tutorials.de Buch-Aktion 02/2012

Umfrageergebnis anzeigen: Was ist fuer Dich der Hauptgrund nicht von Windows zu Linux zu wechseln?

Teilnehmer
1004. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Die meisten Spiele sind nicht fuer Linux verfuegbar.

    336 33,47%
  • Ich hab Angst, dass ich mit meinen Dateien nichts mehr anfangen kann.

    46 4,58%
  • Ein Betriebssystem zu installieren ist mir zu kompliziert.

    10 1,00%
  • Der Lernaufwand den der Wechsel mit sich bringt ist mir zu gross.

    229 22,81%
  • Ich bin auf ein bestimmtes Programm (bitte im Thread angeben) angewiesen.

    139 13,84%
  • Ich befuerchte meine Hardware koennte nicht funktionieren.

    43 4,28%
  • Ich hab kein Vertrauen in freie Software.

    15 1,49%
  • Linux ist mir so ziemlich egal.

    100 9,96%
  • Was anderes (bitte im Thread angeben).

    86 8,57%
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GESCHLOSSEN
  1. #346
    Xo-mate Xo-mate ist offline Mitglied Gold
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    Ich hab das mit den Spielen angekreuzt, da das dem am nächsten kommt, was ich eigentlich hätte ankreuzen müssen: "Die meisten Anwendungen sind nicht fuer Linux verfuegbar. "

    Und das ist halt auch mein Grund. Cinema4D, PSP, PS usw. laufen nicht unter Linux und wenn man von Kunden Dateien in den entsprechenenden Formaten bekommt, dann möchte man diese auch mit dem Originalprogramm bearbeiten um die volle "Funktionsfähigkeit" gewährleisten zu können und nicht an irgendwelchen Stellen bestimmte Funktionen, die es im Originalprogramm gibt, fehlen. Außerdem gibt es zu C4D meines wissens kein Linux-Alternative.

    Ich würde trotzdem gerne nach meiner jetzigen (und noch andauernden) XP-Zeit auf Linux umsteigen (hab auch schon erfahrung damit...), da Vista einem Überwachungsstaat gleicht (wieder der Bezug zum Sozialismus, der auf der ersten Seite erwähnt war ), und ich mich mit Vista einfach zu sehr eingeschränkt fühle, nachdem was man alles schon darüber gelesen hat. Zudem finde ich es lustig, dass Vista n Ladenhüter im Gegensatz zu XP ist .
    Also wenn es die nötigen Programme für Linux geben würde, würde ich sofort umsteigen!
     

  2. #347
    Avatar von Dennis Wronka
    Dennis Wronka Dennis Wronka ist offline Soulcollector
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    Zitat Zitat von Xo-mate Beitrag anzeigen
    Außerdem gibt es zu C4D meines wissens kein Linux-Alternative.
    Da gaebe es zum Beispiel Blender, welches mittlerweile auch richtig schicke Sachen machen kann. Dazu am besten einfach mal hier im Showroom im 3D-Bereich rumschauen, da gibt es einige schicke Bilder die mit Blender gemacht sind, oder schau Dir doch einfach mal den OpenMovie Elephants Dream an, welcher zudem auch noch die erste in Deutschland verfuegbare HD-DVD war.

    Und ich seh grad, es gibt mittlerweile auch einen Trailer zum 2. OpenMovie, Plumiferos, welcher auch mit Blender gemacht ist.

    Und natuerlich ist Blender anders, vor allem in der Bedienung, aber auch Maya und 3D Studio unterscheiden sich, unter anderem in der Bedienung, von Cinema 4D.
     
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  3. #348
    Patsch1 Patsch1 ist offline Mitglied
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    hallo

    Linux ist eine Sache für sich ,denn der umstieg von Windows ist nicht leicht wegen der vielen veränderungen. Das erste was man erkennt wenn man auf Linux umsteigt ist ein "WIRKLICH ANSPRECHENDES INSTALLATIONSMENÜ". 2. ich persönlich finde die Installation von Linux wirklich leichter als die von Windows. Man wird endlich mal gefragt was man installieren will.

    Noch etwas interessantes ca 80% der Netzwerkinfrastruktur (Webserver, Rooter, DNS Server, Daten server,..) laufen mit linux als Betriebsystem.

    Auch viele andere Geräte verfügen über einen linuxkernel (Sat-Receiver, Handys, sogar Waschmaschinen und für xbox gibt es auch Linux)

    Meiner Meinung nach ist jeder der Linux als Blödsinn oder als Sch*** bezeichnet:

    1. hat der von Betriebssystem noch weniger ahnung als ich.
    oder 2. sie wollen es nicht war haben dass Betriebssysteme auf Linux oder UNIX Basis die sichersten und die sich am schnellsten weiter entwickelten Systeme sind.

    B.sp. Linux so 3 Viren
    Windows mehr als 60 000 Viren
     

  4. #349
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    Zitat Zitat von Patsch1 Beitrag anzeigen
    hallo

    Linux ist eine Sache für sich ,denn der umstieg von Windows ist nicht leicht wegen der vielen veränderungen. Das erste was man erkennt wenn man auf Linux umsteigt ist ein "WIRKLICH ANSPRECHENDES INSTALLATIONSMENÜ". 2. ich persönlich finde die Installation von Linux wirklich leichter als die von Windows. Man wird endlich mal gefragt was man installieren will.
    Seltsam, ich konnte bei der Windowsinstallation schon bei Windows 95 auswählen welche Komponenten ich installieren möchte, und welche nicht.
    Natürlich sind solche Sachen wie die Shell und ähnliches nicht abwählbar

    Und für Linux kann dir glaube ich jeder halbwegs gute Programmierer auch einen Virus schreiben. Wenn du nämlich so naiv bist einfach jeden Scheiss zu starten oder zu installieren den du findest... Und nur so kommen die meisten Viren ja erst auf das System.
    Viren die sich wirklich ohne Fehlverhalten der User verbreitet haben gab es auch auf Windows nicht so viele. Spontan fallen mir nur 4 ein.
    Ich nutze eines meiner Windows XP System sogar komplett ohne Virenscanner, und bin da nur einmal von dem Vorgänger von Sasser erwischt worden.
     
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  5. #350
    Avatar von Christian Kusmanow
    Christian Kusmanow Christian Kusmanow ist offline Mitglied Diamant
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    Zitat Zitat von Patsch1 Beitrag anzeigen
    hallo

    Linux ist eine Sache für sich ,denn der umstieg von Windows ist nicht leicht wegen der vielen veränderungen. Das erste was man erkennt wenn man auf Linux umsteigt ist ein "WIRKLICH ANSPRECHENDES INSTALLATIONSMENÜ". 2. ich persönlich finde die Installation von Linux wirklich leichter als die von Windows. Man wird endlich mal gefragt was man installieren will.
    Was soll daran für einen normalen unerfahrenen User leichter sein?

    Zitat Zitat von Patsch1 Beitrag anzeigen
    Noch etwas interessantes ca 80% der Netzwerkinfrastruktur (Webserver, Rooter, DNS Server, Daten server,..) laufen mit linux als Betriebsystem.
    Wieviel Prozent der Computeruser auf der Welt interessiert das?

    Zitat Zitat von Patsch1 Beitrag anzeigen
    Auch viele andere Geräte verfügen über einen linuxkernel (Sat-Receiver, Handys, sogar Waschmaschinen und für xbox gibt es auch Linux)
    Ließ besser mal den gesamten Thread und mach dir mal Gedanken warum kein Windows auf solchen Geräte verwendet wird. Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

    Zitat Zitat von Patsch1 Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach ist jeder der Linux als Blödsinn oder als Sch*** bezeichnet:

    1. hat der von Betriebssystem noch weniger ahnung als ich.
    Warum sollte er dann erst überhaupt ein Urteil abgeben?

    Zitat Zitat von Patsch1 Beitrag anzeigen
    oder 2. sie wollen es nicht war haben dass Betriebssysteme auf Linux oder UNIX Basis die sichersten und die sich am schnellsten weiter entwickelten Systeme sind.

    B.sp. Linux so 3 Viren
    Windows mehr als 60 000 Viren
    Besser als DJ Teac hätte ich das nicht formulieren können.
     
    MfG,
    Christian

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  6. #351
    Twinsetter Twinsetter ist offline Mitglied Silber
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    Ja - jetzt möcht ich mich auch wieder mal zum Thema melden. Die ganze Diskusion zeigt, daß das Thema immer noch vortrefflich zum debattieren geeignet ist.
    Ich meine nach wie vor, daß jedes System seine Berechtigung hat. Die Argumentation, daß Linux schwieriger sei als Windows ist so nicht richtig. Ich habe mir erst letzte Woche Debian Etch auf meinen neuen PC installiert. Dazu muß ich sagen, daß ich nie ein Fan von Debian war, da die Administration früher immer etwas sperrig war. Deshalb lief und läuft noch auf meinem alten PC RedHat 9 (neben Win98, 2k XP), da RedHat schon seit längerem grafische Frontends zur Verfügung hatte, was den Umstieg erleichtert. Das System läuft außerordentlich stabil und hat auf dem alten P4 auch außreichend Performance um VM-Ware laufen zu lassen. In VM läuft ein englisches Windows 2000 (für Softwaretestung).
    Zurück zum Thema Debian. Das neue Debian läßt sich hervorragend installieren. Boot-CD aus dem Netz gezogen und Rechner gestartet, ein paar Fragen beantwortet und eine Installationspartition zugewiesen. Danach ging's vollautomatisch - alle nötigen Programme wurden gemäß meinen Angaben aus dem Netz gezogen. Das ganze hat ungefähr 45min gedauert. Danach hatte ich ein voll funktionierendes System (Office, Web, Mail, Bildbearbeitung etc.). Lediglich die Grafikkarte wurde nicht ganz korrekt erkannt. Das System lief dennoch einwandfrei und der Kartentreiber ließ sich problemlos installieren. Genial ist bei Debian die Programminstallation gelöst - apt-get install <Programmname> und das gewünschte Progi wird aus dem Netz auf der Platte installiert - natürlich in der aktuellen Version. Wenn man möchte kann man zum Installieren auch ein grafisches Frontend benutzen, aber in diesem Fall geht's auf der Kommandozeile einfach schneller.
    Auf dem Rechner läuft neben Debian auch noch WinXP (war schon drauf) und Windows Vista Ultimate. Die Performance von Debian also Linux ist deutlich besser als die von Windows. Während Windows noch überlegt ob es booten soll habe ich mit Debian und OO schon den ersten Brief fast fertig. Übrigens ist mit OO der Dokumentenaustausch (zumindest bei Textdoks) kein Problem. OO kann sehr gut Word lesen und schreiben unabhängig von der Wordversion. Ich habe sogar mal für meine Frau mit OO ein Worddokument nach Word konvertiert, weil ihr Word im Büro mit dem Dok des Kunden nicht zu recht kam. Soviel zu Kompatibilität unter Win.

    Übrigens Vista ließ sich nicht besser als Linux installieren. Brauchte auch zwei Anläufe, weil beim ersten die Hardware (Serial ATA-Platten) nicht korrekt erkannt wurden. Superstabil läuft es auch nicht (der Rechner fährt irgendwann aus unerklärlichen Gründen herunter, um sich dann zu beschweren, daß Windows unerwartet beendet wurde). Auch läuft nich alle ältere Software problemlos, obwohl man dies mit den entsprechenden Kompatibilitätsmodi hinbekommt.

    Bei allen guten Gründen die für Linux sprechen, werde ich auch weiterhin noch mit Windows (auch mit verschiedenen Versionen) arbeiten, solange ich für meinen Arbeitgeber und auch andere Leut Programme schreib.

    @DJ Teac
    Mit den Viren ist das so eine Sache. Unter Win ist es kein Problem einen Virus zu schreiben der richtig Schaden anrichtet, weil eben auf den meisten privaten Systemen jeder alles darf und kann (professionelle Systeme nehme ich mal hier raus, da auch Windows Möglichkeiten hat dem User einiges zu verbieten). Unter Linux hat man eben nicht auf alle Dateien Zugriff. Normalerweise darf man dort nur seine eigenen Dateien verändern und diese liegen meist im eigenen Homeverzeichnis. Da Programme (Viren sind nichts anderes) unter Linux wie bei anderen Unixsystemen auch mit der Kennung des Benutzers ausgeführt werden, hat es eben auch nur die Rechte des Users. Um richtig Schaden anzurichten müßte es schon root-Rechte erlangen. Hier ist einfach anzu merken, wer als root durchs WWW browst ist selbst schuld.

    PS: Eine Unart stört mich bei Windows ganz besonders, nämlich das Überschreiben des MBR ohne Nachfrage. Die macht außer DOS und Win kein anderes System. Du sollst halt keine anderen Systeme haben neben mir!
     

  7. #352
    Avatar von Dennis Wronka
    Dennis Wronka Dennis Wronka ist offline Soulcollector
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    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    Ich habe sogar mal für meine Frau mit OO ein Worddokument nach Word konvertiert, weil ihr Word im Büro mit dem Dok des Kunden nicht zu recht kam. Soviel zu Kompatibilität unter Win.
    Aehnliche Faelle kommen mir auf der Arbeit auch immer wieder unter. Ich hab schon des oefteren ein defektes Word-Dokument zugeschoben bekommen mit der Bitte es doch mal mit OpenOffice (auf der Arbeit nutz ich es unter Windows, da ich dort mit einer XP-Kiste arbeite) zu probieren. Und meist verlief es erfolgreich, zwar war schonmal die Formatierung nicht 100% korrekt, aber wenigstens konnte das Dokument geoeffnet und re-exportiert werden sodass die enthaltenen Informationen weiterhin nutzbar waren.

    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    PS: Eine Unart stört mich bei Windows ganz besonders, nämlich das Überschreiben des MBR ohne Nachfrage. Die macht außer DOS und Win kein anderes System. Du sollst halt keine anderen Systeme haben neben mir!
    Der "Virenscanner" meines Boards fragt mich bei einer Windows-Installation ob ich das Ueberschreiben des MBR zulassen will. Linux darf auch ohne mein Zutun.
    Windows muss also irgendwie "boesartiger" dabei vorgehen.
     
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  8. #353
    Avatar von WilhelmHH
    WilhelmHH WilhelmHH ist offline Rookie
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    Zitat Zitat von andy72 Beitrag anzeigen
    Serverseitig basteln sehr viele Entwickler an SICHERER Software - man sehe sich OpenSSH oder Apache an, auch dort ist in den letzten Monaten sehr viel passiert.
    Das sind eigenständige Projekte. Herausragend aus dem Open Source Bereich genau wie Linux.
    Erwähnenswert sind Netscape und SUN.
    SUN war so freundlich soviel Star Office Code freizugeben daß Open Office entstehen konnte.
    Netscape war von Microsoft in die Enge getrieben worden worden, das Sie ihren Browser Code auf ihre Art freigaben.
    Ich selber brauche für ChessBase Windows. Aber es gibt ja DualBoot.
     

  9. #354
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    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    Unter Linux hat man eben nicht auf alle Dateien Zugriff. Normalerweise darf man dort nur seine eigenen Dateien verändern und diese liegen meist im eigenen Homeverzeichnis. Da Programme (Viren sind nichts anderes) unter Linux wie bei anderen Unixsystemen auch mit der Kennung des Benutzers ausgeführt werden, hat es eben auch nur die Rechte des Users. Um richtig Schaden anzurichten müßte es schon root-Rechte erlangen. Hier ist einfach anzu merken, wer als root durchs WWW browst ist selbst schuld.
    Du musst dem User nur erzählen er sollte etwas mit "su root" ausführen, und wenn er keine Ahnung hat wird er es genauso tuhen wie er in Windows zB irgendeinen Dateianhang oder Browserplugin installiert. Und da kann man drann rumreden wie man will, die Sicherheitslückeen sitzen zu 99,9% vor dem Monitor.
    Ich erinnere mich dass man bei irgendeiner Linux Distro die ich letztens teste, nichtmal den "Umweg" über su machen musste, sondern einfach direkt nach dem Rootpasswort gefragt wurde wenn eine Anwendung das benötigte.
     
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  10. #355
    Twinsetter Twinsetter ist offline Mitglied Silber
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    @Dennis
    Der "Virenscanner" meines Boards ....
    Diese Funktion habe ich abgeschaltet, da ich meinen eigenen Bootmanager benutze, der sich auf meinen Befehl hin im MBR einnistet und da würde die Biosfunktion nur stören.

    Übrigens benutze ich als Bootmanager Boot-US (http://www.boot-us.de/). Sehr gutes Produkt! Für private Nutzung ist der Bootmanager kostenlos, allerdings gibt es in der nicht lizensierten Version einige kleine Einschränkungen (z.B. kein Passwortschutz im Bootmanager, kein Booten von zweiter Platte), die aber für die meisten User belanglos sein dürften. In der lizensierten Version funktioniert dies natürlich alles hervorragend. Der Preis von 15€ für eine Einzellizens ist mehr als gerechtfertigt und lohnt in jedem Falle. Ich setze das Programm seit ca. 10 Jahren ein und ich habe bisher kein OS gefunden, welches sich nicht booten ließ. Der Manager gestattet auch das Booten von Win (zumindest bis Win98, bei NT, 2k XP sollte es bei einem kleinen Eingriff in die boot.ini auch möglich sein) von der 2. Platte. Der Bootmanager kann man wahlweise im MBR, auf einer eigenen Partition oder auf einer Diskette (dies hat mich schon vor manchem Gau bewahrt) installieren. Eine nette Funktion ist auch, daß man alle Bootsektoren der vorhandenen Partitionen in einer Datei speichern und bei Bedarf auch wieder restaurieren kann. Die ganzen Einstellungen erfolgen in einer schicken Windowsoberfläche. Wer kein Windows sein eigen nennt für den gibt es auch eine DOS-Oberfläche.
    Insgesamt ein sehr durchdachtes Programm mit hervorragender Funktionalität zu einem mehr als fairen Preis. Ich finde, das die Qualität von keinem kommerziellen Produkt auch nur annähernd erreicht wird.

    Ich weis, daß das vielleicht jetzt nicht hundertprozentig zum Thema paßt aber nach dem Post von Dennis hat es sich einfach angeboten. Außerdem kann so verschiedene BS nebeneinander friedlich koexistieren lassen. Und das ist denke ich eine gute Sache, denn dann kann ich mit meinem Lieblingssystem produktiv arbeiten und bei Lust und Laune auch mal auf ein anderes System umschalten und so meinen Horizont etwas weiten.

    Und noch einen unschätzbaren Vorteil hat so ein Multibootsystem: Ich kann auf dem PC ein System 2x installieren - 1x zum produktiven Arbeiten und 1x zum Testen neuer Programme ohne daß ich befürchten muß mein Produktivsystem zu zerschießen.
     

  11. #356
    Patsch1 Patsch1 ist offline Mitglied
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    OK dass mit der Sicherheit kommt immer auf den Benutzer an. Man braucht gar kein Virus schreiben ,denn Leuten die mit Linux keine erfahrungen haben kann man z.B. sagen sie sollen irgend einen Befehl in die Konsole eingeben , der dan dass komplete System unbrauchbar macht.

    Unter Windows ist, dass ein bisschen leichter denn man arbeit von Haus aus mit Adminstrator rechten nach der Installation(Ich finde, dass ein bisschen blöde)

    Ein System auf Linux Basis weit schwerer zu knacken, denn weil die Source dateien für jeden zugänglich sind. Kann man auch Fehler selbst korrigieren(Setzt Programmiererfahrungen voraus).
    Geändert von Patsch1 (02.04.07 um 18:39 Uhr)
     

  12. #357
    Twinsetter Twinsetter ist offline Mitglied Silber
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    @DJ Teac
    die Sicherheitslückeen sitzen zu 99,9% vor dem Monitor.
    Das ist leider wahr. Viele Distris bieten heutzutage an, daß sich ein Defaultuser beim Booten automatisch einloggt (Ja, Ja ich weiß dem alten Unixhasen sträuben sich da die Haare), was zumindest den Vorteil hat, daß man erstmal ein su im Shellfenster machen muß um root-Rechte zu erhalten. Diese gelten dann aber nur für alles was vom Shellfenster aus gestartet wird. Welcher Normaluser arbeitet heute noch mit der Kommandozeile? Die meisten scheitern doch schon an einem simplen "copy" unter Win bzw. "cp" unter Linux.

    Ich erinnere mich dass man bei irgendeiner Linux Distro die ich letztens teste, nichtmal den "Umweg"
    Du meinst sicher Ubuntu, Kubuntu und Co.. Dort wir ein anderes Konzept verfolgt. Diese Distris zielen speziell auf den Umsteiger von Win ab. Der soll es so einfach wie möglich, sprich wie unter Win haben. Diesem Anspruch kommen diese Distris auch recht nahe. Ich habe selbst gestern selbst mal ein Ubuntu installiert. Installation völlig problemlos, Hardwareerkennung sehr gut - auch das Hotplugging via USB funktioniert tadellos.
    Um Windows möglichst nahe zu kommen gibt es bei diesen Distris keinen root-Account. Wenn für bestimmte Aufgaben root-Rechte gebraucht werden, dann erfolgt das über sudo Befehl. Der User muß zur Sicherheit nur noch einmal sein hoffentlich vorhandenes eigenes PW eingegeben. Natürlich ist dies ein Sicherheitsrisiko. Aber in diesem Falle würd ich sagen, heiligt der Zweck die Mittel.

    Und damit wären wir wieder beim Punkt: Sicherheitslücken sitzen eben doch vor dem Monitor.
     

  13. #358
    Patsch1 Patsch1 ist offline Mitglied
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    Wie DJ Teac erkannt hat dass größte Sicherheitsproblem ist man selbst als Nutzer.

    Wenn mal eines losswerden darf:
    Solange Computer von Menschen bedient werden und Betriebssyteme vom Menschen entwickelt werden hat auch das sicherstes OS Probleme mit der Sicherheit.

    mfg Patsch
     

  14. #359
    Avatar von Dennis Wronka
    Dennis Wronka Dennis Wronka ist offline Soulcollector
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    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    Für private Nutzung ist der Bootmanager kostenlos, allerdings gibt es in der nicht lizensierten Version einige kleine Einschränkungen (z.B. kein Passwortschutz im Bootmanager, kein Booten von zweiter Platte), die aber für die meisten User belanglos sein dürften.
    Fuer mich nicht, denn mein Windows ist auf der 2. Platte.

    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    Der Manager gestattet auch das Booten von Win (zumindest bis Win98, bei NT, 2k XP sollte es bei einem kleinen Eingriff in die boot.ini auch möglich sein) von der 2. Platte.
    Das ist mit LILO auch moeglich, sogar ohne Aenderung der boot.ini. Ich sag nur Drive-Mapping.

    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    Der Bootmanager kann man wahlweise im MBR, auf einer eigenen Partition oder auf einer Diskette (dies hat mich schon vor manchem Gau bewahrt) installieren.
    -> LILO

    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    Die ganzen Einstellungen erfolgen in einer schicken Windowsoberfläche. Wer kein Windows sein eigen nennt für den gibt es auch eine DOS-Oberfläche.
    Fuer LILO gibt es ein schickes Modul im KDE Control Center.

    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    Insgesamt ein sehr durchdachtes Programm mit hervorragender Funktionalität zu einem mehr als fairen Preis.
    Richtig, aber im Grunde bringt LILO auch alles mit was dieser Bootmanager kann, vom Bootsektor-Backup mal abgesehen. Aber das geht auch mit dd.

    Ich will das Tool jetzt keineswegs schlecht machen, sondern nur aufzeigen, dass es eben OpenSouce-Software gibt die das gleiche leistet.

    Zitat Zitat von Twinsetter Beitrag anzeigen
    ..., Hardwareerkennung sehr gut - auch das Hotplugging via USB funktioniert tadellos.
    Das sollte, dank UDev, wohl fuer keine Distribution mehr ein Problem darstellen. Selbst mein EasyLFS erkennt die Hardware mittlerweile recht gut und erlaubt eben auch USB-Hotplugging.
     
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  15. #360
    Twinsetter Twinsetter ist offline Mitglied Silber
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    @Dennis
    Ich will das Tool jetzt keineswegs schlecht machen, sondern nur aufzeigen, dass es eben OpenSouce-Software gibt die das gleiche leistet.
    Sicher kann man fast alles was das Progi leistet auch unter Linux machen. Dennoch ziehe ich dieses Prog der OpenSource-Alternative vor und bin auch gern bereit dafür den geforderten Preis zu zahlen. Sehr gut ist auch die Doku zum Programm. Es lohnt in jedem Fall mal auf der Homepage des Autors vorbei zu schauen und sich die Screenshots anzusehen. Wie gesagt auch die Doku ist gut und auch für denjenigen, der das Prog nicht nutzt recht interessant, da auch der Bootvorgang allgemein sehr gut erklärt wird. Doku ist auf der Homepage unter Support zu finden.
    Wichtig bei der ganzen Sache ist, daß nicht benutzte primäre Partitionen versteckt werden (kann das LILO?), da sonst Win (wenn mit mehreren Versionen gearbeitet wird) die Lauwerksbuchstaben durcheinander haut. Z.B.
    Win98: Erkennt die primäre Part. von XP nicht und bindet deshalb die erste log. Part als D ein.
    WinXP: Erkennt die prim. Part von Win98 bindet diese als D und die 1.log.Part als E ein
    Schon habe ich für ein und dieselbe Part. einen anderen Laufwerkbezeichner. Wenn mit festen Pfaden gearbeitet wird, absolut tödlich.
    Ja, dieses Problem gibt es unter Linux natürlich nicht, da es die Partitionen nicht über Laufwerksbuchstaben anspricht sondern diese an ein Verzeichnis gemountet werden. Da das Mounten über die Gerätedevices erfolgt befinden sich die gemounteten Partionen natürlich immer wieder an der gleichen Stelle im Verzeichnisbaum. Dieses Prinzip sehe ich übrigens als einen großen Vorteil von Linux an. Es ist unerheblich wo sich die Dateien physikalisch befinden, durch das Mounten kann ich erreichen, daß die Daten immer an der gleichen Stelle im Dateibaum auftauchen. Ist ein super Vorteil, wenn die Platte voll ist. Dann kann man einfach eine neue Platte anstöpseln und zum Beispiel den Inhalt von /home auf die neue Platte schaufeln. Anschließend die Dateien in /home löschen (bringt wieder Platz) und die neue Platte an /home mounten und alles ist beim alten. Der user merkt hiervon absolut nichts. Ein tolles Konzept wie ich meine.
     

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