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  1. #1
    Chronix Chronix ist offline Mitglied Gold
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    Hi!
    Ich werde demnächst einen Onlineshop administrieren.
    Sprich:
    - Artikel hinzufügen
    - Artikel updaten
    - Kathegorien hinzufügen
    - Neudesign der Hauptseite
    ...

    Der Shop selbst besteht bereits und ist relativ ordentlich gecoded. Müsste mich demnach einarbeiten und dann die gewünschten Dinge eintragen. Dazu etwas Bugfixing und vorerst nur eine Seitenweite Suche implementieren.
    Dazu bei bedarf kleinere Änderungen am Design (Grafiken austauschen etc.).
    Da es ja nicht immer was zu tun gibt würde mir der Ladenbesitzer zu dem der Shop gehört mitunter sobald sich etwas ändert das per sms mitteilen, dass ich entsprechendes dann schnell ändere. Wären also keine festen Arbeitszeiten, es fällt immer mal ein bisschen an. Mitunter auch mal eine neue Funktion einbinden auf längere Sicht...

    Meine Frage ist nun, was haltet ihr als bezahlung für passend?
    Ist mein erster bezahlter Auftrag, habe bisher nur für meine Schule bzw. Sportverein was gemacht. Mache soetwas also eher als Hobby und habe daher keine wirklich gute Preisvorstellung dabei.
    Bzw was denkt ihr wie das mit der Bezahlung laufen sollte?
    - Stundenlohn
    - Pro erledigter Arbeit
    - festpreis

    Zu mir:
    Bin 18 und Schüler, fange nächstes Jahr mein Informatikstudium an und habe durch Praktika und Referenzseiten meiner Ansicht nach gute Vorkentnisse, sodass die Einarbeitung in den Shop nur den Codestil / Aufbau betreffen würde.
     

  2. #2
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    So aus dem Bauch raus, ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Sinnhaftigkeit...

    Für die Administration und Pflege:
    - Pauschalpreis für Einarbeitung inkl. evtl. für Kundenwünsche notwendige erste Aktualisierung (das genannte Bugfixing, Einbau der Suchfunktion etc.) anbieten
    - die Pflege (Artikel einpflegen/aktualisieren, weitere Anpassungen etc.) dann nach Aufwand auf Basis eines vorher mit dem Kunden definierten Stundensatzes. Hier den Kunden über die auflaufenden Kosten regelmäßig pro Job informieren. Abrechnung ggf. monatlich oder was eben Sinn macht.

    - Neudesign der Hauptseite
    Das würd ich von dem anderen trennen, da das nichts damit zu tun hat, und dem Kunden ein entsprechendes separates Angebot dafür machen.

    Immer wichtig - weißt du vermutlich aber wird gerne vergessen: Alle Kostenfragen _vorher_ absprechen und vereinbaren. Hinterher gibt oft Ärger...

    Gruß
    Rena
    Geändert von Rena Hermann (24.10.07 um 23:51 Uhr)
     
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  3. #3
    selle1 selle1 ist offline Mitglied Brokat
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    Viele Studenten oder Neulinge, die ihr erstes bezahltes Projekt erhalten machen den Fehler sicg unter Wert zu verkaufen. Das was Du bisher gelernt hast, hast Du sicherlich nicht über Nacht gelernt. Das war harte Arbeit, deswegen würde ich Dir raten nicht darüber nachzudenken, ob das der Shopinhaber bezahlt.
    Ein Kellner in Duisburg arbeitet sicherlich nicht unter 7 Euro (Netto) plus Trinkgeld. Würdest Du gerne Deine Arbeit darunter anbieten? Ich hoffe nicht. Natürlich darf man auch nicht übertreiben, um den Kunden bei der Stange zu halten.

    Zahlen muss man vom Kunden abhängig machen. Bei einer GmbH kann man ruhig mal mehr nehmen, dafür bei einem "kleinen" Fisch mit dem Preis weiter unten ansetzen.
     
    Immer schön weiterlernen.
    Erledigte Themen bitte auch als erledigt kennzeichnen.

    Mein News Blog

  4. #4
    Chronix Chronix ist offline Mitglied Gold
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    Hatte ich sowieso vor.
    Lasse mir eine Liste mit den Aufgaben geben, setze dann (sofern man feste Preise macht) die Preise dahinter und lasse es gegenzeichnen.

    Neudesign der Hauptseite ist im übrigen keine komplette Überholung, sondern eher eine optimierung. Besucher übersehen zur Zeit manche Punkte, also muss die Blicklenkung besser sein.

    Zum Bugfixing:
    Es gibt keine akkuten Bugs die gefixed werden müssen. Es ergeben sich im laufe der betrieb immer mal wieder kleinere Dinge, daher wird das Bugfixing denke ich immer nebenbei und nach Bedarf erledigt.

    Was würdet ihr so als Summen für die einzelnen Aufgaben (Wieviel Stundenlohn, wieviel Einarbeitungspreis...) vorschlagen?
    Der Shop gehört zu einem 6 Mann Unternehmen das Konsolen verkauft / repariert.
    Hatte mir so 10 bis 7€ gedacht, würde aber gerne mal hier eure Meinungen hören
    Geändert von Chronix (25.10.07 um 00:03 Uhr)
     

  5. #5
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    Zitat Zitat von Chronix Beitrag anzeigen
    Was würdet ihr so als Summen für die einzelnen Aufgaben (Wieviel Stundenlohn, wieviel Einarbeitungspreis...) vorschlagen?
    Das musst du dir selbst ausrechnen.

    Faustregel:
    Deine Kosten, die du mit deinem Nebenjob abdecken musst/willst (Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Lebenshaltung, Rücklagen usw, evtl. anteilig bzw. abzgl. dessen was von den Eltern oder vom Bafögamt kommt) plus Kosten für deine studentischen Nebentätigkeit (angefangen von Papier bis hin zur benötigten Software und den Strom fürs Notebook) insgesamt, plus das, was du am Ende übrig haben willst (-> Gewinn) und dann noch die anfallenden Steuern draufgerechnet (-> vergisst man oft). Dies dann geteilt duch die Stunden, die du voraussichtlich produktiv mit dieser Tätigkeit verbringst (produktiv deshalb weil Administrationskram, z.B. Buchhaltung und Steuererklärung gehören, wenn die Zeit berechnet oder ein Steuerberater benötigt wird in die allgemeinen Kosten gehören) ergibt deinen Stundensatz.

    Diesen multiplizierst du für den Pauschalpart dann mit dem vorraussichtlichen Aufwand.

    Das kann dir keiner vorrechnen - es weiß ja niemand, ob du unter anderem allein in einem Wohnklo haust oder lieber im Penthouse wohnen willst oder ob du nur den einen oder noch viele andere Kunden hast/haben wirst und dementsprechend mehr Zeit produktiv tätig sein kannst usw...
    Je nachdem musst du deinen errechneten Stundensatz dann eben "verkaufen" (geht schon ... schließlich existieren Aldi und Tengelmann ja auch friedlich nebeneinander, Leistung muss halt dem entsprechen) - oder anpassen, falls du dich nicht gut genug verkaufst.

    Wie gesagt - vorrechnen kann's dir keiner. Was nützt es dir, wenn jemand 5 Euro/Stunde sagt und du kommst unterm Strich damit nicht raus, sprich lohnt sich nicht, oder einer sagt 80 Euro/Stunde und du kannst's nicht verkaufen oder jemand sagt 20, der Kunde wäre aber auch bei 40 nicht vom Stuhl gefallen oder umgekehrt? Eben...
    Also rechen dir aus, was du brauchst bzw. auf dieser Grundlage haben willst und versuch das zu verkaufen.

    Gruß
    Rena
    Geändert von Rena Hermann (25.10.07 um 00:31 Uhr)
     
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  6. #6
    Chronix Chronix ist offline Mitglied Gold
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    Das Gute an der Sache ist, dass ich garkeine Fixkosten abzudecken habe.

    Ich habe soweit keine laufenden Kosten die zu decken wären, also ist das ganze mehr ein Zubrot. Die Sache mit dem Studium habe ich nur erwähnt um zu zeigen, dass ich weiter in dem Bereich arbeiten möchte / entsprechende Kentnisse habe.

    Die Frage was ihr so vorschlagen / selber verlangen würdet rührt nur daher, dass ich dann einerseits mal einenr ealistischen schnitt habe, wie diese Arbeit so bezahlt wird und das natürlich auch eine gute Grundlage für eventuelle Verhandlungen ist.
    Denke verkaufen kann ich mich da ganz gut
     

  7. #7
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    Also in dem Bereich, in dem ich tätig bin, reicht die Spanne von 15 Euro bis 150 die Stunde, was ich so gehört habe. Ausschläge darüber hinaus nach unten oder oben, je nach Situation/Art/Kenntnisse/Erfahrung/(Verkaufs)Talent etc. der Anbieter, nicht ausgeschlossen.

    Gruß
    Rena
    ... wenn man die Füße ins Gefrierfach steckt und den Kopf in den Backofen, ist einem durchschnittlich angenehm warm
     
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  8. #8
    TchiboMann TchiboMann ist offline Mitglied Gold
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    mh, ich bekomm mal als beispiel gesehen 10 Euro/Stunde für allerlei Aufgaben (Webadministrierung, Programmierung des Webauftritts, technische Administrierung, n paar Kurierfahrten ab und an), bin aber auch fest angestellt auf 40Stunden-Basis und arbeite die meiste Zeit von daheim aus. Dann und wann (nich so sehr oft) designe ich mal für andre n bisl was, als ggl. dann so zwischen 100 und 500 Euro oder etwas im entsprechenden Gegenwert als "Geschenk". Ist immer auch aus dem Familien/Bekanntenkreis heraus bzw. über entsprechende "Vermittlungen" dieser.

    Generell sag ich mir, je größer die Firma, desto mehr kannste nehmen. Bis 10 Mitarbeiter (Abhängig von der Branche und insbesondere Aufwand) und dem je zu erwartenden Gewinn/Umsatz über die Website (eine Seite die blos ein Firmenprofil ist erwirtschaftet in der Regel nichts, ein Shop hingegen schon) bis zu 1000 Euro bzw. alternativ eine Umsatzbeteiligung/Rabatte, bei deutlich größeren Firmen darf man auch etwas tiefer in den Topf greifen. Jeweils plus eventuelle Umsatzsteuer etc.pp.. Gibt ja viel was man beachten muss.

    Das sind so meine ganz persönlichen pauschalen Aussagen. Von Privatleuten nehme ich in der Regel ganz deutlich weniger oder gar nichts. Ist ne Fallentscheidung, denn ab und an kann ein "Gratisdesign" sehr viele Vorteile haben


    Für dich speziell solltest du dir erstmal klarmachen, wie viele Stunden du pro Tag fest für etwaige Arbeiten einplanen kannst. Dann musst du schauen, wie viel arbeit du hast mit den Bugfixings (kleine Bugs können fix sehr umfangreich werden). Dann musste dir überlegen, was sich für dich selbst lohnt. Du könntest:

    a) dir deine festen Zeiten ausmachen und deinem Auftraggeber anbieten einen Pauschaltarif abzumachen. Sprich du arbeitest definitiv so und so viele Stunden pro Woche für so und so viel Geld (beispielsweise 12.50 Euro die Stunde), bei mehr erforderlichen Stunden pro Stunde 15 Euro mehr.

    oder

    b) du handelst einen Stundentarif von 17.50 Euro aus. Wenn dein Arbeitgeber Glück hat musst du weniger als in a) beschrieben arbeiten (weil keine schweren Bugs auftreten z.B.) und spart Geld, oder (was öfter vorkommen kann) du muss mehr arbeiten (neue Module entwickeln) und er muss mehr blechen.

    a) ist für beide Seiten lohnend, wenn in aller Regel jede woche konstant gearbeitet werden muss.

    b) ist für beide Seiten lohnend, wenn es zu erwarten ist, dass mal mehr, mal weniger zu tun ist.


    Soh, meine paar überlegungen/erfahrungen die ich seit Januar diesen Jahres sammeln durfte
     
    Intelligenz ist die variabelste Variable.

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