Servicewüste Deutschland vs. Serviceagentur ! ( Lohnt das ? )

Thomas Lindner

Erfahrenes Mitglied
Moinsen,

meine Überlegungen gehen schon des längeren in die Richtung etwas gegen die Servicewüste Deutschlang zu tun und dabei die eine odere andere Mark (Euro) zu wälzen!

Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist ob sich soetwas lohnt und ob "die Deutschen" bereit sind für Service Geld auszugeben. (?)

Um ein paaar Beispiele zu nennen:

· Einkaufs Service für Ganztags Berufstätige und/oder gebrechliche Menschen

· Kleinst"reparaturen" : Gardinenbrettmontage, Lampen tauschen, CD-Rom einbauen, etc.

· Tagesreisebegleitung für alleinerziehende Mütter

etc.

Es gibt noch zig Beispiele, jedoch ist in Frage zu stellen:

Geben ausreichend Leute für Service Geld aus, das "man" davon überleben kann?
 

Tim C.

Erfahrenes Mitglied
Da gerade von den ersten beiden Beispielen viele Dinge so als Nebenjob oder von zweiterem sogar als Freundschaftsdienst unter Bekannten etc. gemacht werden, möchte ich mal ein vorsichtiges Nein wagen, lasse mich aber gerne eines sehr viel besseren belehren.

Problem könnte sein, da ich noch alle von den Sachen selbst mache, sehe ich halt nicht den Sinn da wen für zu bezahlen , aber vielleicht sehen das andere anders :)
 

mille

Erfahrenes Mitglied
Ich denke auch, das andere Leute dafür eher selten Geld ausgeben, viele kennen welche die sich minimal mit Computern & Handwerk auskennen.

Ich mein, selbst wenn das nicht der Fall ist, davon leben ist schlecht, du musst doch MwST zahlen, hinfahren, etc....

und allein das wechseln einer Lampe, müsste ja dann schon sagen wir 10 € kosten.... und das wird keiner für das Welchseln einer Lampe bezahlen!?
Aber auch ich las mich gerne eines besseren belehren!
 
K

knulp

Kommt meiner meinung ganz drauf an, welches Publikum du damit anpeilst. Wenn du in den Sozialarbeiter-Vierteln von Dortmund deine Dienste anbieten willst, wirst du wenig Erfolg haben.
Das beste Publikum sind natürlich die Leute, denen das Geld etwas lockerer sitzt. Leute, die wenig Zeit haben, lassen dich gerne einkaufen, wenn du das zuverlässig machst und sie keinen Ärger damit haben. Ist von daher auch nicht schlecht, weil du einen halbwegs vernünftigen lohn kriegst.

bei den anderen Arbeiten glaub ich aber dass du nicht so viel Erfolg haben wirst.
Ob man davon leben kann, ist eine schwierige Frage, schließlich hängt das von deinem Lebensstandard und so ab. Wenn du dir jetzt jeden Tg nen neuen Ferrari kaufen willst, wirds nicht lange reichen :)
Was ich damit sagen willst: Du verdienst wahrscheinlich normal, vielleicht auch etwas unter dem durchschnitt.
Das ist meine Einschätzung.

PS: ich würd das ganze schwarz machen, bringt so gut wie das Doppelte.
 

mille

Erfahrenes Mitglied
Da ist aber das Problem, das er nur durch Mundpropaganda "bekannt" werden kann und darf! Sonst wär es ja ziemlich dumm ;)
Das mag bei webseiten noch gehen, da verdient man dann schon mal 1000€, aber bei nem einkauf von, sagen wir 20€, brauchst du, um dsa gleiche zu erwirtschaften 50 Leute - das sind 50 potentielle Gefahren wegen Steuerhinterziehung aufzufliegen....

Dann eher den Service ausbreiten und nur in FFM im Finanviertel arbeiten oder so :)
 
K

knulp

Jetzt grad ist mir noch eingefallen, dass du ja ziemlich viel Geld nehmen müsstest für das Einkaufen.
Schließlich musst du für die Anfahrt von dir zu Hause zum Kunden, von da zum Supermarkt und wieder zurück und wieder nach Hause rechnen.
Beim Kunden musst du dann auch zehn Minuten warten, an der Kasse im Supermarkt...et cetera.
Viele Kunden haben für sowas zwar theoretisch genug Geld, sind aber zu geizig es auszugeben.
 

Erpel

Erfahrenes Mitglied
Stimmt, und die aktuelle Wirtschaftslage wird nicht gut sein fürs Geschäft(wenn du eins aufmachst :) ) .
Versuchs in 5 Jahren noch mal, dann gibt es entweder nichts mehr zum Einkaufen aber jeder hat mehr als genug Zeit oder du bekommst an jeder Ecke nen besseren Job angeboten.
:)
 

Daniel Mannheimer

Erfahrenes Mitglied
Ich hab auch so was in der Art im Hinterkopf, allerdings im größeren Stil für Firmenkunden. Noch zweifle ich aber wie meine Vorredner an der Rentabilität.