ERLEDIGT
NEIN
NEIN
ANTWORTEN
15
15
ZUGRIFFE
606
606
EMPFEHLEN
-
Hallo allerseits,
ich habe ein Kabel (70m) durch unser Gebäude gezogen. Die einzelnen Adern haben einen Widerstand von jeweils 6 Ohm. Nun stelle ich fest, dass mein Notebook eine Verbindung über dieses Kabel bekommt, mein Desktoprechner nicht.
Kann es sein, dass die 6 Ohm je Ader zu viel sind?
Gibt es eine Festlegung, wie groß der Widerstand der Adern sein darf?
Pfiffikus
-
Es gibt sicher bestimmungen wie groß der Widerstand ist nur will ich mal vorweg fragen mit was du den Widerstand gemessen hast.
Wenn du ein Multimerter genommen hast musst du vorher den Widerstand der Strippen abziehen.
Aber bei einem solchen Widerstand kann es sein das du irgendwo einen knick oder was ähnliches im Kabel hast
-
Warum nimmst du nicht einfach ein echtes Cat. 5 Kabel?
Zitat von CNAP
-
Im Keller habe ich meine "Spezialbuchse" angesteckt, die intern alle 8 Pins überbrückt.
Zitat von Skinner
Am oberen Ende habe ich die Spitzen eines Multimeters an die Pins RJ45-Steckers gehalten. Zwischen je zwei Pins wurde jeweils zwischen 11 und 12 Ohm gemessen.
Messe ich mit Hilfe dieser Spezialbuchse ein handelsübliches Ethernetkabel, konne ich auf Werte zwischen 1 und 2 Ohm. Diese Kabel funktionieren dann mit allen Geräten. Das lange Kabel nur mit manchen.
Halte ich die Spitzen des Multimeters zusammen, zeigt es 0,1 Ohm an. Die machen das Kraut nicht fett.
Zitat von Skinner
Weil das Kabel (es ist Twistet Pair) in der Wand liegt und mir das Austauschen keinen Spaß machen würde. Deshalb würde ich gern zuvor andere Möglichkeiten abchecken.
Zitat von MCIglo
Pfiffikus
-
So weit ich weiß, gibt es Geräte, die die Signale verstärken (aktive Hubs, Switches,...) aber ich glaube nicht, dass die dir wirklich helfen werden.
Hast du mal getestet, ob es nicht vlt an PC liegt? Vlt. stimmt ja an den Einstellungen was nicht.
Oder teste auch mal, wie gut dein Notebook senden kann. Ob du hohen Packet-loss, hohe Latenzzeiten oder einfach nur niedrigen Datendurchsatz hast. Ich weiß leider den Widerstand von so einem Kabel im Normalzustand auch nicht. Wobei mir 6 Ohm auf 70Meter nicht viel erscheint. Immerhin ist die maximale Länge zwischen 2 aktiven Geräten etwa 100Meter.
-
Mit einer klitzekleinen Änderung funktioniert der PC tadellos. Man muss ihn nur in den Keller schleppen und mittels eines gekauften 1,5m langen Kabels am Switch anschließen. Deshalb schließe ich aus, dass mit den Einstellungen etwas nicht stimmt.
Zitat von MCIglo
Auch eine Knoppix-CD kann nur im Keller eine Verbindung herstellen. Oben nicht mehr.
Das Notebook ist neuer. Kann es sein, dass dieses eine empfindlichere Netzwerkkarte besitzt als der alte PC. Unterscheiden sich alte und neue Netzwerkkarten in Sachen Empfindlichkeit? Könnte die Kombination von langer Leitung und unempfindlicher Netzwerkkarte schuld sein?
PfiffikusGeändert von pfiffikus (18.12.04 um 00:29 Uhr)
-
18.12.04 10:04 #7
Könnte schon. Eben genau deswegen ist die maximale Länge eines Ethernetkabels begrenzt. Sie ist zwar eigentlich bei 100m, aber ich glaube nicht, dass das so genau geht. Wenn mehrere Faktoren zusammenspielen (schlechte Netzwerkkarte, vlt. schlechtes Kabel, Länge...) kann es vielleicht zu einer Begrenzung auf unter 70m kommen.
Lösungsvorschläge:- Andere Netzwerkkarte - vielleicht nicht gleich kaufen, sondern erst mit einer geliehenen probieren.
- Vielleicht kannst du ein WLAN einrichten?
-
Die maximale Länge der Kabel ist eigentlich wegen der Signallaufzeiten begrenzt, nicht wegen des Widerstandes. Selbst armdicke Kupferkabel würden bei 300m nicht funktionieren.
Zitat von Johannes Postler
Es läuft gerade die Aktion "Ersetze WLAN durch Kabel, weil Stahlbeton nicht gut für WLAN ist. Aber nette Idee
Zitat von Johannes Postler

Das wird wahrscheinlich die letzte Option sein. Mal sehen, wer mir die Karte mal ausborgt.
Zitat von Johannes Postler
Pfiffikus
-
Versuch mal, eine 3Com Karte aufzutreiben. Sind zwar etwas teurer als andere, aber dafür wirklich die Besten.
Wäre es die Laufzeit, gäbe es kein Internet :PDie maximale Länge der Kabel ist eigentlich wegen der Signallaufzeiten begrenzt, nicht wegen des Widerstandes. Selbst armdicke Kupferkabel würden bei 300m nicht funktionieren.
Es ist eher die Signalstärke. Und diese hat etwas mit dem Widerstand zu tun. Natürlich auch noch andere Dinge wie Nebensprechen, Kollisionen usw.
-
18.12.04 12:37 #10Ok, einen Versuch wars wert.
Zitat von pfiffikus
Wenns gar nicht geht -> Glasfaserleitungen
-
Dann lieber doch n neues Cat.5 Kabel. AufPutz reicht ja
-
Ich denke auch, dass durch das zu lange Kabel unsichere Informationen vorliegen, daher vielleicht mal mit einem Repeater ausprobieren, vielleicht hat ja ein Bekannter soetwas, ansonsten ebay !? Der müsste das Signal verstärken, damit es wieder lesbar ist. Denn soweit ich mich erinner ist der Unterschied zwischen 0 und 1 von 1,6 bis 2,2 oder sowas. Kommst du in diesen Bereich gibs keine sicheren 1er mehr und schon gehts net..
-
Ein Switch ist ein Multi-Port-Repeater.
Du könntests aber mal einen zweiten Switch ans obere Ende des Kabels klemmen und dann mit dem kurzen Kabel PC und Switch verbinden. Wenn das NB Daten erhält, kommen ja welche an, die allem anschein nach aber für den NIC im PC zu schwach sind. Vielleicht kann der zweite Switch die wieder so verstärken, dass der PC etwas damit anfangen kann.
-
Wenn überhaupt, würde ich es Multiport Bridge nennen
Zitat von MCIglo
..
-
Beide arbeiten auf der Sicherungsschicht. Somit trifft deine Aussage zu. Aber ein Switch verstärkt auch die Signale und ist somit auch gleichzeitig ein Multiport-Repeater. Gleiches gilt für aktive Hubs oder gar Router.
Zitat von xCondoRx
Ähnliche Themen
-
Problem beim verdrillen(verdrehen) eines Kabels!
Von 187jackie im Forum Cinema 4DAntworten: 5Letzter Beitrag: 23.02.07, 19:25 -
Widerstand eines Verbrauchers am LPT-Port messen
Von hoinabauer im Forum Visual Basic 6.0Antworten: 8Letzter Beitrag: 13.03.05, 13:58 -
Widerstand Auswählen E6, E12, E24
Von JoKne im Forum ElektrotechnikAntworten: 2Letzter Beitrag: 15.07.04, 19:08





Zitieren
Login





