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01.06.09 16:40 #1
Hallo Leute,
ich bin auf der Suche nach einer neuen Kamera. Zur Zeit ist eine Casio EX-Z850 (so ein Mini "Handtaschen" Teil) mein Begleiter. Und zum Rumknipsen reicht mir die Kamera auch aus.
Davor hatte ich die Sony Cybershot F717. Die Fotos dieser Kamera waren um einiges Besser, als der aktuellen, doch die Kamera hat wirklich sehr lange gebraucht, um den Autofocus einzustellen, sobald man eine geringere Verschlusszeit gewählt hat, waren die Fotos auch wieder nicht optimal.
Ich will euch auch sagen, was mich an der aktuellen Kamera stört: Ich war vor einigen Tagen mit Freunden zusammen Grillen, bei einem Lagerfeuer (einzige Lichtquelle). Ich habe auch einige Fotos geschlossen, doch die waren sehr schlecht. Die Fotos hatten ein sehr hohes Rauschen und die Farben waren auch nicht wirklich optimal.
Deshalb suche ich jetzt eine neue gute Kamera, bei der ich das Problem nicht habe. Meine Preisvorstellung liegt etwa bei 1000€, äußerste Schmerzgrenze liegt bei 2000€. Was nimmt man denn da?
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Hast Du Dich bei den Bildern auf die automatische Einstellung der Werte fuer Belichtungszeit, ISO-Wert, ... verlassen oder manuell eingestellt?
Falls Du die automatische Einstellung gewaehlt hast, bietet Deine Kamera die Moeglichkeit manuell einzustellen?
Ich bin mir ziemlich sicher dass meine Samsung NV10 (preislich deutlich unter Deinen Vorstellungen angesiedelt, damals als ich sie gekauft hab glaub ich umgerechnet ca. 500 Euro) im Automatik-Modus auch keine so tollen Bilder liefern duerfte, koennte mir aber vorstellen dass bei manueller Einstellung, mal angenommen ich haette Ahnung von dem was man da so einstellen kann (und das ist eine Menge), durchaus brauchbare Bilder rauskommen.
Fuer mich war damals auf jeden Fall wichtig dass die Kamera mehr bietet als ich verstehe, also eine Menge Einstellungen, damit ich, gesetzt den Fall dass ich den Kram irgendwann mal verstehe, diese Einstellungen effektiv nutzen kann (zur Zeit nutze ich sie schonmal per Trial & Error).
Ich weiss ja nicht wie viel Ahnung Du von der ganzen Materie hast, aber ich, obwohl ich zugegeben nicht viel Ahnung davon habe, wuerde mal sagen dass es nicht immer unbedingt auf den Preis ankommt. Vielleicht haettest Du einfach nur mal was mit den Einstellungen spielen muessen.PHP Class Collection - PHP-Klassen fuer PHP 5 (und Teilweise auch fuer PHP 4)
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Zitat von Friedrich Nietzsche
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01.06.09 16:49 #3
Erstmal anfassen und schauen, wie sie in Händen liegt, damit meine ich die Einsteiger-DSLR-Modelle von Canon (1000D, 500D) und Nikon (weiß ich nicht). Dazu noch einige lichstarke Objektive und ab gehts.
Beispielsweise, habe ein 50mm/1.8 für die Canon 1000D im Sortiment, und damit ist bei starker Dämmerung mit ISO1600 noch immer schick zu fotografieren. Also, langer Rede kurzer Sinn : Der Body ist fast zweitrangig, die Objektive schlucken das Geld, und da geht es von preiswert (50mm/1.8 ~ 120Eur) bis absolut geil&teuer (zB 50mm/1.2 ~1.300Eur). Zu bedenken ist noch, dass 50mm auf einer Crop-Kamera (wie zB 1000D) einen Ausschnitt von 50x1,6=80mm zeigt, was oft schon zu lang ist. Werde wohl noch ein kürzeres dazu kaufen, wie zB das 28/1.8 ~400Eur.
Alternativ könnte auch eine Bridge-Kamera etwas für Dich sein. Größer als ne Kompaktknippse, kleiner als eine DSLR.
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01.06.09 17:07 #4
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich bisher noch nicht wirklich mit dem Thema Fotografie beschäftigt habe. Meine Kamera bietet mir auch die Möglichkeit an, die Werte Manuell zu setzen, aber ich befürchte, dass es da recht wenig bringt. Denn die Kamera kann ja nicht zaubern. Wenn der Bildsensor nur wenige mm groß ist, kann man wahrscheinlich nicht so viel erwarten. Meine Kamera auch einige Best Shot Modi, darunter ist auch einen für Nachtaufnahmen. Aber dieser Modus bringt nix, denn die Kamera schraubt da in der Regel einfach nur die Belichtungszeit hoch. Okay, die Fotos gelingen einem dann auch, allerdings muss man da Belichtungszeiten von um die 2 Sekunden einplanen.
@chmee
Verstehe ich dich jetzt richtig, dass die Einsteigermodelle sich kaum in der Qualität unterscheiden? Also egal für welches Modell ich mich da entscheide, es wird zum Schluss nur auf die Qualität des Objektivs ankommen, welches man an der Kamera hat?
Sorry, aber geht das auch auf Deutsch?Zu bedenken ist noch, dass 50mm auf einer Crop-Kamera (wie zB 1000D) einen Ausschnitt von 50x1,6=80mm zeigt, was oft schon zu lang ist. Werde wohl noch ein kürzeres dazu kaufen, wie zB das 28/1.8 ~400Eur.
Ich habe mir bisher nur die EOS 500D angesehen, fand die Kamera auch ganz gut. Angenommen ich würde mir jetzt diesen Body kaufen, was für ein Objektiv würde ich jetzt noch dazu brauchen, um auch bei Nacht (mit wenig Licht) gute Aufnahmen schießen zu können? Kann man dieses (dann auch teuere) Objektiv auch bei normalen Lichtverhältnissen nutzen?
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01.06.09 17:26 #5
Aaalso 
1. Bei den DSLRs unterscheidet man zwischen den kleineren Chipformaten und den Vollformaten, verglichen zum Kleinbildformat 36x24mm. Ergo haben die teuren Modelle (Ziffer einstellig) einen Vollformatsensor, die preiswerteren einen kleineren. zB hat die 500D einen APS-C-Sensor, der um den Faktor 1,6 kleiner ist. Die Objektive sind aber in ihrer Brennweite für die Kleinbild(KB)-Formate abgestimmt, ergo ist der Ausschnitt auf dem APS-C-Sensor kleiner um eben diesen Faktor.
2. Ganz ehrlich, wenn man zu einer DSLR greift, hat man auch bei den Einsteigermodellen fantastische Qualität. Letztlich sind es Besonderheiten, die eine Größere sinnvoll machen, wie zB ISO12800 oder Magnesiumgehäuse oder auch die empfindlicheren Fokussensoren. Grundsätzlich kann ich Dir ohne Vorbehalt zu den Preiswerten raten.
3. Objektive : Der Blendenwert beschreibt -simpel gesagt- den maximalen Lichtdurchlass eines Objektives.Für den Anfänger kann man erstmal sagen, dass alle Objektive mit einer Offenblende von 2.0 oder kleiner (tatsächlich ist eine kleinere Blendenzahl eine größere Blendenöffnung) schon viel Licht durchlassen und zudem sehr starke Schärfentiefe-Effekte ermöglichen (Freistellen für Portrait).
4. Ja, man kann diese Blende auch schließen, somit ist sie auch bei normalen Lichtverhältnissen nutzbar. Die genannten Werte sind die maximalen Öffnungen, die sogenannte Offenblende.
Wenn es eine 500D werden könnte, dann könnte die EF 50mm/1.8 auch Dein Freund werden. Knackscharf, lichtstark und im Vergleich zu den übrigen Objektiven saubillig. Aber eben für Panorama oder Totalaufnahmen weniger geeignet.
mfg chmee
**EDIT** Hier noch interessante Links:
Brennweitenvergleich 35mm ist grob der Blickwinkel des Menschen -schau Dir den Unterschied 50 zu 80 an - http://www.sigma-foto.de/cms/bildwin...vergleich.html
Ach ja, sicherlich wirst Du auch etliche Kits angeboten sehen, wie zB mit dem EF-S 18-55 IS oder 55-250. Ich rate Dir, das Kit zu nehmen. Grundsätzlich würde ich dabei auch erstmal zum 18-55mm IS raten, beim 55-250mm hast Du schon ein schickes Tele, welches aber im normalen Leben eher das Falsche ist.
Einige Abkürzungen:
IS - Image Stabilization - Teile der Optik werden schwingend gelagert und können kleinen Rucklern/Zitterern entgegenwirken. Hilfreich.
USM - Ultraschallmotor - sehr schnelles Fokussieren. Kostet viel..Geändert von chmee (19.03.10 um 19:07 Uhr) Grund: 18-55, nicht 17-55
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01.06.09 17:31 #6
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01.06.09 17:46 #7
Ganz ehrlich, diese Empfehlung würde ich nicht aussprechen!
1. L-Objektive sind toll. Aber deren technische Vorteile liegen im Profibereich.
Zudem musst Du Dich als Weiss-Objektiv- oder Rotring-Objektiv-Nutzer immer rechtfertigen oder mit anderen Fotografen schwatzen
2. Rotring oder Weißobjektive an einem Minigehäuse sehen eigenartig aus und das Gewicht des Objektivs weit höher als das des Bodies. Zudem belächelt.
2. Blende 2.8 über den ganzen Bereich ist toll, kann aber bei Dämmerung einfach nicht mit den genannten Festbrennweiten 28/35/50 bei 1.8 mithalten.
Das ist 1 1/3 Blende mehr an Lichtausbeute.
Meine Empfehlungen :
Canon EF 50mm 1.8 ~120Eur
Canon EF 28 1.8 USM ~400Eur
Canon EF 35 2.0 ~260Eur
Sigma 28 1.8 EX ~330Eur
Sigma 30 1.4 ~340Eur
2 Beispielbilder zum ehrwürdigen EF50 1.8 :

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01.06.09 18:32 #8
Hi,
erstmal vielen Dank für die tolle Erklärung. Bei den ganzen Abkürzungen und Werten habe ich am Anfang nämlich genauso viel verstanden, wie in der ersten Quantenphysik Vorlesung
Ich denke mal, ich werde morgen spontan beim Mediamarkt vorbeischauen und mir die Kamera und ein paar Objektive ansehen. So wie es momentan aussieht, werde ich mich wohl für die EOS 500D und Canon EF 28 1.8 USM entscheiden (rein von den Werten und dem Preis)
Wenn ich jetzt richtig verstanden habe, beziehen sich die beiden Funktionen auf das Objektiv. Die Logik für den Autofocus + Bildstabilisator steckt aber im Body, oder?
Ich weiß nicht, ob es Standard ist / war, aber bei der Cybershot Kamera wurde für den Autofocus ein Lasernetz über das Bild gesetzt. Machen das die Kameras heute immer noch?
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01.06.09 19:15 #9
Die AF-Logik ist im Body, der Motor aber ist immer noch am Objektiv - un die USM-Antriebe sind pfeilschnell im Gegensatz zu motorisch angetriebenen.
Die Stabilisierung ist im Objektiv (und auch nicht in allen, eben IS). Das machen manche anders (Sony)
Zum Thema Fokus : Ich denke, dass ein IR-Licht die grobe Richtung vorgibt (nach vorne oder nach hinten fokussieren) und dann der Kreuzsensor dem Fokusmotor bescheid sagt, wenn es scharf ist : Nämlich : Der Sensor (AF-Meßfeld) überprüft anhand des Bildes, ob ein Kontrastunterschied maximal erreicht ist. Heisst aber auch, der Fokussensor arbeitet auf Flächen recht schlecht, wenn er keine Kontraste/Kanten vorfindet. Ist jetzt überspitzt ausgedrückt. Aber merk Dir, dass Du die sichersten Fokussierungen bekommst, wenn Du mit dem Sensor auf Kanten fokussierst.
Anleitung 500D - http://files.canon-europe.com/files/...0D_DE_Flat.pdf
Seite 67 - Tipps zur Meßfeldbestimmung
Jedenfalls, wenn Du weitere Hilfe benötigst, na dann schreibst Du eben
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01.06.09 21:00 #11
Wie soll man es sagen ...
L-Objektive sind robust, staub- und spritzwassergeschützt, schwer - durch mehr Linsen und deren Qualität quasi "immer" scharf. Durch den roten Ring oder durch das weiße Chassis läßt man Kompetenz aufkeimen - oder zu viel Geld. Sie sind schlicht und einfach gut. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese Qualität auch Linsen haben, die nur einen Bruchteil kosten, also anstatt 1300Eur nur 400Eur ausgeben. Man ist dem Anspruch ausgeliefert (vor anderen Fotografen), Profi zu sein, das macht das einfache Fotografieren nicht einfacher.. Anspruchshaltung und so..
Zum Objektivkauf - bei den "einfachen" Linsen immer einen Test zuhause machen, ob sie sauber fokussieren. Sprich, sitzt der Fokus an der richtigen Stelle. Gliedermaßstab hinlegen, aus etwa 1m Entfernung und 45° Winkel auf einen Punkt (zB 100cm) fokussieren und abdrücken. Sitzt der Fokus nicht richtig, sind Linien davor oder dahinter scharf. Sowas hat den Namen Backfokus oder Frontfokus. Dann zurück in Laden und austauschen. Passiert einfach ab und zu.
Link für die Ausführlichkeit : http://focustestchart.com/chart.html
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02.06.09 00:58 #12
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Sei mir nicht bös, aber wenn du dir mehr Gedanken machst über das was andere über dich denken mögen, dann steht bei dir gedanklich vielleicht gar nicht die eigentliche Fotografie im Vordergrund?
Ich habe nur Objektive mit Weißem Chassis und/oder rotem Ring und ich kann mich in vielen Jahren Fotografie nicht daran erinnern, dass mich mal einer komisch angeschaut hätte.
Da gebe ich dir vollumfänglich Recht.
Das wiederum möchte ich wirklich stark bezweifeln. Die Frage ist eher, ob jemand bereit ist, für die zusätzliche Qualität einen stolzen Preis zu bezahlen.
Hier ist es auch wichtig, den Begriff "Qualität" überhaupt erstmal zu definieren.
Das geht los bei der optischen Qualität der Linsen und Linsengruppen (Auflösungsvermögen, chromatische Abberation, Vignettierung, asphärischer Schliff), geht dann über die bereitgestellte Lichtstärke (1 oder gar 2 Blenden- bzw. Zeitstufen können in bestimmten Situationen schon eine Menge ausmachen) bis hin zur mechanischen Verarbeitungsqualität (stabile Bauweise, schneller und präziser und leiser Autofokus, kreisrunde Blende für schöne Unschärfewiedergabe).
Es gibt mannigfaltige Unterschiede, die durchaus ihren Preis wert sind.
Die allerdings machen sich natürlich nur dann bemerkbar, wenn man sich ihrer als Fotograf bewusst ist und man sie aktiv nutzen kann. Für den Vollautomatik-Knipser, der ohnehin nur Erinnerungsbildchen "aus der Hüfte" knipsen möchte, sind das irrelevante Dinge.
Sehr guter Hinweis! Der Effekt der mangelhaften Schärfekalibrierung ist vorrangig bei den "günstigeren" Objektiven, ich spar mir mal den Begriff "Scherben", zu finden. Hier sind einfach die Toleranzen bei der Produktion zu hoch. Aber nur so können eben die relativ niedrigen Preise erzielt werden. Billiges, nicht asphärisch geschliffenes Glas und Toleranzen bei der Montage der Linsengruppen.
Man könnte es also auch so ausdrücken:
Die teuren und hochwertigen Objektive haben ihren Preis. Dass es auch billige Objektive gibt, muss (sicht- und fühlbare) Gründe haben.
Gruß
MartinGeändert von Martin Schaefer (02.06.09 um 01:00 Uhr)
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02.06.09 02:04 #13Jupp. John Ruskin. Aber wie Du es auch zwischen den Zeilen gesagt hast, nicht alle brauchen L-Objektive. Ich bin ein Kritiker des Zuviel-Geldausgebens. Möglicherweise, sehr sicher sogar bei Anfängern in der DSLR-Welt, wird der Mehrwert eines L-Objektivs nicht ausgekostet oder bemerkt werden. Es muß einen Grund für solch eine Linse geben.Die teuren und hochwertigen Objektive haben ihren Preis. Dass es auch billige Objektive gibt, muss (sicht- und fühlbare) Gründe haben.
Ich bin kein totaler Anfänger, aber Profi bin ich auch nicht, dennoch macht mich sogar die Kit-Scherbe 17-55 recht glücklich. Na gut, mal ne Blende mehr oder 12mm wäre schön.. Aber ich bin glücklich
Es bleibt nicht aus, wenn man, zB grad' auf dem Karneval der Kulturen, sich plötzlich unter Fotografen verschiedenster Couleur wiederfindet. Abgesehen davon, wenn ich ein weißes hätte, ich würds umspritzen lassenSei mir nicht bös, aber wenn du dir mehr Gedanken machst über das was andere über dich denken..
War auch eher witzig gemeint, hat aber einen kleinen wahren Kern. Daß man sich uU selbst enttäuscht, dass Nix Gescheites rauskommt und soviel Geld dafür bezahlt hat.. Ich habe für mich bemerkt, dass mir 90% der Qualität für 40% des Preises reichen, für die letzten 9,99% muß immer ein Extrabetrag bezahlt werden, den man sich genau überlegen sollte..Eigenzitat : Zudem musst Du Dich als Weiss-Objektiv- oder Rotring-Objektiv-Nutzer immer rechtfertigen oder mit anderen Fotografen schwatzen
Ach ja..
Wenn ich an den Strand gehe um Fotos zu machen, dann vermisse ich den Staubschutz der L-Serie.. Rein Pixelpeeper-Mäßig ist die Serienstreuung bei den preiswerten Objektiven größer, aber auch diese sind in der Lage, pixelscharfe Fotos zu machen (Auflösungsvermögen). CAs sind durch Software kein Problem mehr. Vignettierung sollte an einer Crop auch kein Thema sein. Letztlich ist die Frage ob der Qualität gewissermaßen subjektiv, denn wozu brauche ich den Mercedes, wenn mit dem Ford die mir gewünschte Qualität erreicht wird.Begriff "Qualität"
Ich weiß, dass ist eine eigentlich obsolete Diskussion, aber ich neige nunmal bei teuren Produkten gerne mal zu einer zweiten und dritten Überlegung, ob ich es wirklich brauche, ergo wirklich das Geld ausgeben sollte für Etwas, dass ich nicht/zu selten benutzen werde..
mfg chmee
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Hi,
vielleicht solte man mal erwähnen dass gute Bilder immer noch der Fotograf und nicht die Kamera macht. Man kann selbst mit einer von der Qualität echt bescheidenen russischen Sucherkamera (Name fällt mir grad nicht ein) noch echt super Aufnahmen machen.
Es spielt halt auch immer der Einsatzgebiet eine Rolle. Und für so gut wie alles kann man auch normale Kameras und Objektive nehmen, ich red jetzt aber nicht von diesen Pocketcams.
Ich halte mich jetzt mal raus was das Objektiv und das Kameramodell angeht.
GrußDirt is my World
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