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Hallo Zusammen,
da ihr ein starkes Forum seid, wende ich mich mit meinem Anliegen hiermit einmal an euch Experten.
Mein Ziel ist es, eine in Cinema 4D mittels Sweep-Nurbs-Generator erstellte Animation einer Zugfeder in ein universelles 3D-Format zu exportieren, welches natürlich keine proprietären Nurbs-Objekte ursprungstreu interpretieren kann.
Das Sweep-Nurbs-Objekt setzt sich aus einem Kreis und einem Helix zu einer Feder zusammen. Die Animation dessen verläuft über 100 Schlüsselbilder und wird lediglich durch editieren der Werte des Sweep-Generators auf Keyframe-Basis erzeugt. Zu sehen ist eine Zugfeder, welche sich im Laufe der Animation einfach in die Länge ausdehnt. Ganz einfach an sich.
Wenn ich die Feder nun an Deep Exploration übergebe, um es dort weiterführend zu exportieren, geht mir die Animation verloren, da eben der Nurbs-Generator nicht erkannt wird. Nun gibt es selbstverständlich die Option, die Feder in ein Polygon-Objekt zu konvertieren, nur wäre das in Bezug auf die Animation mit unverhältnismäßig viel Arbeitsaufwand verbunden, da das Objekt per Hand für jedes einzelne Schlüsselbild extra konvertiert werden müsste. Das hieße praktisch im Klartext, 100 Poligon-Objekte zu erstellen – für jedes Schlüsselbild eines.
Nun hatte ich bisher bereits rumexperimentiert mit der Funktion "Objekte backen…" im Zeitleistenfenster – leider ohne ersichtlichen Erfolg. Der Generator des Federmodells bleibt dabei erhalten, sprich die Animation kann nicht weiterführend von anderen 3d-Anwendungen wiedergegeben werden, womit ich bisher keinerlei Probleme bei vorangegangen Projekten hatte.
Meine Frage noch einmal konkret formuliert:
Wie erhalte ich zum Schluss eine statische Schlüsselbild-Animation der Feder in Cinema 4D, welche keinerlei Generatoren mehr für den Export beinhaltet?
Nach einiger Recherche im Netz, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sich hierbei um eine mehr oder minder kniffelige Sache zu handeln scheint. Trotzdem jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass ich bisher nicht allein bin mit meinem Problem, was mich nichtsdestweniger auch zuversichtlich stimmt, hier im Forum ein konstruktives Feedback zu bekommen.
Vielen Dank an dieser Stelle überhaupt erst einmal für eure Aufmerksamkeit – ihr seid mein großer Hoffnungsträger!
LG RickPat
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Oder man erstellt zwei Schlüsselbilder - eins für das erste, eins für das letzte und morpht das ganze dann.
Ansonsten wäre mir kein Weg bekannt, Parametrische Animationen von Cinema aus zu exportieren.Jeder Helfer freut sich über ein "Danke"
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Hört sich interessant an, danke der fixen Antwort!
Bin gerade schon am Probieren. Die Idee kam mir nämlich auch schon, nur weiss ich nicht, wie ich beide Modelle miteinander vereine, so dass es nur ein Objekt gibt insgesamt, welches vom einen zum nächsten Schlüsselbild morpht. Geht das überhaupt an sich oder besser gefragt: Kann ich die Attribute eines Modells von Schlüsselbild zu Schlüsselbild irgendwie ohne größeren Aufwand editieren?
Man müsste die vorhandenen Polygone demnach ja irgendwie ersetzen mit den entprechenden Koordinaten des nächsten Schlüsselbilds. Da wüsste ich derweil noch nicht so recht, wie ich das Handhaben könnte… Vorschlag?Geändert von Ricpat (26.05.10 um 22:13 Uhr)
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Also mit Morphen eines einzigen Objekts über die komplette Animation bekomme ich es nicht hin. Dabei werden die Polygone der Feder insgesamt in die Länge verzerrt, so dass Kreise zu Ellipsen werden.
Nach meinem derzeitigen Wissensstand, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als für jedes Schlüsselbild ein extra Modell zu erstellen, welches ich dann jeweils der Reihe nach ein- und ausblende. Nun muss ich also in der Tat jede parametrische Änderung des Nurbs-Objekts konvertieren…
Möchte mich irgendwie ungern damit abfinden, dass es für mein oben beschriebenes Vorhaben keinen effizienteren Lösungsweg gibt…
Vielleicht hat ja früher oder später doch noch jemand eine bessere Lösung für mich?
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Nun bin ich den umständlichen Weg, wie beschrieben, gegangen, und siehe da, beim Einlesen in Deep Exploration werden die Sichtbarkeits-Tags nicht berücksichtigt und erhalte knapp 100 Zugfedern von der Darstellung ineinander verschmolzen. Nun habe ich es noch einmal mit "Objekte Backen…", dem Befehl aus der Animationspalette versucht, welcher angeblich die angewandten Expressions konvertieren kann – leider ohne Erfolg.
Wie es aussieht bin ich in einer Sackgasse gelandet. Die Dateigröße bewegt sich – nur mal am Rande – mit knapp 130 MB inzwischen verhältnismäßig auch schon in astronomischen Bereichen, was das Handling enorm erschwert.
Nun ja, der Wille war stark… Falls sich nun doch noch eine Lösung finden sollte, nur zu!
Geändert von Ricpat (27.05.10 um 18:54 Uhr)
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Hi Ripcat, na hast du mitlerweile eine Lösung gefunden?
http://www.tutorials.de/cinema-4d/37...vertieren.html
Wenn ja, wäre ich stolz auf dich, ich bin nähmlich lateintechnisch nicht weitergekommen.
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14.07.11 16:34 #7
- Registriert seit
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- Möglingen (BaWü)
- Beiträge
- 3.109
Du hast schon auf das Datum des letzten Beitrages von Ripcat geschaut ! Das ist mehr als 1 Jahr her.
Sollte ein Tipp von mir geholfen haben, habe ich nichts gegen eine entsprechende Bewertung oder ein Danke und wenn ein Problem gelöst ist, dann den Beitrag bitte auch als erledigt markieren.
Was ich gar nicht leiden kann sind User die es nicht für nötig halten auf Antworten zu reagieren, die Themen nicht als erledigt markieren und/oder die sich nicht für Hilfe bedanken.
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Hallo Zusammen!
@Tombe
Na das macht doch nichts, denn auch eine späte Antwort ist allenfalls besser als gar keine Antwort. Man bedenke zudem, dass auch passiven Forennutzern geholfen sein kann, welche für selbiges Problem eine passende Lösung suchen.
@Emorrhoi
Vielen Dank für die Antwort, wenn auch inzwischen – bezogen auf das oben beschriebene Projekt – nicht mehr ganz so akut. Der Link ist dafür umso interessanter muss ich sagen!
Falls es interessiert, hier die Lösung, welche ich seinerzeit angewendet hatte:
http://home.arcor.de/patrick.parduhn...ussknacker.pdf
PDF-Dateien kann man wunderbar mit Javascript versehen um interaktive 2d-, wie 3d-Inhalte damit anzusteuern.
Gruß RickPat
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Lieber zu spät als nie.
Demnach hast du auch keine Lösung gefunden, und die dinger nur in eine Richtung Skaliert.
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Genau so sieht's aus. Hab die Zeitleiste in mehrere gleichgroße Bereiche unterteilt und in diesen jeweils einfach 'gnadenlos' in die Länge skaliert. Hängt natürlich immer auch vom jeweiligen Objekt ab, inwiefern man das notfalls mal so machen kann oder eher nicht. In diesem Fall bin ich dem Kompromiss jetzt mal eingegangen; ist hierfür eh nicht ganz so relevant …
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