Einsteiger, welches LINUX ist das beste? 8.1 oder 9.0?

Chino

Erfahrenes Mitglied
Ich wollte mich demnächst auch mal an die Materie ranwagen ;)
Da ich bis jetzt eigentlich keine Ahnung davon hab, weiß ich jetzt natürlich auch nicht, welche Distribution ich nehmen soll. Hab schonmal ein wenig bei google gestöbert, und da haben es mir zwei angetan: Debian und Mandrake. Einsatzgebiet sollte ein kleiner lokaler File-/Webserver (der derzeit noch unter Win XP läuft) werden. Aber NUR als Server wollt ich den auch nich unbedingt einsetzen.

So jetzt meine Frage: Welche von den beiden sollte ich nehmen? Und warum? Oder tut sich bei den beiden kein großer Unterschied auf und es ist eigentlich wurscht, welche ich nehme?

Danke schonmal für Antworten :)
 

JohannesR

Erfahrenes Mitglied
Nimm Debian, nicht so schwer wie sein ruf, dafür das geniale DPKG-Paketmanagement. Sehr stabil, ausgereift, fast jede Software ist im DPKG-Archiv zu finden.
 

Chino

Erfahrenes Mitglied
Original geschrieben von Johannes Röttger
Nimm Debian, nicht so schwer wie sein ruf, dafür das geniale DPKG-Paketmanagement. Sehr stabil, ausgereift, fast jede Software ist im DPKG-Archiv zu finden.
*lol* Hab jetzt gerad in nem älteren Beitrag von HolyFly gelesen, dass Debian doch schon eher "Hardcore Linux" sei, was mich dann doch ein wenig abgeschreckt hat, gerad für den Einstieg. Hatte mich eigentlich schon für Mandrake entschieden, und jetzt kommst Du wieder an ;) Na ja, mal sehn, ich versuchs dann wohl doch mal mit Debian.
 

JohannesR

Erfahrenes Mitglied
Nö, das halte ich bis heute für ein schlechtes Gerücht! Wenn man nicht absolut lernresisdent ist kann man Debian auch als Anfänger wirklich gut nutzen. Der entscheidene Vorteil dabei ist wohl, dass man nicht in Windowsmanier übergangen wird, sondern viele (alle) Details selber bestimmen darf. So lernt man den *wirklichen* Umgang mit Linux kennen.
Ausserdem ist es halt wirklich komfortabel, Software mit einem Befehl zu (de)?installieren!
 

Neurodeamon

Erfahrenes Mitglied
Lernresistent - das MUSS ich mir merken, der is gut :) :)

Ausserdem ist es halt wirklich komfortabel, Software mit einem Befehl zu (de)?installieren!

Das kann man so oder so sehen:

apt ist mächtig, vor allem durch die Meldung bei Abhängigkeiten zu anderen nicht installierten Paketen oder die Verweigerung bei Kollisionen mit bereits installierten Paketen.

Andererseits kann gerade apt einem Anfänger schlaflose Nächte bereiten, wenn es sich partout weigert ein bestimmtes Paket zu installieren. :)
 

tuxracer

Erfahrenes Mitglied
@Chino


es ist schon so DEBIAN ist etwas schwieriger wie ne Mandrake oder auch SuSE, aber nicht wirklich viel, und schliesslich und endlich ist es unter DEBIAN vielfach nachher beim installieren zusätzlicher Programme aus anderen Quellen einfacher, diese zum laufen zu bewegen, weil die SuSE sich nen sch.... um den FHS ( File Hirearchy Standart kümmert, und somit immer wieder Probleme mit Konfigurationsdateien auftauchen, wenn man versucht irgend ne conf Datei von Hand zu editieren und sie von SuSE einfach so ignoriert wird, weil die noch Ihre eigenen (mit Yast zu bearbeitenden verwendet.)


@ all die noch wissen wollen, welche Distri sie nehmen sollen.


Macht es so wie ich

Zieht euch so ziemlich von allen bekannteren Distris (DEBIAN, RedHat, Mandrake, Gentoo, vielleicht auch nochein zwei unbekanntere, und dann beginnt mal mit installieren testen, und vor allem rumkonfigurieren, Programme zum laufen bringen, welche nicht auf anhieb funktionieren, und der lerneffekt ist garantiert.

Dann ist es bald keine Frage mehr welche Distri soll ich nehmen, sondern der eigene Gusto, welche Distri Ihr schliesslich benutzen werdet.

Ich hab meine vorerst gefunden, den Jackpot geknackt hat DEBIAN.
 

Chino

Erfahrenes Mitglied
Original geschrieben von Johannes Röttger
So lernt man den *wirklichen* Umgang mit Linux kennen.
Ok, das stimmt natürlich.

Original geschrieben von Johannes Röttger
Ausserdem ist es halt wirklich komfortabel, Software mit einem Befehl zu (de)?installieren!
Das ist auch ein schöner Aspekt, ich glaub, Du hast mich doch überzeugt, dann versuch ich es halt mit Debian. ;)

Original geschrieben von tuxracer
es ist schon so DEBIAN ist etwas schwieriger wie ne Mandrake oder auch SuSE, aber nicht wirklich viel, und schliesslich und endlich ist es unter DEBIAN vielfach nachher beim installieren zusätzlicher Programme aus anderen Quellen einfacher, diese zum laufen zu bewegen, weil die SuSE sich nen sch.... um den FHS ( File Hirearchy Standart kümmert, und somit immer wieder Probleme mit Konfigurationsdateien auftauchen, wenn man versucht irgend ne conf Datei von Hand zu editieren und sie von SuSE einfach so ignoriert wird, weil die noch Ihre eigenen (mit Yast zu bearbeitenden verwendet.)
Na ja, Suse hatte ich eigentlich nie in Betracht gezogen, weil ich schon schnell in Erfahrung gebracht hab, dass die so mehr oder weniger ihr eigenes Ding durgezogen haben ;)
 

Chino

Erfahrenes Mitglied
Original geschrieben von Johannes Röttger
Dann kann ich mir wohl eine weitere Kerbe in meine Debian-CD ritzen! ;)

Hehe :eek:)

Aber jetzt stellt sich mir die andere Frage: Wie fang ich am besten an? Also klar, Distribution saugen, ist schon passiert :) Aber dann? Auf dem Rechner, wo Linux drauf soll, ist bereits WinXP (was ich erstmal gern parallel laufen lassen will) installiert, eine zweite Partition für die Daten ist ebenfalls vorhanden. Was sollte ich denn jetzt alles für Linux reservieren? Klar, eine Partition für Linux ist ja logisch ;). Wie groß sollte die Swap-Partition sein? Wenn ich nach der Faustregel gehe (2 x pysikalischer Speicher) dann wär ich bei 1GB für die Swap. Und was ist mit /boot ? Einfach C: etwas verkleinern? Und dann Debian installieren? Hab jetzt schon im Forum was gestöbert und bei google, aber da find ich irgendwie nix passendes.
 

JohannesR

Erfahrenes Mitglied
So wäre es, IMHO, nicht schlecht:
Code:
[ /boot (15 - 20 MB) | C: (X MB) | swap (1 GB) | / (4+ GB) ]

Zur Swap-Frage hat Google das hier gesagt. :)
Man kann natürlich noch weiter Partitionieren, wenn du viel Platz überhast könntest du z.B. eine /home-Partition einrichten, mit X GB platz. Dort liegen deine ganzen persönlichen Daten (Eigene Dateien), die größe musst also du bestimmen! :)