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Mal wieder virtuell: OpenVZ

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von Dennis Wronka am 06.09.08 um 16:13 (748 Hits)
Wir haben uns auf der Arbeit nun einen virtuellen Server gemietet.
Das Host-System scheint ein Red Hat-System (ich vermute RHEL) zu sein, unser Gast ist CentOS 4 (es war urspruenglich 4.5, jetzt ist es 4.6).
Als Virtualisierung wird Virtuozzo eingesetzt.

Anders z.B. QEmu (Vollvirtualisierung) oder Xen (Paravirtualisierung) nutzt Virtuozzo Virtualisierung auf OS-Ebene, im Grunde wie unter Solaris die Branded Zones.

Eine frei verfuegbare Implementation dieser Virtualisierungsmethode ist OpenVZ.
Interessant ist dies vor allem da System-Level Virtualization in Sachen Performance wohl die Nase vorn hat vor allen anderen Loesungen, wohl vor allem da hierbei kein vollstaendiges System bereitgestellt werden muss.

Nachteil ist dass man hier nicht die freie Wahl hat was das OS angeht, so kann man zwar eine andere Linux-Distribution mit OpenVZ/Virtuozzo virtualisieren, Windows aber nicht.

Da ich ja von Natur aus neugierig veranlagt bin und gern mit neuem Kram rumspiele werde ich mich natuerlich mal damit beschaeftigen.
Mein (bereits mittels KVM virtualisiertes) CentOS 5 wurde vorhin mit dem OpenVZ-Kernel ausgestattet und ich werd jetzt und die kommenden Tage mal damit rumspielen.

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Linux

Kommentare

  1. Avatar von Dennis Wronka
    Nachdem ich nun eine Weile mit OpenVZ rumgespielt hab muss ich sagen dass ich wirklich begeistert bin.
    Die Installation eines virtualisierten Systems ist kinderleicht und geht schnell ueber die Buehne. Gerade fuer Server-Virtualisierung ist dies unerlaesslich, denn man will ja nicht fuer jede Installation eine Stunde oder mehr aufwaenden.

    Die Installation kann hier so schnell ablaufen da die Pakete fuer ein System einmal gecached werden (bei Bedarf kann man aktualisieren, so werde ich wohl jetzt meine Pakete fuer Centos4 mal aktualisieren da dort ein Update auf 4.7 erschienen ist) und anschliessend direkt von der Festplatte kommen.

    Das installierte System ist sehr uebersichtlich da kein unnoetiger Ballast mitkommt.

    Sehr schoen ist auch dass man das System von ausserhalb der VM warten und manipulieren kann.
    Massen-Maintenance durch Scripts wird dadurch einfach moeglich.

    Also: Allgemein muss ich sagen dass ich OpenVZ wirklich klasse finde.
    Fuer Desktop-Virtualisierung ist es natuerlich keine Loesung, fuer Server-Virtualisierung hingegen koennte es DIE Loesung sein.