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  1. #1
    Avatar von _henrik
    _henrik _henrik ist offline Mitglied
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    Hallo liebe Tutorials.de Users,

    nach einem Systemcrash bekomme ich leider mein Fedora Core 3 nicht mehr zum laufen und brauch dringend Hilfe .

    Ich habe es schon mit der Rescue Disk von Fedora sowie Knoppix probiert, aber komme nicht mehr an meine Daten rann.
    Sofort nach Grub bekommt er eine "Kernel panic" und
    bleibt stehen. Als Fehlermeldung sagt er, dass er ein Device dm0,0 (war es glaub ich) nicht finden konnte und das irgendein ext3 Descriptor falsch ist.

    Wäre dankbar für Tipps, wie ich jetzt weiter vorgehen soll. Achja, was vieleicht noch wichtig wäre: und zwar habe ich 2x80gb Platten drinnen auf denen das ganze läuft. /dev/hdc1 ist nun meine /boot/ Partition und der Rest liegt auf einem lvm Namens "VolGroup00". Da müsste es doch möglich sein, die VolumeGroup unter Knoppix oder in einem anderen PC zu mounten und die Daten zu sichern oder mache ich da einen Denkfehler? Ich vermute mal das meien /boot/ Partition Fehlerhaft ist. Denn sonst würde er doch zumindest noch den Kernel laden können bevor er stehen bleibt?

    Naja, wäre für Hilfe echt dankbar, sind nämlich
    teilweise wichtige Daten drauf, auf die ich nicht verzichten kann.

    mfg Henrik
     

  2. #2
    deepthroat deepthroat ist offline Mitglied Diamant
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    Zitat Zitat von _henrik
    Ich habe es schon mit der Rescue Disk von Fedora sowie Knoppix probiert, aber komme nicht mehr an meine Daten rann.
    Sofort nach Grub bekommt er eine "Kernel panic" und
    bleibt stehen. Als Fehlermeldung sagt er, dass er ein Device dm0,0 (war es glaub ich) nicht finden konnte und das irgendein ext3 Descriptor falsch ist.
    Du glaubst es war "dm0,0"? Warum weißt du das denn nicht? Es wäre nämlich hilfreich wenn du die genauen Fehlermeldungen angibst. Ich glaube nicht, dass der Rechner schrieb: "ups, irgendein Dateideskriptor is kaputt." Setz dich davor und schreib es auf Papier wenn du es dir sonst nicht merken kannst.
    Zitat Zitat von _henrik
    Da müsste es doch möglich sein, die VolumeGroup unter Knoppix oder in einem anderen PC zu mounten und die Daten zu sichern oder mache ich da einen Denkfehler?
    Tja, das sollte natürlich möglich sein, es sei denn das Dateisystem ist beschädigt oder es liegt sogar ein Hardwarefehler vor.
    Zitat Zitat von _Henrik
    Ich vermute mal das meien /boot/ Partition Fehlerhaft ist. Denn sonst würde er doch zumindest noch den Kernel laden können bevor er stehen bleibt?
    Also soweit ich das verstehe läd er ja den Kernel allerdings bleibt der Kernel dann mit einer "Kernel panic" stehen weil er vermutlich nicht das Root-Verzeichnis mounten kann. (oder gibt grub auch die Meldung "kernel panic" aus? wäre mir jedenfalls neu)
    Zitat Zitat von _Henrik
    Naja, wäre für Hilfe echt dankbar, sind nämlich
    teilweise wichtige Daten drauf, auf die ich nicht verzichten kann.
    Ich weiß es ist lästig und du willst es (jetzt) nicht hören, aber du solltest wirklich regelmäßig Backups machen...

    Am besten wäre es erstmal zu kucken, ob die Platten wirklich ohne Fehler sind. Da gibt es von mehreren Herstellern Tools die das feststellen. Sehr hilfreich ist dabei die Ultimate Boot CD, da sind einige dieser Tools nämlich bereits drauf. Ansonsten kuck doch mal auf der Seite deines Festplattenherstellers ob dieser ein Diagnose-Programm anbietet.

    Unter Knoppix, schau erstmal mit cfdisk (oder einem anderen Partitionsprogramm ob die Partitionstabelle/n noch in Ordnung ist/sind). Dann teste doch mal deine Boot-Partition auf Fehler (mit e2fsck) und dann die VolumeGroup natürlich auch.
     
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  3. #3
    Avatar von _henrik
    _henrik _henrik ist offline Mitglied
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    gut, danke schonmal, werd das jetzt mal mit e2fsck probieren, hatte ich auch schon vor, aber leider hatte ich gerad nur knoppix 3.3 zur Hand, und damit ging es irgendwie nicht.
     

  4. #4
    Avatar von monger
    monger monger ist offline Mitglied Gold
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    Deine Hardware wäre auch noch interessant.
    Hast du zuvor ein Kernel-Update gemacht?
    Oder vielleicht neu kompiliert?
    Kernel Panics sollen mit einigen smp-Kernels keine Seltenheit sein.

    Und deepthroat hat vollkommen recht. Verstümmelte, subjektiv beeinflußte Fehlermeldungen bringen nichts. Genaueres ist von nöten
    Geändert von monger (07.09.05 um 00:35 Uhr)
     

  5. #5
    Avatar von _henrik
    _henrik _henrik ist offline Mitglied
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    So: hier endlich die Fehlermeldung:

    Code :
    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    10
    
    Incorrect metadata area header checksum
    Found volume group "VolGroup00" using metadata lvm 2
    Incorrect metadata area header checksum
    ...(noch ein paar mal dasselbe)
    Incorrect metadata area header checksum
    Volume group "VolGroup00" metadata is inconsistent
    Volume group for uuid not found: ...(die Id)
    0 logical Volumes found
    /dev/VolGroup00: opendir failed: No such file or directory
    (hier bleibt er dann mit Kernel Panic stehen, da er nichts mounten kann und lauter mount Fehler bekommt)

    Hast du zuvor ein Kernel-Update gemacht?
    Oder vielleicht neu kompiliert?
    Nein arbeite schon länger mit dem selben Kernel ohne Probleme. Ich vermute das ich ein größeres Problem mit meinen Festplatten hab, entweder sind sie kaputt, was mich wunder würde (beide auf einmal ) oder es liegt an meinem 250 Watt Netzteil.
    Das liefert wahrscheinlich nicht genügend Power. Das würde dann auch erklären, warum meine Festplatten ab und zu einfach ausgehen. Komisch is bloß, dass am Anfang mit der selben Hardware alles wunderbar lief, und nur in letzter Zeit die Festplatten sich aufhängen . Hier nochmal die Hardware:

    Amd xp 2800
    Mainboard: Gigabyte K7 Triton mit nforce Chipsatz
    Gfx: Radeon 9500
    Hdd: 2x80gb Maxtor 8mb Cache
    Ram: 1gb

    hoffe das hilft ein bisschen bei der Problemlösung,

    gruß Henrik
     

  6. #6
    deepthroat deepthroat ist offline Mitglied Diamant
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    Also ich würde dir wirklich raten erstmal die Hardware zu überprüfen (Festplatten und Speicher!) bevor du irgendwas weiteres unternimmst.

    Dann müßtest du die Metadaten der Volumes wieder herstellen. Das könnte allerdings ein Problem sein, denn dazu mußt du die UUID aus einer Datei /etc/lvm/archive/VolumeGroupName_XXXXX extrahieren. (siehe LVM Howto 13.9)

    Wenn das nicht geht, hilft evtl. uuid_fixer (LVM Howto A.1).
     
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  7. #7
    Avatar von monger
    monger monger ist offline Mitglied Gold
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    Ja, würd ich auch machen.
    Und ein K7 Prozessor auf einer nForce Plattform läuft in der Regel prima.
     
    ..::against epatents::..

  8. #8
    Avatar von _henrik
    _henrik _henrik ist offline Mitglied
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    Also ich würde dir wirklich raten erstmal die Hardware zu überprüfen (Festplatten und Speicher!) bevor du irgendwas weiteres unternimmst.
    So, also hab mal mit UBCD ein paar Tests gemacht, die alle gut abgeschlossen wurden, also RAM/HDD ist nicht das Problem. Ich denke mal, dass mein Problem wirklich an dem zuschwachen Netzteil liegt. Denn 250Watt für 2HDDs und Graka + Amd XP mit 3 Lüfter ist mit sicherheit nicht ausreichend. Ich denke ich werde mich morgen mal auf die Suche nach einem 350/400 Watt Netzteil machen und dann mein System neu aufsetzten. Ich denke nicht das ich das mit dem LVM noch gerade biegen kann, ich werds zwar heut nacht nochmal probieren, aber wie gesagt. Ist jetzt zwar schade um die Daten, aber is mir sorum lieber, als es jetzt nochmal eine Woche lang zuprobieren, keinen PC zu haben, und es dann nocht hinzubekommen. Aber, damit mir sowas nicht wieder passiert wollt ich Euch nochmal um Hilfe bitten. Und zwar würd ich gern wissen wie Ihr das System am Besten aufsetzten würdet, bzw. was ihr von folgendem haltet:

    - Diesmal meine 2hdds ins Raid0 zu hängen (da Fedora 4 ja endlich die passend Treiber mitbringt)
    - Erst mal Windoof auf 8gb Partition setzten
    - Dann Linux hinterher
    - KEIN LVM zu nehmen, sondern manuell mit Diskdruid normale ext2/3 Partitionen zu machen
    - monatlich mal ein Backup der Daten auf meinen alten Pc, wirds wohl bestimmt ein Tool gebgen, dass nur die veränderten Daten sichert, und nicht Alles

    Partitionen:
    8gb ntfs für win

    /boot 100 mb
    / 150 mb
    /tmp 500 mb
    /var 800 mb
    /usr 3gb
    /home rest

    Bin noch relativ neu zur Linux Welt, also nicht gleich *schlagen* wenn ichs net checke . Will nur sichergehen, dass ich diesmal ein ordentliches System zum laufen bekomme, bei dem ich im Notfall auch mit Knoppix noch an meine Daten komme.
    Vielen Dank schonmal,
    mfg Henrik
     

  9. #9
    deepthroat deepthroat ist offline Mitglied Diamant
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    Ja, klingt eigentlich ganz gut was du vorhast. Ich würde lediglich die root Partition etwas größer bemessen, nicht das du da nachher Probleme bekommst. Und ich würde dir empfehlen evtl. lieber reiserfs einzusetzen. Im Gegensatz zu ext3 hat reiserfs in den Benchmarks die ich gesehen habe (z.B. http://www.namesys.com/benchmarks.html) fast immer die Nase vorn.

    Ich selbst hatte erst ext3, bin dann umgestiegen auf xfs aber jetzt hab ich auch reiserfs.
     
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  10. #10
    Avatar von _henrik
    _henrik _henrik ist offline Mitglied
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    mhh, mit der Root Partition hab ich mich auch ein wenig vertan , ich glaub da werd ich wohl lieber so 4gb nehmen. Was Reiserfs betrifft, scheint es ja schon deutlich schneller zu sein als ext3, aber wie sieht es mit der Sicherheit aus? Ich denke da liegt ext3 weiter vorn oder kann man reiser genauso problemlos unter Knoppix mounten bzw. sowas wie fsck drüber laufen lassen?

    Und achja, nochwas: Und zwar hatte ich früher unter windows immer mehrere Partitionen, z.B: D:/games 40gb M:/media 80gb, was den Vorteil hatte, dass mein System relativ schnell lief. Macht es Sinn sowas auch unter Linux zu machen und die Partitionen dann einfach in /home/henrik/ einzuhängen, oder bringt das eher nichts?
     

  11. #11
    deepthroat deepthroat ist offline Mitglied Diamant
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    Also ein reiser Dateisystem kann man definitiv problemlos auch unter Knoppix mounten.

    Weiter ist fsck ja nur ein Wrapperprogramm welches jeweils ein Unterprogramm für das entsprechende Dateisystem aufruft. Wenn du reiser benutzt gibt es ein Programm fsck.reiserfs welches dann aufgerufen wird und das funktioniert dann wie fsck.ext3 bzw. fsck.ext2.

    Zitat von der reiserfs Seite: "Reiser4 is architected for military grade security." (was immer das heißt )

    Wobei ich noch nicht Reiser4 sondern auch immer noch reiserfs 3 einsetze. Laut der reiserfs Seite wird es noch eine Weile dauern bis reiser4 so stabil ist wie version 3. Reiserfs 3 soll aber das stabilste Journalling Dateisystem sein.

    Deine 2te Frage kann ich so gar nicht beantworten. Es könnte unter Umständen zu einer Leistungssteigerung führen (vor allem wenn die Partitionen auf unterschiedlichen Festplatten liegen). Also ich habe jedenfalls eine eigene /home Partition erstellt.
     
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  12. #12
    Avatar von _henrik
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    gut, danke schonmal, dann werd ich wohl auf jedenfall reiserfs nehmen, dass dann noch im Raid *grr* dann gehts ab .Mhh dann werd ich einfach eine Partition für /home machen, warum soll denn auch alles was für win gut ist, auch für lin gut sein
     

  13. #13
    Avatar von _henrik
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    hi, ich bin es nochmal. Und zwar hab ich jetzt alles so gemacht wie schon erwähnt, alledings musste ich doch zu ext3 greifen, da reiserfs von Fedora nicht wirklich Unterstützt wird, wegen dem SELinux. Jedoch hab ich jetzt mit /usr ein Problem. Ich hab der Partition 4,8gb gegeben, aber eben hat er schon beim updaten gemeckert, dass es nicht reichen wird usw. was mich jedoch sehr wundert (/usr sind nur noch 800Mb frei ). /Opt 2gb und /usr/local 1gb (welche ich bei der Installation auch angeben musste) hingegen sind noch richtig leer. Somit sind meine Festplatten also relativ schlecht ausgenutzt/partitioniert. Dies war beim LVM damals nicht so, da die Partitionen glaub ich keine feste Größe oder so hatten. Also wenn z.B: /home voll war, konnte ich auch nichts mehr in /usr installieren, da diese Partition auch voll war. Die Festplatte war halt immer optimal ausgenutzt. Und da wollte ich jetzt wissen, ob es Sinn macht, beide Fähigkeiten zu verbinden (LVM <- optimale Systemspeicher ausnutzung | ext3 <-- kann unkompliziert gemounten werden). Dann könnte ich das doch so machen, dass ich ein LVM mit 10gb für das System einrichte und auf den restlichen Speicher eine ext3 Partition lege, welche ich dann einfach wieder einmounte. Meint ihr das macht Sinn? (ich hoffe ich hab es nicht zu kompliziert geschrieben).

    gruß Henrik
     

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