diese gefährlichen Klammerentferner. Die meisten Tacker haben hinten so ein kleines Dreieck rausstehen. Mit denen kann man auch beide Arten von Klammern öffnen. Einfach drunterfahren und die Klammer nach oben biegen.

Viele Grüße
 
Ich persönlich finde die Klammern mit dieser Flachheftung gut. Da gibt es diese Bäuchlein hinten nicht.
Ich habe nicht verstanden warum dass nicht alle Heftklammern so haben. Das hat ja nur Vorteile.
 

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