Umfrageergebnis anzeigen: Was ist fuer Dich der Hauptgrund nicht von Windows zu Linux zu wechseln?
- Teilnehmer
- 1004. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
-
Die meisten Spiele sind nicht fuer Linux verfuegbar.
336 33,47% -
Ich hab Angst, dass ich mit meinen Dateien nichts mehr anfangen kann.
46 4,58% -
Ein Betriebssystem zu installieren ist mir zu kompliziert.
10 1,00% -
Der Lernaufwand den der Wechsel mit sich bringt ist mir zu gross.
229 22,81% -
Ich bin auf ein bestimmtes Programm (bitte im Thread angeben) angewiesen.
139 13,84% -
Ich befuerchte meine Hardware koennte nicht funktionieren.
43 4,28% -
Ich hab kein Vertrauen in freie Software.
15 1,49% -
Linux ist mir so ziemlich egal.
100 9,96% -
Was anderes (bitte im Thread angeben).
86 8,57%
-
Okay, wir wollen also Anwendungsbereiche.
Ich nutze Linux fuer folgende Taetigkeiten (Reihenfolge ist zufaellig), zu jeder Taetigkeit nenne ich auch mal ein oder zwei Beispiele die mir dazu einfallen und von mir genutzt werden:- Videotransfer von der Digitalkamera auf DVD/CD (Kino, KMediaFactory)
- Videoschnitt und -bearbeitung (Cinelerra)
- Sicherheitschecks (nMap, Nessus)
- Server (Apache, MySQL)
- Web-Development (Bluefish)
- Linux-Development (also hauptsaechlich EasyLFS) (KWrite, KDevelop)
- Grafikbearbeitung (Gimp, Kooka)
- 3D-Modeling (Blender, Rendering meist mit Yafray)
- Office-Kram wie das verfassen von Texten (auch den Tutorials die ich hier gepostet hab), Tabellenkalkulation und Projektplanung (KOffice, OpenOffice)
- DTP (Scribus)
- Audio-Bearbeitung (Audacity, Rosegarden)
- Multimedia-Entertainment (Noatun, KPlayer)
- OS-Tests (QEmu, Bochs)
- Gaming (Exult, PrBoom)
- Mapping fuer Doom 1 & 2 (Yadex, BSP)
- Special Interest (XEphem, Celestia)
PHP Class Collection - PHP-Klassen fuer PHP 5 (und Teilweise auch fuer PHP 4)
Updates: Catcher 1.1, FTPConnection 1.2, MultiSQL 1.1, RSS2 1.1, SMTPConnection 1.4
__________________
EasyLFS - Hintergrundinformationen, Installationsanleitung, Softwareliste und Download
EasyLFS Projektthread - Informationen, Status und Diskussion zu meiner Linux-Distribution
__________________
__________________Ich bin die Schildkroete, mein Sohn. Ich habe das Universum erschaffen, aber bitte mach mir daraus keinen Vorwurf; ich hatte Bauchschmerzen.
Zitat von Friedrich Nietzsche
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27.02.07 12:02 #92
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Ich habe keinendlich keinen Grund nicht auf Linux umzusteigen ... bin sogar am überlegen ob ich mir mal wieder Linux oder Unix drauflade -.-
Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass Windows wirklich mal ein neues Beriebsystem programmieren lassen sollte und nicht nur dass "Gerüst" umzugestallen und etwas zu verbessern ...
Meine Einstellung ist, dass die Umstellung schwer sein sollte kein Argument ...
Und wer es unbedingt braucht kann ich sogar Linux mit "Windows" Oberfläche besorgen
( naja wers braucht ... )
Eines der Argumente mit den Spielen lasse ich mal zählen ok ... und bestimmte Programme laufen auch nicht, ok stimme ich zu
aber es gibt auch einiges PC-Cracks die sich dann dafür einen "Patch" proggen 
Denke auserdem dass Linux fürs Programmieren besser beeignet ist als Windows ...
Wie gesagt es bringt nichts sich auf Windows zu versteifen, denn es gibt schon einige Firmen die vollkommen auf Linux oder Unix setzten und da hat man mit seinen "tollen" Windows kenntnissen keine Chanche ...
Außerdem finde ich es nicht besonders toll dass Windows lich Daten senden lässt -.-
Naja -.- jedem dass seine finde ich ...Geändert von -GS-Master (27.02.07 um 12:06 Uhr)
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Beide Systeme haben ihre Vorteile (sonst hätte auch keines von beiden seine Anhängerschaften). Was mich aber stört ist das allgemeine Thema, das Linux sicherer ist als Windows etc. Sieht man sich die Statistiken der Vulnerabilities an, ist kaum ein Unterschied zu entdecken. Hier sind beide gleich schlecht! D.h. Updates sind auf beiden Systemen an der Tagesordnung.
Zudem gibt es auch andere Entscheidungsfaktoren für ein OS, die unabhängig der privaten Präferenzen liegen (diese kann man als Schüler, Student oder in seiner Freizeit ausleben):
- Jobangebot
- Projektangebot
- OS beim Kunden
- Software beim Kunden
- usw.
Es läßt sich einfach sagen, ich steh auf das System XY und deswegen setze ich nur mehr dieses ein. Das geht - wenn man im IT - Bereich tätig ist, kaum. Setze ich Projekte für Kunden um, dann muss ich mich nach den Gegebenheiten vor Ort richten und kann ihm keine Anschaffungen im Wert von 20.000 Euro auf seinen Rücken drücken.
Weiters gibt es - aus Kundensicht sehr wichtig - das Thema Support. Ja, mittlerweile bieten auch große Open Source Unternehmen Support an. Kostenpflichtig. Irgendwie muss sich das Unternehmen auch am Leben erhalten. Für kleinere Projekte hängt es von den Projekt-Teilnehmern ab. Es gibt einige sehr aktive Projekte (da stecken aber meist Unternehmen dahinter, die sich daraus einen Vorteil erhoffen), jedoch sind 80% nahezu unbeaufsichtigt. Anfragen werden kaum (oder gar nicht) beantwortet. Das ist für ein Unternehmen nicht tragbar. Die Systeme müssen Tag und Nacht laufen - ohne Ausfall (aber da erzähle ich nichts Neues).
D.h.: Jedes Unternehmen hat seine Rahmenbedingungen (die so schnell auch nicht geändert werden) und muss dementsprechend agieren. Wer eine reine WIndows-Landschaft hat, wird nicht auf Linux setzen, da der Umstieg zu teuer ist (Installation, Migration, Schulung, etc.) und der Mehrnutzen aus Sicht des Anwenders einfach nicht gegeben ist. Zudem gibt es bestehende Supportverträge, Softwareverträge, die oft wesentlich günstiger sind, als die Kosten einer Einzellizenz vermuten lassen würden.
Das alles sind Faktoren die in eine derartige Diskussion mit einfließen sollten. Es wird jedoch meist übersehen, da viele nicht in einem Unternehmen tätig sind, sich neben Schule oder eben/durch Studium damit beschäftigen. Das sind unterschiedliche Welten. Das eine ist Theorie, das andere Praxis. Wer in einem Unternehmen tätig ist und sich mit der wirtschaftlichen Seite auseinandersetzt, der wird mir zustimmen können, dass so eine Entscheidung nicht bzw. eine derartige Abgrenzung nicht so einfach vorgenommen werden kann. Schon gar nicht in einem IT-Dienstleistungs-Unternehmen.
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27.02.07 12:28 #94
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Man sollte nicht vergessen, dass Linux zumindest im Server Bereich gut vertreten ist (ich glaube zu 1/4).
Ich benutze selbst Gentoo hauptsächlich, da es ähnlich wie LFS gut konfigurierbar ist, auf meinen Prozessor spezifisch angepasst ist und trotzdem noch relativ leicht in der Installation ist (auch wenn diese etwas länger dauert durch kompillieren).
Ich entwickle in Java und bin da zum Glück sehr platformunabhängig.
Ich empfehle dem Ottonormal User auch Windows, weil
1. bekommt man es mit (fast) jedem neuen PC hinterhergeschmissen
2. man benutzt es auch im Büro, in der Schule und kennt es daher
3. es gibt viele Leute (oft auch privat) die bei Problemen weiterhelfen können, weil es eben eine nahezu monopolistische Stellung hat.
4. es gibt einige Programme, welche man nicht immer unter Linux findet
5. man ist an Windows gewöhnt und auch an seine Programme, die man haben will z.B. M$ Office
Die Firmen merken aber langsam auch, dass es auch für Linux einen Markt gibt. Zum Beispiel hat Dell vor kurzem bekanntgegeben seine PCs mehr Linux kompatibel zu machen in Zusammenarbeit mit Novell.
Es wurden auch schon LinuxPCs in Marktkauf und Real verkauft(wenn ich mich richtig entsinne) mit Linspire als Distro.Wäre super wenn ihr euren Code in dieser Form einfügt:
[java]System.out.println("Hello World");[/java]Code java:1
System.out.println("Hello World");
Für erledigte Threads dürft ihr den "erledigt"-Button anklicken!
Über Dank freut sich jeder, der euch geholfen hat - ein Klick auf "Danke" kostet ja nicht mal was
Blog: http://javaeffective.wordpress.com/
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27.02.07 12:31 #95
Im Prinzip müssten sich alle etwas annähern, um den Umsteig zu erleichtern. Da aber Microsoft (aus unternehmerischem Gesichtspunkt guten Gründen) daran kein Interesse hat, ist diese Kluft zwischen den Anhängern so groß geworden. Beim Auto wird weniger über die Marke diskutiert als darüber, welches OS das "Beste" sei.
Was mir persönlich vielleicht die "Hemmung" oder die die Bereitschaft Linux zu installieren nehmen würde, wäre eine kleinere Auswahl an Distributionen. Denn das ist meiner meinung nach das große Problem an Linux: Viele Distributionen untzerscheiden sich nicht oder sind sehr schlecht durchdacht. Das macht den "Ruf" in der Windowswelt natürlich kaputt. Ich denke die bereitschaft, den Sprung ins "kalte" Wasser zu wagen würden viel mehr User tun, wenn mehr Licht im dichten Dschungel wäre. Denn ich z.B. kenn kaum den Unterschied zwischen SuSe, Debian, Ubuntu & Co. außer, dass Debian "kompliziert" sein soll für nen Einsteiger sehr schwer sein soll...Mein neues Projekt: zandman.de - Bericht über den Aufbau einer Entwicklungsumgebung für Test-Driven-Development mit phpUnderControl und dem Aufbau einer Webapplikation mit Zend Framework Version 1.9.x
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Dem Kostenfaktor kann ich leider nur zum Teil Zustimmen:
1.) Eien Migration auf Linux bedeutet nicht zwangsläufig, die komplette IT-Landschaft umzurüsten. Aus eigener Erfahrung mit einer solchen Migration in einer öffentlichen Schule kann ich mit Sicherheit sagen, dass die ganze Sache weit im Vorraus geplant war, und die Teilnehmer ebenso wenig davon bemerkt haben wie die Verwaltung. Der Grund dafür ist ganz einfach: Es gab zu viele Win2k-Server, wo die Client-Lizenzen nicht mehr abgedeckt wurden. Eine Neuanschaffung der Lizenzen wäre schlichtweg zu teuer gewesen, auf die Server wollte man aber nicht verzichten, da sie doch wesentlicher Bestandteil waren. Die Lösung: Es mussten Server her, die Lizenzrechtlich tragbar waren, es blieb also nur Unix und Linux. Wir haben dabei komplett auf Samba und OpenLDAP gesetzt, es gab einen Proxy-Server, der alle Zugriffe ins Inet geregelt hat - sogar mit Werbefilter, es gab für jeden in der Schule ein eigenes internes Pop3-Postfach, und alles war später angebunden an einen Win2k-Server. Es funktionierte alles perfekt - darum kann ich nur für eine solche Migration plädieren, wo Kosten gespart werden müssen - und DAS ist heute nicht mehr selten, gerade in Schulungsbetrieben
2.) Das was teuer ist, ist meist die Server-Software, wenn Sie auf Windows basiert - Clientlizenzen gibts doch eh meist in den Firmen schon genug, und ja, da geb ich recht - man kann damit kein Geld verdienen, dem Kunden was teueres aufzuschwatzen, wenn er das nicht wirlich braucht (aber auch DAS ist eher verkaufstaktik
)
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Und genau das kannst du mit der realen Arbeitswelt nicht vergleichen. In der Arbeitswelt wird die Migration nicht von Schülern oder einem Lehrer vorgenommen, die das nebenbei machen, sondern von IT Spezialisten. Deren Löhne müssen bezahlt werden etc. Zeit geht verloren, in denen diese Spezialisten an Projekten arbeiten könnten, die dem Unternehmen eventuell Geld bringen. Unabhängig dessen verstehe ich die Problematik in Schulen schon, wenn du aber ein Produktivsystem dahinter stehen hast (Zeitungsproduktion, Anzeigen etc.) dann sieht eine derartige Umstellung schon wieder ganz anders aus.
Zusatz: Vom Austausch der Hardware wurde von mir auch nicht gesprochen
Man kann damit schon Geld verdienen. Einmalig. Und das soll ja auch nicht der Zweck der Übung sein
Wie gesagt, ab einer bestimmten Unternehmensgröße gibt es entsprechende Lizenzmodelle, die das ganze dann schon etwas günstiger gestalten. Für kleine Unternehmen bieten sich dann immer noch diverse Subscriptions an, da sind wir dann mit 350 Euro für Betriebssystem, Office, etc. pro Jahr dabei. Also nichts, was jetzt wirklich schlimm wäre. Dafür können die meisten diese Dinge alleine Installieren und brauchen nicht bei quasi jeder Gelegenheit einen Linux-Admin/Guru - der es ja für gewöhnlich auch nicht umsonst macht. Aber vielleicht gibt es ja "OpenGurus", die ihre Dienste kostenlos anbieten
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Öhm, ich denke schon, dass ich als Administrator dort eingestellt war, und nicht als Teilnehmer ...im übrigen war ich dort aber auch Lehrer
...
Abgesehen davon war ich bereits mehrfach als Admin tätig, zuletzt in arg heterogener Umgebung (WinNT4,Win2K,XP und Linux) - von daher nehme ich mir das Recht heraus zu sagen, dass ich weiss, wovon ich rede. Das Beispiel sollte lediglich mal schildern, dass beide Systeme sehr wohl auf Koexistenz leben können und es meist eine Kostenfrage öffentlicher Einrichtungen ist, alles auf Windows zu setzen. Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass Windows teurer ist als Linux. Der schulungsaufwand ist schlichtweg Quark, da ich nem DAU dasselbe beibringen muss wie nem Erfahrenen PC-User.
@Radhad:
Auf (fast) jedem Linux kannst Du unter gewissen Vorraussetzungen dasselbe installieren, denn fast alle Systeme haben den selben Software-Stand. Der meiste Unterschied ist eigentlich mehr der Desktop oder irgendwelche Tools, die ein Distributor mitliefert. Bei RedHat hast Du eben alles auf Gnome und auch noch klicki-Bunti in jeder einzelnen Anwendung was zu konfigurieren, bei SuSE hast Du Yast2 als ControlCenter, und bei Mandrake eben ne bessere hardware-Erkennung (nur als Beispiel, real muss das so nicht stimmen). Einzig interessant ist die Grundausstattung und die Abhängigkeit von Paketen untereinander
Geändert von andy72 (27.02.07 um 13:19 Uhr)
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Nochmal: Ich weiß dass beide Systeme in der gleichen Landschaft bestehen können. Keine Fragen.
Ad Schulungsaufwand: Mit Windows wachsen die Leute heutzutage auf, da ist Schulung teilweise überhaupt nicht mehr notwendig (bei der typischen Sekretärin hingegen schon). Setz einer x-beliebigen Person einen Windows-Desktop hin und dann einen Linux-Desktop (kann man auch tauschen). Versuche es einmal, dann wirst du sehen (wie ich es gesehen habe), dass beim Linux-System sofort die Fragerei los geht.
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27.02.07 13:27 #100
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> Und genau das kannst du mit der realen Arbeitswelt nicht vergleichen. In der Arbeitswelt
> wird die Migration nicht von Schülern oder einem Lehrer vorgenommen, die das nebenbei
> machen, sondern von IT Spezialisten. Deren Löhne müssen bezahlt werden etc. Zeit geht
> verloren, in denen diese Spezialisten an Projekten arbeiten könnten, die dem Unternehmen
> eventuell Geld bringen. Unabhängig dessen verstehe ich die Problematik in Schulen schon,
> wenn du aber ein Produktivsystem dahinter stehen hast (Zeitungsproduktion, Anzeigen
> etc.) dann sieht eine derartige Umstellung schon wieder ganz anders aus.
In welchen mittleren bit größeren Unternehmen gibt es denn bitte keine Admins? Sofern keine reinen (sorry, aber einschlägige Erfahrungen rechtfertigen das) MSCSE-Luser eingestellt werden *sollte* die Migration von Windows zu Linux kein Problem für einen Admin sein. Da braucht man keine externen IT Spezialisten oder Consultans (deren Existenzgrund sich mir immer noch nicht erschließt), sondern man gibt ihm Zeit und genügend Koffein für die Nacht (seamless operations)...
Zudem gibt es für spezielle Serveraufgaben auch schon spezielle Distributionen. NetCop als Beispiel für eine durchaus brauchbare Firewall inlc. Proxy und diversen Netzwerkdiensten. Das dann auch noch kostenlos und ohne Installationshürden (Aufwand max. 2h - runterladen, brennen, aufsetzen, konfigurieren), das versuch mal mit irgendeiner Windowsversion die dann auch gleich eine IntrusionDetection mitbringt.
Ad Schulungsaufwand: Mit Windows wachsen die Leute heutzutage auf, da ist Schulung teilweise überhaupt nicht mehr notwendig (bei der typischen Sekretärin hingegen schon). Setz einer x-beliebigen Person einen Windows-Desktop hin und dann einen Linux-Desktop (kann man auch tauschen). Versuche es einmal, dann wirst du sehen (wie ich es gesehen habe), dass beim Linux-System sofort die Fragerei los geht.
> Ad Schulungsaufwand: Mit Windows wachsen die Leute heutzutage auf, da ist
> Schulung teilweise überhaupt nicht mehr notwendig (bei der typischen Sekretärin
> hingegen schon). Setz einer x-beliebigen Person einen Windows-Desktop hin und
> dann einen Linux-Desktop (kann man auch tauschen). Versuche es einmal, dann
> wirst du sehen (wie ich es gesehen habe), dass beim Linux-System sofort die
> Fragerei los geht.
Das ist *kein* Argument. Wenn es unbedingt sein muss, kann man Linux genauso aussehen lassen wie Windows, das gibt es im Grunde schon fast - Stichwort Linspire. *Wenn* man das will. Wenn nicht, gibt man dem User halt einfach KDE/Gnome an die Hand und läßt ihn sich *kurz* einarbeiten. Das Klickverhalten wird sich anpassen. OO existiert, genau wie Evolution als OutlookClone (es gibt aber auch andere sehr gute Groupware).
Als Entwicklungsumgebung gibt es ebenso absolut brauchbare IDEs in der Linuxwelt. Wenn ein Luser dann nicht damit zurechtkommt, daß er nur einmal klicken muss anstatt zweimal, dann ist das durchaus ein Grund die Einstellung nochmal zu überdenken.Geändert von Navy (27.02.07 um 13:35 Uhr)
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Also ich kenne genügend KMU's die keine Admins haben. Bei großen Unternehmen ist das schon wieder anders, aber hier gestaltet sich eine Migration auch schwieriger.
Man gibt ihm Zeit: Nochmals, Zeit ist etwas was man in der IT heute nicht mehr hat. Und ich lass doch nicht jemanden meine komplette Server-Infrastruktur auf ein neues OS bringen, der das noch nie gemacht hat. Das wäre mir als Unternehmer ein wenig zu kritisch.
Dir ist aber klar, dass runterladen, brennen, aufsetzen, konfigurieren noch lange keine Migration ist?
Das mag bei einem kleinen Unternehmen funktionieren (eben die, die sich keinen eigenen Admin leisten können). Aber bei 100+ spielt sich dieses Spielchen dann nicht mehr.
Alleine wenn ich mir zb überlege einen Exchange-Cluster zu migrieren ... viel Spass.
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Linux läuft mittlerweile keinesfalls mehr stabiler als Windows. Gerade gestern wieder erlebt dass mein Fedora Core 5 nur noch im manuellen Modus starten mochte.
Zum abstürzen kriege ich nen Linux sogar häufiger als nen Windows.
Und die Oberfläche von Windows finde ich größtenteils immer noch übersichtlicher als die von den meisten Linux Distributionen.
Konsole benutze ich eh nicht gerne, ich bin eher der Typ der mit der Maus gerne irgendwo hinklickt. Und wenn ich mal in C/C++ programmiere kriegt man so ziemlich alles mit MinGW/Cygwin wunderbar zum laufen.
Denke über Vista braucht man im Moment noch nicht zu sprechen. Aufgrund meiner älteren Hardware und dem ekligen klickibunti von Vista bleibe ich eh noch ne gaaanze Zeit bei XP.
Nervig bei Windows ist eben nur das Dateisystem welches nicht so richtig für häufiges Kopieren etc taugt.
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Und das ist auch ein Problem in den Schulen.
Entsprechend liegt es eben auch an uns dafuer zu sorgen dass unsere Kinder eben auch die andere Seite kennen lernen und eben nicht nur Windows. Aber eben auch nicht nur Linux.
So koennen sie dann auch heranwachsen mit dem Wissen ueber beide Welten und eben die Vorteile aus beiden Systemen ziehen.
Falls dann auch in der Schule einigermassen Kompetente Leute sitzen (was zu bezweifeln ist, da die meisten Kompetenten Leute in der freien Wirtschaft zu finden sind wo es eben einfach mehr Geld gibt) wird vielleicht auch dort nicht nur Windows genutzt. Das ist dann aber doch eher noch Wunschdenken. Als ich auf der Berufsschule in einer Projektwoche einen Linux-Server aufsetzen wollte musste ich mich schon ordentlich durchboxen damit der Leerkoerper dies dann auch zugelassen hat.
Ich fuer meinen Teil werde auf jeden Fall darauf bedacht sein, dass meine Kinder sowohl mit Windows als auch mit Linux umgehen koennen, zumindest auf Anwendungsbasis.PHP Class Collection - PHP-Klassen fuer PHP 5 (und Teilweise auch fuer PHP 4)
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Zitat von Friedrich Nietzsche
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Und wie das ein Argument ist.
Evolution ist eben auch nur ein Clon und das sieht man ihm an. Hier sind vermutlich die kleinsten Probleme zu erwarten, aber dann gehen wir weiter zu OpenOffice: Sieht schon etwas anders aus, die Funktionen stecken wo anders usw. Für viele Benutzer ist alleine das unterschiedliche Aussehen ein Problem. Und da gibt es noch viele Varianten.
Wieso gehst du von einem Entwickler aus? Gehen wir doch von einer typischen Sekretärin aus. Und hier mal ganz ehrlich: Du - wie viele anderen auch - siehst das von der komplett falschen Seite. Nicht der Benutzer muss sich dem Computer anpassen, der Computer muss sich dem Benutzer anpassen. Wieso also sollte er einen zweiten Klick machen, wenn es auch mit einem geht? Was ist dann am neuen System besser, wenn er öfter klicken muss?
Sorry, aber denk deine Punkte einmal fertig bevor du postest.
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27.02.07 14:08 #105
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- Montreal (Quebec)
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Was genau ist an "man kann sich seinen Desktop anpassen wie man möchte" unverständlich?
Wenn man möchte, kann man Linux genauso aussehen lassen wie Windows (das hast Du ja scheinbar nicht gelesen/nicht lesen wollen)
Das bedeutet im Klartext:
- das Mausverhalten ist konfigurierbar (einfach- /doppelklick)
- die Menüfuhrung ist konfigurierbar
- selbst das Aussehen ist komplett kopierbar
Jedoch ohne die nötigen Lizenzkosten aufzubringen, sich mit irgendwelchen PFs rumzuschlagen oder bei einem Fehler ein neues Image aufspielen zu müssen (letzteres ist gerade bei Windows sehr beliebt).
Wenn ein Admin allerdings keine Ahnung von Unix/Windows hat, ist es kein Admin, sondern ein Windowsbetreuer. Ich kenne keine IT-Ausbildung in der reines Windows vermittelt wird aber letztendlich steht und fällt die Stabilität einer Umgebung mit seinem Admin. Aber das ist immer noch kein Argument für oder gegen Linux, denn das System an sich ist in den bekannten Distributionen über die mitgelieferten Dokus einfach zu handhaben. Und da ein Admin normalerweise auch Netzwerke betreut wird er um Unix/Linux nicht herumkommen, denn selbst nach Recherechen habe ich keine homogenen Windowsnetze gefunden.
Ich habe Evolution bewußt als Outlooklon gewählt, da viel User sich nicht umstellen wollen. Sofern sie aber vorher noch keine andere Groupware benutzt haben, ist Tutor vielleicht sogar die bessere Lösung.
Exchangeserver zu migiren ist sicherlich keine leichte Aufgabe, aber OpenExchange existiert (und auch nur aus der Not heraus, da MS mal wieder kein offenes Datenformat benutzt), alternativen gibt es zu Hauf und auch hier muß der User noch nicht mal was von der Umstellung mitbekommen.
Ich sehe vielmeht immer noch das Problem, daß die Entscheidung ob Linux oder Windows genutzt werden soll von den falschen Leuten getroffen wird. Wenn ein Schlipsträger sich für Linux entscheidet und das Projekt schlägt fehl ist er raus, er hat ja nicht den "Standard" verwendet. Ein Schlips auf Windows setzt und dessen Projekt schiefgeht hat dagegen ja nichts falsch gemacht. Solange diese Denkweise in den Köpfen der Entscheidungsfinder existiert (deren Haupt durch den Schlips von der Sauerstoffversorgung abgetrennt scheint) wird Linux nicht die gleichen Chancen haben - obwohl es absolut konkurenzfähig ist.
Ich persönlich nutze ja auch Windows und verteufel es nicht bis zum Schluß, aber der Komfort den ich unter Linux (mit Gnome) habe vermisse ich doch schon. Es geht los beim einfachen Umbennen von mehreren hundert Dateien gleichzeitig über das Fehlen mehrere Desktops bishin zum dauernden generve der "Sind sie sicher" Fragen unter Windows.
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