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10.01.03 20:42 #1BubiBohnensack Tutorials.de Gastzugang
Morgen folks,
Ich habe jetzt hier nachdem ich sie gescannt habe mein Bilder in einer Größe von 5246x3008 und 4000Pixels/Inch Auflösung auf dem Rechner.
Wenn ich jetzt die besonders gelungenen Bilder zu einem guten Internetprintdienst schicken möchte, so sollte ich bestimmte Maße einhalten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Ich habe gelesen, dass die Auflösung für optimale 20x30-Abzüge eine Auflösung von 300ppi haben sollten und eine Größe von 2424x3627.
Nun erscheint mir das recht gering für einen großen Abzug.
Allerdings stand in dem CT-Sonderheft auch, dass die Fotolabore Interpolieren oder Runterrechnen, wenn die Bilder in der falschen Auflösung kommen und damit die Bildqualität deutlich vermindern.
Ich als Perfektionist möchte aber die bestmögliche Bildqualität am Ende herausbekommen.
Meine Frage also:
Weiß jemand von euch, wie groß optimalerweise das Bild sein sollte, welches man zu onlineFotolaboren schickt?
__________________________
Zweite Frage sind die Maßeinheiten für die Auflösung:
Ich lese gerade, dass 300 PPI etwa 2800 DPI sind. Stimmt das?
Danke und bis dann
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11.01.03 00:41 #2
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Hi,
Agfa-Minilabs machen Prints mit maximal 400ppi, also bis rund 3200x4800 Pixel bei 20x30cm-Prints. Andere Hersteller von digitalen Minilabs dürften ungefähr ähnliche Maximalwerte haben.
Die Frage ist aber, was der Online-Printservice an Maximalwerten zulässt. In vielen Fällen dürfte das Maximum deutlich darunter liegen. Große Dateien brauchen Rechenzeit im Printprozessor und Zeit ist Geld. Wenn es dir auf die maximal mögliche Qualität ankommt, dann geh besser mit ner CD-Rom zu einem größeren Labor in deiner Nähe und verzichte auf den Onlineservice.
In Hamburg gibts z.B. die Firma "Jan Kopp Fotolabor". Da kostet ein Digitalprint 20x30cm vom Datenträger 3 Euro. Das ist zwar doppelt so teuer wie ein Analogprint, aber wenn du eben an deinen Fotos selbst Hand angelegt hast und irgendwas dran rumgebastelt hast (z.B. Typo), dann is der Preis doch relativ ok, wie ich finde. Übrigens bietet diese Firma auch einen FTP-Service an, wo du die Bilddaten einfach per FTP uppen kannst. Schau dich mal auf der Website um und ruf die einfach mal an. Die werden es dir sicher gerne sagen, wie es mit der maximalen Auflösung ausschaut.
Gruß
lightbox
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11.01.03 00:57 #3BubiBohnensack Tutorials.de Gastzugang
Vielen Dank, super Infos. Dann hätte ich ja garnicht so detailliert scannen brauchen...naja man lernt.
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11.01.03 01:20 #4
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Original geschrieben von BubiBohnensack
Zweite Frage sind die Maßeinheiten für die Auflösung:
Ich lese gerade, dass 300 PPI etwa 2800 DPI sind. Stimmt das?
Danke und bis dann
Ooops, die Frage hatte ich glatt überlesen.
Formel für KB-Scans:
Scanauflösung (dpi) = Printbreite (cm) x Printerauflösung (dpi) / 3,6
Ganz einfache Formel.
Mit höherer Auflösung scannen tut aber nicht weh, so hast du die Fotos dann wenigstens ordentlich archiviert.
Gruß
lightbox
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11.01.03 02:03 #5BubiBohnensack Tutorials.de Gastzugang
Danke.
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11.01.03 15:26 #6
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Die genauen Pixelzahlen wüßte ich auch immer gerne wenn ich Fotos ausbelichten lasse... das ist wirklich so ne Sache, man erfährt irgendwie nichts detailliertes darüber. Dann heißt es immer ungefähr und ca...
Ich mach das dann so, daß ich per Bildbearbeitung ein 300dpi-Blatt erstelle, und die Größe mit Millimeter angebe. Für ein 30x20cm Foto kommt dann z.B. sowas raus: 3543x2362 Pixel.
Aber es ist doch sicherlich nie so, daß die Pixelanzahl genau mit dem Minilab übereinstimmt, dann muß interpoliert werden.. wie kann man sowas verhindern?.. und überhaupt, ein wenig verwirrend alles.
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11.01.03 16:29 #7
wieso willst du fotos, die du bereits auf papier hast, nochmal entwickeln lassen? zur vergrößerung?
<Florian> Ihr seit alles so Real Life Ruler, oder?
<SirRobin> Lineale?
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11.01.03 18:12 #8Thorsten Ball Tutorials.de Gastzugang
ja, damit sein name darauf zu finden ist, tonwertkorrektur oder retuschierung sichtbar sind.
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11.01.03 18:22 #9
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Ich glaub nicht, daß er seinen Namen da drauf haben will, vielleicht eher Wahl des Bildausschnitts und andere Bearbeitungen..
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11.01.03 20:49 #10BubiBohnensack Tutorials.de Gastzugang
Ich habe noch gar keinen Papierabzug!
Die gezeigten Bilder von mir (Galerie) sind alle mit einem Dia /-Filmscanner digitalisiert, sodass ich so gut wie ohne Verluste nachbearbeiten kann und dann die besten Ergebnisse zu einem Labor schicke und mir A4 oder A3 Abzüge machen lasse.
Die Bilder haben momentan alle ca 5700*3600 auf einer Fläche von Diafilmgröße und sind zwischen 70 und 130 MB pro Bild groß.
Gescannt mit Nikon4000ED.
__________________________
@Lightbox im Speziellen habe ich noch eine Frage zu dem Scanner:
In welchen Farbmodi soll ich scannen?
In den Normaleinstellungen rechnet er ja von 48 auf 24 Bit (pro Kanal?) runter. Ich kann z.B. aber auch 48BitHDR-Farben wählen.
Ich frage dich, weil du ja den Nikon2kED hast und das wahrscheinlich sehr ähnlich abläuft. Womit sollte ich scannen?
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11.01.03 20:53 #11
ach so... vom dia eingescannt
ich dachte du hättest die schon entwickelt... alles klar<Florian> Ihr seit alles so Real Life Ruler, oder?
<SirRobin> Lineale?
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11.01.03 20:58 #12BubiBohnensack Tutorials.de Gastzugang
Dabei ginge mir als Perfektionist (ja ich gebe es zu) zuviel Qualität verloren.
__________________________________
So arbeiten die bei Fotoknopp in Hamburg (link von Lightbox). Das ist dann wahrscheinlich das D-Lab3 und damit die beste Möglichkeit digitale Prints irgendeiner Art zu Papier zu bringen.DIGITALE PRINTS vom Datenträger
Ausbelichtung von Dateien mit 400 dpi
Dadurch, dass ich jetzt weiß, dass die mit 400DPI belichten, kann ich ja theoretisch gesehen auch die besten Pixelmaße errechnen, nur weiß ich nie, wie sich DPI zusammensetzen. Dots per Inch ok. Aber ist ein Dot ein Pixel?
Jetzt bräuchte ich nur noch jemanden, der mir das und den Unterschied zwischen PPI und DPI erklärt.
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12.01.03 00:31 #13BubiBohnensack Tutorials.de Gastzugang
Wären das dann für einen DinA4-Abzug die richtigen Werte?
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12.01.03 00:43 #14
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Guten Abend
DPI und PPI sind eigentlich die selbe Einheit.
Dots per Inch oder Pixels per Inch.
Das blöde daran ist, dass wir es eben nicht gewohnt sind, in Inch zu denken. Würden wir dpcm oder ppcm nutzen, dann würde es jeder ganz schnell verstehen.
Bleibt also leider nix anderes übrig, als ein wenig umzudenken.
DPI oder PPI heisst nchts anderes, als Punkte pro 2,54cm die entweder gedruckt oder gescannt werden.
Ein Dia ist klein. Es muss also mit sehr vielen Punkten pro Inch gescannt werden, damit man es groß ausdrucken kann. Im Printbereich (Offset) hat sich 300 Pixel pro 2,54cm als Standard durchgesetzt.
Wenn du für 2,54cm 300 Pixel brauchst, dann brauchst du für 20cm eben 7,874 mal soviel, also 2362 Pixel.
Wie kriegst du vom Kleinbild-Dia 2362 Pixel runter? Das Dia ist 24mm hoch, also 0,945 Inch. Scannen musst du also mit 2362 / 0,945 dpi. Das sind 2500 dpi.
Blöd ist eben, dass wir immer den Weg über Inch (2,54cm) gehen müssen. Da ist immer Rechenarbeit gefragt, für jeden.
Gruß
lightbox
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12.01.03 00:46 #15
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du solltest immer etwas "Beschnittzugabe" draufrechnen. Rund 3mm pro Seitenrand reichen.Original geschrieben von BubiBohnensack
Wären das dann für einen DinA4-Abzug die richtigen Werte?
Dadurch ergibt sich, dass du in jedem Fall nicht unter 30,6cm x 20,6cm bleiben solltest.
Die Proportionen solltest du entweder durch entsprechenden Beschnitt schon vorgeben oder aber beide o.g. Werte als Mindestmaße auf jeden Fall einhalten.
Gruß
lightbox
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