Photoshop unter Linux

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JohannesR

Erfahrenes Mitglied
Nein, es ist laecherlich, wenn man ernsthaft glaubt, man koennte Gimp mit Photoshop vergleichen - mein Vergleich mit Paint ist da wirklich realitaetsnaeher! Es ist Fakt: Gimp kommt nicht annaehrend an PS ran. Für den Laien, der nur so aus Jux mit Grafiken rumwerkelt, ist Gimp zwar absolut ausreichend, aber sobald man produktiv in diesem Bereich arbeiten will, ist Photoshop einfach besser. Auch, wenn das einige Linux-Anhaenger in ihrem, teilweise, blinden Aktionismus für OpenSource nicht sehen wollen.
 

Dennis Wronka

Soulcollector
Also ich muss jetzt auch mal ein wenig was einwerfen.
Der Gimp ist schon ein echt gutes Tool, zwar nicht ganz so umfangreich wie Photoshop, aber doch wesentlich besser als Paint.
Und mal ehrlich, wer braucht schon die 2,7 Millionen schwachsinnigen Plug-Ins von Photoshop? Das wichtigste, und auch jede Menge Schwachsinn, ist beim Gimp mit dabei.
Der Grafiker soll ja schon noch etwas selbst arbeiten und nicht einfach nur auf eine Knopf klicken und gut. Ist ja wie DJing am Rechner.
Mit etwas Einarbeitungszeit kann man mit dem Gimp den groessten Teil des ganzen Grafikschnickschnacks machen.
Und auch Photoshop ist sicherlich nicht das ultimative Tool.
 

JohannesR

Erfahrenes Mitglied
Also wenn ich das ganze mal als Zahlenstrahl darstelle, mit einer Skala die die Benutzbarkeit darstellt, ist Gimp naeher an Paint als an Photoshop. Und, nein, auch ein Grafiker muss nicht jedes Pixel von Hand setzen, oder willst du deine Platten zuerst selber "kratzen"?
 

Dennis Wronka

Soulcollector
Wenn die Geraete dafuer nicht so teuer waeren...
Naja, alles muss man ja nicht selbst machen. Aber der "typische Windowsuser" ist halt gewohnt alles vorgekaut zu kriegen. Und das ist unguenstig, da es ja nur die weitere Verdummung der Menschheit foerdert.
Darum schreiben ja immer mehr Leute nach Plugins die Sachen fuer sie machen, die sie auch mit 4 Mausklicks selbst machen koennten.
 

JohannesR

Erfahrenes Mitglied
Naja, also ich sehe das etwas anders. Ich empfinde es ehr als verdummend, wenn man jeden Pixel einzeln setzen muss, wenn es dafuer doch ein nettes Makro (oder wie auch immer das heissen mag) gibt.
 

Dennis Wronka

Soulcollector
Es kommt immer auf den Umfang des Makros/Plugins an.
Wenn eine neue Funktion dadurch verfuegbar wird ist es okay, aber wenn einfach nur 4 oder 5 Klicks durch einen ersetzt werden traegt es durchaus zur Verdummung der Menschheit bei.
 

JohannesR

Erfahrenes Mitglied
Hm, ich sehe zwar immernoch nicht, wieso eine Arbeitserleichterung gleich verdummung sein soll, aber gut... Mir soll es egal sein!
 

Dennis Wronka

Soulcollector
Der Punkt ist, dass die Leute nicht mehr wissen wie es "umstaendlich" geht. Das Problem dabei ist, dass dieser umstaendliche Weg auch durchaus in einem aehnlichen Programm zum Erfolg fuehren kann, die Leute jedoch nicht ihr Makro/Plugin nicht finden und somit davon ausgehen, das Programm waere nicht in der Lage das zu leisten.
Es ist einfach nicht gut alles vorgekaut zu bekommen.
 

pxlArtizzt

Erfahrenes Mitglied
@reptiler: 1. das ist eine ganz schön krasse Ansicht... und 2. Wer hat von Makros angefangen?! ;)

Ich selber nutze keine Makros / Actions oder was auch immer, die mir die Mausklicks ersparen. Das will ich auch gar nicht. Seit Photoshop 6 sind eigentlich kaum neue Funktionen hinzugekommen - Photoshop wurde "intelligenter", und hat einem dadurch die Arbeitsschritte ganz schön erleichtert. Heutzutage muss einfach alles effizienter und schneller gehen, wenn ich jeden einzelnen Pixel freistellen müsste, würde alles ewig dauern und ich hätte ganz schnell keine Kunden mehr... ;)
Außerdem wäre das Freistellen beispielsweise bei über 1.500 Produktbildern eine ganz schöne Tortur. (!)

Ist halt "Arbeitskomfort" wie ich es nenne, ist vergleichbar mit einem Riesenmonitor: da kann ich 2 Programme (z.B. Dreamweaver + Browser) nebeneinander laufen lassen und muss nicht immer mittels Alt + Tab umswitchen.

Ist jetzt auch gar nichts gegen Gimp, wollte nur noch mal betonen, dass ich mir momentan zeitlich gesehen keinen Umstieg auf Gimp leisten kann. Habe auch nicht wirklich die Lust dazu, zumal niemand gesagt hat, dass Gimp die besseren Ergebnisse liefern würde...
 

LarsT

Erfahrenes Mitglied
reptiler, wenns danach ginge, dann müsste man alles von der Kommandozeile aus machen und sich vollständig auf reine Zahlenwerte verlassen und Pixel für Pixel mit einem Befehl ansprechen.
Vereinfachung hat nichts mit Verdummung zu tun, solange dem Nutzer trotzdem gezeigt wird, was dahinter steckt. Erst wenn eine Vereinfachung dafür sorgt, das Grundbegriffe verloren gehen und deswegen etwas nicht mehr nachvollziehbar ist, dann kann man von Verdummung sprechen. Und für diesen Fall ist Windows trotzdem das beste Beispiel.
Was glaubst du, wieviele durchschnittliche Windowsnutzer noch wissen, was ein Dateiformat ist und in welchen Bezug hier eine Dateiendung zum Programm steht.
Ich hatte schon oft genug Leute, den ich deswegen helfen musste. Mit Programm X lies sich die Datei, die von Programm Z erstellt wurde nicht öffnen. Was kriegst du zu hören: "Das muß aber gehen, ist doch ein Bild."
 
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