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Unternehmensgründung - Cloud?

Dieses Thema im Forum "Gründung & Gewerbe" wurde erstellt von Timmo, 13. Dezember 2017.

  1. Timmo

    Timmo Grünschnabel

    Hallo zusammen,

    ich plane mit einem Freund zusammen bald ein Unternehmen zu gründen.
    Die Frage, die wir uns stellen ist, ob wir eine Cloud-Lösung in Betracht ziehen sollen, oder ob wir es erst einmal so versuchen sollen?

    Wir haben einen guten Freund, der für einen Cloud-Dienstleister arbeitet. Er hat uns ganz klar empfohlen sofort zu einer Cloud-Lösung zu greifen, weil eben sofort alle Ressourcen etc. gestellt werden, die man sonst brauch (Server etc.)

    Was ist eure Meinung dazu?
    Lieben Gruß.
     
  2. Kalito

    Kalito Erfahrenes Mitglied

    kommt darauf an, was ihr machen wollt. Braucht ihr die Cloud nur um Daten zu speichern oder soll auch Software drüber laufen. Ebenso solltes du den Punkt Datenschutz bei solchen Themen nicht außer Acht lassen.
     
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  3. sheel

    sheel I love Asm Administrator

    Hi

    ganz wie Kalito sagt:
    Wofür?
    Was genau ist das Cloudangebot (Plattform für Lastverteilung usw. vs bestimmte angebotene Software ohne Rootmöglichkeit vs ...)?
    Und was ist "so versuchen" überhaupt? (Hatte schon Beispiele, die zB. zwischen analogem Fotoentwickeln und "dem Clouddings da" entscheiden wollten - wie irgendwas mit "Cloud" im Namen mit Chemiezeug am Arbeitsort umgehen sollte, konnte mir keiner erklären).

    Und der Bohrmaschinenhersteller empfiehlt Bohrmaschinen, statt Elektrobooten. Natürlich.
    Wenn euer Freund nicht auch zumindest einmal gefragt hat, was ihr eigentlich vorhabt, besser einfach nicht beachten. Der will dann garantiert nur verkaufen (oder ist Buzzword-Fan, bei dem alles mit "Cloud" und "Apple" und "Blockchain" im Namen toll ist).

    Zum Datenschutz, bitte auch die (relativ neue) EU-DSVGO beachten. Bisher kenn ich in dem Zusammenhang "nur" (100.0%) Firmen, die sich entweder nicht drum kümmern (zB. größere US-Firmen, die man zuerst wieder jahrelang verklagen muss), oder Firmen die einfach keine Ahnung haben dass xyz nicht (mehr) erlaubt ist.
    Wenn man irgendwelche Daten fremder Personen hat wäre es jedenfalls sehr viel einfacher, das ganze Cloudzeug prinzipiell zu meiden.
     
  4. Timmo

    Timmo Grünschnabel

    ja, da sollen auch Programm drüber laufen.

    Mit dem Thema Datenschutz haben wir uns schon auseinander gesetzt. Das ist aber ein riesen Thema und sehr komplex. Im Endeffekt aber sollte das hinhauen. Der Anbieter gewährt uns 100%igen Schutz der Daten und wir behandeln dieses Thema ja eh & halten uns an die Richtlininen.
    & ja unser Kollege hat uns natürlich gefragt, was unsere Vorstellungen sind und sowas. Er hat uns dann quasi ein individuelles Angebot gemacht.
    Habt ihr denn Erfahrung mit ProfitBricks? (Link folgt: https://www.profitbricks.de/)
    Das wäre halt die Cloud-Lösung. Gibt es nicht noch billigere Varianten? Gerade für den Anfang..?
     
  5. Kalito

    Kalito Erfahrenes Mitglied

    Wie gesagt, wir wissen nicht, was Ihr machen wollt. Für den Anfang kann man auch alles mit einer Dropbox und openoffice gestalten.

    Naja Datenschutz ist nicht gleich Datenschutz. Und wenn das Rechenzentrum, wo die Daten liegen, sich außerhalb von Deutschland befindet, dann ist eh fast alles Schall und Rauch (vor allen, wenn die Rechner in den USA stehen bzw. wenn es sich um eine amerikanische Firma handelt). Bei mir auf Arbeit müssen wir die Daten selber hosten oder dürfen nur Rechenzentren hosten, die den Datenschutz nach deutschem Recht betreiben.
     
  6. cwriter

    cwriter Erfahrenes Mitglied

    Tun sie bei ProfitBricks angeblich (haben aber auch 2 Server (-farmen) in den USA...)

    Allerdings:
    Genau das ist das Problem.

    Scheint mir angenehm billig, wenn man es auch nutzen kann. Aber ja, gibt es: Die "Cloud" bringt es nur dann, wenn man starke Schwankungen hat und/oder welche erwartet.
    Das heisst: Wenn eure Firma nicht grosse (> 1 Minute Laufzeit auf einem durchschnittlichen Desktop) Algorithmen laufen lassen will oder eine alternative Dropbox aufbauen will, dann finde ich die "Cloud" suboptimal.
    Sagen wir, ihr stellt die Firma auf die Beine. Wie viele Kunden erwartet ihr? Wie viel Traffic, CPU-Zeit, Speicher braucht ihr dafür?

    Für den Anfang kann es sein, dass sich die Anschaffung eines Servers lohnt. Es kann auch sein, dass ein "normaler" Webhoster besser ist.
    Wenn ihr viel rechnen müsst, dann lohnt sich eine eigene Maschine ziemlich schnell.

    Wenn du mehr wissen willst, müssen wir mehr müssen. Du musst uns ja nicht gleich die ganze Geschäftsidee verraten, aber wieviele Nutzer du erwartest, welche Leistung (CPU/GPU/Speicherplatz) die Nutzer bekommen und wie gross der erwartete Netzwerkdurchsatz ist, sind alles relevante Informationen.

    Gruss
    cwriter
     
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  7. sheel

    sheel I love Asm Administrator

    Haha?
    Zahlt der Anbieter auch 100% der Strafe+Schadenersatz+...., wenn was danebengeht? Sicher nicht. Nicht mal einen Cent werdet ihr sehen,

    Außerdem ist Datenschutz nichts, was nur den Hoster betrifft. Was ihr mit dem Daten macht, warum ihr das macht, welche Daten ihr überhaupt erfassen dürft, usw.usw ist nicht weniger wichtig.
     
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  8. BigPete85

    BigPete85 Grünschnabel

    Es gibt keinen 100%igen Schutz der Daten. Selbst Staatsbehörden, die eigentlich höchste Sicherheitsstandards haben sollten, werden ausspioniert & Daten werden entwendet.
     
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