Imageing Software gesucht

DaRealMC

Erfahrenes Mitglied
Hallo zusammen,

ich suche eine Imagingsoftware, die etwas mehr kann als Ghost und DriveImage. Vorzugsweise kostenlos

Und das Zauberwort heißt "Scripting"
Ich habe hier einen Raum mit 9 PCs, auf denen Regelmäßig "Müll" installiert wird.
Einfachste Möglichkeit, dem zu entgegnen ist, ein Image zu erstellen und Regelmäßig wieder einzuspielen. Dabei bekomme ich aber zwangsläufig Probleme durch veraltete Windowsupdates.

Mein Wunsch ist es jetzt, eine Imagingsoftware zu haben, deren Boot-CD mir 2 Möglichkeiten gibt:
1. Image von Platte1/Partition1 auf Platte2/Partition1 ablegen und das ganze in 1024MB-Teile splitten
2. Image von Platte2/Partition1 auf Platte1/Partition1 wiederherstellen und danach rebooten
Und zwar das ganze, ohne weitere Eingabe! Das soll zur Not die Sekretärin aus der Buchhaltung können!

Beide Partitionen sind mit NTFS formatiert, wobei Platte2 keinen Laufwerksbuchstaben hat (und auch keinen bekommen soll!)

Wie gesagt, Ghost und DriveImage können das prinzipiell nicht, die Version von Paragon Festplattenmanager, die ich hier habe, scheitert ebenfalls am Scripting.
 

soyo

Erfahrenes Mitglied
Ich kann mir vorstellen was du vor hast. Du willst das nach jedem Reboot ein "sauberes" System haben.

Bei uns in der Schule wurde dazu Rembo verwendet. Mit einem kleinen Trick konnte man das auch umgehen, aber ich denke sowas etwas funktioniert nicht mehr :).

Warum beschränkst du nicht einfach die Sicherheitsrichtlinien?
 

DaRealMC

Erfahrenes Mitglied
Nein, so ist es nicht ganz.

Ich will keineswegs bei jedem Reboot das Image restored haben.
Das ganze ist in unsrem betriebsinternen Schulungsraum und dort finden auch Schulungen über mehrere Tage statt.
Gleichzeitig werden lokale Admin-Rechte regelmäßig vorausgesetzt.
 

octo124

Erfahrenes Mitglied
Denkanstoss für anderen Weg:

Wie wäre es, wenn du mittels Software (frag mich nicht nach Namen bitte) nach Beendigung der Usersitzung alle nichtadministrativen Installationen löschen lässt. Der User kann zwar installieren während seiner Sitzung was er will, aber zum Beginn einer neuen Usersitzung ist das System wieder "wie neu".

Glaub, dass mit diverser Software bestimmte Userdatein = Daten etc. davon ausgeklammert werden können (z.B. Word/Dokumente).

Deine Imagesoftware update mal zu einer Version, die inkrementuelle Backups erstellen kann (DriveImage war letztmalig vor der "freundlichen" Übernahme von Powerquest durch Symantec als 8.0 am Start).

Per Taskplaner fertigst du nun das Image im Intervall X an wie folgt vor dem Runterfahren:
-Start des Usermüllbeseitigungsprogramm
-inkrementuelles Backup ausgewählter Ordner/Dateien auf dem versteckten Laufwerk
Im Bedarfsfall kannst du dann per Cd des Imageprogramms das komplette System zu einem frei wählbaren früheren Zustand wiederherstellen, da ja die inkrementuellen Backups fortlaufend die jeweiligen Änderungen vermerken.
Und hängen diese PCs an einem Netzwerk, dann geht das ganze ohne CD einlegen an jedem PC ganz bequem vom Server aus zu planen.
 

DaRealMC

Erfahrenes Mitglied
Ist ja schön, wenn ihr so mitdenkt, aber diese Überlegungen habe ich bereits alle hinter mir. Es ist auf Grund der dort stattfindenden Schulungen und Veranstaltungen das sinnvollste, es wie von mir beschrieben zu machen.
Inkrementelle Backups machen in diesem Fall nicht wirklich Sinn. Ob ich jeden Monat (nach MS Patchday) per einzelnem Tastendruck ein komplettes oder inkrementelles Backup erstelle und den PC anschließend automatisch ausschalten lasse, macht nun wirklich keinen Unterschied.
 

chmee

verstaubtes inventar
Premium-User
Wie sieht es denn aus, wenn Du eine Diskette erstellst, welche - Altbewährt - Diskimage
als Image-Wiederaufspieler benutzt. Dann sollte eben auf der Diskette eine Autostart
BatchDatei sein, die Diskimage automatisch die Imagedaten von HDD2 auf HDD1 spielen
soll. Diese Diskette könnte auf jedem Rechner funktionieren bei gleichem Speicherort.

Diese Diskette ist hinterlegt/abgelegt beim Hausmeister/Sekretärin/Rektor/Prof etc..

Einlegen - Laufen lassen - Fertig !

Fasst, sehe ich gerade, denn das Neubooten - wieder von HDD1 - kann nur Gelingen,
wenn die Diskette rausgenommen wurde. Aber vielleicht gibt es dafür auch einen Trick.

Optional könnte es auch ein bootbarer USB-Stick sein.

mfg chmee

**EDIT** Der Boot-Trick könnte ein Boot-Selector sein, der manchmal mit dem BIOS auf
dem MB ist, oder ein Boot-Manager, der grundsätzlich HDD1 startet, aber bei Druck auf zB
F6 die Disk. ( Steht dann eben auf der Diskette drauf : " Beim Starten solange F6 drücken,
bis die Diskette rattert. Disk wieder Abholen nicht vergessen !" )

-+> GANZ GROSSES SORRY DASS ICH NICHT ZU ENDE GELESEN HABE <+-
 
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chmee

verstaubtes inventar
Premium-User
Aber :)

Dass man ein Festplatte in Win nicht sieht, heisst nicht, dass man sie unter DOS6.22
nicht ansprechen kann. Sie muß doch lediglich in WinXP in der Verwaltung entfernt werden

Und dann gibt es eben zwei Disketten, eine zum Erstellen und die Zweite oben genannte.

mfg chmee
 

DaRealMC

Erfahrenes Mitglied
welches "Diskimage" meinst du? Google liefert mir jede Menge Treffer. DOS 6.22 habe ich keins mehr gefunden.
 

chmee

verstaubtes inventar
Premium-User
Sorry, ich meinte DriveImage, dass ja auch selbst eine Boot-CD oder Disk
erstellen kann. Ich hab mit DriveImage irgendwie schon 1998 gearbeitet.
Und da haben wir uns die Boot-Diskette mit PQDI selbst erstellt und auch ein
Script geschrieben, da PQDI ja mit allerhand Parametern gestartet werden
kann.

PQDI = DosName von PartitionQuestDriveImage

Parameter in PQDI-DOS
http://1984.fssc.k12.ar.us/faq/2.htm

mfg chmee
 
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Sliver

Erfahrenes Mitglied
Such mal unter "Sheriff" Programme und les dich ein wenig schlau.
Das haben wir auch in unseren Schulen und da funktioniert es so wie du (glaube ich) es dir vorstellst.
Google mal unter "HDD Sheriff", "PC Sheriff", "Sheriff Guard" usw...


Sers
Sliver