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  1. #1
    bigbrother25 Tutorials.de Gastzugang
    Guten Tag,

    ich habe bisher noch keine Erfahrung mit Virtualisierten System, interessiere mich aber stark dafür.
    Nun ist es so, dass ich sehr viele Spiele ausprobieren möchte (Demo-Versionen) und dazu mein XP natürlich nicht ständig versauen will.

    Nun habe ich allerdings gelesen, dass die Grafik-Hardware meines Rechners gar nicht genutzt, sondern nur eine "minderwertige" Grafiklösung emuliert wird.
    Deshalb stellt sich natürlich die Frage, ob Virtualisierung hier Sinn machen würde?
    Oder ist es letztendlich nur wirklich zum Testen von "normaler" Software, also keinen Spielen, interessant?

    Weiss jemand, wie die emulierte Hardware bei VMWare, VirtualPC2007 oder ähnlichen kostenfeien Produkten aussieht und kann dieses vielleicht mal hier herein schreiben?

    Vielen Dank im Voraus,
    bb25
     

  2. #2
    subara subara ist offline Mitglied Silber
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    Bei Virtualisierung wird der PC von der Leistung sozusagen gespaltet. In den Einstellungen kann man zB angeben wieviel RAM das virtuelle System haben soll, oder eben auch die Grafikleistung. Virtual PC ist eher für Systemeinstellungen ändern, Änderungen am Betriebssystem durch herumprobieren gedacht.
    Du hast gesagt dass du deinen PC nicht zumüllen willst mit Demoversionen. Wenn du standartmäsig deinstallierst, bleiben sicherlich einige Daten übrig, aber es gibt nützliche Software(TuneUp, etc) welche gründlich und ohne rückstände das Programm deinstallieren. Somit entfällt Virtual PC
     

  3. #3
    bigbrother25 Tutorials.de Gastzugang
    Das mit den Deinstalliertools ist kein Thema. Auch gibt es ja Tools, die bei der Installation genau überwachen, welche Dateien installiert werden und somit kann man dies wieder rückgängig machen.
    Das ist nicht das Problem. Eigentlich geht es mir auch hauptsächlich darum, ein System emuliert zu haben, welches ohne jeglichen Sicherheitsschnickschnack und rein zu Zocken ist.
    Dazu sollte aber das Gastsystem auch auf die vorhandene Hardware zugreifen können und die entsprechende Power nutzen können.
    Ich habe z.b. ne 8800GTS und würde die gerne von der virtuellen Maschine auch nutzen lassen wollen.
    Ich habe mittlerweile noch ein bisserl weiter gelesen. Wäre in meinem Fall nicht XEN eine Lösung?
    SUSE 10.3 installieren und dann XP emulieren?
    Denn wenn ich richtig verstanden habe, kann XEN auf die Hardware zugreifen und verwendet keine emulierte Version. Voraussetzung ist nur ein Prozzi, der dies unterstützt und den habe ich mit nem CoreDuo 6750 ja.
     

  4. #4
    subara subara ist offline Mitglied Silber
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    Ja mit Xen ist es möglich, da es auf die Hardware zugreift. Mit offenen Systemen, sprich Linux.

    Bevor du was machst würde ich noch das lesen:
    http://www.pug.org/index.php/Xen-Installation
     

  5. #5
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    Das was Xen da macht (wie z.B. auch KVM oder VMWare Workstation) ist einen erweiterten Befehlssatz der CPU anzusprechen welche die Virtualisierung unterstützt. Dadurch muss keine CPU emuliert werden, sondern es wird bei nahezu gleichwertiger Performance die echte CPU genutzt. Dafür ist generell keine Anpassung am Betriebssystem notwenig . Xen nutzt allerdings für den Rest der Hardware keine reine Hardwareemulation (relativ langsam), sondern Paravirtualisierung. bei der Paravirtualisierung stellt der Hypervisor (Xen) dem Gast OS eine Hypercall API zur Verfügung, welche das IO wesentlich beschleunigt. Allerdigs muss dazu das Gastsystem angepasst werden, weshalb viele OS nicht funktionieren.
    Virtual PC oder VMWare Wortstation bieten ab der neuen Version AFAIK emulierte 3D Grafikkarten an.
     
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  6. #6
    bigbrother25 Tutorials.de Gastzugang
    Aber wie sind diese gestaltet von der Leistung her? Da die CPU hier die Hauptrechenarbeit leistet, kann das ja nichts besonderes sein. Liegt leistungsmässig dann wohl so um die 3-4 Jahre zurück, damit das System noch genügend Reserven für die Programme hat, oder?
     

  7. #7
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    So in etwa wird es wohl aussehen. Da du ja wahrscheinlich auf Spiele hinaus willst: Es geht nicht. Zur Zeit lassen sich Grafikkarten nur schlecht bis garnicht virtualisieren und ich persönlich denke auch dass das noch eine weile so bleiben wird da für sowas einfach kein Bedarf vorhanden ist.
     
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  8. #8
    bigbrother25 Tutorials.de Gastzugang
    Ich denke da ein wenig anders: Die Bedürfnisse wären ja da, aber Spielen wird halt immer noch abgetan als "nicht ernsthaft" und deshalb nur mit einem schelen Blick bedacht.
    Ich glaube, dass, wenn die Möglichkeit bestünde, viele Spieler diesen Weg gehen würden, um hir Host-System sauber zu halten. So kann man verschiedene "Spiele-Clients" aufsetzen, je nachdem,ob Online-Gaming oder Singleplayer-Gaming oder wie bei mir den Demos.
    So würde der Gast-Rechner eventuell verseucht mit Viren durch das Online-Gamen, aber nach Zeitpunkt X spiel ich ein sauberes Image wieder ein und die Sache ist erledigt.
    So brauche ich aber keine teure Sicherheitssoftware oder oder andere Systembremsen. Dann kann man nur spielen.
    Und auf einem anderen simulierten Rechner die Arbeitsprogramme wie Office oder Bildbearbeitung drauf haben.

    Ich würde das sehr begrüßen, da ich so auch Spiele-Server nebenbei laufen lassen könnte. Wobei das natürlich auch mit der momentan emulierten Grafikkarte gehen würde.
     

  9. #9
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    Hamburg
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    2.852
    Zitat Zitat von bigbrother25 Beitrag anzeigen
    Ich denke da ein wenig anders: Die Bedürfnisse wären ja da, aber Spielen wird halt immer noch abgetan als "nicht ernsthaft" und deshalb nur mit einem schelen Blick bedacht.
    In diesem Fall ist es auch als nicht ersnthaft anzusehen. Die unterschiedlichen Virtualisierungskonzepte sind entstanden um Ressourcen sinnvoller zu nutzen und die Hardware besser auszulasten. Heute Konzepte zielen außerdem darauf ab Ausfallsicherheit zu erhöhen und Systeme in großen Umgebungen besser skalieren und deployen zu können.(Enterprise Produkte - VMWare ESX, Virtual Server, XEN) Die andere Seite ist die der Entwickler, die zum Portieren und Testen verschiedene Plattformen brauchen (VMWare Player & Workstation, Qemu etc.)

    Zitat Zitat von bigbrother25 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass, wenn die Möglichkeit bestünde, viele Spieler diesen Weg gehen würden, um hir Host-System sauber zu halten. So kann man verschiedene "Spiele-Clients" aufsetzen, je nachdem,ob Online-Gaming oder Singleplayer-Gaming oder wie bei mir den Demos.
    Es gibt genug andere und sehr viel besser geeignete Wege ein System sauber zu halten und bei Bedarf zurückzuspielen oder andere Systeme zu nutzen (Images, Systemwiederherstellungspunkte, Ordnung halten und sich für sein System verantwortlich fühlen, Multiboot/OS Installationen etc.). Außerdem würde die Auslastung bei mehereren VMs in denen auch noch gespielt wird unverhältnissmäßig zu hoch (jede virtuelle Instanz hat den selben Ressourcenbedarf wie ein physikalisch installiertes OS).


    Zitat Zitat von bigbrother25 Beitrag anzeigen
    So würde der Gast-Rechner eventuell verseucht mit Viren durch das Online-Gamen, aber nach Zeitpunkt X spiel ich ein sauberes Image wieder ein und die Sache ist erledigt.
    So brauche ich aber keine teure Sicherheitssoftware oder oder andere Systembremsen. Dann kann man nur spielen.
    Und auf einem anderen simulierten Rechner die Arbeitsprogramme wie Office oder Bildbearbeitung drauf haben.
    Auch falsch. Wenn dein System (egal ob VM oder Physik) am Internet hängt und eventuell durch Viren verseucht werden könnte musst du geeignette Gegenmaßnahmen (Anti-Viruf, Firewall) installieren. Selbst wenn du die VM irgendwann wieder löscht kann sich daraus das Schadprogramm schon ungestört und entdeckt verbreitet haben (ins Intenet oder ins LAN). Außerdem ist zur Zeit noch recht wenig über die Möglichkeiten zum "Ausbruch" aus einer VM bekannt, es gab aber bereits Exploits die sowas ermöglicht haben.

    Zitat Zitat von bigbrother25 Beitrag anzeigen
    Ich würde das sehr begrüßen, da ich so auch Spiele-Server nebenbei laufen lassen könnte. Wobei das natürlich auch mit der momentan emulierten Grafikkarte gehen würde.
    Richtig
     
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