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stain's Blog

240 Tage lang Vista

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von stain am 11.05.08 um 19:33 (1714 Hits)
In der aktuellen PC-WELT-Ausgabe (6/2008) wird beschrieben wie man aus der 60 Tage Testversion von Windows Server 2008 ein 240 Tage lang laufendes Windows Vista macht. Da habe ich gedacht, das will ich auch einmal ausprobieren:

Deshalb habe ich mir das ISO-Image runtergeladen, auf eine CD gebrannt und Server 2008 neben meinem Ubuntu Gutsy Gibbon installiert.
Die Installation verlief ganz reibungslos und es ist im Gegensatz zu XP wenigstens ein gescheiter Partitionsmanager dabei. Diese Installation ging ziemlich fix, wie ich es eigentlich nur von Linux gewohnt bin. Mit knapp 15 Minuten ist das (für meinen PC) sehr schnell, wenn man bedenkt, dass die Installation von Windows XP etwa 40 Minuten dauert.

Beim ersten Start konnte man sofort das klassische Windows-Design erkennen, welches z.B. unter Windows 98 standardmäßig vorhanden ist.
Ich habe mich hierbei an die Anweisungen der PC-WELT gehalten und so schmückt nun das doch sehr schicke Vista-Design (mit Aero Glass, sehr stylisch ) meinen Desktop.

Um dieses Betriebssystem nun aber wirklich verwenden zu können, sollten (wenn man es jetzt nicht als Server verwenden will) einige Änderungen am System vorgenommen werden, wie die Leistung und dem Komfort steigern. So muss man z.B. den Internet Explorer 7 erst entschärfen, um Internet-Seiten aufrufen zu können.

Das erste Problem, welches ich bis jetzt hatte war das WLAN, denn das ist standardmäßig nicht aktiviert. In diesem Post aus dem PC-WELT-Forum wird beschrieben wie man das nachholen kann. Jetzt lässt sich problemlos mit einem Funknetz verbinden.

Ebenfalls beschrieben wird im Computer-Magazin, wie sich die Testzeit von 60 Tagen auf ganze 240 Tage (8 Monate) erhöhen lässt.

Falls jemand das also auch mal ausprobieren will, wollte er sich schleunigst die aktuelle PC-WELT (6/2008) kaufen.

Ich habe einen Screenshot meines Desktops angehangen...

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Betriebssysteme

Kommentare

  1. Avatar von stain
    Für Linux-User ganz wichtig:
    Wenn ihr Windows Server 2008 installiert und gleichzeitig ein Linux auf der Platte habt, kann es gut sein, dass der Bootmanager nach der Installation nicht mehr startet.
    Ist das der Fall, sollte dieser Suchbegriff bei Google helfen! Vielleicht kannst du noch den Distro-Namen anhängen...
  2. Avatar von Andreas Späth
    Ist auch gut dass wlan standartmäsig deaktiviert ist finde ich.

    Ja.. wenn der PC genügend Leistung hat kann man sich schnell mit Vista anfreunden.
    Die paar Sachen die anders sind gewöhnt man sich drann, und Einschränkungen kann man recht einfach aufheben, die natürlich auch ihren Sinn haben.

    Das einzige was mich ankotzt... bestimmte Softwarehersteller die sich selbst jetzt weigern Patches für alte Software nachzuliefern damit diese zB mit DirectX 10 läuft
    Ich bin mit Vista momentan sehr zufrieden. Bis auf ein paar Sachen läuft alles, und ich empfinde Vista rein subjektiv schneller als XP. Es frisst zwar mehr Ram, aber irgendwie startet dafür alles etwas schneller.
    Und nun werde ich mein Aero mal auf Pink trimmen

    Edit: Das mit Linux ist ja klar, das dürfte bei fast jedem Windows der fall sein, weil Windows seinen eigenen Bootloader draufpackt, und die Aktive/Boot Partition auf seine eigene umstellt.
    Durchaus Sinvoll in der Richtung, schade nur dass man nicht schon bei der Installation Einfluss darauf nehmen kann.

    Wobei der Bootmanger den man seit Vista hat ein "Pain in the Ass" ist, keine boot.ini mehr die ich einfach editieren kann. Sondern ein Pseude Bootmanager-Manager Programm.