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  1. #1
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    Moin,

    Ich war vor ein paar Tagen in Bernd Eichingers Film "Der Untergang" und muss sagen, es ist seit langem ein Film der mich tief Bewegt / Erschüttert hat. Wie ging es Euch so?
    Diese beklämmende Athmosphäre im Führerbunker und diese überagenden Schauspielerischen Leistungen (besonders von Bruno Ganz als und Corina Hafouch als Magda Goebbels) fand ich genial. Es ist meiner Meinung nach der beste und authentischste Film über das Dritte Reich, den ich je gesehen habe - selbst wenn ich jetzt noch an manche Szenen zurückdenke bekomm ich immer noch ne Gänsehaut.

    Wie fandet Ihr den Film?

    Die die ihn noch nicht gesehen haben sollte es unbedinkt tun - es lohnt sich auf jeden Fall.

    mfg
    möp
     
    Der Unfallarzt sieht sich die Röntgenbilder an: "Hm, mehrere Frakturen im Unterarmbereich. Aber kein Problem, mit Photoshop können wir das ganz leicht korrigieren."

  2. #2
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    Kann mich dir nur anschließen. Der erste Film, in dem ich war, in dem kein Mensch während der Vorstellung geredet hat. Alle sahen sich, von der beklemmnden Atmospähare gebannt, den Film ohne ein Wort an.

    Für mich ist das Rekord in Sachen Atmospähare.(<- nettes Wort)
     
    "Nun, diese taktischen Atomwaffen, das ist ja eine bloße Fortsetzung der Artillerie."
    "Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht."
    "Lieber das halbe Deutschland ganz als das ganze Deutschland halb."
    "Ist es nicht schrecklich, dass der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine?"
    - Konrad Adenauer

    sprachtherapie göttingen

  3. #3
    Valentin- Valentin- ist offline Mitglied Brokat
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    Dito.
    Jedoch muss ich etwas zu den Kritiken sagen, die ich zuvor gelesen habe.
    Darin kam es oft zur Geltung, dass sie es gefährlich finden wie dargestellt
    wird, weil man ihn zu heroisch spielen lassen würde.
    Ich finde diese Kritik absurd, weil zugebe, dass ich im Kino saß und teilweise
    wirklich total verzweifelt war, was nun als nächstes folgt. Man wusste nie in
    welche Richtung es sich ändern wird, wann aufgibt, wie sich seine
    Umgebung verhätl.
    Es war einfach grauenhaft real. Ich weiß nicht ob es in den anderen Kinos auch
    so war, aber ich finde auch die Soundeffekte, das Ohrenbetäubende Geräusch
    von einschlägen der Artillerie, machen diesen Film zu harter, aber wichtiger
    Kost.
    Am beeindruckensten fand ich, dass am Ende des Films echt die Hälfte des
    Publikums fast 3 Minuten regungslos sitzen blieb. Mir ging es auch so. Ich
    war förmlich erschlagen von Nähe und Realität, die der Film vermitteln konnte.
     

  4. #4
    Avatar von dignsag
    dignsag dignsag ist offline Mitglied Brokat
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    Ich kann euch allen nur beipflichten! Und ich war von Anfang an der Meinung der Film sollte Pflichtprogramm sein. Vielleciht sogar für Geschichtsunterricht. Man fängt dabei an, sich richtig Gedanken zu machen. Und ich finde es zwar auch gewagt so darzustellen, bin mir aber sicher das es die Wirklichkeit beschreibt.
     

  5. #5
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    Morgen: Geschichtsuntericht: Der Untergang.
    Mehr dazu Morgen Abend
    gruss
     

  6. #6
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    Hmm...Also:
    Erstens: gut!
    Wurden da wirklich Szenen herausgeschnitten?...War hart genug wie ich fand!

    Zweitens: Starke Schauspieler!
    Fand vor allem (obwohl etwas komische Sprache) und Frau Göbbels sehr stark.

    Drittens: Schwach!
    Deutschland wurde in diesem Film fast verherrlicht! Die "Bösen" waren eher die Russen,
    die mit ihrer Artillerie auf Zivilisten schoss. Das deutsche Regime wurde praktisch als Opfer dargestellt, als die Armen, als die bemitleidenswerten. Mir und wahrscheinlich den meisten Europäern mit einem gewissen Bildungsgrad kann man den Film ruhig zeigen, weil wir wissen wie es wirklich war, weil wir ein gewisses Vorwissen mitbringen. Zeigt den Film aber mal einem Amerikaner, der nicht einmal einen High-School abschluss hat (keine Angst ist nur ein Beispiel)! Der wird dann denken, "Boah ey krass die Deutschen waren ja arme Leute".

    gruss
     

  7. #7
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    Moin

    Ich denke dass, obwohl die regierung des 3. Reiches grausame Verbrechen verübt hat, auch das deutsche Volke Opfer des Krieges war, wenn man an die extremen Bomadierungen der deutschen Städte denkt. Desweiterden denke ich das sdie Zivilbevölkerung auf deren Boden der Krieg stattfinden immer den kürzeren zieht, egalg ob ihre Regierung den Krieg angefangen hatt oder nicht. Das kommt besonders gut durczh die Verachtung s für sein Volk heraus oder in den Szenen, in denen die "Melizen" die Alten als Desateure exekutieren. Daher finde ich die Umsetzung des Filmes gelungen.

    Was die Verherrlichung der Detschen und die Verteufelung der Russen an geht, so denke ich, dass der Film schließlich einen Einblick in den Führungsstab um geben will. Die können schließlich nicht über sich selbst herziehen.

    mfg
    möp
     
    Der Unfallarzt sieht sich die Röntgenbilder an: "Hm, mehrere Frakturen im Unterarmbereich. Aber kein Problem, mit Photoshop können wir das ganz leicht korrigieren."

  8. #8
    Avatar von SilentWarrior
    SilentWarrior SilentWarrior ist offline Mitglied Diamant
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    Fand vor allem (obwohl etwas komische Sprache) und Frau Göbbels sehr stark.
    Toll. Ich liebe die Zensur hier im Forum.

    Spescha, sich diesen Film ohne genügendes Vorwissen anzusehen, ist imo ohnehin sehr gefährlich. Zum Teil kommen die -Schergen nämlich durchaus sympathisch rüber (nicht gerade der Adolf, aber z. B. Götz Otto als … wer auch immer).
     

  9. #9
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    Oh... man ... warum würd den der Führer zensiert? Darf man seinen Namen nicht mehr aussprechen? - Ist ja fast wie 1984....
     
    Der Unfallarzt sieht sich die Röntgenbilder an: "Hm, mehrere Frakturen im Unterarmbereich. Aber kein Problem, mit Photoshop können wir das ganz leicht korrigieren."

  10. #10
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    Kranke Zensur...naja....
    möp, du hast Recht, das deutsche Volk war Opfer des Krieges. Das wird auch gut gezeigt.
    Naiv betrachtet hat jeder Film die Gute und die Böse Seite...und hier war für mich eher Deutschland die gute und Russland die böse Seite. So hab ich das gemeint.
    gruss
     

  11. #11
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    Vielleicht etwas Offtopic, aber als "Gegenpol" zum Untergang kann ich den Film "Die Grauzone" von Tim Blake Nelson empfehlen. Ich habe selten so eine eindringliche Darstellung der Zustände in den KZ-Lagern gesehen, wobei man im Hinterkopf behalten sollte, dass es sich um eine amerikanische Produktion handelt.

    Gruß
    .
     

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