Bewerbung um Stelle als Werksstudent (Programmierer)

Parantatatam

mag Cookies & Kekse
Hallo liebe Tutorianer,

für jeden gibt es immer wieder erste Male, bei denen man etwas neues ausprobieren muss und erst einmal tapsig wie ein kleines Reh auf dem Eis steht. Konkret heißt das bei mir, dass ich mich zum ersten Mal in meinem Leben als Programmierer in einer Agentur bewerben will und nun aber nicht genau weiß, wie ich am besten mein Anschreiben formuliere. Dennoch habe ich mich mal umgeschaut und aus dem, was ich erfahren habe, erst einmal folgendes formuliert. Möget Ihr es in seine Einzelteile zerlegen und mir damit helfen. Dafür schon einmal recht vielen Dank.


Sehr geehrter Herr X,

mit großer Freude habe ich das Stellenangebot Ihrer Agentur gelesen und sehe hier die Möglichkeit, meine über viele Jahre auf diesem Gebiet gesammelten Fähigkeiten praktisch umzusetzen, zu vertiefen und neues zu erlernen. Insofern erfreut es mich, dass Ihre geforderten fachlichen Qualifikationen mit meinem Profil übereinstimmen.

Zurzeit studiere ich an der Universität Potsdam Informatik und Physik auf Lehramt für die Sekundarstufe II und möchte mich deshalb als Werksstudent bewerben, auch um für meinen späteren Berufsweg praktische Erfahrungen zu sammeln, die meinen späteren Schülern zu Gute kommen sollen. In erster Linie will ich aber eine Bereicherung für Ihre Agentur und Ihr Team sein, und dass es zu einem gegenseitigem Wissens- und Ideenaustausch kommt, der uns gemeinsam voranbringt.

Seit etwa meinem zwölften Lebensjahr beschäftige ich mich mit Programmierung, Webdesign und den Konzepten und Ideen, die dazu gehören. Dabei habe ich viele Programmiersprachen erlernt, von denen JavaScript, PHP, Ruby, ActionScript, CoffeeScript und Python nur einige sind, sowie ich mich auch mit Auszeichnungssprachen wie HTML5 und XML, und Frameworks wie AngularJS und jQuery auskenne, teilweise sogar Erweiterungen dafür geschrieben habe. Gerne arbeite ich mich auch in neue Frameworks und andere Systeme/Programmiersprachen/Umgebungen ein, um mit diesen dann praktisch zu arbeiten.

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Spyke

Premium-User
Was mich bissel stört ist das du im prinzip nach deinem Studium ja eh als Lehrer arbeiten willst,
das heißt bei der Firma nicht bleiben wirst.
Das würde ich ev. irgendwie anders erwähnen/umschreiben, oder das mit den Schülern einfach weglassen.

Ich persönlich würde mir zumindest 2 mal überlegen ob ich jemanden als Werksstudent für meine Firma nehme der eh nicht bleiben will.
 

Parantatatam

mag Cookies & Kekse
Grundsätzlich gebe ich Dir in dem letzten Punkt Recht, könnte also überlegen, dass ich diesen Punkt herausnehme. Jedoch gibt es zwei Sachen, die hier auch noch bedacht werden müssen: einerseits werde ich noch mindestens drei Jahre Student sein, andererseits gibt es auf der Webseite der Agentur die Formulierung, dass eine "längerfristige Zusammenarbeit möglich" ist, was für mich so klingt, als wäre es eher die Ausnahme, dass man längerfristig in dieser Agentur arbeitet. Oder verstehst Du das anders?
 

Spyke

Premium-User
Da kann ich nixs zu sagen,

könnt natürlich theoretisch sein das es bei Werkstudenten auch subventionen vom Staat gibt welche die Firma mit abgreifen will und theoretisch eine längerfristige Einstellung nicht unbedingt gegeben sein muss.

Oder aber die Firma will einen Studenten auch für eine längerfristige Einstellung gleich mit vorsehen.

Ich würde erstmal eher zu 2tens tendieren, immerhin bekommst du ja auch Einblicke in die Prozesse der Firma und wirst bestimmt auch später eventuell an Projekten beteiligt werden.

Bin kein Personalchef, kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen, musste mich auch schon um neue Kollegen kümmern.
Sowas ist halt auch Zeit raubend wenn du jemanden in die Prozesse/Objektmodelle etc. einweisen musst.
 

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