Virtualisierung nur zum programmieren.

tempomat

Mitglied
Hi Leute,

ich habe das Problem in Windows, dass ich Quellcodes, die in Linux programmiert wurden, nicht in Windows kompilieren kann, weil viele nötige Dateien fehlen, die es in Linux gibt.

Jetzt habe ich mir überlegt, Linux zu virtualisieren, jedoch habe ich in dem Bereich nicht viel Ahnung. Auf einer Seite wurden folgende 3 Programme genannt:
* Virtual PC 2007
* VMware Server
* VirtualBox

Das letztere soll sehr einfach in der Bedienung und schneller sein.
- Ist der wirklich gut oder gibt es bessere, die hier nicht aufgelistet sind?
----------------------
Außerdem, woher kann ich Linux bekommen? Habe mir überlegt, Ubuntu zu virtualisieren, aber nur fürs programmieren finde ich das zu groß. Gibt es eine kleine Variante, mit einer grafischen Oberfläche und einem C++-Editor zum programmieren, dass für meine Bedürfnisse ausreichen könnte.
 

Dennis Wronka

Soulcollector
Ich wuerde hier zu VirtualBox oder VirtualPC raten. Vorteil ist ganz einfach dass beide kostenlos, und VirtualBox sogar OpenSource (wenn nicht sogar freie Software) ist, und somit auf jeden Fall den Vorzug erhaelt.
Ausserdem unterstuetzen beiden auch Hardware-Virtualisierung, falls die CPU es bietet.

Einfach zu bedienen sind beide.

Eine Alternative, die aber nicht immer hilft, koennte evtl. Cygwin darstellen, dadurch bekommst Du einen Haufen Libraries die Du sonst nicht unter Windows findest bereitgestellt.
 

tempomat

Mitglied
Brauche ich dann Linux / Ubuntu usw. nicht zu virtualisieren, wenn ich Cygwin benutze?

Wie geht Cygwin eigentlich? Gibt es eventuell zur Hilfe eine deutsche Seite?

Nachtrag:

Cygwin scheint mir kompliziert zu sein, denn es bietet keine grafische Oberfläche. Wie kann ich da zum Beispiel einen Editor starten usw. Was ich brauche ist auch ein Editor, der einen guten Debugger besitzt.

Vielleicht Winik eine mögliche Alternative?
 
Zuletzt bearbeitet:

Sinac

Erfahrenes Mitglied
VMWare Server ist auch kostenlos und einfach zu handeln. Außerdem ein sehr ausgereiftes Produkt vom Marktführer...
Habe es selber unter Ubuntu laufen um Windows XP zu nutzen und bin sehr zufrieden.
 

Dennis Wronka

Soulcollector
Brauche ich dann Linux / Ubuntu usw. nicht zu virtualisieren, wenn ich Cygwin benutze?

Wie geht Cygwin eigentlich? Gibt es eventuell zur Hilfe eine deutsche Seite?

Nachtrag:

Cygwin scheint mir kompliziert zu sein, denn es bietet keine grafische Oberfläche. Wie kann ich da zum Beispiel einen Editor starten usw. Was ich brauche ist auch ein Editor, der einen guten Debugger besitzt.

Vielleicht Winik eine mögliche Alternative?
Bei Cygwin hast Du auch X, kannst also auch Programme mit GUI nutzen. Aber alles laeuft nicht, so hatte ich z.B. Probleme Bluefish zum laufen zu ueberreden, dabei ist es ein recht einfaches Tool.
Es gibt aber auch komplexe Programme fuer Cygwin, so z.B. KDE.

Cygwin stellt Dir also im Grunde eine Linux-Umgebung in Windows bereit, eben ohne Virtualisierung sondern eben durch Portierung der Libraries und Programme.
 

tempomat

Mitglied
Habe mich entschieden, doch die Virtualisierung durchzuführen.

Folgende Distributionen stehen zur Auswahl:
- Ubuntu-DVD
- openSuse

Gibt es eventuell was besseres?

Jedoch habe ich dazu noch einige Fragen:
- Bin gerade dabei, die Ubuntu-DVD / openSuse runterzuladen, sowie VirtualBox. Aber wie sieht es später aus und zwar bei der Virtualisierung werde ich doch Ubuntu installieren müssen.
  1. Wie gebe ich dann ein Installations-Laufwerk ein, denn es wird ja nur virtualisiert?
  2. Außerdem, muss ich bei jedem Neustart das gleiche Prozedere durchziehen?

Bin zufällig auf die "Knoppix"-CD gestoßen - Knoppix. Das wäre mir lieber, da ich mich nicht mit Virtualisierung usw. quälen muss. Unter den Infos steht auch noch folgendes:
"Viele Programmiersprachen, Development-Tools sowie Bibliotheken für Softwareentwickler"
Das ist doch schon das, was ich brauche.
Aber ich kann doch auf einer CD keine Quellcodes abspeichern, die ich dann bearbeiten, sprich starten / kompilieren, kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mel_One

Erfahrenes Mitglied
Hm, aber bei Knoppix kannst du deine Platten natürlich mounten. Da müsstest du dann deinen Workspace einrichten.
 

Dennis Wronka

Soulcollector
Fuer das virtualisierte System legst Du Festplatten-Images auf Deiner Festplatte an. Unter Windows sind es ganz gewoehnliche Dateien, nur eben "etwas" groesser als die anderen die so auf Deiner Platte liegen, fuer das virtualisierte System ist es dann eine richtige Festplatte die partitioniert werden kann und alles andere was man so mit Festplatten macht.
Die Installation brauchst Du also nur einmal durchfuehren und kannst das System dann bei Bedarf einfach starten.

Ich wuerde uebrigens Fedora empfehlen. Im Gegensatz zu Suse und Ubuntu ist Fedora vollkommen freie Software. Und da Du das System eh "nur" zur Programmierung brauchst kannst Du auf unfreie Sachen wie Flash, MP3-Support und so weiter ja sicher verzichten.
 

tempomat

Mitglied
Wenn ich versuche, Fedora zu virtualisieren, dann bekomme ich folgende Fehlermeldung: "Die Partitionstabelle auf Gerät sda ist nicht lesbar"

Gibt es irgendwo ein Tutorial, wie ich Fedora mit VirtualBox unter Windows zum laufen bringen kann?
 

Dennis Wronka

Soulcollector
Wenn ich versuche, Fedora zu virtualisieren, dann bekomme ich folgende Fehlermeldung: "Die Partitionstabelle auf Gerät sda ist nicht lesbar"

Gibt es irgendwo ein Tutorial, wie ich Fedora mit VirtualBox unter Windows zum laufen bringen kann?

Also in VirtualBox hab ich Fedora nicht getestet, ich hab zwei echte Installationen und eine in KVM, welche alle wunderbar laufen.

Ein Festplatten-Image hast Du aber angelegt und eingebunden, oder?