Praesentation

MiMi

Erfahrenes Mitglied
Und zwar muss ich Ende August ne Abschlusspraesentation halten (Bachelor Abschluss).
Nun bin ich mir unschluessig wie ich die Praesentation aufbaue. Ich wuerd gerne etwas anderes machen als das uebliche
- Willkommen
- Inhaltsangabe
- Problemstellung
- Kern
- Abschluss (Demo)
- Verabschieden

Hatte mir ueberlegt, direkt mit nem Beispiel anzufangen und danach
- willkommen
- weiteres Beispiel
- Problemstellung
- Kern
usw

Ich weiss jedoch net wie sowas ankommt und ob das ueberhaupt was fuer mich ist, da ich doch immer extrem nervoes bin vor und bei Praesentationen.

Hat jemand von euch schon Erfahrungen gemacht mit sowas?
Die Praesentation wird mit Powerpoint gehalten, wo ich natuerlich auch die Slides selbst mache.

gr MiMi
 

vfl_freak

Premium-User
Moin,

kommt vlt. drauf an, wie lang die Beispiele sind.
Ich persönlich würde es damit nicht übertreiben, da Du andernfalls ggf. langweilst ;-]

Obwohl die Idee, mit 'nem Beispiel anzufangen, grundsätzlich für gut halte ;)

Mach es doch vlt. so:

- Willkommen (würde ich immer am Anfang machen; und wenn es nur zwei einleitende Sätze sind :))
- konkretes Beispiel
- allgemeine Problemstellung
- Kern /Lösung etc.
- Abschluß

Gruß
Klaus
 

MiMi

Erfahrenes Mitglied
Hab die Idee halt von so ner Reportage im TV ^^
Die fing an mit dem Beispiel "Wie wuerden sie sich fuehlen, wenn... "
Und dann kam halt "Herzlich willkommen bei... "
Das Beispiel sind 3-4 kleine Saetze.
 

vfl_freak

Premium-User
Moin,

ok, das klingt auch nicht schlecht! :)

Hängt vlt. auch ein bisschen vom Thema/Inhalt ab; aber das kann ich ja so nicht beurteilen ...

Gruß
Klaus
 

MiMi

Erfahrenes Mitglied
Oki, bin ma auf andere Meinungen gespannt.

Noch ne Idee fuer den Schluss, weil einfach "Gibt es noch Fragen" und dann irgendwann "Vielen dank fuer Ihre Aufmerksamkeit" find ich auch so oede!
 

MiMi

Erfahrenes Mitglied
Ich studier Informatik und Thema ist nun meine Abschlussarbeit, also dort wo ich jetzt mein Praktikum gemacht hab, hab ich nen Projekt durchgefueht. Das wer dich vorstellen. Geht um ne 3D Verkaufsumgebung fuer Moebel. Deswegen will ich am Anfang gerne mit dem Beispiel anfangen, wenn man als Kunde in nen Moebelgeschaeft geht und was dort passiert :D
 

vfl_freak

Premium-User
Klingt für mich sehr schlüssig :p
Ich würde es nur nicht zu lang machen - zumal wenn anschließend dann Dein "Willkommen" kommen soll ... ;)

Gruß
Klaus
 

Another

Erfahrenes Mitglied
Mal so allgemein,

- Wirke dabei nicht aufgesetzt oder von oben herrab. Erläutere die Dinge so als wenn du es deiner kleinen Schwester schon zum dritten Mal erklärst, sie es jedoch schon beim zweiten Mal verstanden hätte. Ein roter Faden vom Anfang bis zum Ende ist das A und O, damit man generell folgen kann. Die Thematik musst du so oder so, sogut verinnerlicht haben, dass du jedes Wort erläutern könntest und es ist sicherlich kein Thema wie aus der Quantenphysik, die die Leute zum allerersten Mal heute hören. Somit ist deine Aufgabe an Tag X nur noch die, dass du einfach nur sympatisch rüberkommen musst.
- Gib den Leuten Zettel mit kurzen, strukturierten Stichpunkten in die Hand, damit sie dir jederzeit folgen können. Sekundärer Effekt ist, dass sie dich nicht ununterbrochen anstarren ( und zumindest denken du hast 'n Plan davon was du da laberst ;) )
- Verwende ruhig mehr als nur Powerpoint. Wenn vorhanden nutze zudem noch z.B. eine Tafel, selbst wenn du dort nur Überbegriffe aufschreibst. Oder Beispiele die du in der Hand halten kannst. Das zeugt davon das du die Sachen auch tiefergreifender erklären kannst, gerade dann wenn die Leute selber Fragen haben.
- Verwende große Schrift in der Powerpoint-Präsentation, auch wenns dann mehr Seiten sind! Halte dich einfach knapp. Du weißt nicht was ich schon alles gesehen habe..
- Füge darin ruhig Videos, wenns sein muss kurze Musik ein - sowas lockert auf und kann ein Thema oft visueller erläutern, kommt aber aufs Thema an. Sounds sind (meist) unangebracht.
- Versuche erst garnicht soviel wie möglich aus dem Stehgreif zu reden, wenn dir sowas nicht liegt! Nichts ist schlimmer als ein stotternder u. grübelder Erzähler - dann lies eher ab. Wenn dir sowas jedoch sehr gut liegt, nutze diese Tatsache und halte soviel wie möglich Augenkontakt zu denen, die wirklich interessiert zuhören.

Das ist mein Rat für dich, viel Erfolg.
 

MiMi

Erfahrenes Mitglied
Danke fuer die Tipps erstma.
Ich werd kaum Text auf meinen Slides haben, hauptsächlich Bilder. Wenn ich was über die Firma erähle, sind nur 2 Logos zu sehen, von der Firma und von der Software.
Ich glaub aufgesetzt oder von oben herab, kanni ch gar net wirken, da ich total unsicher bei Präsentationen bin.
Ablesen geht gar net auch wenn frei erzählen net meine stärke ist. Ich muss halt vorher nen paar mal üben und schon in der FIrma das mal vortragen. Auf jeden Fall werd ich kleine Karteikarten machen mit Notizen.
In der Materie sollt ich sein, hab ja nen halbes Jahr dran gearbeitet. Vor den Fragen am Ende hab ich auch weniger Angst, als vor der Präsentation selbst.
Am Ende die Demo werd ich mit nem Video machen, weil meist geht ja doch etwas schief wenn man dann ne Live Demo macht ^^
Von wegen zu kleine Schrift, da gibts so ne Regel, 10-20-30
Guy Kawasaki: Die 10-20-30 Regel

Die 10-20-30-Regel für Präsentationen besagt folgendes:

* Benutze nicht mehr als 10 Folien für Deine Präsentation
* Baue Deine Präsentation so auf, dass Du nicht länger als 20 Minuten benötigst um sie vorzutragen.
* Benutze eine 30pt-Schrift, um alles Notwendige auf den Folien unterzubringen und noch lesbar zu sein.
Das mit den 10 Folien kann ich getrost uebergehen, da ich ja meist verschiedene Folien hab für verschiedene Bilder :D
 

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