Ich weiss fast nicht mehr weiter... (AA Mannheim)


zerix

Hausmeister
Moderator
Je nachdem welche Laufbahn man einschlägt macht man auf jedenfall eine Ausbildung. Nach der Bundeswehr bekommt man Zeit um eine Ausbildung zu machen. Man hat einen bestimmten Betrag zur Verfügung, mit diesem man diese Ausbildung bezahlen kann.

Mal so als Beispiel ich mache mein Fach-Abitur nach und gehe Informatik studieren.

Ist nicht mehr so schön wie damals, sich verpflichten, man kommt eh nirgendwo hin und bekommt dann Abi, Ausbildung und Studium vom Bund bezahlt

Also diese Aussage stimmt nicht so ganz, wie ich gerade gezeigt hab.

Dass es zur Zeit ein höheres Risiko gibt in den Einsatz zu müssen stimmt durchaus, aber dennoch ist das Risiko nicht so hoch.
Es kommt drauf an in welche Einheit man kommt und zur welchen Teilstreitkraft. Wenn man aber im Computer-Bereich arbeitet, ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass man in ein Kriegsgebiet geht.

MFG

Sascha
 

Senshi86

Erfahrenes Mitglied
Na dann ...
Trotzdem ist es aber nicht für jeden eine Alternative, ich weiß nicht ob man da wirklich glücklich werden kann wenn man eigentlich überhaupt nicht zum Bund will und es nur dazu machen will, um irgendwie an eine Ausbildung zu kommen.
Sieht man davon ab, muss er immer noch durch die Musterung durch, ist ja nicht gesagt das er da überhaupt durch kommt auch wenn er will, muss ja die richtigen Voraussetzungen haben.
Von daher, Bund mag eine Möglichkeit sein wenn man sagt, ja ich würde eh zum Bund gehen wenn die mich einziehen wollen und ich bringe auch die richtigen Voraussetzungen mit um durch die Musterung zu kommen. Wenn jemand sagt er will defintiv nicht zum Bund oder er hat nicht die entsprechenden Voraussetzungen (dazu kann schon eine Brille gehören soweit ich weiß) ist Bund schon wieder keine Alternative.
 

zerix

Hausmeister
Moderator
Naja das mit der Brille stimmt nicht ganz. Es kann sein, dass es bei Grundwehrdienstleistenden so ist, aber das auch nur, weil das eingeschränkt wurde.

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass er zur Bundeswehr gehen soll, sondern nur, dass es auch eine Möglichkeit wäre.
Meiner Meinung nach sollte man, wenn man keine Arbeit hat, alles in Betracht ziehen, auch wenn man es nicht machen möchte. Ok, bei Bundeswehr kann immer noch eine Begründung sein, dass man nicht auf Menschen schießen möchte. Das verstehe ich dann auch, aber nicht weil man sagt, ich hab keine Lust drauf, den ganzen Tag draußen im Dreck rumzukriechen. Dann bleibt man lieber Zuhause. Das kann ich dann nicht verstehen.
In dem Fall hat man keinen richtigen Willen was zu tun. Das kommt dann fast der Aussage gleich "Unter einem dem Gehalt x gehe ich nicht arbeiten". Da kenn ich nämlich einige.

Wenn man halt gar nichts bekommt, sollte man halt auch was tun, was man nicht so gerne macht. Man kann sich später immer noch was anderes suchen.

Wie gesagt, mit der Bundeswehr wollte ich nur eine Möglichkeit aufzeigen. Dass es nicht mehr so Lukrativ ist wie damals ist klar. Es ist aber immer noch besser als auf der Straße zu sitzen.

MFG

Sascha
 

Senshi86

Erfahrenes Mitglied
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass er zur Bundeswehr gehen soll, sondern nur, dass es auch eine Möglichkeit wäre.
Dann wären wir uns ja einig ^^
Ich denk es kommt auf mehr Faktoren an als nur ich will nicht auf Menschen schießen, auch wenn du recht hast das es nicht daran liegen kann, dass er nicht mehr im dreck rum kriechen möchte und statt dessen lieber daheim rum sitzt, auch wenn ich nicht glaube das der Bund ausschließlich daraus besteht ^^
Aber im Endeffekt muss es jeder für sich selbst entscheiden.
Sicher, Leute die sagen aus vollkommen unnötigen Grund xy oder "keine Lust auf Arbeit" gehen sie nicht arbeiten kann ich weder verstehen, noch ausstehen.

Also kurzes Fazit, Bund ist definitiv nicht für alle eine Alternative, aber solang es keine wirklich guten Gründe dagegen gibt eine Alternative über die man durchaus nachdenken sollte und in diesem Falle alle Mal besser als daheim zu sitzen.

(Wobei man bei mir vllt. merkt, dass ich zu denen gehöre die alles dafür geben eben nicht zum Bund zu kommen solange es sich irgendwie verhindern lässt und es andere Möglichkeiten gibt ^^)
 

zerix

Hausmeister
Moderator
Naja, viele andere Möglichkeiten das nicht zu tun gibt es nicht, außer dass man vielleicht körperlich oder psychisch dafür geeignet ist.
Das ganze ist aber auch bei anderen Berufen so. Aber ob man für die Bundeswehr geeignet ist, überprüft die Bundeswehr vorher. Das hat man bei anderen Berufen nicht. Die eigene Meinung ob man dafür geeignet ist, ist meistens zu subjectiv (keine Lust auf die Arbeit o.ä.).
Dies gilt nicht nur bei der Bundeswehr sondern auch für alle anderen Berufe.

Naja, ich bin bei der Bundeswehr seit 5 Jahren. Ich wollte damals auch nicht zur Bundeswehr. Ich muss aber auch sagen, dass ich ein falsches Bild von der Bundeswehr hatte. Das haben auch heute noch viel zu viele. Das ist meistens der Grund warum man nicht zur Bundeswehr möchte.

Auch wenn es im Moment so aussieht, dass ich Werbung für die Bundeswehr machen möchte, möchte ich klar stellen, dass es nicht so ist. :)

MFG

Sascha
 

dani4u

Grünschnabel
Das ist schon klar dass man eine Ausbildung macht.
Bei meinem Arbeitsamt is das so: Ich würde mich gerne auf diverse Stellen in NRW bewerben, die mir zu 100% zusagen, da ich auch schon dort war.
Als ich im nachhinein bei meinem Arbeitsamt nach Vermittlungsgutschein gefragt habe, wurde mir gesagt es gäbe für ALG II Bürger keine Vermittlungsgutscheine mehr. Nur für ALG I gibt es die in Mannheim noch.

Quasi hätte ich schon längst nen Job - aber das Arbeitsamt lässt mich nicht mit nem Vermittlungsgutschein gehen.

Mittlere Reife: 2Jährige Berufsfachschulen. Bis jetzt schon 3mal beworben und immer wieder absagen, da mein schnitt 3,0 ist.

Meine vorstellung: Ne Vollzeitbeschäftigung finden bei der ich im minimum 1000Netto rauskriege. Momentan absolviere ich ein Fernstudium und bin in Gelsenkirchen & Umgebung auf Jobsuche über die Örtlichen Zeitschriften.
 

PC Heini

Erfahrenes Mitglied
So, melde mich auch mal wieder seit meinem letzten Beitrag. Habe immer mitgelesen, aber jetzt kann ich nicht mehr still sitzen.
Was sind denn das für chaotische Zustände auf euren Arbeitsämtern? Da braucht man Gutscheine, dass man arbeiten darf, oder wie? Zum glück ist das bei uns in der Schweiz anderst. Wenn Du was gefunden hast, sind die noch so froh, wenn die wieder einen weniger haben.
Zum GLÜCK sind wir nicht in der EU ( = Euer Untergang ). Sorry für die harten Worte. Aber was ich da so lese, höre und miterlebe, seid Ihr ins Mittelalter zurrück gefallen.
Dort hatten auch nur diejenigen ein Recht auf Arbeit, die auch schon Geld hatten.

Lass den Kpf nicht hängen dani4u, Schau gerade aus und in die Welt. Auch Du findest was. Anderst als bei mir.
 

Sven Mintel

Mitglied
@PC Heini:
Damit die Angestellten der deutschen Arbeitsämter mehr Zeit zum Kaffeetrinken haben, wurden in DE vor Jahren private Arbeitsvermittlungen zugelassen.

Anders als in der Schweiz lassen sich diese Arbeitvermittlungen grösstenteils nicht von den Auftraggebern bezahlen...also den Firmen, die Personal suchen, sondern von den den Arbeitssuchenden.

Da das nicht so ganz billig ist für wen, der arbeitslos ist, gibt es Vermittlungsgutscheine vom Amt, das Amt zahlt dann bei Erfolg den Arbeitsvermittler...allerdings hat dani4u als Empfänger von ALGII keinen rechtlichen Anspruch darauf.

Man könnte diese Arbeitsvermittlungen auch als staatlich subventioniertes Callcenter für faule Firmen bezeichnen.
 

dani4u

Grünschnabel
da spricht aber einer meine gedanken aus ^^

nochmal zu den gutscheinen: zu mir wurde gesagt das sei ausschließlich in meinem arbeitsamt so, bei den anderen wäre das nicht so oder die wissens nicht.

quasi würden die sich freuen wenn ich ausserhalb arbeit finden würde, geben mir aber keinen vermittlungsgutschein. und die guten tollen stellen ausserhalb sind nur mit vermittlungsgutscheinen zu erreichen.

Weiss jemand ob man aus einer bedarfsgemeinschaft ausziehen darf, wenn man zumindest erstmal nen 400€ job gefunden hat? oder erst ab teilzeit ca 650€?

bin mir aber auch schon seit nem dreiviertel jahr am überlegen und planen bezügl. ner existenzgründung.
wenn da alles so funktioniert wie ich mir das bisher zurecht gelegt hab, wär mir das echt lieber als noch nen paar jahre 0815-jobber zu sein.

achja ^^ ich änder mal den titel ... der titel wirkt ein bisschen deprimierend ^^
 
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PC Heini

Erfahrenes Mitglied
@ Sven Mintel; Das ist ja wirklich wie im Mittelalter. Mein Urgrossvater musste noch Geld bezahlen, damit mein Grossvater ne Lehre machen durfte.

@ dani4u; Schade, dass Du nicht erwähnt hast, wen Du meinst. Natürlich kann ich Euer System nicht kennen. Aber wenn Du ein Jobangebot hast, dann kannste ja zugreifen. Oder? Oder musste da erst noch um Erlaubnis fragen?
Sollte ich wirklich so arg daneben sein, so halte ich mich da selbstverständlich raus. Aber dann sollte ich es wissen.