USB - Damn Small Linux - Kolab - Outlook - Kontact?

flashray

Erfahrenes Mitglied
Hallo,

Kolab ist eine Groupware in der verschiedene PIMs über einen Server synchronisiert werden können:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kolab

Ich habe auf meinem PC sowohl XP als auch Kubuntu drauf. In XP möchte ich Outlook und in Kubuntu Kontact nutzen. Dabei sollen diese natürlich abgeglichen sein.

Wäre es möglich auf ein USB-Stick mit Damn Small Linux oder einer vergleichbaren Distribution Kolab zu installieren? Dabei soll der Stick wie ein Server fungieren, Outlook und Kontact synchronisieren. D.h. konkret, wenn ich nun bspw. in Kubuntu Kontact Einträge mache, Mails empfange und schreibe, diese dann auch per Kolab auf dem Stick gespeichert werden. Wenn ich dann das nächste mal mit Windows arbeite soll das Kolab vom Stick die Änderungen in Outlook eintragen. Und so weiter. Ziel ist es asynchron parallel mit beiden Betriebssystemen arbeiten zu können und dabei alle Aufgaben, Termine, Notizen und Mails auf beiden Systemen vollständig und synchron zu haben.

Wüsste vielleicht jemand, ob das umsetzbar ist?

Ich möchte einfach anstatt Kolab auf einen Web oder lokalen Server einzurichten auf ein USB-Stick installieren, welcher dann beide PIMs nach Bedarf abgleicht.


Vg Erdal
 

xxenon

Erfahrenes Mitglied
Ich kenn Kolab nicht, aber ich glaube kaum dass du es lokal unter Windows und Linux mit den selben Binärdateien laufen lassen kannst. Eine Möglichkeit wäre einen Server mit VMWare zu betreiben, wobei unter beiden Betriebssystemen das selbe Image genutzt wird (ich nehm zumindest an, dass die VMWare-Images unter beiden Betriebssystemen laufen).

MfG. xxenon
 

flashray

Erfahrenes Mitglied
Hallo xxenon,

Kolab soll nicht lokal auf beiden Betriebssystemen laufen. Ich möchte auf ein USB-Stick Linux installieren, so dass dieser ein externer PC darstellt. Und darauf soll Kolab installiert sein.

Aber wenn ich das nochmal überdenke, kann das garnicht richtig klappen, da ich nicht vom USB-Stick sondern ganz normal von XP oder Kubuntu booten möchte. Insofern würde das Kolab ja nicht aktiv sein, da das Linux BS auf dem Stick nicht gestartet wurde.

Ja deine Idee, mit der VMWare ist garnicht mal so schlecht. Ja ja, das aktuelle Betriebssystem (XP/Kubuntu) wird einen weiteren virtuellen Computer emulieren worin Kolab installiert ist. Ich könnte dann aus beiden primären Betriebssystemen auf den virtuellen PC zugreifen als ob ein richtiges lokales kleines Netzwerk aus zwei PCs existieren würde.

Alternativ zu VMWare gibt es das QEMU welches Opensource ist. Werde das mal dann in der nächsten Zeit ausprobieren, wobei dass dann meine ersten Erfahrungen diesbezüglich sein werden. Aber vielleicht noch ne Frage zuerst:

Wenn ich ein fertiges Image hätte auf dem Kolab installiert ist, und diesen dann mit dem VMPlayer laufen ließe, würden dann die Eintragungen und Daten in Kolab verloren gehen wenn der VMPlayer beendet wird? Was ich so grob über den VMPlayer weiss ist, das das Image nicht modifiziert werden kann. D.h. konkret es können keine weitere Software installiert werden. Wenn ich bspw. ein Windows-Image mit Word hätte und diesen mit dem VMPlayer laufen ließe, könnte ich dann bspw Worddateien abspeichern und diese wären dann beim nächsten Start verfügbar?
Meine Idee ist, wenn dies funktioniert, die Trialversion von VMWare Workstation zu runterladen. Ein Linuximage zu erstellen darauf Kolab zu installieren. Diese dann mit dem VMPlayer weiterzubenutzen.


Vg Erdal
 

xxenon

Erfahrenes Mitglied
Insofern würde das Kolab ja nicht aktiv sein, da das Linux BS auf dem Stick nicht gestartet wurde.
Genau darauf wollte ich hinaus ^^.

Also ich habe mit VMWare Server (ebenfalls gratis) ganz gute Erfahrungen gemacht. Der Player kann meines Wissens nach nur keine Images erstellen - modifizieren und speichern sollte schon funktionieren (macht sonst eigentlich keinen Sinn). An deiner Stelle würde ich aber den Server vorziehen, da man damit auch Images erstellen kann und du deinen DSL-Server damit ohne GUI und automatisch im Hintergrund starten und laufen lassen kannst.

MfG. xxenon
 

flashray

Erfahrenes Mitglied
Danke xxenon, für die Info!

Ok gratis klingt schon mal gut :) . Genau, wenn Kolab ohne GUI installiert und verwendet werden kann, dann ist es eigentlich genau das richtige. Ich denke mal das eine Groupware als Serversoftware nicht unbedingt eine Gui verlangen wird. Na ja probieren geht über studieren.
Auch ist VMware Server vermute ich eher das was ich brauche, denn ich wollte ja einen virtuellen Server haben ;) .

Jetzt bleibt noch die Wahl einer Linuxdistribution. Sofern Kolab auf DSL funktioniert wird das meine erste Wahl sein, da das mein System am wenigsten belasten würde im Vergleich zu einer normalen Distribution.


Vg Erdal