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27.03.10 12:05 #1
Servus zusammen!
Ich habe bei Quoka inseriert und mich als Webpublisher angeboten. Gestern meldete sich ein netter Herr, der gerne Wartungsarbeiten auf 5 seiner Portale haben möchte. Dies umfasst diverse Formatierungsausbesserungen, Dead Links Beseitigung, Syntax CleanUp usw. Die Wartungsarbeiten umfassen ca. 170 - 200 Seiten, die zudem noch mit Drupal in Verbindung stehen.
Jetzt ist die Frage: Da ich so was noch nicht für Geld gemacht habe und auch nur privat, ist meine Frage, wie viel ich da denn eigentlich verlangen darf? Er schmunzelte und meinte natürlich "so billig wie möglich halt". Aber schließlich möchte ich auch ein wenig was verdienen um mein Budget ein bisschen aufzubessern.
Wenn ich mir die ToDo-Liste so ansehe, ist das schon ein ziemlicher Aufwand, zumal ich mich möglicherweise auch noch ein wenig in Drupal einarbeiten muss.
Ich dachte da so an 300 - 1000 EUR.
Was meint ihr?Mit besten Grüßen,
© Johnny
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((( Meine Computer )))
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Moin,
eine Summe kann ich dir nicht nennen, nur soviel:
Wenn du einen Auftrag annimmst, der etwas von dir erfordert, was du bisher noch nicht zu liefern im Stande bist, dann ist das dein Problem.
Du kannst dem Auftraggeber nicht deine Einarbeitungszeit für Drupal in Rechnung stellen(es sei denn, er ist damit einverstanden, wovon angesichts so billig wie möglich halt nicht auszugehen ist ).
Wenn du dich da erst einarbeiten musst, dann auf eigene Kosten.
Es liegt an dir, ob du an die Zukunft denkst, und diesen Aufwand als Investition darin ansiehst, oder ob du auf den direkten Gewinn aus bist, der wahrscheinlich arg geschmälert wird, wenn du deinen gesamten Zeitaufwand gegen den Ertrag aufrechnest.
Bedenke auch, ob du überhaupt in der Lage sein wirst, einen etwaigen Termin zu Halten.
Wenn du dich erst in ein System einarbeiten musst, kann der Zeitrahmen für dich recht schnell unkalkulierbar werden.
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27.03.10 13:04 #3
Hauptaugenmerk liegt nicht auf Drupal, sondern auf HTML und PHP. Beides beherrsche ich gut.
Trotzdem ist möglicherweise keine kleine Einarbeitungszeit in Drupal nötig. Wenn nicht dann ist das auch egal. Es geht hauptsächlich um Formatierungstechnische Dinge.Mit besten Grüßen,
© Johnny
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27.03.10 13:16 #4
Wenn dus kannst, sollte das doch kein Problem sein. Legt doch einen Stundensatz fest, und notiere dir genau wann du zum Arbeiten begonnen/unterbrochen/aufgehört hast, dann kannst du das genau in Rechnung stellen. Mit den genauen Satz gibts dann auch eher keine Streitereien.
Denk auch daran, dass unter Umständen je billiger es wird umso eher wird dich dein Auftraggeber weiterempfehlen oder als "bessere" Referenz dienen, was dem Profit vergrößert, im Gegensatz zu einer einmaligen höheren Einnahme. Es gibt ja einen Unterschied ob du einfach nur deine Arbeit "gut" gemacht hast, oder er durch niedrigere Preise eigendlich schon "begeistert" ist.
Hoffe das war verständlich, bin noch nicht ganz wach.
Verlangen kannst du im Endeffekt alles was er dir zahlt, solange du nach dem Recht halt nicht verpflichtet bist eine Steuernummer zu besorgen, Steuern abzugeben usw.
Ist halt genaugenommen ein Konkurenzkampf mit allen anderen.Geändert von Kai008 (27.03.10 um 13:19 Uhr)
Mein kleiner webstart Projektplaner:
http://178.77.101.236/ppws/
Ideen, Verbesserungsvorschläge, Bugsmeldungen und allg. Kritik erwünscht und erbeten.
Danke. :)
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01.04.10 12:27 #5
Hallo!
Also grundsätzlich solltest du dir genau Gedanken über ein Angebot machen. Die ersten Aufträge gehen finanziell häufig in die Hose.
Daraus lernt man für die nächsten. Da du ja offensichtlich nicht davon leben mußt, kann da ja nicht so viel passieren.
Kalulation heißt das Zauberwort. Sieh dir die zu erfüllenden Arbeiten genau an. Schätze die erforderliche Zeit und multipliziere mit
einem Stundensatz, der dir zusagt. Bedenke, dass das Finanzamt auch was haben möchte. Wenn dein Auftraggeber ne Rechnung haben
will, dann muß das ganze auch steuertechnisch wasserdicht sein.
Nehmen wir 35-40 Euro/Stunde, Zeitaufwand 100 Stunden ergibt 3500-4000Euro. Kommt dir viel vor? Nunja, in der Autowerkstatt berechnen die fast doppelt soviel die Stunde.
Ob du mit deinen 300-1000 Euro hinkommst, mußt du abwägen. Ich kennen den Umfang nicht. Wenn es so unübersichtlich ist,
dann lieber auf Stundenbasis arbeiten!
Wenn du den Kunden nicht kennst, denke an einen Vertrag! Sonst stehst du am Ende ohne Geld da!
Mir gehen noch tausend Dinge durch den Kopf und wenn ich es mir genau überlege, weiß ich nicht, ob du schon den nötigen
Wissensstand hast (nicht fachlich, sondern kaufmännisch), um solche Auftragsarbeiten abzuwickeln. Nimm mir das nicht übel,
ich will dich nur vor einem evtl. Bauchklatscher warnen.
Mach dich zunächst mal etwas schlauer, was Verträge, Steuern, etc. angeht.
Gruß
RalfGanz gleich was auch immer, jedenfalls ja!
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03.04.10 15:54 #6
Danke für Eure Tipps. Vor allem die von Slizzzer sind gut!
Also, der Kerl bietet mir gerade mal 300 EUR
. Das ist ein Witz bei einer Homepage, deren Sourcecode ziemlich zerfleddert und schrottig ist. Ich muss ja nicht nur tags abändern, sondern muss auch noch teilweise neu formatieren, da die Vorgänger e gebaut haben. Am Anfang war von 200 Seiten die Rede, dann sind es 255 bis zum 01. April 2010 gewesen und heute zählt das Suche-Script von Drupal schon 276 Seiten.
Wenn ich schon sehe, dass manche Internetfirmen ab 500 EUR verlangen und manche einen Stundensatz ab 50 EUR haben, dann bin ich meines Erachtens ziemlich unterbezahlt.
Ich hab' das Gefühl, der Kerl will mich übers Ohr hauen und selber nichts machen!? Der Sitz der Firma ist in Großbritannien.Mit besten Grüßen,
© Johnny
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03.04.10 16:21 #7
Ist es bis Dato ein Angebot, ein Gespräch und keine Verbindlichkeit? Für den Betrag würd ich es Nie und nimmer machen.. Jedes Problem, das im Nachhinein entsteht, wird aller Voraussicht Dir angelastet und am Ende bekommst Du gar nix. Man darf sich natürlich fragen, wieviele Leute er schon angefragt hat (und scheinbar alle lachend abgewunken haben).
Mach als Neueinsteiger im Dienstleistungsbereich nicht den Fehler, gleich mit dem ersten Job Ärger und Riesenstreß aufzuhäufen, das macht den Beginn als Geldverdiener nicht optimistischer.
Weg Damit.
mfg chmeeMein Blog - VideoFAQ - FotoFAQ - bei Flickr - DSLR Kleinanzeigen
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03.04.10 16:23 #8
Ich habe am Anfang auf Pauschalbasis gearbeitet und muss sagen, dass bei neuen Projekten selten etwas Gutes dabei rumkam.
Seitdem arbeite ich an neuen Projekten immer auf Stundenbasis (je nach Kunde zwischen 10 und 15€), da ich Geringverdiener bin und aufpassen muss, dass ich nicht an die steuerlichen Grenzen komme.
Wenn ich das Projekt kenne und genau weiß, was auf mich zu kommt, dann handle ich auch Pauschalen aus. Bei einem Neuprojekt ist das allerdings der Sprung ins Blaue und kann dir tief ins eigene Fleisch schneiden...
Mein Tipp: Vorher anschauen und selbst abschätzen, Stundensatz aushandeln und eine Kalkulation von +/- 2-3 Stunden abgeben.KIDS Kinderbetreuungsdienst
Xing
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by Cersei Lannister in "A Game Of Thrones"
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03.04.10 17:13 #9
@chmee... Naja wie soll ich's sagen? Es ist mehr so ein Job auf Vertrauensbasis, wie mir scheint. Ich habe eine ToDo-Liste mit Abgabetermin, Entgelt usw. bekommen, aber einen Vertrag musste ich nicht unterschreiben. Ich habe zwar zu 300 EUR ja gesagt, aber im Nachhinein scheint das für mich eher ein zwielichtiges Angebot zu sein. Ich habe bis jetzt schon 35 Seiten nach seinen Wünschen angepasst, aber mach mir halt so meine Gedanken, ob ich hier nicht übers Ohr gehauen werden. Schau, mit Hartz IV bekommt man 359 EUR für's Nichtstun und hier hat man eine Menge Arbeit und bekommt gerade mal 300 EUR. Das ist ja mal gar nichts!
@Felix Jacobi... Kann ich verstehen und ich sehe es ja auch nun, was bei der Zustimmung eines Pauschalpreises dabei rauskommt. Ich habe schon zu ihm gesagt, dass ich 15 EUR / Stunde verlange, aber er meinte, er hätte in all den Jahren noch nie auf Stundenbasis angeheuert, sondern immer Pauschalpreise ausgehandelt.Mit besten Grüßen,
© Johnny
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03.04.10 17:21 #10
Hmpf.. Ich hoffe für Dich, dass alles gut geht. Wenn es um Geld geht, gibt es idR keine Vertrauensbasis (wirklich gute Freunde sind da die Ausnahme). Und was er erzählt (..in all den Jahren..), kann herzlich egal sein. Wenn die Sache -in welcher Form auch immer- vom Tisch ist, bist Du eine Erfahrung reicher

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03.04.10 17:21 #11
Ohne Vertrag würde ich nicht einen Finger krumm machen.
Du hast keinen Vertrag, arbeitest nach einer losen Liste ohne wirkliches Lasten/Pflichtenheft und dann noch zu einem Pauschalpreis, eine Firma die in GB sitzt.
Merkst du was?
Ich wünsche dir Glück, dass es gut geht.KIDS Kinderbetreuungsdienst
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03.04.10 20:32 #12
Ach ja :
Der Vergleich mag irgendwie stimmen, hat aber einen Haken, der Eine tut was für sein Geld, der andere nicht. Und ich möcht nicht unbedingt zu Denen gehören, die das Geld in Po gesteckt kriegen. Es gibt andere Berufszweige, die habens schlechter, zB weiss ich vom Friseurbereich, dass die NUR überleben können, weil es Trinkgeld gibt - ohne Trinkgeld gibt es vielleicht Löhne von 600-700Eur - und das bei 5 Tagen die Woche zu je 6-8 Stunden.Schau, mit Hartz IV bekommt man 359 EUR für's Nichtstun und hier hat man eine Menge Arbeit und bekommt gerade mal 300 EUR. Das ist ja mal gar nichts!
Also : Egal, was nun passiert und wie es endet. Geld verdienen heisst -> sich das Geld verdienen!
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03.04.10 21:43 #13
Hallo!
Ein selbständiger Arzt, der zuhause beim Fenster putzen von der Leiter fällt und sich beide Arme bricht (und sich dummerweise nicht gegen solch einen Fall abgesichert hat) hat u.U. einen Anspruch auf Hartz4.
Ein Familienvater, der für 1.000 Netto im Monat 40/Woche arbeiten geht, hat u.U. einen Anspruch auf Hartz4.
Ein Rentner, der bloss 500 EUR Rente/Monat bekommt, hat u.U. einen Anspruch auf Hartz4.
Ein Behindeter, dessen Rente vorne und hinten nicht reicht, hat u.U. einen Anspruch auf Hartz4.
Ein Langzeitarbeitsloser, der nach Jahren Hartz4 endlich wieder eine Anstellung gefunden hat und dann doch wieder Arbeitslos wird und die Anwartschaftzeit für das ALG leider noch nicht erreicht hat (z.B. weil es nur ein befristeter Vertrag war), hat u.U. Anspruch auf Hartz4.
Abgesehen davon, muss man auch etwas tun um Hartz4 zu bekommen..... wer da nicht mitspielt, bekommt auch kein Geld.
Du wirst staunen was in so einigen Eingliederungsvereinbarungen (welche spätestens alle 6 Monate erneuert werden) für Klauseln enthalten sind.
Z.B. dass man sich verpflichtet seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten (ja nee, ist klar, man stellt den Hartz4 Antrag ja auch nur weil es "in" ist).
Unterschreibt man diese Vereinbarung nicht, dann wird sie per Verwaltungsakt durchgesetzt.
Zudem ist die Verweigerung der Unterschrift auch eine Verweigerung der Mitwirkungspflicht --> das Geld wird mindestens gekürzt, schlimmstenfalls aber sogar komplett gestrichen (inkl. der Mietkosten).
Du kannst ja mal raten wer den längeren Arm hat..... der, der das Geld gibt..... oder der, dessen Existens von dem Geld abhängt?
Natürlich gibt es auch Schmarotzer, dass will ich garnicht bestreiten.
Aber die jenigen, die sagen dass sie lieber 100 EUR/Monat weniger haben und dafür den ganzen Tag vor der Glotze hängen können, die kann ich nicht verstehen.
Die wissen garnicht was Hartz4 überhaupt bedeutet.
Wenn die Waschmaschine/der Kühlschrank/der Fernseher kaputt geht, dann müssen sie ggf. monatelang ohne auskommen.
Das Dahrlen von der Arge ist lediglich eine "kann Leistung", es besteht also kein Rechtsanspruch.
Ein fest Angestellter sollte i.d.R einen Dispo (z.B. 500 EUR) von seiner Bank bekommen können..... und kann sofort zum "Blödmarkt" rennen um sich einen (richtig schicken) neuen Kühlschrank zu kaufen.
Ein Hartz4 Empfänger hingegen bekommt von keiner (seriösen) Bank einen Dispo.
Zu Deinem Auftrag:
Ist eine heikle Sache.
Wie willst Du Deine Forderungen ggf. durchsetzen wenn Du keinen schriftlichen Auftrag hast?
Und wie willst Du im Zweifel nachweisen dass Du die Leistung erbracht hast, die von Dir gefordert wurde, wenn Du nichtmal ein Lasten-/Pflichtenheft hast?
Und nicht zu vergessen dass der Auftraggeber im Ausland sitzt.
Kennst Du die dortigen gesetzlichen Regelungen?
Was ist wenn er einfach nicht bezahlt?
Und wie soll der "Tauschhandel" (Ware gegen Geld) stattfinden?
Der Kunde sagt: keine Ware, kein Geld. (Was hat er denn zu verlieren? Es besteht ja kein schriftlicher Auftrag.
)
Du sagt: kein Geld, keine Ware.
Oder Du vertraust dem Dir vollkommen unbekannten Menschen und rückst die Ware raus mit der Hoffnung dass er dann auch bezahlt.
Wenn er nicht bezahlt, hast Du ggf. viel Zeit für nichts "verplämmpert".
Du musst Dich möglicherweise erst in Drupal einarbeiten?
Du nimmst also einen Auftrag an, von dem Du garnicht sagen kannst ob Du ihn überhaupt zuende bringen kannst?
Du musst ja eine Menge Selbstbewusstsein haben.
Ich hätte mir Drupal doch zumindest vorher mal gründlich angesehen..... Mensch, Drupal kostet doch nichts.
Dann kann man schon eher einschätzen ob man die notwendigen Kenntnisse besitzt um nicht auf den Ar*** zu fallen.
Na, da wollen wir mal hoffen dass alles zum guten ausgeht.
Beim nächsten Auftrag solltest Du Dir aber lieber mehr gedanken machen.
Gruss Dr DauSchri-Schra-Schrödi *g*
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Ich habe 3 Kinder und kein Geld!
Warum kann ich nicht keine Kinder haben und 3 Geld?! (Homer Jay Simpson)
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Ohne Lastenheft hast du Arbeit ohne ende die nicht bezahlt wird. Die Auftrageber wollen dann immer mehr. Während der Zeit fällt ihnen ein was alles noch gemacht werden müßte und auf einmal ist es der 10 Fache aufwand von dem ursprünglich veranlasten Auftrag.
Fällt dir was auf der Aufand hat sich sich schon um ca 1/4 gesteigert und das ist meisten erst der Anfang. Normal berechnet man jede zusätzliche Arbeit die vom Lastenheft abweicht. Also den mehr Aufwand. Dann ist es oft die nicht mehr nötig den vielen mehr Aufwand zu erledigen. Der Auftraggeber nihmt immer alles was er gratis bekommen kann auch wenn er es garnicht momentan braucht.Am Anfang war von 200 Seiten die Rede, dann sind es 255 bis zum 01. April 2010 gewesen und heute zählt das Suche-Script von Drupal schon 276 Seiten.
Nun spätersten jetzt solltes du schon wissen wie lange du für die 35 Seiten gebraucht hast. Diese Zeit kanste auf 1 Seite runterrechnen und dann mit den 255 Seiten mutiplizieren dann bekommst du den Zeitaufwand raus. Diesen kannst du dann mit deinen Stundensatz aufrechnen. Also wenn du den Zeitaufwand in Minuten hast durch 60 Dividieren und mal deinen Stunden satz. Dann solltes du eine angemessen Summe erhalten.Ich habe bis jetzt schon 35 Seiten nach seinen Wünschen angepasst, aber mach mir halt so meine Gedanken, ob ich hier nicht übers Ohr gehauen werden.
Diese Summe kannst du nun dann vergleichen mit dem was du bekommst. Dann weißte auch ob du übers ohr gehauen wurdest.
Beispiel:
Angenohmen du brauchst 10 Minunten pro Seite sind dann bei 255 Seiten 2550 Minuten (255 mal 10)
Diese Dividierst du durch die Stunden sind 42,5 Stunden (2550 / 60).
Bei einen sehr niedrigen Stundensatz von 15 Euro ergibt das eine Endsumme von 637.5 Euro (42,5 mal 15)
Beispiel2:
Selbige Rechnung mit 276 Seiten:
276*10/60*15= Endsumme 690 Euro
Beispiel 3
255 Seiten mit einen üblichen Stundensatz von ca 45 Euro
255*10/60*45= Endsumme 1912,5 Euro
Beispiel 4
276 Seiten mit einen üblichen Stundensatz von ca 45 Euro
276*10/60*45= Endsumme 2070 Euro
Beispiel 5
Um nun auf die Endsumme von 300 Euro zu kommen kanste dir nun deinen erhalten Stundensatz ausrechnen
Bei 255 Seiten:
Aufwand 42.5 Stunden mal 7.1 = Endsumme 301,75
Du Arbeitest also hier um einen Stundensatz von ca 7 Euro
Beispiel 6
Um nun auf die Endsumme von 300 Euro zu kommen kanste dir nun deinen erhalten Stundensatz ausrechnen
Bei 276 Seiten:
Aufwand 46 Stunden mal 6.5 = Endsumme 299 Euro
Du Arbeitest also hier um einen Stundensatz von ca 6.5 Euro
Mfg SplaschGeändert von splasch (10.04.10 um 10:02 Uhr)
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10.04.10 13:02 #15
Womit wir bei ca. 1066 EUR/Monat brutto wären (6,5 * 8 Stunden täglich * 20,5 Tage im Monat).
Abzüglich Steuern und Versicherungen dürfte nicht mehr sooo viel übrig bleiben.
Und um nochmal Hartz4 anzusprechen: bei uns bekommt ein Hartz4 Empfänger (alleinstehend, nicht unterhaltspflichtig) inkl. Miete und Heizkosten so ca. 710 EUR/Monat (netto versteht sich, RV und KV werden ja schon bezahlt
).
Und das ist nur die unterste Grenze..... u.U. bekommt er noch mehr (z.B. wenn kein günstiger..... ähm, ich meinte billiger..... Wohnraum zur Verfügung steht).
Als Angestelter (unter den gleichen Umständen wie bei Hartz4 ca. 820 EUR/Monat netto plus Wohngeld) könnte man evtl. noch über so einen Dumpinglohn diskutieren, bedenkt man doch dass man sich als Angestellter nicht um das ganze "Drumherum" kümmern muss.
Aber als Selbständiger muss man genug verdienen (und zurücklegen
) um z.B. auch mal einen Auftragseinbruch abfangen zu können.
Hinzu kommt noch dass man sich auch das "Drumherum" (z.B. Kundenwerbung, und sei es nur wie jetzt bei Dir per Mail) bezahlen lassen muss (schliesslich investiert man ja Zeit).
Du verkaufst Dich also definitiv unter Wert.
Wenn Du Deinen Stundensatz also nicht ganz schnell überarbeitest, bist Du über kurz oder lang dazu gezwungen immer wieder für solche Dumpinglöhne zu arbeiten..... nur um nicht in die Insolvenz zu rutschen.
Das Insolvenzverfahren kann auch schon bei drohender Zahlungsunfähigkeit beantragt werden..... und nicht nur durch Dich, sondern auch durch Deine Gläubiger.
Wenn also z.B. Deine Bank (die ja einen Überblick über Deine finanzielle Situation hat) zum Entschluss kommt dass Du Deinen Zahlungsverpflichtungen evtl. nicht mehr nachkommen kannst, könnte sie (und wird sie i.d.R. auch aus eigenem Interesse machen) das Insolvenzverfahren beantragen.
Kommt der Insolvenzverwalter zu dem Entschluss dass sich an der finanziellen Situation nichts mehr ändern lässt, wird die Firma evtl. sogar aufgelöst.
Aber auch Du selbst bist dazu verpflichtet das Insolvenzverfahren zu beantragen:
Quelle: WikipediaAntragsverpflichtet ist primär jeder Geschäftsführer einzeln. Verstöße gegen die Antragspflicht können zu Schadensersatzverpflichtungen führen und strafbar sein. Der Insolvenzantrag ist ohne schuldhaftes Zögern (unverzüglich), spätestens jedoch binnen 3 Wochen einzureichen, wenn die Gesellschaft zahlungsunfähig oder überschuldet ist.
Die ganze Geschichte ist also nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Was die Vergangenheit Deines Auftraggebers angeht:
Man weiss nicht wo/wie er bisher "produzieren" lassen hat.
Vielleicht haben es ja bisher die Chinesen für einen Dumpinglohn gemacht?!
Und Vielleicht hat es dort immer wieder Probleme gegeben..... und nun will er "Made in Germany" zu Preisen wie "Made in China"?!
Schri-Schra-Schrödi *g*
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