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Echtzeit-Strategie-Spiele

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von arkanoid, 7. November 2008.

  1. arkanoid

    arkanoid Grünschnabel

    Hallo tutorials.de - Community,

    Ich arbeite derzeit mit einem kleinen Team an einem Echtzeit-Strategie-Spiel und da kommt bei mir die Frage auf, was ein gutes Echtzeit-Strategie Spiel so alles braucht.

    Schreibt mir, welche Spiele ihr so spielt und was euch am meisten an diesen fehlt. Welches Spiel ist für euch in diesem Genre das ideale Spiel? Wie sieht für euch das ideale Echtzeit-Strategie-Spiel aus und auf welches Feature wartet ihr eigentlich schon seit Ewigkeiten vergebens? Was würdet ihr besser machen, wenn ihr ein großer Spiele-Entwickler mit entsprechendem Budget wäret?

    Vielen Dank!
  2. Matze

    Matze Weltenwanderer

    Koopmodus!
    Was ich bei den meisten Spielen vermisse, ist ein Koopmodus für die Kampangien. Nichts macht mehr Spaß, als ein Spiel mit einem Freund durchzuspielen ohne, dass man dabei zu sehr voneinander abhängig ist, noch das Gegenteil ;)
  3. arkanoid

    arkanoid Grünschnabel

    ein koop-modus wär natürlich was ziemlich geniales.
    natürlich sollte man dann eher eine extra-koop-kampagne einbauen, da es wahrscheinlich komplizierter ist, eine einzelspieler kampagne noch auf koop umzustellen...

    aber definitiv eine ziemlich coole idee... ;-)
  4. enne

    enne Grünschnabel

    Jup Koopmodus wäre was cooles :)
    Momentan spiele ich StarCraft... ab und zu C&C 3, was mir an Starcraft nicht gefällt ist, dass die Auflösung nicht änderbar ist. Was mir auf jeden Fall gefällt ist das Balancing und ich hoffe das mit der Auflösung ändert sich in StarCraft 2. Bei C&C3 gefällt mir einiges mehr nicht... könnte vielleicht durch ein paar Patches inzwischen behoben sein, weis ich nicht. Mich stört, dass die Sammler so blöd sind... was mir noch nicht gefällt weiß ich jetzt auf Anhieb gar nicht mehr... müsste es mal wieder spielen.....wenn ich Zeit dazu habe....
  5. Darkflint

    Darkflint Grünschnabel

    Du glaubst doch nicht im ernst, das die Sammler noch zu unseren Lebzeiten verbessert werden?^^
  6. arkanoid

    arkanoid Grünschnabel

    die sammler waren es, sind es und werden es immer sein... dumm wie brot :D
  7. takidoso

    takidoso Erfahrenes Mitglied

    Hi ho,
    Es ist zwar einige Zeit her, dass ich C&C mal gespielt habe (es war Mitte der 90'er), aber viel Freude hatte ich auch bei den Siedlern3, zumal da Wirtschaft eine zentrale Rolle spielte.

    Folgendes fände ich für Echtzeitstrategiespiele toll:
    • Mehr als nur mit 2 Parteien spielbar
    • Möglichkeit Diplomatie zu betreiben (Frieden/Kooperation/Krieg)
    • Wirtschafliche Aspekte spielen auch eine wichtige Rolle (Abbau/handel mit Resourcen zum Aufbau von Gebäuden und Einheiten)
    • Forschung/Technologieentwicklung
    • Handel mit Resourcen, fertigen Produkten, Technologien
    • Möglichkeit Waffen u.a. selbst frei zu entwickeln unter Maßgabe gewisser "physikalischer" Reglements

    Besonders der letzte Punkt wäre beispielsweise so zu verstehen:
    Man hat eine bestimmte Technologiestufe erreicht und kann damit Schwerter bauen
    aber man hat die Möglichkeit die Eigenschaft des Schwertes in gewissen Rahmen vorzugeben wie Reichweite, Verschleißwiderstand/Robustheit, Schlagkraft (maximale Hitpoints), Schlaggeschwindigkeit, Trainingszeit, die von Einheiten benötigt wird damit gescheit umzugehen.
    Zuletzt bearbeitet: 27. November 2008
  8. Ex1tus

    Ex1tus ¯\_(ツ)_/¯

    Zusätzlich zum Koop (wäre sehr geil) brauche ich auf jeden Fall einen funktionierenden Multiplayer. Ich spiele WC3, Starcraft, AoE2 und mehrere C&C Teile. Außerdem steh ich nicht so darauf was der Poster über mir beschreibt. Entwicklung/Forschung ist in Ordnung, aber nicht zuviel. Ich will im Multiplayer nicht erst ne' halbe Stunde rumeiern bis ich die ersten Einheiten hab. Mehrer Parteien sind auf jeden Fall cool, aber lieber weniger und dafür ein besseres Balancing. Oder vielleicht ließe sich das auch so machen wie in Generals Zero Hour, da gab es dann "Spezialgeneräle", d. h. wenn man z. B. den Luftwaffengeneral ausgewählt hat, konnte man stärkere Flugzeuge/Hubschrauber bauen, dafür aber keine Panzer.
  9. TS-JC

    TS-JC Erfahrenes Mitglied

    Für mich pers. ist die Grafik zweitrangig.
    Ich spiele lieber Siedler 2 als nen neueren Teil. Oder lieber Generals/RA2 als C&C3.

    Balancing ist für Einzelspieler erstmal unwichtig würd ich sagen, solange keine Einheit übermächtig ist wie zb Starcraft Teraner der Panzer. Der haut ja alles an Bodeneinheiten weg...
    Bei Multiplayer natürlich absolut wichtig.

    Meine Meinung:
    Macht also lieber erstmal mehr in Balancing und Spielbarkeit (zb auf 1,2,3 Truppen binden, doppeltdrücken = hinspringen) und vernachlässigt die Grafik und die Anzahl der versch. Einheiten. Sowas kann man immer noch nachrüsten.

    Das Spielen muss Spass machen, nicht das Anschauen :)
    back to the roots... an Starcraft sieht man wie ein Spiel sein muss...
  10. Ex1tus

    Ex1tus ¯\_(ツ)_/¯

    Da muss ich zustimmen. Aber natürlich sollte es trotzdem nicht wie Starcraft aussehen ;).
  11. TS-JC

    TS-JC Erfahrenes Mitglied

    Wieso? So schlimme Grafik hat das Game doch gar nicht
    Fürn Anfang wäre das doch vollkommen ok... immerhin arbeiten hier einige Leute aus Spass und nicht um dick Kohle zu machen oder?
  12. Ex1tus

    Ex1tus ¯\_(ツ)_/¯

    Ehrlich gesagt würde ich das Spiel dann nicht spielen, da der einzige Nachteil von Starcraft in der Grafik liegt. Da kommt so schnell keiner drüber. Ein anderer Ansatz wäre hier natürlich Comicgrafik oder sowas in die Richtung. Falls euch der Ego-Shooter XIII was sagt? Sowas wäre vielleicht auch fett. Und meiner Meinung nach hat Starcraft eine schlimme Grafik ;).
  13. Andreas Späth

    Andreas Späth Erfahrenes Mitglied

    Also ich lege kaum Wert auf Grafik und soetwas.

    Von mir aus könnten alle Strategiespiele noch so aussehen wie RA2.
    Aber Starcraft ist ja schon ein wenig mies. Vor allem verliert das Spiel schnell an übersichtlichkeit was einzelne Einheiten betrifft. Wobei das bei den Mengen an Einheiten die man da teilweise im Einsatz auch fast wieder egal ist.

    Was ich ehrlichgesagt bei aktuellen Strategiespielen vermisse ist ein Raster fürs Gebäude platzieren.
    Das "freie" Platzieren von Gebäuden hat zwar seinen Reiz, aber ich fand Raster immer besser.
    Man wusste genau welches Gebäude noch wohin passt, konnte seine Verteidigungsanlagen besser vorrausplanen.
    In jedem Spiel wo ich die Gebäude frei plazieren kannte hatte ich immer mal wieder das frustrierende Problem dass ein Gebäude mal nicht passen wollte, oder ich mit der Maus im Mikrometer Bereich arbeiten musste damit es dann passt.

    Was auch wichtig ist, dass die KI nicht cheatet.
    Ich kenn mehrere Spiele wo es rein garnichts bringt der KI die Rohstoffversorgung zu kappen.
    Oder wenn die KI immer genau weis wo sich meine Truppen befinden, ich selbst aber durch Fog of War immer irgendwo beobachtungseinheiten rumstehen haben muss.
  14. TS-JC

    TS-JC Erfahrenes Mitglied

    Also für mich war zb die Grafik bei C&C3 ein Grund das Game nicht zu spielen.
    Da lieber Generals oder RA2.

    Selbes halt immernoch mit Siedler... Teil 2 ist dank seiner Grafik für der Geilste, den ic ca 1x im Jahr durchspiele. Alles was danach kam mocht ich nicht, inkl. der Neuauflage von S2.

    Gut Starcraft hat schon recht alte Grafik.. aber soo schlecht ist die nun auch nicht, mal Tiberium Sun angeguckt? ;) Das hab ich mir vor 6 Monaten mal gekauft weil ich in Erinnerung hatte das es ganz geil war.. naja hab mich getäuscht ;)
  15. Gewürzwiesel

    Gewürzwiesel Erfahrenes Mitglied

    Ich finde es natürlich gut, wenn ein gutes Spiel auch eine gute Grafik hat. Muss aber nicht. Da kann ein Spiel ein Grafikknaller schlechthin sein (Crysis) zB, aber wenn der Inhalt schlecht ist würde ich es auch nicht Spielen. Weiß jetzt nicht, wie das Gameplay von Crysis ist, nie gespielt ;)
    Aber an sowas wie dem gaaanz alten Super Mario kann ich immernoch Stunden hängen, obwohl für meine Generation eher unüblich ist ^^

    BTT: Bei einem Strategiespiel sollte mMn Wert auf ein möglichts Komplexes Handels- und Politikgebilde Wert gelegt werden.
    Wenn es nur darum geht schnell Einheiten zu bauen und an vorgegebene Stellen Mienen usw zu bauen, dann ist da ja keine Strategie mehr dran.
  16. Nord-Süd-Richtung

    Nord-Süd-Richtung Grünschnabel

    Ich fände gerade bei Spielen die in die neuere Zeit gehen realistischere Schäden interessant. Bestes Beispiel: Empire Earth: Atombombe abgeworfen, da war vielzuwenig Zerstörung. Meiner Meinung nach, sollte da dann ein Verhältnis geschaffen werden, sehr teuer, geringe Struktur dafür extremer Schaden, d.h da fliegt einem die halbe Stadt um die Ohren. Wo ich gerade beim Realismus bin, der liegt bei mir persöhnlich ziemlich weit oben, so finde ich es zum Beispiel blöd, wenn ein Panzer auf Infanterie schießt, und die sogar noch einen Schuss überleben.
    Ansonsten sollte für den Kampagnenmodus unbedingt der angesprochene Koopmodus bestehen.

    Sonst im allgemeinen, ausgewogenes Preis/Leistungs verhältnis, es sollte auch unbedingt sehr billige Einheiten geben, damit man bei einem unerwartetem Angriff noch schnell eine Verteidigung aufbauen kann oder so.
    Soviel dazu :p
  17. Andreas Späth

    Andreas Späth Erfahrenes Mitglied

    Deswegen sag ich ja, RA2, das würde mir voll und ganz reichen.

    Ich hab alle C&C Teile zum D-Day gehabt. Bis auf RA3, da fehlt mir gerade das Geld :(

    Tiberian Sun fand ich damals nicht schlecht, es gab zwar besseres aber es war gut.
    Die Vorgänger waren ja Grafisch auch keine Knaller. Erst in RA2 fing man an auch etwas mehr Zeit in die Optik zu investieren.

    In Starcraft geht eben mal schnell die übersicht flöten.
    Ich sag nur "Zergen" oder noch schlimmer, Carrier :suspekt:
  18. CSANecromancer

    CSANecromancer Erfahrenes Mitglied

    Ich persönlich würde viel Wert auf den sinnvollen Einsatz von Einheiten legen. Das habe ich in der Form noch in keinem Echtzeitstrategiespiel erlebt, so daß es mir im Gedächtnis hängen geblieben wäre.
    Beispiel C&C 1 (gilt dann ziemlich genauso für Total Annihilation, Starcraft, Warcraft 3 und was da noch so alles rauskam):
    Am Anfang bastel ich die einfache Infanterieeinheit (in diesem Fall Schütze mit Gewehr). Sobald jedoch erstmal Panzer oder gar Helikopter zur Verfügung stehen, werden die simplen Infanteristen nicht mal mehr mit einem müden Ar***runzeln angeschaut.

    Da empfand ich Fantasy General als extrem geniales Gegenbeispiel - wenn es auch kein Echtzeit- sondern Rundenbasiertes Strategiespielchen war. Wer da die leichte Infanterie ignoriert hat und sich nur schwere Panzereinheiten zulegte, war ab dem 4. Teil der Kampagne ziemlich gnadenlos verratzt. Klar, schwer gepanzerte Kavallerie macht auf offenem Feld so ziemlich alles platt, was zuckt. Aber in dem Spielchen war es herrlich umgesetzt, daß eben in unebenem Gelände die leichtesten Einheiten (leichte Infanterie, Plänkler) massive Vorteile bekamen und so den schweren Kavallerieeinheiten einen Hinterhalt nach dem anderen legen konnten.

    Wie gesagt: In der Form habe ich das noch in keinem Echtzeitstrategiespielchen erlebt. Ein simples "Hügelauf rennen verlangsamt die Einheit" wie in den meisten Echtzeitspielen implementiert ist da einfach kein passender Ersatz für solche taktischen Finessen.

    Was mich ansonsten an den handelsüblichen Echtzeitklötzen fast endlos annervt, ist, daß es noch keine KI (ohne zu cheaten) geschafft hätte, gegen das Standardvorgehen (Eingraben, Ressourcen abbauen, Einigeln, Produzieren, Produzieren, Produzieren, Gegner mit schierer Masse überrennen) eine Lösung zu finden. Wenn eine KI cheatet - logisch, dann macht sie mich nieder. Und das "Spiel" wird schneller deinstalliert, als es "game over" sagen kann. Aber wenn die KI fair spielt, dann kommt sie dauernd und permanent mit viel zu klein dimensionierten Einheiten an und schickt die nach und nach in meine extremen Befestigungsanlagen. Ich brauch mich nicht drum kümmern und produziere Einheiten, bis das Speichermanagement an seine Grenzen gelangt. Irgendwann mache ich dann die Tore auf und überrenne alles, was es auf der Karte gibt. Funktioniert so bislang in über 80% der handelsüblichen Spielchen.

    Als löbliche Ausnahme sehe ich da die beiden MechCommander-Teile an, bei denen es zwar auch etwas Resourcenmanagement gab (mit Aufbau von Artilleriegeschützen, Reparatureinheiten etc.). Aber die Resourcen waren stark eingegrenzt und von daher musste man sich schon richtig überlegen, was man machte.

    Zu guter Letzt ist mir die Grafik nicht nur großteils sondern wirklich komplett schnuppe. Wenn ich Grafikorgien haben will, dann ziehe ich mir den nächsten x-beliebigen Egoshooter von der Stange rein. Aber wenn ich ein Echtzeitstrategiespiel zocke, dann erwarte ich auch Strategie. Wenn die nicht stimmt, dann können mich auch die megatollsten Super-DirectX 10-Partikeleffekte auf 2048x1600 nicht beim Spiel halten. (Auch hier ein wunderbares "Igitt"-Beispiel: Warhammer 40k. Die Grafik war echt toll. Aber das Spiel dermaßen brunzlangweilig, das war furchtbar. An jeder Ecke: Vier Marines auf Wache mit Geschütz und - sobald verfügbar - einen Panzer hin. Fertig. So sah im Prinzip das ganze Spiel aus. Aber die Grafik war toll. :rolleyes: Ich habe es nur ein einziges Mal gespielt.)
  19. Leroux

    Leroux Erfahrenes Mitglied

    Wenn du mal lust hast schau dir mal EndWar an find das Spiel einfach nur Super ;)
  20. Ex1tus

    Ex1tus ¯\_(ツ)_/¯

    HA! Das glaubst aber auch bloß du. Wenn du ein möglichst komplexes Handels- und Politikgebilde haben willst, suchst du am besten nicht bei Strategiespielen, sondern bei Aufbausimulationen. ;)
    Ich bin bereit ein gewissen Maß an Aufbau zu "ertragen" (AoE2), aber die Action sollte irgendwo schon im Vordergrund stehen.

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