Wieder mal ein Kunde aus der Hölle

ronaldh

Erfahrenes Mitglied
Ich finde, es spricht nichts dagegen, wenn man am Ende des Erstgesprächs kurz auf das Thema zu sprechen kommt. Natürlich will sicher niemand den Eindruck vermitteln, er oder sie sei nur am Geld interessiert. Aber ich will von meiner Arbeit leben können und wenn die Vergütung nicht dem entspricht, was ich mir vorstelle, dann interessieren mich auch die tollsten Projekte der Kunden nicht.

Es hat meiner Meinung nach überhaupt nichts damit zu tun, dass man nur am Geld interessiert ist. Natürlich ist man bei einem Geschäft am Geld interessiert! Dein Interessent macht seine Schule ja auch nicht, weil er so ein gutes Herz hat, und die armen Schüler ausbilden will, sondern weil er damit Geld verdienen will.

Mein Leitspruch war schon immer, dass ein Geschäft beiden Seiten Spaß machen muss. Das sage ich meinen Kunden auch, und die meisten verstehen das. Der Kunde muss das Gefühl haben, dass er in besten Händen ist, und Du musst dafür angemessen entlohnt werden. So einfach ist das.

Ich bin der Meinung, dass man Erstgespräche unterteilen muss. Zunächst muss man natürlich abfragen, was der Kunde wünscht, und eine Erstanalyse durchführen. Dann erzählt man dem Kunden, was sein Vorteil ist, wenn er genau bei Dir unterschreibt. Diese Zeit ist die Investition, die man für den Vertrieb tätigen muss.

Danach sollte man dem Kunden einen Anhaltspunkt geben, was auf ihn kostenmäßig zukommt. Wenn er dann abwinkt, dann war's das halt. Wenn jemand Kostenvorstellungen hat, wie von Dir geschildert, dann muss er halt auf die Nase fallen (was dort ja offensichtlich schon geschehen ist, ohne das er draus lernt).

Von daher war Deine Preisansprache deutlich zu spät. Du hast ihm schon viele Punkte genannt, wie Du was umsetzen würdest, die ihm möglicherweise helfen, wenn er sich jemand anders sucht.
 

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Grünschnabel
Naja wenn es nur nette und freundlich Kunden gäbe würde es doch auch irgendwann langweilig werden oder nicht ? :D
 

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