Perl vs. PHP - warum Perl?

Irgendjemand_1

Erfahrenes Mitglied
Naja ich bin nur der Meinung, dass man auf PHP eigentlich verzichten könnte. Über Perl weiß ich jetzt leider nicht viel, daher lasse ich das mal weg.
PHP ist sogut wie nur für Webentwicklung zu gebrauchen. Hat eine hässliche Syntax. Hat keinen Vorteil gegenüber anderen Sprachen, nichtmal den der angeblichen Einfachheit der Sprache. Was ist daran Einfach, wenn man
PHP:
while ( $row = mysql_fetch_array($result) )
etc schreiben muss?
Oder immer dieses versteckt Objektorientierte. Eigentlich ist mysql_fetch_array eine Methode von $result, mysql_select_db eine von $link und so weiter.
Was ist daran einfach, wenn ich extra ne eigene Datenbankklasse o.Ä brauche, damit ich gescheit mit MySQL-Datenbanken arbeiten kann? (siehe SQL injection)
Was ist daran einfach, dass man als Anfänger mit 10.000 Fehlerquellen für Sicherheitslücken bombadiert wird, die man am Anfang noch gar nicht nachvollziehen kann? Welcher Anfänger weiß schon was SQL Injections sind, oder ahnt was davon, dass man seine Variablen generell irgendwie manipulieren kann?
Oder wenn man dauernd nachschauen muss, wie eine bestimmte Funktion heißt, weil sogar die Namensgebung inkonsequent ist?
Außerdem, welcher Anfänger versteht schon den Sinn von while ($row = mysql_fetch_array($result))? Ich hab mir das Anfangs immer abkopiert bis ichs mir irgendwann mal gemerkt hatte. Wenn's einfach wäre, hätte ich das auch verstanden und dann hätte ich's mir gar nicht 1000 mal kopieren müssen, bis ich's mal im Kopf hatte.
Ist das einfach?
Zugegeben, man muss sich kein deut darum kümmern, mit was für einem Datentyp man gerade arbeitet, etc, aber macht es das wirklich besser?
Mit PHP kann man genauso gute und sichere Webanwendungen schreiben wir mit anderen Sprachen, aber in meinen Augen ist es nicht gerechtfertigt zu sagen PHP wäre da einfacher oder so. Also halte ich die Sprache fast für überflüssig. Auch wenn's meine erste Sprache war und ich sie mittlerweile ziemlich gut kann ;)
Das einzige was noch für PHP spricht ist die hervorragende Doku ;)

Ich will nicht weiter auf PHP rumhacken, es hat ja auch durchaus seine guten Seiten :p
Aber ihr glaubt ja nicht, wie viele in PHP geschriebene Seiten man durch SQL-Injections oder sonstigem "hacken" kann. Da habt ihr dann eure Einfachheit ;)
 
D

dbl

PHP stößt schnell an seine Grenzen.
Wenn man OOP Programmiert und z.B. auf das Zend-Framework zurückgreift, dann sind da ruckzuck 6-8 MB nur für
den Bootvorgang bis zum Dispatchvorgang weggefressen.
Im Gegensatz zum CPAN gibt es in der etwas verwaisten PECL Variante weniger Auswahl an Bibliotheken auf die
man zurückgreifen kann - was letzten Endes und in Anbetracht der Resourcen die Verwendbarkeit von PHP sehr.
auf den Zweck für den es entwickelt wurde einschränkt und darüber hinaus diesen auch mal nicht zufriedenstellend
erledigen kann. Man denke hierbei nur an die oft erreichte Speichergrenze die z.B. aufgrund fehlender Garbage-Collection
immer wieder erreicht wird.

Das Objektorientierte Konzept in Perl, um auch größere Projekte noch weiter verwendbar zu machen, ist meiner Meinung nach
nicht empfehlenswert. Hier könnte man sich jetzt die Frage stellen ob man auf Objektorientierung zurückgreifen will und dafür,
nur mal z.B., Ruby in Frage käme.

Ich liebe PHP, seine Syntax und seine leichte Handhabe. Wer schnell Tippen kann und sich mit den gängisten
Konzepten versteht kann es effektiv und vor allem SEHR VIEL SCHNELLER als Perl einsetzen.
Teammitglieder können sich schneller in bestehende und neue Programme einarbeiten und die Entwicklungskosten
können bei gleichem Nutzen erheblich reduziert werden.

In Sachen Zukunftssicherheit würde ich aber nicht auf PHP setzen, es gibt keine integrierte Kompatibilität
zu Vorgängerversionen was seit der Version 4 Migrationen erschwert. Das gilt nun auch für das kommende PHP 6.
Wenn man Objektorientiert programmiert und die ein oder ander Migration hinter sich bringen kann, dann kann
man seine vorhandenen Programme nicht nur mehrfach verwenden sondern auch auf Änderungen in der "realen Welt",
eben die Anpassung des Programms an aktuelle Begebenheiten, schnell reagieren.

Das sind die Gründe die mir einfallen.
 

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