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Hallo zusammen,
ich verfasse meine Bachelorarbeit in Docbook 4.5 XML und soll diese später auch in LaTeX transformieren können. Es kommt bestimmt die Frage warum ich nicht gleich in LaTeX schreibe. Die Antwort ist, dass dies teil mein Bacheloraufgabe ist.
Hat jemand schon Erfahrung damit und kann mir dabei helfen ?
DB2Latex und dblatex habe ich schon ausprobiert, aber ich bekomm das einfach nicht gebacken. Ich würde auch gerne meine bis jetzt vorhandene DocBook XML zur Verfügung stellen.
So ich hoffe ihr könnt mir helfen
Vielen Dank erstmal im Voraus,
Patrick
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26.08.10 16:59 #2
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Hi.
Fang doch einfach mal damit an was du gemacht hast.
Am besten erstell ein Minimalbeispiel und zeig uns genau wie du dblatex aufgerufen hast und was dann die Ausgabe war.
GrußIf at first you don't succeed, try again. Then quit. No use being a damn fool about it.
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Ok, hier ein kleiner Ausschnitt der Arbeit, bin aber eigentlich schon viel weiter...
Also den kleinen Abschnitt schaff ich zwar mit:
xsltproc db2latex_xsl test.xml > test.tex
Aber die das was er daraus macht ist ja unter aller sau.
Code :1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <!DOCTYPE book PUBLIC "-//OASIS//DTD DocBook XML V4.3//EN" "http://www.oasis-open.org/docbook/xml/4.3/docbookx.dtd"> <book> <title><Head Title></title> <chapter> <title> Einleitung</title> <sect1> <title>1.1 Voraussetzungen</title> <para/> </sect1> </chapter> <chapter> <title>Motivation & Zielsetzung</title> <para/> </chapter> <chapter> <title>Grundbegriffe</title> <para/> </chapter> <chapter> <title>Stand der Technik</title> <section> <title>XML - Grundlagen</title> <para>In erster Linie ist XML kein Text- oder Publizierungs-Format. Es gibt zwei unterschiedliche Strukturen für ein Dokument in XML. Einmal die logische und die physische Struktur.</para> <para>"Die logische Struktur ist wie eien Vorlage, die Ihnen mitteilt, welche Elemente in einem Dokument vorkommen sollen und in welcher Reihenfolge. Die physische Struktur beinhaltet die wirklichen Daten, die in einem Dokument verwendet werden. <citation>Pardi, William J.: XML in Action. 1.Aufl. Mircosoft Press: Redmond, Washington, 2000, S.29</citation>"</para> <para>Weder in der logischen noch in der physischen Struktur spielen die gestalterischen Gesichtspunkte ein Rolle. Die Typograischen Anweisungen werden gesondert in eine Datei abgelegt und können für die unterschiedlichsten Ausgabeformate durch entprechende Software auf das Dokument angewandt werden.</para> <para>Man spricht bei einer Textauszeichnung unter XML von einer inhaltlichen Auszeichnung und nicht von einer formalen.</para> <para/> <para>Auf den ersten Blick sehen diese Auszeichnungen aus wie Stilvorlagen, wie sie in Layoutprogrammen und Textverarbeitungen benutzt werden, um die formale Auszeichnung zu vereinfachen. Doch das Grundprinzip besagt dass die Definition und die Benutzung der XML-Auszeichnung nicht fest mit einer Schrifteinstellung verknüpft und stadndardisiert ist. </para> <para>Das ist die Grundvoraussetzung dafür das die Auszeichnungen nicht von einer bestimmten Software oder Betriebsystem abhängig sind, sonders jede XML-fähige Software kann mit diesen Daten etwas anfangen.</para> <para>Es gibt eine vielzahl von XML-fähiger Software die im laufe der Jahre immer einfacher und Benutzerfreundlicher geworden sind. Auch die Browser-Hersteller wie Netscape, Microsoft und Mozilla sind in ihren aktuellen Versionen ihrer Programme XML-fähig. </para> <para>Ein großer Vorteil bietet XML, da es die inhaltlichen Auszeichnungen viel flexibler gestalten kann als Stilvorlagen. Wie zum Beispiel kann man mit vielen XML Authoren Programme alle Kapitelüberschriften automatisch anzeigen, nummerieren und als Inhaltsverzeichnis darstellen lassen. Auch das anders darstellen von Kapitelüberschriften für ein anderes Ausgabeformat wie das Internet oder auf CD-ROM lassen sich ohne probleme gewährleisten.</para> <para>Die Zukunfstsfähigkeit spielt bei XML- Dokumenten eine große Rolle.</para> <para>Würde man zum Beispiel eine rein formale Auszeichnung auf Rechnern verwenden wollen, denen die benötigte Schriftart fehlt, wären diese nicht ohne probleme benutzbar. Im schlimmstenfall geht die Strukturierung verloren. Texte die mit normalen Textverarbeitungsprogramme abgespeichert wurden und später mit anderen Textverarbeitungsprogrammen bearbeitet werden sollen, können diese im schlimmsten fall nicht interpretieren. Bei Internet Browsern wird diese Problem mit Sicherheit nie geben. Die XML-Datei kann mit normalen ASCII-Editoren geöffnet und bearbeitet werden. Anders ist es bei binär-kodierten Texten wie sie bei Microsoft Word verwendet werden. Wobei Microsoft und auch bei Opensource Kollege OPenOffice im laufe der Zeit reifer geworden sind und nun auch die fähigkeit haben XML Dateien zu öffnen und zu bearbeiten.</para> <para>"SGML/XML hilft, das, eigene Schiff in ruhigerem Fahrwasser zu halten und gelassen abzuwarten, was an technischen Neuerungen auf einen einprasseln können."<citetitle>Möhr, Wiebke; Schmidt, Ingrid: SGML und XML 1. Aufl. Springer-Verlag : Berlin, Heidelberg, 1999, S.107</citetitle></para> <section> <title>Dokumentenformate</title> <para>Es existieren einige Dokumentenformate, die sich aus heutiger Sicht durchgesetzt haben.</para> <para/> <para><emphasis role="bold">PostScript</emphasis> wurde von der Firma Adobe entwickelt und 1985 eingeführt. Sie dient als Programmiersprache die mit vielen Grafik-Operationen ausgestattet ist. Eine Seite die mit Hilfe von PostScript aufgebaut wurde wird mit Objekten wie das X-Y Koordinaten Objekt aufgebaut.</para> <para><emphasis role="bold">PDF</emphasis><emphasis role="bold">(Portable Document Format)</emphasis> ist ein Dokumentenformat das von der Firma Adobe 1993 entwickelt wurde. Sie besitzen folgende Eigentschaften:</para> <para> <itemizedlist> <listitem> <para>sie sind ASCII-Kodiert.</para> </listitem> </itemizedlist> <itemizedlist> <listitem> <para>Schriften und Bilder können in die Datei mit eingebunden werden.</para> </listitem> </itemizedlist> <itemizedlist> <listitem> <para>Ton- und Videodateien sind ebenso möglich wie Links.</para> </listitem> </itemizedlist> </para> <para>PDF stellt eine relativ große Anforderung an die bearbeitende Hard- und Software.</para> <para/> <para><emphasis role="bold">Die Formate PS oder PDF stellen schon das Ende der Textverarbeitungsstrecke da und sind meistens sogenannte Einbahnstraßen. Rückkonvertierungen und Bearbeitung sind sehr umständlich in der Handhabung.</emphasis></para> </section> <section> <title>SGML</title> <para>SGML ist eine Markup - Sprache und dient zur Marktierung und Organisation eines Elementes in einem Dokument. SGML wurde 1986 entwickelt und standardisisert von der Internationalen Organisation für Normung (ISO). SGML selbst legt keine bestimmte Formatierung fest, sondern legt Regeln für die Kennzeichneten Elemente fest. </para> <para>Diese Tags können dann als Format-Elemente in unterschiedlicher Weise interpretiert werden. SGML wurde für die Verwaltung von großes Dokumenten genutzt um die verschiedensten Formate umzuwandeln und zu drucken. Durch den Wachstum des Internets insbesondere dem World Wide Web, wurde das Interesse zu SGML größer da eine neue Möglichkeit bietet diese Seiten durch die SGML Regeln zu definieren und interpretieren.</para> <para>Erst mit dem Einsatz von HTML wurden vielen klar, wie viel Potential in SGML steckt.</para> </section> <section> <title>HTML</title> <para>HTML (HYpertext Markup Language) ist eine SGML-Anwendung. Sie hat die Aufgabe, Bildschirm-Seiten zu beschreiben und im Zusammenspiel mit dem Hypertext Transmission Protocol (HTTP) über das Internet verfügbar zu machen. <citetitle>Login, Henning: Informationsmodelierung in XML und SGML. 1. Aufl. Springer: Berlin, Heidelberg, 2000, S.190</citetitle></para> <para>Der Autor von HTML-Dokumenten hat eine reihe von Auszeichnungen (Befehle) für die Formatierung von Texten, das einbinden von Objekten (Bildern) und das erstellen von Hyperlinks. Die Syntax entpricht den Vorgaben von SGML.</para> <para>Für viele SGML Entwickler war der damals plötzliche Internet-Boom ein Durchbruch:</para> <para>"SoftQuad als Hersteller des SGML-Editors Author/Editor entwickelte auf dieser Technologie-Basis den HTML-Editor HoTMetal und lieferte nach mir vorliegenden, von SoftQuad nicht bestätigten Informationen statt in etwa 10 Jahren 10.000 Author/Editor-Lizenzen nun in etwa drei Jahren mehr als 500.000 HoTMetaL-Lizenzen aus. <citation>Möhr, Wiebke; Schmidt, Ingrid: SGML und XML. 1 Aufl. Springer-Verlag: Berlin, Heidelberg, 1999, S.73</citation></para> <para>In der noch aktuellen HTML Version 4.0 werden ungefähr 60 Befehle zur Verfügung gestellt, die für die Monitordarstellung ausgerichtet ist. Dieses hemmt die Verbreitung auf andere Medien, sowie die fehlende Anbindung einer Datenbank mit HTML war der Hauptgrund, einen neuen Standard für den Dokumentenaustausch zu entwickeln. <citetitle>vgl. Pott, Oliver; Wielage, Gunter: xml Prasix und Referenz 1. Aufl. Markt und Technik: München, 1999, S.31</citetitle></para> <para>Dieser wurde 1998 vom W3C-Konsortium unter dem heutigen Namen <emphasis role="bold" >"XML"</emphasis> vorgelegt.</para> </section> <section> <title>XML als Standard</title> <para>XML (Extensible Markup Language) ist eine Untermenge von SGML und seit 1986 international standartisiert. Es ist ähnlich leistungsfähig wie SGML ,hat nicht so strenge Regeln wie SGML. Die grundlegenden SGML-Spezifikationen sind ungefähr 155 Seiten lang, wobei die XML- Spezifikation nur ungefähr 35 Seiten umfasst. (17)Sprachen wie HTML, XHTML und WML wurden mit Hilfe von XML definiert. Doch es hat auch die Möglichkeit völlig neue Sprachen zu definieren die für ein selber optimal angepasst sind und doch ein standartisierten Regelwerk folgen. XML besteht wie HTML aus Elementen. Ein XML Dokument besteht aus verschiedenen XML-Elementen. Jedes Element kann wiederum Unterelemente besitzen. Jedes Element besteht aus einem Start-Tag mit einem eindeutigen und gültigen Namen, danach folgt der Inhalt, den Abschluß bildet das End-Tag.</para> <para><tagname> Inhalt </tagname></para> <para>"Um es einfach auszudrücken: XML bietet 80 Prozent der Merkmale und Funktionen und SGML, aber nur 20 Prozent von dessen Komplexität." <citetitle>Pardi, William J.: XML in Action. 1.Aufl. Microsoft Press: Redmond, Washington, 2000, S.16</citetitle></para> <para>17: Lobin, Henning: Informationsmodellierung in XML und SGML. 1.Aufl. Springer: Berlin, Heidelberg, 2000, S.2</para> <section> <title>Komponenten eines XML - Dokumentes</title> <para>Ein Dokument in XML besteht aus mindestens zwei Komponenten:</para> <itemizedlist> <listitem> <para>die DTD (Document Type Definition), in dem der Aufbau des Dokumentes festgelegt wird (zum Beispiel wie viele Überschriften es geben darf), und</para> </listitem> </itemizedlist> <para> <itemizedlist> <listitem> <para>dem XML-Text. Dessen bestandteil ist der eigentliche Inhalt, die nach den Regeln der DTD strukturiert sind.</para> <para>Es ist zwar möglich ein gültiges XML-Dokument ohne DTD zu erzeugen, was sich aber als weniger sinnvoll darstellt.</para> </listitem> </itemizedlist> </para> <para>Zusätzlich können noch XSL-Definitionen (Extensible Stylesheet Language) verwendet werden. Diese dienen dazu, festzulegen, wie welche Elemente auf ein Ausgabegerät (Monitor, Drucker) dargestellt werden. Es besteht auch die Möglichkeit CSS (Cascading Stylesheets) zur Darstellung von XML zu benutzen, aber nur mit XSL werden die Möglichkeiten von XML richtig ausgenutzt.</para> </section> </section> </section> </chapter> <chapter> <title>Eigenes Konzept</title> <para/> </chapter> <chapter> <title>Analyse</title> <para/> </chapter> <chapter> <title>Feinausarbeitung</title> <para/> </chapter> <chapter> <title>Zusammenfassung & eigene Bewertung</title> <para/> </chapter> <bibliography> <title>Literaturverzeichnis</title> <biblioentry> <biblioid>Aho96</biblioid> <title>Compilers, Principles, Techniques, and Tools</title> <author> <firstname>Alfred V.</firstname> <surname>Aho</surname> </author> <publisher> <publishername>Addison-Wesley Publishing Company</publishername> </publisher> <date>1996</date> </biblioentry> <biblioentry xreflabel="Kites75"> <biblioid>BahS05</biblioid> <title>Kites</title> <subtitle>Ancient Craft to Modern Sport</subtitle> <authorgroup> <author> <firstname>Andrea</firstname> <surname>Bahadur</surname> </author> <author> <firstname>Mark</firstname> <surname>Shwarek</surname> </author> </authorgroup> <publisher> <publishername>Plenary Publications International, Inc.</publishername> </publisher> <date>2005</date> <pagenums>988-999</pagenums> </biblioentry> </bibliography> <glossary> <glossdiv> <title>Glossar</title> <glossentry> <glossterm>Term</glossterm> <glossdef> <para>Definition des Terms.</para> </glossdef> </glossentry> </glossdiv> </glossary> </book>
Irgend wie ist die Spracheinstellung wenn der das Latexdokument erzeugt auf Französisch gestellt. WIe kann ich das umstellen ?
So und dann verrückt er mir das erstellte pdf aus Latex im Zeilenabstand, ich habe mal ein Bild angehängt.
http://img828.imageshack.us/img828/9218/testst.png
Hoffe du kannst mir weiterhelfen.
Danke,
Patrick
p.s Kannst du mir verraten wie ich MathML Elemente von XML in Latex bekomme ?Geändert von kingpatte (27.08.10 um 08:26 Uhr)
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27.08.10 08:33 #4
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Hi.
Es funktioniert doch alles wunderbar.
Warum liest du denn nicht einfach mal die Doku? http://db2latex.sourceforge.net/custom.html
http://db2latex.sourceforge.net/reference/index.html
GrußGeändert von deepthroat (27.08.10 um 08:35 Uhr) Grund: falscher Link
If at first you don't succeed, try again. Then quit. No use being a damn fool about it.
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Aber kannst du mir bitte sagen wie die MathML Elemente mit übergeben werden ?
Ich habe die absichtlich im oberen Beispiel weg gelassen.
Danke schön
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27.08.10 08:55 #6
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Ich weiß nicht ob DB2Latex überhaupt MathML unterstützt. Evtl. müßtest du MathML direkt in Latex übersetzen (z.B. über http://xsltml.sourceforge.net/)
dblatex unterstützt MathML 2.0 direkt.
\edit: FAQ: Why is There French in DB2LaTeX Output?
GrußGeändert von deepthroat (27.08.10 um 08:58 Uhr)
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