Dieses Tutorial richtet sich vor allem an Einsteiger, die bisher noch recht wenig mit Sequencerprogrammen zu tun hatten.
Es hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, was aufgrund der Funktionsvielfalt eines Programms wie Cubase innerhalb eines Tutorials kaum möglich ist.
Wer sich über die kompletten Funktionen von Cubase informieren möchte, dem seien
vor allem das Buch "Cubase - Die Referenz", als auch die Lern-DVD Reihe "Hands on Cubase" zu empfehlen.
1. Vorbereitungen und Einstellungen
Nach dem Start von Cubase und dem Klick auf "neues Projekt" präsentiert sich ein Auswahlfenster, in welchem diverse Auswahlen getroffen werden können.
Prinzipiell unterscheiden sich die Einstellungen vor allem durch die verschiedenen Spuren, die nach Projektstart direkt angezeigt werden.
Ich wähle meist "16 Track MIDI Sequencer", weitere benötigte Spuren kann man auch später manuell hinzufügen.

Anschliessend wählt man einen Ordner, in dem das Projekt abgelegt werden soll, ich empfehle, für jedes Projekt einen eigenen Ordner anzulegen, sonst geht die Übersicht schnell verloren.
Nachdem der Ordner gewählt wurde, zeigt sich Cubase wie folgt:

(1) Spureinstellungen
(2) Arrangement
(3) Transportfeld
Nach einem Klick auf Projekt -> Projekteinstellungen öffnet sich folgender Dialog:

Hier solltet ihr vor Allem darauf achten, dass eure Soundkarte die Samplerate und das Aufnahmeformat unterstützt, tut sie das nicht kann es entweder Fehler geben, oder das Format wird Softwareseitig umgerechnet, was teilweise in hässlichen Knacksern oder grösseren Performanceeinbußen resultieren kann.
Unter Geräte -> Geräte konfigurieren solltet ihr darauf achten,
dass ihr idealerweise einen ASIO Treiber für eure Soundkarte auswählt (unter 1).
Der ASIO Modus ist ein spezieller Modus, der Audioaufnahmen mit geringen Latenzen erlaubt.

unter 2 könnt ihr einstellen, wie hoch die Latenz sein soll, sofern ihr eine ASIO fähige Soundkarte euer eigen nennt.
Sollte eure Soundkarte diesen Modus nicht unterstützen, könnt ihr alternativ den ASIO Multimedia Driver anwählen, allerdings werdet ihr dann recht hohe Latenzen bekommen.
Übrigens bezeichnet die Latenz die Zeit, die zwischen Signalabgabe (also z.B. das Einsingen in das Mikrofon) und Signalaufnahme in Datenform liegt.
Je höher die Latenz, umso länger dauert es, bis das Signal in Datenform vorliegt.
Prinzipiell sollten die Latenzzeiten immer so niedrig wie möglich eingestellt werden, aber früher oder später kann es passieren, dass die Wiedergabe immer mehr hakt oder knackt.
Dann benötigt ihr mehr Leistung, als euer System zur Verfügung stellt.
Hier kann es helfen, die Latenz schrittweise hochzusetzen, bis die Wiedergabe wieder in Ordnung ist.




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