tutorials.de Buch-Aktion 05/2012
RSS-Feed anzeigen

Dem Dennis sein Blogdingen da...

Der Lacher des Tages: Linsux.org

Bewerten
von Dennis Wronka am 15.07.08 um 07:48 (1616 Hits)
Es war ja eigentlich klar dass es so eine Seite geben muss, aber heute bin ich auf sie gestossen: Linsux.org, ein Forum wo Leute sich froehlich ueber Linux auslassen und dabei wahrscheinlich zu grossem Teil schlichtweg der unglaublich unterhaltsamen Anti-Linux-Kampagne von Microsoft folgen...

Gross rumgeschaut hab ich nicht, was ich aber gesehen hab laesst darauf schliessen dass ein Grossteil der Userschaft dieses Boards den IQ einer toten Ratte hat. Es mag dort ja wirklich stichhaltige Argumente gegen die Nutzung von Linux geben, denn die gibt es fuer einige User und Anwendungsfaelle sicherlich, aber die Beitraege die ich dort gesichtet habe sind schlechtweg geistiger Duennsch...

Fuer einen Lacher ist die Seite aber allemal gut, deshalb bekommt sie auch den neu eingefuehrten Preis "Lacher des Tages".

Disclaimer: Der Titel "Lacher des Tages" bedeutet nicht dass taeglich eine solche Auszeichnung stattfindet. Preisverleihungen koennen in unregelmaessigen Abstaenden stattfinden.

Wer moegliche Kandidaten fuer den Lacher des Tages kennt darf mir diese gern per Kommentar oder PM zukommen lassen.
Seiten von Mitarbeitern und deren Angehoerigen sind wie ueblich von der Teilnahme ausgeschlossen.

"Der Lacher des Tages: Linsux.org" bei Twitter speichern "Der Lacher des Tages: Linsux.org" bei Facebook speichern

Kategorien
Internet

Kommentare

  1. Avatar von Ex1tus
    Und natürlich: http://linuxhaters.blogspot.com/

    Wie kann man denn überhaupt Zeit auf sowas verwenden? Microsoft oder gestörte Freaks?
  2. Avatar von hammet
    Wieso? Ich mag Linux auch ned Gibts ja auch genug Bords, die Windows schlecht reden.
  3. Avatar von Ex1tus
    Und das ist ein Grund ein Board aufzumachen um Linux zu dissen? Ich hatte auch noch keine Berührung mit Linux, aber es ist mir doch Wurst was andere machen.

    Jedes OS hat seinen Vor- und Nachteile, soll jeder einfach das nutzen, welches am nähesten an seinem Nutzungsprofil liegt.

    Ich kann einfach nicht begreifen das jemand seine Lebenszeit mit soetwas verschwendet.
  4. Avatar von hammet
    Ich sag ja nicht, dass man ein board aufmachen soll, sondern dass es auch Windows-Diss-Boards gibt und man sich darüber ja genauso aufregen könnte
    Wer Linux mag, soll es benutzen, ich bleibe bei meinem Vista :X
  5. Avatar von Sukrim
    Es gibt genug solche Foren, auch gegen Windows, OS-X etc.

    Vorurteile etc. gibt es auch genug, und wenn man ehrlich ist ist Linux wirklich kein System das für jedermann am Desktop geeignet ist - was es dann aber angeblich ja auch gar nicht sein soll (außer es geht mal irgendwo gegen "Micro$oft Windoof"...).

    Wer auf solche Foren steht, dem sei http://ncforum********/ stark an's Herzchen gelegt, aber alleine die Anmeldung dürfte vielen Leuten schon mal Probleme bereiten!
  6. Avatar von Navy
    Es ist einfach Linux zu hassen, auch von der anderen Seite. Von UNIX aus ist Linux nur ein bedingt brauchbare Implementierung von POSIX, von daher gibt es gerade im BSD-Lager genügend -- sehr kompetente Personen -- die Linux als einen halbherzigen Versuch ansehen und Windows vorziehen würden, da man dort das "Elend" nicht im Quelltext sieht.

    Ich für meinen Teil sehe Linux aber als brauchbare Symbiose der Dummheit sowie großer Geräteunterstützung von Windows(usern) und Genialität gepaart mit unglaublicher Mächtigkeit von UNIX.

    Und nein: Windows ist absolut nicht brauchbar. Es ist nur durch hirnlose Schlipsträger scheinbar unverzichtbar geworden.
  7. Avatar von Ex1tus
    Jawoll, jetzt gehts los! Flame go!
  8. Avatar von hammet
    Das Windows nicht brauchbar ist, halte ich für ein Gerücht. Ich konnte damit bis jetzt alles machen wasich wollte/brauchte.
  9. Avatar von Norbert Eder
    Es gibt wesentlich mehr Linux-Anhänger die ganz in Manier eines Trolls behaupten, Windows sei unbrauchbar als dies umgekehrt der Fall ist. Das ist MEINE Erfahrung und sagt für MICH schon mal einiges aus. Für manche scheint es Linux nur zu geben, um andere Betriebssysteme schlecht zu reden.

    Für mich gilt außerdem: Wenn ich etwas anderes als Windows nehmen würde, dann greife ich zu Unix. Bevor da jetzt trollartige Flames von ungezogenen Personen kommen: 2,5 Jahre vollkommen auf Fedora haben mir gereicht.
  10. Avatar von Laudian
    Die Machbarkeit unter Windows ist solange gegeben, wie es sich mit einfachen Schnittstellenmitteln und ansonsten unangetastetem System machen laesst. Schon beim Thema automatisierung faengt es langsam an zu haengen und wenn ich mir die Einstellungsmoeglichkeiten ala regedit anschau, dann schraub ich lieber in gut dokumentierten Linux-Sourcedateien rum.

    Wer also die oben genannten Muster als Horizont sieht wird mit Windows vollkommen zufrieden sein ...

    Sobald aber die Arbeit im System (Kernel, Treiber, Booysequenzen etc ) anfaengt kommt man in Windows schnell am Ende der Moeglichkeiten an ...

    Da macht die Auswahl der verwendeten C-Bibs den Anfang und es hoert in der Implementierung im Kernel (rumfuhrwerkeln im Source) auf ... Automatisierung per Cron etc wird auch sehr schwer unter Windows ... ganz zu schweigen von Streamer-Systemen wie Sed oder entsprechenden Skriptloesungen ala gawk etc zum automatisierten veraendern oder automatischen Anpassen von Textdateien fehlt vollstaendig, soweit mir bekannt ...

    Wie gesagt, es kommt auf das Anwendungsfeld an. Wer auf dem System arbeitet (reine Useranwendung) dem reicht Windows, wer in den Kernelbereich muss/will oder Systemkritische Dinge macht, der braucht zugang zum System, da verbietet sich Windows weitgehend.
  11. Avatar von hammet
    "Wie gesagt, es kommt auf das Anwendungsfeld an. Wer auf dem System arbeitet (reine Useranwendung) dem reicht Windows, wer in den Kernelbereich muss/will oder Systemkritische Dinge macht, der braucht zugang zum System, da verbietet sich Windows weitgehend."

    Eben, Windows ist nicht dafür gemact, dass man darin rumspielt und z.B. den Kernel verändert. Windows hat ganz andere Zielgruppen, deswegen ist ein Vergleich von Linux <> Windows eh nicht möglich. Windows richtet sich halt eher an PC-Unerfahrene und Gamer (ja für Linux gibt es auch Games, aber sie werden nunmal größtenteils für Windows programmiert).
    Ich hatte noch nie vor etwas im kernel zu schreiben, wozu auch? Meine Programme laufen auch ohne sowas, ich muss mein System nicht anpassen, damit etwas läuft.
  12. Avatar von Lobi
    Ich nutze Linux nur aus einem Grund nicht...
    Ich habe keine Zeit!
    Ich bastle gern an meinem BSystem rum (leider auch schon kaputtgebastelt) und bei MW hat man da eben Grenzen...
    Mit Linux würde ich wahrscheinlich 34 Stunden am Tag am PC sitzen...

    Es kommt doch drauf an worauf man Wert legt!
    Ich sehe auf JEDEN FALL Vorteile bei Linux... allein schon in der Sicherheit... aber wie gesagt... Die Zeit fehlt einfach... also benutze ich Windows... im Moment leider Vista... hätte lieber wieder XP... sorry

    Allerdings muss ich sagen ich wäre NOCH glücklicher, hätte ich vor 18 Jahren GLEICH mit Linux angefangen!
  13. Avatar von Norbert Eder
    Ui, da wird Windows immer als "System für Unerfahrene" und als "unsicheres System" hingestellt.

    Zum Thema Unerfahren:
    Der Prozentsatz an unerfahrenden Windows-Nutzern ist sicherlich kein bischen höher, als der entsprechende Prozentsatz bezgl. Linuxsysteme.Vielmehr fällt einfach nur die Masse auf, die natürlich, wenn man sich den Verbreitungsgrad der beiden Systeme ansieht, bei Windows ein ganz anderer ist.

    Zum Thema Sicherheit:
    Ein System ist genauso sicher, wie sein Benutzer. Kennt sich der Benutzer nicht aus, macht er Fehler, klickt er auf Stellen, die besser nicht geklickt werden sollten, dann kann es mit beiden Systemen sehr schnell bergab gehen.

    Wer behauptet, Windows sei grundsätzlich ein unsicheres System, der disqualifiziert sich selbst auf vollster Ebene. Und genau solche Aussagen von solchen Personen suggerieren Überheblichkeit, God-Status, was darin resultiert, dass sich viele Personen mit der Thematik nicht auseinander setzen wollen.
  14. Avatar von Dennis Wronka
    Ich stimme Dir zu Norbert dass auch Windows sicher sein kann.
    Ein Punkt der Linux-Befuerwortern sicherlich sehr unterstuetzt ist dass nunmal 99,99% aller Malware fuer Windows geschrieben ist und auf einem Linux-System somit nichts ausrichten kann.
    Das laesst zwar eigentlich nicht auf eine grundlegend ueberlegene Sicherheit des Systems schliessen, aber ist doch wohl ein gern genutztes Argument.

    Zudem sind aber Linux-Distributionen in ihrer Standard-Installation oft sicherer eingestellt als Windows frisch nach der Installation. Systeme wie SELinux erweitern die normalen Sicherheitsmechanismen (DAC) um wesentlich granularere Einstellungen zur Sicherheit (MAC).

    Ein weiterer Faktor ist dass der User unter Windows oft Admin ist. Nach allem was ich gehoert hab steuert Vista da zwar mittlerweile gegen, was ich, wenn ich es denn richtig gehoert habe, lobenswert finde, dennoch lagen hier bislang die Linux-Distributionen vorne.
    Aktuelle Distributionen wie Fedora oder Ubuntu lassen den User nicht ohne weiteres als root arbeiten. Fedora zeigt root nicht in der Login-Liste und wirft eine deutliche Warnung. Und der Einsatz von PolicyKit (oder einem anderen dieser neuen Pakete) verbietet root sogar die Installation von Paketen und Updates ueber das GUI. Ubuntu geht sogar so weit root zu sperren und voll auf sudo zu setzen.
  15. Avatar von Navy
    Das Prinzip von Vista mit dem UAC ist ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch nicht vernünftig umgesetzt, da es spoofbar ist und der User oft immer noch im Kontext des Administators arbeitet.
    Linuxserver gibt es schon eine ganze Weile, noch länger Unix und dennoch gibt es nur sehr wenig Schadprogramme für eben diese Betriebssysteme...

    Windows hat auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung, irgendwo. Linux kann jedoch alles das was Windows kann und ich sehe keinerlei Gründe -- ausser Spiele -- die für Windows und gleichzeitig gegen Linux sprechen.
  16. Avatar von Dennis Wronka
    Warum muss ich eigentlich bei UAC nicht an Windows-Security sondern an Daemonen denken?
  17. Avatar von Navy
    Weil Du zu viel und zu lange "iddqd" genutzt hast...
  18. Avatar von Dennis Wronka
    Das ist eine Unterstellung, ich hab alle drei Teile von Doom vollstaendig ohne Cheats durchgezockt!
    Nur am Endgegner des Expansion-Packs von Doom 3 haeng ich noch fest (hab aber auch seit einer ganzen Weile nicht mehr probiert).
  19. Avatar von Norbert Eder
    @Navy: "Linux kann alles das, was Windows kann":

    Das will ich auch nicht an Abrede stellen (wobei es sicherlich Beispiele, fern von Spielen, gibt). Anyway: Ein Fakt ist, dass es für Linux (wenn sich dahingegend etwas geändert haben sollte, bitte mir sagen) keinen einheitlichen Style-/Usability-Guide gibt. In der Windows-Welt gibt es diesen. Natürlich halten sich nicht alle Hersteller daran, aber grundsätzlich sind die meisten (vor allem die gängigsten Anwendung) daran gelehnt und somit sofort von jedermann einsetzbar.

    Bei Linux habe ich persönlich drei Dinge:

    1. Ich will eine Konsole nur im Spezialfall einsetzen. Grundsätzlich ist eine UI dafür da, dass ich etwas benutzerfreundlich und dennoch schnell erledigen kann. Hier reiten sämtliche Leute ständig auf der Konsole herum und schreien in die Welt, wie toll dieser Nostalgie-Modus denn ist. In der Windows-Welt habe ich mit der PowerShell ebenfalls einen sehr gewichtige und auch erweiterbare Konsole. Zudem kann diese sehr gut in eigene Anwendungen integriert werden.

    2. Wenn es für Anwendungen UIs gibt, dann sind diese derart unterschiedlich, dass man sich bei jeder zweiten Anwendung komplett neu einstellen muss. Eine durchgängige Verwendung ist noch immer kaum möglich.

    3. Und schon einmal angesprochen: Die leicht überhebliche Art der Linux-User gegenüber Usern von anderen Systemen. Ebenfalls der ständige Belehrungs-Wahn.

    Solange das der Fall ist, wird Linux den Durchbruch nie schaffen.