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Naja - klar ist er keine Scheibe - aber wieso sehen wir ihn so?
Nehmen wir Vollmond - da ist seine "Leuchtkraft" (bzw. die Intensität des reflektierten Lichts) an den Rändern genauso intensiv wie in der Mitte. Aber eigenltich sollte er dort doch dunkler sein, weil das Licht in einem steileren Winkel einfällt!?
Hier mal ne Grafik:
http://neo.cycovery.com/moon.jpg
am Rand verteilt sich die gleiche Fotonenzahl auf einen viel grösseren Bereich des mondes als bei den Flächen, die zu uns Parallel stehen . . .
Mit der fehlenden Atmosphäre hat es nichts zu tun . . . . kann vielleicht jemand ne Erklärung vortragen? =)
//edit:
hier noch Beispielbild:
http://www.astrosurf.com/re/moon_20041027.jpgGeändert von cycovery (24.02.05 um 21:41 Uhr)
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24.02.05 21:41 #2
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Ich tippe mal auf den Faktor Oberflächeneigenschaft.
Bei hochglänzender Oberfläche hast du den von dir beschriebenen Effekt.
Bei einer rauhen, matten Oberfläche wird das diffuse Streuverhalten dann dafür sorgen, dass
unabhängig von Winkel bzw. Krümmung immer vergleichbares Licht in die Richtung des
Betrachters reflektiert wird.
Gruß
Martin
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ja aber ich geh ja schon davon aus, dass das Licht diffus in alle Richtungen gestreut wird - aber deshalb fällt auf die Randbereiche trotzdem weniger Licht als auf die, auf die wir senkrecht draufschauen . . . ?
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24.02.05 21:59 #4
Kann es am rießen Größenunterschied zwischen Sonne und Mond liegen? so dass das Licht nicht nur, wie auf deiner Zeichnung, von direkt vorne sonder auch ein bisschen seitwerts kommt?
Und dass dann der Kontrast nit so groß ist dass man ihn erkennen kann...
Mfg lenny
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hmmmm . . . das wäre eine Erklärung . . . aber ich denke die Sonne ist vom Mond aus gesehen nicht grösser als von der Erde - ausser die Erdatmosphäre verkleinert die Sonne - könnte das sein?
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25.02.05 11:46 #6
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Also..die gegebenen Antworten tragen alle ein Stück zur Antwort bei.. allerdings kommt hinzu das deine Annahme einfach nur korrekt ist und die Aufnahme des Mondes irritiert.
http://astronomie-sonnensystem.de/fmond1.htm
Wenn du dir die Bilder auf dieser Site mal anschaust wirst du feststellen das du deinen erwarteten Effekt siehst: an der der Sonne am nächsten Stelle siehst du den Mond am hellsten.
Wie kommt nun dein Bild zustande?
Das liegt an den verwendeten Filtern und der Lichtempfindlichkeit des verwendeten Films. Da ich selbst schon in Cinema 4D Planeten nachgebaut habe weiß ich sogar wie das entsteht. Testweise kannst du das auch in jedem Bildbearbeitungsprogramm und einem Photo mit den helleren Stellen testen.
Bei der Kamera wird ein Kontrastmindernderfilter eingesetzt (im Bildbearbeitungsprogramm Kontrast runter)... ausserdem wird entweder durch Blende/Verschlusszeit oder einen empfindlicheren Film die Helligkeit hochgesetzt. (im Bildbearbeitungsprogramm Helligkeit hoch)
Wie du feststellen wirst treten nun schlechter Sichtbare Bereiche in den Schattigen Bereichen deutlicher hervor ohne das sich die Helligkeit der hellsten Bereiche erhöht hätte. Diese Technik wird auch gern zur Auswertung von Überwachungskameras eingesetzt!
Ich hoffe ich konnte damit etwas mehr Licht ins Dunkel bringen! *ggg* Wortwitz
MfG Dominik
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aber ich bin ja überhaupt erst darauf gekommen, weil ich mir den Vollmond in natura angeguckt habe - und da war der überall gleich hell . . . also nix mit Belichtungszeit und Filter und so . . .
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25.02.05 23:05 #8Eigentlich ist der Abstand Sonne - Erde so groß, dass man von parallelen Strahlen ausgehen kann. Und der Abstand Sonne - Mond ist nicht viel anders -> auch parallele Strahlen.
Zitat von Lenhard
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26.02.05 00:46 #9
Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass der Kontrasst zum dunklen Nachthimmel und dem hellen Mond so hoch ist, dass dich deine Augen täuschen und dir vorgaukeln, alles währe gleich hell.
So wie wenn du ein sehr dunkles Bild auf einem hellen Hintergrund auf dem Monitor hast, siehst du weniger Deteils und Helligkeitsunterschiede im Bild als wenn dieses auf einem Schwarzen Hintergrund währe .. Nur eben andersrum
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26.02.05 01:07 #10
negativ.
dies kann nicht der fall sein
(sonst wuerden wir auch keine Mondkrater erkennen koennen, was bei klarem Himmel durchaus moeglich ist.
)
Geändert von Suchfunktion (26.02.05 um 01:16 Uhr)
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26.02.05 11:34 #11
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Ach so ein S**** da hab ich lange getippt und dann ausversehen auf den Zurückbutton auf der Tastatur getippt *aufreg*
So das musste erstmal sein
Jetzt aber zu der Frage, die Antwort hast du dir fast schon selbst gegeben.
Da bei Vollmond die Erde fast genau in einer Linie zwischen Mond und Sonne liegt ( der Mond ist normalerweise leicht versetzt zum Äquator sonst wäre es ja eine Mondfinsterniss ) haben wir einen Winkel von ungefähr 90°.
Aufgrund der Distanz von Mond und Erde zur Sonne sind die Lichtstrahlen fast parellel.
Trifft nun das Licht der um einiges gröeren Sonne ( die größe ist auch von Bedeutung ) mit 90° auf den Mond und wird mit fast genau dem selben Winkel zu uns reflektiert, kommt bei uns trotz der größeren Fläche auf dem Mond die selbe Menge an Fotonen vom Rand des Mondes wie auch von der Mitte an.
Von der Seite betrachtet wäre der Rand tatsächlich dunkler, aber da dass Licht bei uns genau in den Winkel ankommt wie es auf dem Mond auftrifft hat man im Endeffekt eine Scheibe.Art Community - Blog
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Ich gebe keine Informationen zu Software, die hier nicht erlaubt ist, heraus, auch nicht per PN
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hö? also das versteh ich jetzt nicht - wenn es im gleichen Winkel reflektiert wird, müssten die Strahlen am Rand ja nach hinten geworfen werden (also keine diffuse, sondern spiegelnde Reflektion)?
Kannst du vielleicht mal ne Skizze machen? =)
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26.02.05 18:43 #13
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Leider sitz ich im Moment an einem ausgeliehenem Ersatz Notebook weil meins in Reperatur ist.
Aber stell dir einfach deine Skize vor und lass die Strahlen wennse angekommen sind in die selbe Richtung zurückwerfen.
Ich behaupte mal ( alles andere bis hierher hab ich, aus glaubwürdigen Quellen [ Fotografen und Astronomieseiten] ) dass das Licht beim Mond deswegen fast gerade zurück Reflektiert wird durch die Staubige Oberfläche.
Wäre die Oberfläche Glatt würde das licht tatsächlich wie von dir Erwähnt am rand weiter zur Seite reflektier, und es wäre Dunkler.
Da sie aber Staubig ist hat du keine Glatte Kugel die dein Licht wie gewohnt reflektiert, sondern immer ganz kleine Staubkörnchen die ja jedesmal im Mittelpunkt so reagieren wie eine ganze Kugel ( sprich das Licht zurück zur Quelle werfen )
Deswegen dürfte der "Vollmondeffekt" in 3D Programmen nur Schwer zu kopieren sein, da man eine Menge Rechenleistung benötigte mehrere Tausend Bazzilionen ( gibts das Wort überhaupt ?
) körnchen auf einer Kugel zu erzeugen.
Hoffentlich hab ich mich eben nicht zu umständlich ausgedrückt
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28.02.05 08:25 #14Das ist schon richtig. Aber mit der Licht-Rückstreuung ist es doch genauso.
Zitat von cycovery
Die Lichtintensität ist auf der Mondoberfläche am Rand tatsächlich geringer, aber wie schon gesagt wurde sind Sonne, Erde und Mond bei Vollmond fast in einer Linie.
Das einfallende Licht wird gestreut und man kann nur das Streulicht auf der Erde sehen, dass nahezu den gleichen Weg zurückgeht, wie es gekommen ist. Und jetzt schau dir doch mal dein Bild nochmal genau an. Du kannst die Einfallslinien im Bild auch als zurückgestrahltes Licht betrachten:
Mondmitte: Kleine Fläche mit hoher Lichtintensität
Mondrand: Große Fläche mit geringer Lichtintensität
Also siehst du überall ungefähr die gleiche Lichtstärke.
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aber eine Neonröhre ist doch auch nicht heller, wenn man sie von der Seite anguckt, als wenn man von Vorne draufschaut, obwohl von jedem Punkt auf der oberfläche das Licht in alle Richtungen diffus gestreut wird! Dann müsste sie ja von der Seite betrachtet auch Heller sein, weil von dort betrachtet die photonendichte höher sein müsste
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