KSK will Geld von Auftraggebern

kuddeldaddeldu

Erfahrenes Mitglied
Ich verstehe überhaupt nicht warum meine Frage so eine Aufregung verursacht.

Na ja, wenn Du hier von "Augenwischerei" und "Geschäft madig machen" redest, musst Du halt auch mit entsprechenden Reaktionen rechnen. Dass das Ganze 2 Jahre her ist, habe ich und vermutlich auch Sven und ronaldh übersehen. Das passiert manchmal, wenn jemand einen Jahre alten Thread ausgräbt (und der Ersteller sich auch noch prompt zurückmeldet... ;)).

Es geht also nicht darum den Kunden mit billigen Angeboten zu locken, sondern darum das mich damals ein erboster Kunden echt blöd angemacht hat und mir - ich zitiere - "da kann ich ja gleich zu einer Agentur gehen" vor die Füße knallte. Was hätte ich ihm sagen sollen?

Nichts. Auch, wenn's einfach gesagt ist, aber: Pfeif auf solche Kunden. Wer so uneinsichtig ist und solchen Blödsinn redet, macht Dir auch an allen anderen Ecken und Enden nur Ärger.

Deshalb wollte ich wissen ob Kunden das auch zahlen müssen wenn sie Aufträge an eine Agentur vergeben.
Ein einfaches Ja oder Nein hätte genügt. Eine Antwort auf meine Frage habe ich nach wie vor nicht bekommen.

Solche Fragen sind in Foren immer so eine Sache. Da kriegt man gerne mal 5 Meinungen in 3 Antworten...
Nochmal: Du willst Tatsachen, also frag doch einfach mal bei der KSK direkt nach, die werden's am besten wissen.
Kannst das Ergebnis dann ja hier mitteilen, falls es noch jemand wissen will.

LG
 

ronaldh

Erfahrenes Mitglied
Es geht also nicht darum den Kunden mit billigen Angeboten zu locken, sondern darum das mich damals ein erboster Kunden echt blöd angemacht hat und mir - ich zitiere - "da kann ich ja gleich zu einer Agentur gehen" vor die Füße knallte. Was hätte ich ihm sagen sollen? Deshalb wollte ich wissen ob Kunden das auch zahlen müssen wenn sie Aufträge an eine Agentur vergeben.

Die Aussage des Kunden zeigt, dass er den Auftrag an Dich vergeben hat, WEIL Du billiger warst. Besser wäre es, wenn er den Auftrag an Dich vergibt, weil Du besser bist!

Ein einfaches Ja oder Nein hätte genügt. Eine Antwort auf meine Frage habe ich nach wie vor nicht bekommen.

Im Prinzip habe ich das oben bereits geschrieben. Agenturen sind in der Regel normale Unternehmen, mit normalen Angestellten, das heißt, es kommt ein Vertrag zwischen Unternehmen zustande. Und das auftragnehmende Unternehmen (also die Agentur) gibt ein Angebot ab, und dies ist dann der Endbetrag. Das Unternehmen muss seine Kosten (zu denen halt auch alle Sozialabgaben gehören) selbst tragen, und wird diese in den Lohnkosten berücksichtigen. Eine GmbH zum Beispiel kann logischerweise nicht Mitglied der KSK sein, demzufolge fallen für den Kunden auch keine entsprechenden Zusatzkosten an.

"In der Regel" heißt, dass es sicherlich auch 1-Mann-Agenturen geben könnte (der Begriff "Agentur" ist meiner Meinung nach nicht geschützt), die eigentlich Freiberufler sind. In diesem Fall würden diese Beiträge dann wohl auch anfallen. Das wird aber wohl die Ausnahme sein.

Wenn jedoch die Agentur mit Freiberuflern zusammen arbeitet, dann muss die Agentur im Zweifelsfall die KSK-Abgaben zahlen (nicht der Endkunde), da sie der Geschäftspartner des Freiberuflers ist. Und genau diese Abgaben werden dann bereits beim Angebot als Kosten berücksichtigt, was zwangsläufig zu einem höheren Angebotspreis führen wird.