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  1. #1
    Avatar von Nil18
    Nil18 Nil18 ist offline Mitglied Gold
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Wien Meidling / Österreich
    Beiträge
    128
    Hallo liebe Tutorialer ...

    Ich habe mir neulich eine neue Digitalkamera gekauft. (Casio Exilim EX-Z850)
    Bei dieser Kamera ist es möglich diverseste Einstellungen manuell vorzunehmen um bessere Bildqualitäten erzielen zu können.

    Mir ist bewusst, dass sich für Profiaufnahmen Spiegelreflexkameras besser eignen, aber das ist jetzt mal unbedeutend.

    Um was es mir geht ist, dass ich so gute Bilder wie möglich mit meiner Kamera machen will, aber eigentlich absolut keine Ahnung habe, was die ganzen Einstellungsoptionen bedeuten.

    Darum frage ich euch ... wäre jemand so nett mir die gängisten Begriffe kurz (oder länger *g*) zu erklären? Falls nicht, könnte mir jemand wenigstens einen guten Link geben?

    Mir geht es um Basissachen wie:
    • Blende
    • ISO
    • Verschlusszeit
    etc ...

    Also was genau bedeuten diese Begriffe und was ändert sich am Bild, wenn man die Werte ändert?

    Soweit ich informiert bin ist ISO die Helligkeit, die Verschlusszeit die Zeit wie schnell sich die Blende schließt ... richtig?
    Und wenn ich die Verschlusszeit niedrig einstelle erhöht sich der ISO Wert? Weil dadurch mehr Licht aufgenommen werden kann? (Liege wahrscheinlich komplett daneben *g*)

    Wäre toll wenn mir wer den Einstieg ein wenig erleichtern könnte.
    Vielen Dank!

    PS: Mich würde es z.B. interessieren wie man solche Bilder (wie das aktuelle Bild in der Fotogallerie vom Blitz) so genau erwischt, obwohl die Verschlusszeit so hoch ist
    Geändert von Nil18 (15.02.07 um 10:03 Uhr)
     
    Liebe Grüße, Nil

    Die Summe des eingesetzten Know-hows beim Programmieren ist indirekt proportional zu der Zahl der für den Anwender verständlichen Funktionen.

  2. #2
    Zinken Zinken ist offline Mitglied Brillant
    Registriert seit
    Aug 2006
    Beiträge
    986
    Der ISO-Wert ist die Lichtempfindlichkeit. Bei analogem Film ist es tatsächlich die Empfindlichkeit des Materials, bei digitalen Kameras eigentlich nur die Signalverstärkung.
    Je höher der Wert ist, desto kürzere Belichtungszeiten brauchst Du. Allerdings geht das auf Kosten der Bildqualität. Hohe ISO-Einstellungen produzieren ein Bildrauschen, das je nach
    Kameramodell mehr oder weniger stark ausfällt. Im Zweifelsfall ist allerdings die Bildschärfe wichtiger, da man das Rauschen zur Not auch noch recht passabel filtern kann.

    Mit der Verschlußzeit liegst Du richtig. Je länger die Verschlußzeit, desto größer ist die Gefahr des Verwackelns bzw. Verwischens bei bewegten Objekten. Der Effekt kann natürlich
    auch bewußt eingesetzt werden, zB. bei fließendem Wasser.

    Mit der Blende kannst Du die Tiefenschärfe des Bildes bestimmen, d.h. wie groß der Schärfebereich vor und hinter der Schärfeebene (Fokuseinstellung) ausfällt.
    Je kleiner die Blendenzahl, desto weiter ist sie geöffnet und desto geringer fällt die Schärfentiefe aus. Beispiel: ein Portait vor unruhigem Hintergrund.
    Wenn Du die Blende weit aufmachst (kleine Zahl), ist der Kopf scharf und der Hintergrund verschwimmt (bei ausreichendem Abstand zum Objekt) in Unschärfe.

    Blende und Verschlußzeit beeinflussen sich natürlich gegenseitig. Grob gesagt: wenn Du die Blende um eine Stufe änderst, brauchst Du die doppelte bzw. halbe Verschlußzeit,
    um die gleiche Bildhelligkeit zu erreichen.
     

  3. #3
    faltenzwerg faltenzwerg ist offline Mitglied
    Registriert seit
    Nov 2004
    Beiträge
    12
    Hi,
    wenn du viel Zeit zum lesen hast, dann befasse dich mal damit :
    http://www.fotolehrgang.de/
    Auf der Seite sind die Zusammenhänge, wie ich finde, sehr gut erklärt, außerdem steht noch ein bisschen was zu nützlichen Zubehör da und es werden einem noch einige Grundlagen von Bildgestaltung vermittelt.
     

  4. #4
    Avatar von Nil18
    Nil18 Nil18 ist offline Mitglied Gold
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Wien Meidling / Österreich
    Beiträge
    128
    Danke euch vielmals, werd mich mal einlesen
     
    Liebe Grüße, Nil

    Die Summe des eingesetzten Know-hows beim Programmieren ist indirekt proportional zu der Zahl der für den Anwender verständlichen Funktionen.

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