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bestest Basis Betriebssytem für virtualisierung


#1
Hallo,

Welches Betriebssytem eignet sich am besten um andere Betriebssyteme zu virtualisieren? Ich würde gerne vmware workstation verwenden. Virtualisieren würde ich Windows und Linux.
Das Basis Betriebssystem sollte möglichst wenig ,,Leistung'' benötigen sondern viel weitergeben.

Habt ihr eine Idee, was da am besten geeignet ist?
Denn bei den Google suchen konnte ich nichts vernünftiges finden.

LG Stefan
 
#2
Hi

also, ein schlankes "Arbeitstier", das außer VM-Ausführung nicht viel machen soll.
Die Frage ist schnell beantwortet (ich versuche, objektiv zu sein :))

Linux, zB. Debian.

Auch wenn die messbaren Werte nur ein Teil des Ganzen ausmachen, trotzdem:

Im Vergleich

a) ein frisch installiertes Windows 10 mit Updates, Werte laut verschiedener Internetquellen und/oder Erfahrung

b) eine meiner Debianinstallationen mit Updates und [aufklappen]
mehrere Brower+Mailsoftware, komplette Officeprogrammsammlung, Steam (ohne große Spiele), Wine (Windowsprogrammemulation für ein paar spezielle Sachen), Gimp, VLC, C/C++/Java Toolsammlung (JVM, Compiler, Debugging, Valgrind, mehrere Makesysteme, Codeeditor), großer Nvidia-Grafiktreiber, Druckertreibersammlung, Scansoftware, und noch eine Reihe weiterer Programme. ... (Brauch keinen 3D-Schnickschnackdesktop, und hab etwas darauf geachtet nichts unnötiges zu installieren. Aber das mach ich bei jedem OS und sonstiger Software)

Klingt unfair? Genau, nur umgekehrt :)

Ram: Windows empfohlen 4GB, mindestens 2G. Debian nach Start: 0.2GB, ohne Desktopstart sogar nur 0.07GB

Festplattenplatz: Windows 30GB, Debian 6GB

Browser: Schneller auf Debian

Spielegrafik: Schneller auf Windows (Offizielle Grafiktreiber außerhalb von Windows sind noch nicht das Gelbe vom Ei. Nur, wenns um VMs geht, vermutlich egal).

Bootgeschwindigkeit: Ca. gleich

Bediengeschwindigkeit: Auf Debian braucht das "Startmenü" (so zu sagen) nicht Zeit zum ausrollen, sondern ist bei Klick einfach da (weil so eingestellt, weil die Einstellung ohne Verrenkungen möglich ist). ... Ähnlich für alles andere. Wenn man produktiv arbeiten will, sehr hilfreich.

Ungewollte Neustarts, weil MS das eben so entscheidet, gibts nur auf Windows.

Ohne ungewollte Neustarts, wie lang man durchhaltet: Hmm... WIndows 10 ist mit zB. 1 Woche Richtwert für WIndows schon gut. Linux? Jahre, wenn richtig gemacht.

...
 
#3
Hi sheel,

Danke für deine rasche Antwort.
Und welche Linux/Debian distributionen, ist da schon egal oder?

Und wenn ich die grafische Oberfläche deaktiviere, kann ich sie dann in VM aber schon nutze oder?

MfG Stefan
 
#4
Debian ist eine Distribution (von Linux).

Zur grafischen Oberfläche, jein. Im wesentlichen zwei Fälle:
a) Keine Grafik in Debian, und die passende "headless" Version der VM-Software dazu: Das virtualisierte OS kann schon eine grafische Oberfläche haben, nur kannst du sie am Bildschirm nicht anzeigen. Was geht ist sind Fernsteuerungssachen von anderen Computern aus, wie verschiedene VNC-Softwares, Windows Remotedesktop, Teamviewer, usw.
b) Ein grafisches Grundsystem auf Debian für die lokale Anzeige. Muss aber nichts großartiges anzeigen, eine weiße leere Fläche reicht schon (also nichts dabei was sinnlos Resourcen verbraucht). Dazu dann die VM als Fullscreen ausgeführt. (Zum Wie, irgendein einfaches Desktopsystem hernehmen (Auswahl an Desktopsystemen gibts genug), und ein paar der dazugehörenden Sachen einfach nicht installieren, dürfte schon reichen. Details hängen von der Wahl ab.).

Zu oben noch, die RAM-Werte usw. bei Linux sind mit verwendbarem Desktop gerechnet. Mit der weiße-Fläche-Variante wirds noch sparsamer (und ohne, falls remote reicht, sowieso).

Damit es auch noch erwähnt ist, es geht zwar seit Anfang um VmWare Workstation, aber: Es gibt auch Virtualisierungssoftware, die praktisch selber ein Betriebssystem ist, also kein Host-OS braucht. Ist aber iA. nicht ganz so einfach einzurichten.
 
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